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Die Akku-Revolution: E-Roller aufladen in nur 5 Minuten
Hardware Mobilität 2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Die Akku-Revolution: E-Roller aufladen in nur 5 Minuten

Ladezeiten sind bei Elektrofahrzeugen noch immer viel zu lang. Mit StoreDot soll sich das ändern, und zwar radikal. Dahinter stehen mächtige Investoren und eine neue Technologie, die ohne Graphit auskommt.

E-Scooter wie die neue Vespa Elettrica brauchen mehrere Stunden, um den Akku wieder voll zu laden. Wechselakkus können für manche Modelle zwar eine Lösung sein, sind aber sehr teuer. Nun gibt es dafür eine Lösung, die eine echte Akku-Revolution in der Mobilitätsbranche auslösen könnte. In nur fünf Minuten sollen so große Akkus wie die in Elektrorollern und E-Bikes demnächst wieder aufgeladen sein, und das von 0 auf 100. Damit wäre einer der großen Hindernisse für den Kauf von elektrischen Fahrzeugen, die lange Ladezeit, aus dem Weg geräumt.

"Wir entwickeln eine neue Generation der Lithium-Ionen-Akkus", so Doron Myersdorf, CEO des israelischen Unternehmens StoreDot. "Genauer gesagt eliminieren wir Graphit aus den Akkus." Das seit Jahren in Akkus genutzte Material sei weniger gut geeignet als etwa Zinn, Germanium und Silizium, die bei den Lithium-Ionen-Akkus für mehr Kapazität und deutlich schnellere Ladezeiten sorgen sollen.

Die alte Garde der Unternehmen gibt das Geld

Hinter StoreDot stehen gleich drei mächtige Investoren, die die Technologie voran treiben: BP, Daimler und Samsung. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, die jedoch beim genauen Hinschauen Sinn ergibt. BP als klassischer Vertreter der fossilen Brennstoffe ist seit geraumer Zeit damit beschäftigt, den Wandel hin zu erneuerbaren Energien zu schaffen - aus Eigeninteresse zwar, aber dennoch löblich. Ähnlich sieht es bei Daimler aus, die Stuttgarter Autobauer müssen sich ebenfalls verstärkt den neuen Mobilitätsformen widmen. Samsung als einer der größten Elektronikkonzerne der Welt hat ohnehin in allen Gebieten die Finger im Spiel.

Ein wenig Skepsis angesichts der Ankündigung ist trotzdem angebracht. StoreDot hatte bereits 2017 Schlagzeilen gemacht mit einer kommenden Akku-Revolution, die Smartphone-Akkus in fünf Minuten von 0 auf 100 Prozent bringen sollte. Davon ist zwei Jahre später allerdings noch nichts zu sehen.

Quelle: CNBC

12 Kommentare

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  • Der Vorlauf für den Erfolg der iPhones von Apple betrug einige Jahre Public Relations Arbeit. Auf dem Heise-Portal waren schon einige Zeit vor dem iPhone-Erfolg jeden Tag mindestens zwei Artikel über dieses Apple Zeug zu lesen. irgendwann schlug der Funke über und plötzlich wollten ganz viele Käufer solch ein Gerät haben. Wir wissen aber, daß diese iPhones nicht wirklich so gute Technik sind wie sie zu sein scheinen, weil sie so beworben werden.

    Es ist doch sehr auffällig wie viele positive Artikel es über diese Akku-Geräte und die Akku-Technologie selbst gibt. Dabei gibt es nur ganz wenige kritische Artikel über dieses Thema zu lesen. Warum ist das so? Schließlich ist die Akku-Technologie bei weitem nicht so positiv wie sie dargestellt wird. Mich ärgert zum Beispiel die lügnerische Angabe aller Hersteller über die Kapazität der Akkus, die nicht wirklich etwa mit dem tatsächlichen Leistungspotential der Akkumulatoren zu tun hat. Für mich ist das eine bewußte Lüge, weil der Benutzer natürlich denkt, wenn er einen Akku mit 2.000 mAh kauft, dann kann er auch 2.000 mAh nutzen, was eben nicht stimmt, wie viele Benutzermessungen klar bewiesen haben.

    Wenn über die schnellen Ladezeiten nun viel geschrieben wird, dann ist doch auffällig, wie sehr das Thema Lebenszeit für die supergescheiten Technik-Journalisten überhaupt nicht von Interesse zu sein scheint.

    Über Platik-Müll wir derzeit viel geschrieben und viel Geschrei gemacht. Dabei trennen wir doch unseren Müll so sauber, weil man uns sagt, das sei notwendig, damit man dieses ganze Plastik gut recyclen kann. Und nun schwimmt das Zeug in der Antarktis auf dem Ozean. Ist da wirklich Deutsches Plastik?

    Aber ich lese überhaupt keine Artikel über das Recycling der ganzen Akkus und ich lese keine technischen Artikel was mit dem ganzen Akku-Müll passieren wird. Was wird damit gemacht, wie gut funktioniert das, wieviel Energie braucht das? Und so weiter?

    Ich glaube das Auspumpen von Öl und seine Aufbereitung in die verschiedenen Produkte ist weitaus energieeffizienter. Und wie man sich erzählt, soll Rohöl durchaus auch abiotische Erzeugungs-Quellen haben. Das heißt, es wurde festgestellt, daß Ölfelder die zuerst leergepumpt waren, nach einiger Zeit plötzlich wieder Druck auf den Ventilen hatten. Natürlich wird dieses Thema als dummes Zeug abgetan und verdrängt. Was ist eigentlich mit den Projekten passiert, die sich mit der Phagozytose von Öl und Plastik durch Bakterien beschäftigen? Darüber gibt es auch nichts mehr zu lesen. Ist wohl politisch nicht erwünscht.

    Akkus sind schon immer extrem teuer gewesen und ich glaube, das spielt eine große Rolle.

    Was ist eigentlich aus dem Wasserauto geworden, daß um ca. 1970 in einem Film vorgeführt wurde?

    Die Grüne Partei ist keineswegs eine Partei für den Umweltschutz, sondern diese Partei hat einen ganz anderen Zweck. Aber viele Urnen-Füller haben das noch nicht wirklich verstanden. Aber das soll auch so bleiben, darum wird auch steng darauf geachtet, daß die Qualität der Schulbildung für den Nachwuchs in Deutschland so unterirdisch schlecht bleibt. Wie die Priester so schön sagen, sind sie die Hirten, während die Menschen die Schafe sind. Was - so frage ich euch zum wiederholten Mal - was sind Schafe und wozu dienen diese? Kapiert das endlich!

    Gelöschter Account


    • " ... daß die Qualität der Schulbildung für den Nachwuchs in Deutschland so unterirdisch schlecht bleibt...".
      Na klar, kann man ja einfach mal so in den Raum stellen.
      Unser Schulsystem ist u.a. zynisch, weil es zu viele Langsamstarter durch den Rost fallen lässt. Das könnte man durch eine obligatorische Ganztagsschule leicht ändern. Aber die Zukunft unseres Landes, nämlich unsere Kinder und Enkel, ist unseren Politikern nicht annähernd genug Geld wert. Unsere Schulen als 'unterirdisch schlecht' zu bezeichnen, ist aber sicher zu einfach.
      Sieh doch mal in die USA. DA sind die staatlichen Schulen in der Tat ziemlich schlecht. U.a. mit dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Wähler eine der dümmsten Figuren in dem Land zum Präsidenten gemacht hat.
      Ich kann's mir nicht verkneifen- vielleicht irre mich ja auch bzgl. meiner Einschätzung unserer Schulqualität. Aber die ist immer auch ein Stück weit vom Engagement und Eigeninteresse der Schüler abhängig - DU hast nun schon etliche Jahre seit der Rechtschreibreform Zeit gehabt, Dir reinzuziehen, dass man dass nicht mit ß schreibt.


      •   25
        Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Bodo Panitzki
        Ich erlebe seit vier Jahren durch unseren Enkel mit wie grottenschlecht das deutsche Schulsystem inzwischen ist. Haarsträubend was dort abgeht und dann muss sich keiner wundern das hinterher nur noch Schüler die Schule verlassen die eine schlechte Bildung haben und auf das Leben nach der Schule überhaupt nicht vorbereitet wurden.
        Die Folge davon sieht hier in einigen Artikeln auch. Da werden dann Vorschriften und Regelungen für jeden Scheiß und für alle gefordert weil keiner mehr in der Lage ist Verantwortungsvolle Entscheidungen für sein Leben selber treffen zu wollen.
        Das ganze Bildungssystem hat allerdings auch Vorteile, aber leider nur für unsere Politiker denn die ziehen sich so ihren zukünftigen Wähler heran die nichts hinterfragen und alles glauben was Politiker und Mainstream Medien Ihnen täglich als die einzige Wahrheit verkaufen.
        Das beste Beispiel dafür ist gerade der Höhenflug der Grünen. Hinter deren Klimaschutzgebrülle sehe ich bis heute kein realistisches Konzept wie die das überhaupt umsetzen wollen. Aber danach fragen die Wähler gar nicht denn Ihnen wird in der anschiele bereits beigebracht das unbequeme Fragen und eine eigene Meinung nicht erwünscht ist.


      • Nein, ich werfe nicht nur stupide Kritik in den Raum. Ich selbst habe zwei erfolgreich abgeschlossene technische Ausbildungen und habe schon lange mein Diplom als Informatiker und habe auch erfolgreich die Ausbildung zum 'großen' Heilpraktiker abgeschlossen. Gymnasium habe ich keines besucht und mein Studium habe ich über den zweiten Bildungsweg auf einer Fachhochschule abgeschlossen. Ich weiß also genau von was ich spreche, denn ich habe sehr viele Erfahrungen gesammelt. Ich bin selbst ein 'Spätzünder' ich kenne viele Spätzünder und auch 'Sonderlinge' die es im 'alten' System sehr wohl geschafft haben, für sich erfolgreich aufzubauen und sich zu entwickeln und interessante Dinge zu tun. Auch mit jungen Menschen als Lehrling oder Berufseinsteiger mit Studium. Ich habe auch die Situation mit nicht in Deutschland ausgebildeten IT-Experten kennengelernt. Außerdem lese ich täglich viel Online-Literatur aus dem IT-Fachbereich.

        Ich prüfe den Menschen gerne auf den Zahn, wo sie wirklich stehen und was sie wirklich interessiert und ob sie wirklich etwas drauf haben. Es freut mich sehr, wenn ich Menschen begegne, die Potential haben. Ich will nicht die Schwächen entdecken, sondern ich will das Potential erkennen das jemand mitbringt oder zu entwickeln bereit ist. Ich freue mich umso mehr, je offener und breiter der 'gesamtheitliche' Horizont eines Menschen ist. Überflieger erwarte ich überhaupt nicht, aber das Potential, den Willen, die Freude, das will ich sehen.

        Meine privat-Forschungs-Ergebnisse sind nicht gerade ermutigend.
        Vor zwei Tagen habe ich auf der Seite der FH an der ich studiert habe gestöbert und wollte einfach mal schauen, wie die ihren Lehrplan modernisiert haben. Fazit: keine Modernisierung.

        In der Verwandtschaft habe ich eine junge Lehrerin. Diese ganz liebe junge Frau war voller Tatendrang, eine sehr talentierte Frau mit unglaublich vielen Fähigkeiten die sich auch erfolgreich mit den jungen Menschen umsetzen kann, wenn sie erstens gelassen wird, wenn die Möglichkeiten geboten werden und wenn die Umstände das zulassen. Mittlerweile ist die junge Frau von der Realität dort draußen sehr geprügelt worden.

        Ich spreche nur über die Situation in Deutschland. Die Interessierten können die ganzen Hintergründe recherchieren wenn sie wollen und sich dafür interessieren. Hier müssen wir das nicht erörtern.

        Eine Ganztagesschule wäre für mich ein totaler Graus gewesen. Ich würde das niemals haben wollen, heute erst recht nicht. Ich habe immer jede Menge Zeit für meine eigenen Interessen gebraucht, die ich unbewacht und eigenständig mir habe erarbeiten wollen und erarbeiten können. Nahezu. Mit einer Ganztagesschule wäre das glaube ich nie möglich gewesen. Ich will außerdem nicht ständig von anderen Menschen umgeben sein, ich will nicht ständig opportun sein müssen, ich will nicht ständig nur das machen dürfen, was auf einem von mir nicht gestalteten Programm erlaubt ist. Ich will mein eigenes Essen haben, beim Kochen zuschauen, damit ich später selbst kochen kann, so wie ich es mag und kann. Ich will nicht von Ausbildungs-Experten, Soziologen, Psychologen usw. ständig überwacht und bewertet und einsortiert und umsortiert werden. Ich will nicht zu einer Funktions-Einheit in einem ???-System geschliffen und gedrechselt werden.

        Ich will mich relativ frei, eigenständig, eigenmächtig, selbstbewußt und selbstverantwortlich entfalten können. Ich will mehr machen, als das was man meint, was gut für mich wäre.

        Ja, ich bin teilweise unbequem. Meine Interessen sind über sehr viele Themen verteilt und ich bin fähig Assoziationen zu entdecken die es überall gibt. Ich bin nicht sehr intelligent, aber ich versuche meistens das beste zu geben, wozu ich in der Lage bin. Darauf kommt es an. Lernen braucht Zeit, Wiederholungen, Perspektivwechsel, Interesse, Freude, Dankbarkeit, Anleitung, Förderung und vor allem ein ordentliches, offenes und freiheitliches Milieu.

        Ich behaupte keineswegs, daß die jungen Leute von heute dumm wären. Das sind sie nicht. Sie werden meiner Meinung nach mutwillig 'hingerichtet'. Und das muß ein Ende haben.


  • Ben vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Viel heiße Luft um nix. Aeo, wenige Minuten Ladezeit, keine Angabe zur Akkugröße und gerade in der Entwicklung. Also is der bisherige Roller ne Totgeburt bei mehreren Std Ladezeit. Wir bekommen totalen Müll für ein Schweinegeld und wehe die Dinger gehen kaputt.

    Hm, wie ist das noma mit der Kinderarbeit in Afrika für die Akkurohstoffe?

    Sehr Nachhaltig halt das ganze.

    Umweltbewußt und total Grün. Technik der Zukunft halt...


  • Soll der Wechsekakku wieder sein. Ich verfluche langsam diese Einweggeräte.

    Tim


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ausschalten und Neustarten mit eingerechnet von 0 auf 100% in unter 2min ^^ zumindest bei Smartphones und Co.
      Bei E-Rollern und Autos ist das mit dem Wechselakku aber nicht ganz so einfach - denke ich zumindest.


  •   25
    Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wäre schön wenn das in der Praxis wirklich bald Realität wäre aber das größte Problem wird noch weiterhin die fehlende Infrastruktur sein. Solange sich daran nichts ändert wird die große E-Revolution ausbleiben.


  • Bin mal gespannt was daraus tatsächlich wird und ob es denn auch bei Smartphones, Wearables und bei E-Autos zum Einsatz kommt.
    und bevor jetzt jemand etwas sagt: ja, ich weis dass die Akkus bei E-Autos größer sind und daher nicht in 5 Minuten geladen wären aber anstatt mehrere Stunden Ladezeit nur noch 15 oder 30 Minuten zu laden wäre hier auch schon ein Vorschritt.

    Gelöschter Account


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Naja die Akkus der Tesla's laden an den Tesla-Chargern ja schon ziemlich schnell mit 80% in rund 40min.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Das ist keine Akku-Revolution, sondern bestenfalls eine Auflade-Revolution ^^ Ob diese "neue Generation an Li-Ionen-Akkus" aber damit langlebig sind, steht auf einem anderen Blatt.

    Und der letzte Satz sagt sowieso alles. DIE Akku-Revolution kommt gefühlt alle 2 Wochen und zwei Tage später ist es wieder vergessen und es passiert nichts ^^


  • Blablabla... Immer wieder wird dieselbe Technik-Revolutions-Sau durch´s Dorf getrieben. Solche tollen Ankündigungen habe ich gefühlt schon tausend Mal gelesen (auch zu anderen Themen), davon angekommen ist in der großen weiten Welt aber praktisch Null.
    Wie Ihr im Artikel auch sagt: "Ein wenig Skepsis angesichts der Ankündigung ist trotzdem angebracht." - und das beziehe ich nicht nur auf StoreDot.

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