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Die 5 besten Neuheiten von der Google I/O 2019
Hardware Apps Mobilität 6 Min Lesezeit 1 Kommentar

Die 5 besten Neuheiten von der Google I/O 2019

Es ist wieder so weit: Google hat gerade seine neuesten Innovationen auf der Entwicklermesse Google I/O 2019 vorgestellt. Die Eröffnungs-Keynote, die im Shoreline Amphitheater in Mountain View stattfand, umfasste alles von den neuen Pixel-Smartphones bis hin zu Android Q und Googles anhaltendem Engagement für das Internet of Things. Hier sind die Highlights.

Google Pixel-Telefone, die Ihr Euch leisten könnt

Google kehrt mit einer erschwinglicheren Version seiner Pixel-3- und 3-XL-Smartphones in den Markt der Mittelklasse-Smartphones zurück. Die Original-Pixel wurden von Technikjournalisten und Kunden gut angenommen, aber es gab Berichte, wonach sie nicht besonders viel Umsatz machten. Jetzt, mit einer Ankündigung, die an die Nexus-Tage erinnert, hat Google ein Smartphone für 399 US-Dollar auf den Markt gebracht. Im Vergleich zu den Flaggschiffen geht Google bei den Modellen kaum Kompromisse ein. Wir haben seit einigen Tagen ein Pixel 3a in der Redaktion. Das Smartphone beeindruckt, nicht zuletzt, weil es die fantastische Kamera vom regulären Pixel 3 behält.

AndroidPIT google pixel 3a front
Das Pixel 3a ist eine 400-Dollar-Version von Googles Flaggschiff. / © AndroidPIT

Das Pixel 3a wird mit einem 5,6 Zoll großen AMOLED-Display geliefert, das hervorragend aussieht. Es enthält nicht den neuesten Snapdragon 855 oder den 845 aus dem Vorjahr, der sich im regulären Pixel befindet, sondern einen Qualcomm Snapdragon 670. Das mag auf dem Papier geizig erscheinen, aber mit der Softwareoptimierung ist die Leistung immer noch wirklich gut. Der stromsparende Chip ist auch gut für die Akkulaufzeit, und der 3.000 mAh große Akku in unserem Google Pixel 3a hat bei unserem Test des Geräts gut abgeschnitten. Für 399 Dollar dürfte das Pixel 3a eine wirklich verlockende Option für viele Google-Hardwareliebhaber sein.

Android Q wird dunkler, sicherer und smarter

Die Beta für die zehnte Version von Android gab es für eine kleine Auswahl von Geräten. Wir haben einige erste Eindrücke von Android Q veröffentlicht, doch auf der Google I/O gab es heute noch mehr Details. Das Google-Betriebssystem läuft mittlerweile auf mehr als 2,5 Milliarden aktiven Geräten. Hier lest Ihr, was neu ist.

Datenschutz und Sicherheit waren zwei wichtige Themen, die in Bezug auf Android Q diskutiert wurden. Google sagt, dass es fast 50 neue Funktionen und Änderungen gibt, die sich auf Sicherheit und Datenschutz konzentrieren. Dies ist sowohl ein positiver Schritt als auch ein wenig PR für Google. Die Idee, dass sich die großen Tech-Konzerne um die Privatsphäre der Benutzer kümmern, wird immer mit einer Prise Salz genommen werden. Aber die neuen Funktionen machen einen guten Eindruck: Ihr könnt jetzt wählen, ob Ihr Standortdaten nur dann mit Apps teilen möchtet, wenn sie in Gebrauch sind. Es gibt auch Erinnerungen, wenn eine App Euren Standort im Hintergrund abfragt.

Maschinelles Lernen auf dem Gerät wird nun für Smart Reply verwendet. Die Funktion ist in das Benachrichtigungssystem integriert und ermöglicht es jeder Messaging-App, Antworten in Benachrichtigungen vorzuschlagen. Auf der Bühne wurde ein Beispiel gezeigt, bei dem man eine Adresse geschickt bekommt, auf die man nur tippen muss, um sie in Maps zu öffnen.

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Smart Response bietet Vorschläge für Kurznachrichten direkt aus Benachrichtigungen. / © Screenshot: AndroidPIT

Das vielleicht am meisten erwartete Feature ist der neue Dark Mode. Es gibt auch eine neue gestenbasierte Navigation und verbesserte Digital-Wellbeing-Tools. Wir werden uns die Beta noch genauer anschauen, also bleibt dran für weitere Eindrücke und einen vollständigen Test von Android Q, wenn es erscheint.

Die Beta für Android Q ist ab heute für 21 Geräte von 13 Marken, darunter alle Pixel-Handys, erhältlich.

Ein neuer Look für Android Auto

Seit Google vor fünf Jahren Android Auto auf den Markt brachte, ist die App deutlich gewachsen. Mittlerweile unterstützt sie mehr als 500 Automodelle von 50 verschiedenen Marken und es kommen immer neue Funktionen hinzu. Heute wurde bei der Google I/O ein neuer Look für Android Auto vorgestellt.

Der Google Assistant erhält auch einen Fahrmodus. Wie bei Duplex werden Informationen aus einer Reihe anderer Google-Produkte abgerufen, um personalisierte Vorschläge zu unterbreiten. Etwa eine Wegbeschreibung zu einem Restaurant, in dem Ihr eine Reservierung habt. Oder man kann einen Podcast fortsetzen, der zu Hause schon auf einem Google-Smart-Lautsprecher lief. Wenn ein Anruf eingeht, teilt der Assistent mit, wer anruft und fragt, ob Ihr antworten möchtet, so dass Ihr nur mit Eurer Stimme annehmen oder ablehnen könnt.

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Der Google Assistant erhält einen Fahrmodus ohne Android Auto. / © Screenshot: AndroidPIT

Es sieht aus wie eine abgespeckte Version von Android Auto für Fahrer, die nicht mit einer speziellen App herumspielen wollen. Ihr könnt den Assistenten auch per Stimme bedienen, wenn Ihr mit Waze unterwegs seid.

Google Duplex geht ins Internet

Letztes Jahr zeigte Google, wie sein Duplex-Assistent ein Restaurant anrufen und in Eurem Namen eine Reservierung vornehmen kann. Mit Hilfe von Sprachbefehlen löst es die Aktion aus und führt dann seine Aufgabe am Telefon aus. Jetzt kommt Google Duplex ins Web. Es funktioniert sowohl mit Mietwagenreservierungen als auch mit Kinotickets. Laut Google gibt es noch dieses Jahr weitere Details.

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Google Duplex kommt noch in diesem Jahr ins Web / © Screenshot: AndroidPIT

Die Demo auf der Bühne zeigte, wie man eine Kalenderbenachrichtigung über eine bevorstehende Reise erhält und Duplex bittet, "einen Mietwagen für meine nächste Reise buchen". Die KI geht dann automatisch online und beginnt, die Daten in eine Mietwagen-Website einzugeben, die man dann mit einem Fingertipp bestätigen kann. Duplex verwendet Informationen aus Google Mail, Kalender und Maps, damit es so viele Informationen wie möglich eingeben kann, die Google bereits über Euch und die bevorstehende Reise weiß, um Buchungsformulare einfacher auszufüllen.

One more thing: Der Inkognito-Modus kommt auf YouTube und Maps

Google bietet in Chrome seit mehr als einem Jahrzehnt einen Inkognito-Modus, doch jetzt kommt die Funktion auch in Maps und YouTube. Es funktioniert genau wie in Chrome, so dass Ihr in der Lage seid, nach einem Ort in Maps zu suchen und in einem Gebiet zu navigieren, ohne Daten und den Standortverlauf zu sammeln, der Eurem Google-Konto hinzugefügt wird. Dasselbe gilt, wenn Ihr Videos bei YouTube im Inkognito-Modus schaut.

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Der Incognito-Modus kommt auf YouTube und Maps. / © Screenshot: AndroidPIT

Das kann nützlich sein, wenn Ihr das neue Taylor-Swift-Musikvideo anschauen möchtet, aber nicht Eure sorgfältig verwaltete YouTube-Historie durcheinander bringen wollt. Denn das könnte zu wilden Vorschlägen führen.

Was ist Eurer Meinung nach das Coolste, das Google auf der I/O-Keynote gezeigt hat? Lasst es uns in den Kommentaren unten wissen.

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1 Kommentar

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  • Also das Coolste finde ich das Pixel 3a, auch wenn ich den Einstiegspreis für zu Hoch halte für ein Gerät mit einem Snapdragon 6XX. 399 Dollar sind, wenn man Bedenkt, dass die Preise in den USA in der Regel OHNE Mehrwertsteuer angegeben werden, nach wie vor sehr viel Geld für die Mittelklasse. Rechnet man die Deutsche Mehrwersteuer drauf und rechnet dann in Euro um kommen wir auf 420 bis 430 Euro. Das würde ich für ein Gerät mit SD 7XX zahlen, für 6XX nicht. Ich warte lieber bis das Gerät bei uns so 300 bis 350 Euro kostet, das ist angemessen.

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