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2 Min Lesezeit 38 Kommentare

Deutsche Google-Spracheingabe unterstützt endlich Satzzeichen!

Lange haben Nutzer in Deutschland darauf gewartet, dass Google eine ganz große Funktionslücke schließt: Die Erkennung von Satzzeichen beim Diktieren. Noch ist es nicht offiziell, doch probiert es aus, es funktioniert nun.

ok google search new format
Das Diktieren auf Deutsch macht endlich Spaß! / © ANDROIDPIT

Wer Google auf Englisch bedient, ist es schon lange gewohnt, Texte inklusive Satzzeichen problemlos diktieren zu können. Das ist äußerst praktisch, ist die Spracherkennung im Englischen doch mittlerweile so gut, dass man sich das Tippen oft getrost sparen kann. Nutzer, die ausschließlich auf Deutsch schreiben, hatten hier bisher das frustrierende Nachsehen, und niemand verstand, warum. Wie gravierend der Unterschied zwischen der Spracherkennung im Englischen und Deutschen war, haben wir hier demonstriert:

Die Gründe kennen wir nach wie vor nicht, aber der entscheidende Punkt ist, dass Google nun offenkundig nachgebessert hat. Unser Test verlief soeben absolut erfolgreich und anstandslos. Satzzeichen wie Punkt, Komma, Ausrufezeichen und Fragezeichen sind kein Problem, auch “neue Zeile” wird erkannt. Das Wort “Punkt” wurde im Test als auszuschreibendes Wort sofort erkannt, wenn es nicht als Satzzeichen auftrat.

google sprache diktieren new
Abgesehen vom falsch geschriebenen Vornamen und kleingeschriebenen Nachnamen - Fehler, für die Google kaum verantwortlich gemacht werden kann - funktionierte das Diktieren auf Anhieb und ohne Probleme. / © Google, ANDROIDPIT

Wieder zeigt sich: Was Google im Englischen heute kann, kann es früher oder später auch im Deutschen, weshalb wir auch weiterhin über neue Features berichten werden, auch wenn sie zunächst nur auf Englisch funktionieren. Hoffen wir bloß, dass sich Google für die vielen nützlichen kleinen Features, die es aktuell gibt, nicht so viel Zeit lässt wie für die Satzzeichenerkennung auf Deutsch.

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38 Kommentare

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  • Aus "Mach dich mal einen Punkt" wird jetzt "Mach doch mal einen."


    •   24
      TlM 19.08.2014 Link zum Kommentar

      Nein. Gerade probiert. "Mach doch mal einen Punkt" geht exakt so. Google ist schlau ...


      • Hat das Google gerade geändert? Als ich den Beitrag geschrieben hab, hab ich es mehrmals getestet und er hat immer "." geschrieben. Jetzt mehrmals getestet und er schreibt immer "Punkt".


      •   24
        TlM 19.08.2014 Link zum Kommentar

        Die lesen vermutlich hier mit :)


      •   58

        Die schreiben hier mit. ;-)


  •   34

    @Stephan: Jetzt kennt Google auch Deinen vollen Namen (mit "ph") und schreibt ihn bei Diktat komplett richtig. Wer kann das schon von sich behaupten, wer er nicht gerade Paul Meier heißt? Du bist also voll in den Google-Organismus reinassimiliert worden!


  •   34

    Cool, dass es jetzt auch mit Android geht! ;))


    •   58

      Wie viele Jahre nach iOS? ;-) (Duckundweg...!)


      •   24
        TlM 19.08.2014 Link zum Kommentar

        Naja, immerhin ging es ja mit Swype und damals FlexT9 schon ewig. Schon so einige Jahre ...


  • Funktioniert bei mir (Nexus 5, Android 4.4.4) leider (noch?) nicht. Kann man das irgendwie aktivieren? :)


    • Okay, habe mich vertan. Nicht gelesen, dass es bisher nur bei Google Now geht & nicht z.B. auch in WA mit dem Diktieren..
      Dennoch läuft es nicht reibungslos, da bin ich deutlich schneller im tippen, Schade.


      •   24
        TlM 19.08.2014 Link zum Kommentar

        Es funktioniert überall. Eben noch bei WhatsApp verwendet. Mit Satzzeichen. Mit Google Now hat das Ganze ja nichts zu tun.


      • Klar geht das. Auch auf dem N5. Check mal Deine Tastatureinstellungen.


      • Ja, jetzt funktioniert es mittlerweile. Früher ging es aber noch nicht.

        P.S. Geschrieben beim Diktieren. hehehe


  • sehr gut!


  • Na das ist mir ja mal was ganz neues . Und es scheint zu funktionieren, wenn man die Zeit hat es öfter zu probieren. Ich diktiere nämlich sehr gern. Nur leider halt das mit der Spracherkennung nicht so ganz schlimm. Was wollte ich mit diesen Satz sagen Fragezeichen. Es sollte heißen : Nur leider haut das mit der Spracherkennung nicht so ganz hin.


  • Toll ;)



  • Ständig News über Google Now, aber ich habe noch nie jemand gesehen der das wirklich nutzt.


    • Na du siehst das Bild vom "Google-Now-Jünger" doch hier jeden Tag...STEPHAN! ;)


    • ich bin mir sicher es kommt irgentwann die zeit da wird das jeder benützen


      • Hey Markus, lass Dir nichts einreden, das ist ganz unausweichlich. Und man sieht ja schon heute, dass die Technologie sich rasend schnell entwickelt. Das wird auf absehbare Zeit absoluter Standard.


      •   34

        Nää, solange Google die Gedankenübertragung noch nicht in G.Now implementiert hat. ;)
        Sehe nicht, dass alle Leute nach und nach anfangen, ständig mit ihrem Smartphone zu reden. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit.


      • Viele haben nicht gesehen, dass Leute nach und nach anfangen, in der Öffentlichkeit zu telefonieren. Das tun sie heute in den meisten Fällen ohne Probleme (vor allem junge Generationen). Noch weniger hat man gesehen, dass Leute in der Öffentlichkeit mit Freisprechanlage bzw. Knopf im Ohr telefonieren - das tun mittlerweile mehr und mehr. Das sind alles nur kleine Schritte, der Trend ist klar,


      • Das kann ich nur bestätigen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als sich manch einer schämte, in der Öffentlichkeit ein Handy zu benutzen, etwa weil er es geschäftlich nutzen musste. Ein Bekannter von mir ist damals sogar öfter mal in eine Telefonzelle gegangen und hat dort mit dem Handy telefoniert, weil es ihm in der Öffentlichkeit unangenehm war. So schnell ändern sich die Zeiten.


      •   58

        Leute mit "Knopf im Ohr" werden doch immer seltener (weil es nämlich immer noch peinlich ist) und Selbstdarsteller, die in der Öffentlichkeit ihrem Smartphone verbal Befehle erteilen oder gar etwas privates diktieren, werden nicht zu Unrecht mitleidig belächelt.

        Und demnächst quatschen die hippen Ruhestörer auch noch auf ihre Armbanduhren ein...


      • Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich Anfang der 90er mein Handy in der Fußgängerzone herausgezogen habe und prompt von einer 16-jährigen mit "Ey , guck mal, der hat ein Handy!" angegangen wurde weil das damals als total Angeber-mäßig verpönt galt. Späte Genugtuung: die dumme Nuss hat heute bestimmt auch eins.


      • Das Leute mit Armbamduhren quatschen gab es doch schon in den 80ern.
        Oder hast du nie Knight Rider gesehen? :-D


      • @Macdroid
        Was hat das mit Ruhestörung zu tun?
        Das ist genau so sehr Ruhestörung wie wenn ich mit einer Person rede die neben mir steht. Der einzige Unterschied ist, dass ich grundsätzlich im Imperativ spreche und nie "bitte" sage.

        Und mit Selbstdarstellung hat das genau so wenig zu tun. Das was man dem Handy verbal mitteilt würde man sonst eintippen. Da sprechen deutlich einfacher als Tippen ist, sind die Gründe einfach Bequemlichkeit und keine Selbstdarstellung.
        Stell dir vor du bist mit dem Fahrrad unterwegs und willst dein Navigationsziel ändern. Wenn du nicht deine Stimme benutzen würdest, müsstest du dafür anhalten.

        Und was ist wenn Menschen in der Öffentlichkeit zu ihrem Hund "Platz" sagen?
        Das ist im Grunde auch nichts anderes. Es ist etwas/jemand der weit unter unserer Intelligenz liegt, aber der zumindest bestimmte und simple befehle trotzdem versteht und ausführt.
        Man könnte statt dessen mit der Hand einen leichten Druck auf seine Hüfte geben, aber das ist natürlich umständlicher.

        Und sowas ist nur peinlich, bzw. es fühlt sich peinlich an, weil es immer noch Menschen wie dich gibt, die so herablassend über diese Technik und die Menschen die sie benutzen schreiben.
        Du bremst also aktiv den Fortschritt aus.


      •   58

        @ Jupp S.:

        Sorry, aber Dein Beitrag ist Egoismus pur. Weil es DIR egal ist, wie DU und DEIN Einreden im Befehlston auf DEIN Smartphone auf andere wirkt und wie sehr es sie stört, ist das eben deren Problem. (Diese elenden, ewig gestrigen Fortschrittsverhinderer...)

        Ach ja: Ich brauche auf dem Fahrrad auch ohne Google Now kein Navi - und wo liegt hier das Problem, ggf. mal kurz anzuhalten, um in die Karte zu sehen oder andere Leute nach dem Weg zu fragen (es sei denn, man mag nicht mit echten Menschen kommunizieren oder man ist einer dieser "Weg da!"-Mountainbike-Egoisten...)?

        Dein Hunde-Beispiel ist einfach nur ... na ja ... einfach (Assoziierst Du Dein Smartphone wirklich mit einem Lebewesen?) und der letzte Satz ziemlich anmaßend (wieder aus der Sicht heraus, dass natürlich DU der Checker und Innovationsförderer bist)...

        Aber danke, dass Du alle Klischees so wunderschön platt erfüllst. So lange Leute, wie Du so argumentieren, sehe ich mich und meine "herablassende" Schreibweise bestätigt.

        P.S.: Noch mal kurz zu Deinem Hunde-Beispiel. Ist Dir eigentlich (nicht) aufgefallen, dass in diesem Fall der Hund die Befehle lernt, im Falle von Google Now, aber DU diese lernen musst?...


      • Über Nutzen oder Unnütz auf dem Fahrrad müssen wir hier ja eigentlich nicht diskutieren, da das jeder selbst für sich entscheiden sollte.
        Und ob eine Analogie (wie mit dem Hund) bis in jedes kleinste Detail gleich sein muss ist jetzt erst mal auch nicht unbedingt relevant. Wobei man dann am Ende nur noch Gleiches mit Gleichem vergleichen könnte, was Analogien überflüssig macht.
        Aber zumindest den Punkt mit dem Egoismus will ich so nicht stehen lassen. Das ist nämlich das einzig wichtige. Ist es egoistisch wenn ich sowas in der Öffentlichkeit tue oder müssen die anderen das akzeptieren.

        Wenn man in der Öffentlichkeit etwas tut das andere stört, dann sollte man sich in jedem Fall Gedanken darüber machen. Der Punkt ist nur, man hat nicht das Recht sich von allem gestört zu fühlen. Ok, wie man sich dabei fühlt ist auch eine persönliche Sache, aber manche Sachen hat man einfach zu akzeptieren. Nämlich die, die einen nicht tatsächlich negativ beeinflussen.
        Also muss man auch nicht alles sein lassen, woran sich irgendjemand aus unerfindlichen gründen Gestört fühlt.

        Ich hab als Testsatz für Google Now zum Beispiel oft "Was ist ein Muggle" (also ohne Imperativ) benutzt. Wenn ich dabei nicht "Okay Google" sage sondern das Mikrofon Symbol antippe, dann muss man mich schon wirklich ansehen um überhaupt zu merken, dass ich das nicht einen Menschen frage, der vielleicht anstatt mit "Nein" einfach nur mit einem Achselzucken antwortet.
        Oder "Erinnere mich morgen daran Mehl zu kaufen" könnte ich genau so gut zu einem Menschen sagen ohne das sich jemand unbeteiligtes (berechtigt) daran gestört fühlen könnte.
        Wenn ich dabei also hinter dir stehe, wird es dich sicher nicht stören, aber wenn du dich umdrehst und mitkriegst was ich tue, dann ist es auf einmal schlimm für dich???
        Wenn Menschen mit ihrem Smartphone oder mit ihrer Smartwatch reden, dann ist es nach wie vor das Gleiche: Reden. Nur halt mit einem Gerät. Warum sollte das die Menschen in meiner Umgebung eher negativ beeinflussen, als wenn ich mit einem Menschen oder einem Haustier rede?
        Und Befehlston ist da auch die falsche Wortwahl. Man kann im Imperativ reden, ohne dabei "befehlend" zu klingen (zB: "Geben Sie nun Ihre Kundennummer ein" in einer Hotline). Und selbst wenn, solange ich mit einem Gerät so rede und nicht mit den Menschen um mich herum, werden sie auch nicht negativ dadurch beeinflusst.
        Die Leute dürfen sich natürlich trotzdem gestört fühlen. Das ist ihr gutes Recht. Genau so wie es ein gutes Recht ist, dass das einem dann scheiß egal ist. Genau wie wenn es einem scheiß egal sein kann ob sich jemand daran gestört fühlt ob man eine grüne oder eine graue Hose trägt, ob man sein T-Shirt auf links anzieht, ob sich da ein hetero- oder homosexuelles Pärchen in der Öffentlichkeit küsst, ob sich derjenige in der Schlange vor einem die Pommes mit Majo oder Ketshup bestellt, oder eben ob jemand seinem Hund befiehlt sich hinzusetzen oder seinem Smartphone einen bestimmten Befehl auszuführen.

        edit:
        Das beste Beispiel ist hier eigentlich das homosexuelle Pärchen.
        Warum fühlen sich die Leute denn daran gestört? Sie finden es einfach komisch und ungewöhnlich. Genau wie Menschen die mit einem Gerät reden.
        Aber auf Menschen die so tief nen Stock im Arsch haben, muss man (in dem Punkt) echt keine Rücksicht nehmen.


    • täglich. mehrfach.


    • Immer mal wieder, wenn es schnell gehen muss...


  • Na das wurde ja auch langsam Zeit Ausrufezeichen Ausrufezeichen Ausrufezeichen


  • Endlich :)

    PS: zwei kleine Typos ;)
    "... zwischen der SPracherkennung im EWnglischen... "


  • Also Google erkennt automatisch, wann ein Satz zu ende ist und wenn ich dann "Punkt" diktiere setzt es einen . ansonsten das ausgeschriebene Wort "Punkt"? Habe ich das richtig verstanden?
    Schönen Tag noch :)


  •   12

    Sehr cool 😄👍

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