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2 Min Lesezeit 47 Kommentare

Der Mehrverbrauch durch Smart-Home-Geräte bekümmert Euch

Gut, dass wir gefragt haben. Sagenhafte 85 Prozent von Euch stimmen zu: Der Mehrverbrauch durch Smart-Home-Geräte ist ein wichtiges Thema. Nur eine Minderheit kümmert es zunächst wenig, ob die vernetzte Lampe mehr Energie verbraucht als ihr herkömmliches Pendant: Bloß bequem muss es sein. Und genau deshalb könnt Ihr Euch auf ein Schmankerl in der nächsten Woche freuen.

Strom kostet Geld; das steht fest. Und der Umbau des Stromnetzes macht elektrische Energie in Deutschland in absehbarer Zeit nicht billiger, auch wenn die neuen quellen so schnell nicht versiegen sollten. Daher gilt der Blick auf den Energiebedarf als wichtiges Kaufargument. Neue Geräte aus dem Bereich Smart Home gehören freilich dazu.

smart home stromverbrauch umfrage jan 2019 de
Die überwältigende Mehrheit von Euch will für den vernetzten Haushalt keine höhere Stromrechnung in Kauf nehmen. / © AndroidPIT

Mitte Januar hatten wir Euch gefragt, wie es aussieht: Kümmert Ihr Euch um den Stromverbrauch Eures Smart Home? Ein paar hundert von Euch haben an der nicht repräsentativen Umfrage teilgenommen und mit überwältigender Mehrheit mit Ja abgestimmt. 59 Prozent geht es hierbei in erster Linie um's Geld.

Ganz zu schweigen davon, dass etliche von Euch weiterhin Smart Home als Ganzes ablehnen, will kaum jemand von Euch für das Plus an Komfort durch die Vernetzung bei der Stromrechnung draufzahlen. Die Erinnerung an unsere im Sommer 2017 abgehaltene Umfrage wurde geweckt, in der Ihr bereits mit etlichen Argumenten Smart Home als Ganzes abgelehnt hattet. Nur wenig hat Euch bislang von dieser negativen Haltung abgebracht, wie es nun scheint.

Als kleines Schmankerl haben wir für Euch eine Messreihe in Arbeit. Bei dieser betrachten wir den Energieverbrauch einiger bei uns getesteten Smart-Home-Geräte. Dies soll er auftakt sein zu einem neuen Kriterium, das wir bei der Arbeit mit IoT-Testgeräten berücksichtigen. Habt Ihr bereits Messungen zuhause gemacht? Welche Werte habt Ihr für Eure Smart-Home-Geräte ermittelt? Hinterlasst einen Kommentar und wir vergleichen!

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 6 Tagen

    Ehrlich gesagt, was du hier als vermeintlichen Komfort aufführst, empfinde ich nicht als Komfort, sondern als Spielerei. Echter Komfort sieht für mich anders aus. Ich empfinde es auch nicht als Luxus, wenn ich beim Verlassen des Hauses den Lichtschalter ruhig vergessen darf. Das sind für mich Kindereien für Männer in der Spätpubertät. Und wenn ich höre, dass jemand seine Fußbodenheizung rauf und runter regelt und das auch noch nach der Uhrzeit, dann kann ich darüber wirklich nur den Kopf schütteln.

  • Ars Vitae vor 6 Tagen

    Hallo,
    Energieverbräuche ist seit drei Wochen ein sehr intensives Thema bei mir. Ich habe ein Smart Home mit Free@home von Busch und Jäger und wohne erst seit ca. einem halben Jahr darin. Ich kann alles mit Alexa steuern.
    Also grundsätzlich ist es bei mir so das meinen großen Stromverbräuche nicht das Smart Home ist. Trockner, Computer, Monitor sind bei mir die gewichtigsten gewesen. Ich habe alle Geräte mit Strommessgerät kontrolliert. Den PC und Monitor habe ich ausgetauscht um Strom zu sparen dadurch. Ich hatte vorher einen Gaming PC und habe jetzt einen Intel Nuc. Und beim Monitor konnte ich den Stromverbrauch halbieren.
    Zudem habe ich meine Heizung optimiert, wer Geld sparen möchte sollte unbedingt seine Heizkurve kennenlernen. Das geht nicht in zwei Stunden,aber da ist richtig Potenzial drin. Ich habe meinen Gasverbrauch dadurch um 1/4 reduzieren können. Ich habe eine Fußbodenheizung und meine Raumthermostate kann ich auch komplett Smart steuern. Hier ist aber die Erkenntnis das es nichts bringt. Meine Raumthermostate stehen jetzt alle auf 35 Grad. Ich steuere mit der Heizung direkt und den Durchflussmengen am Heizkreisverteiler die optimale Temperatur in den Räumen. Und ich senke nicht ab über Nacht oder so. Ich habe mehre Ansätze gehabt weil ich das ja eigentlich doof finde, so geil zu steuernde Raumthermostate und nutze sie nicht. Aber jedes mal wenn ich sie wieder einsetzte steigt mein Energieverbrauch. Wer denkt ja was für ein Blödsinn. Nur zur Info bei mir läuft das so das ich Einstellungen vornehmen und es Dokumentiere mit Hilfe von Excel, ich gehe täglich zur Gasuhr und kontrolliere die Gasverbräuche. Aus dieser Technik ist meine Erkenntnis gewachsen.
    Kommen wir zur Lichtsteuerung. Also ich denke das entscheidene beim Licht ist, wieviel Lampen man wie lange brennen lassen. Ich habe alles LED und trotzdem mache ich das Licht aus sobald ich den Raum verlasse, lasse also kein Komfort licht aus. Meine Routinen über Alexa mag ich sehr. Also zum beispiel, wenn ich morgens aufstehe und zur Arbeit gehe, schaltet Alexa mir mit einem "Guten Morgen" alle Lichter ein die ich Morgens brauche und ein "Wiedersehen" , alle aus bis auf das Flur licht das mache ich händisch aus. Hier kostet mich der Komfort kaum mehr Strom und den bezahle ich gerne. Das meine Jalousie bei x Lux aufgeht und bei x Lux zugeht finde ich auch super komfortable, aber auch das ist kein Stromfresser.

    Also ich glaube das man aufgrund der intelligenten Steuerung nur richtig an Energie sparen kann wenn man keine Fußbodenheizung hat. Aber der Komfort Gewinn ist für einen Technikfreund schon cool. Aber es ist unterm Strich durch den Anschaffungspreis, ein teures Vergnügen.

47 Kommentare

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  • Ich finde bei der Heizungsregelung ist es schon eine coole Sache, aber einen smarten Lichtschalter kann man sich sparen. Wenn ich vergesse das Licht auszuschalten, dann mach ich das auch nicht über eine smarte Steuerung. Das nächste ist der Stromverbrauch. Dieser ist eventuell so hoch, dass ich im Endeffekt nix spare. Aber das sollte trotzdem jeder für sich entscheiden, ob er es braucht oder nicht.


  • Ein Aspekt blieb bisher unberücksichtigt, nämlich:
    DER Partner*In!!!
    Ist diese nicht bereit, es zu bedienen oder gar nicht in der Lage, so macht es keinen Sinn!
    Ich habe einen Heizungsregler Comet dect für mein Büro - den bediene ich alleine. Alles andere muss "von Hand" weiter laufen, wie einst.


  • Unsere Heizungen laufen alle per SmartHone Thermostate. Der Verbrauch ist seit dem gesungen. Als davor mit der manuellen Thermostat.
    Was jeweils 200-300 Euro Rückerstattung ausgemacht hat bei der B.- Abrechnung.
    Jeweils per Apple Home Kut gesteuert.

    Die Beleuchtung läuft ebenfalls, auch hier kein mehr Verbraucj zu ermitteln. Da sowieso alles auf LEDs läuft.

    Der Stromverbrauch ist in der Abrechnung 2018 um 30kwh nach unten gegangen.
    Wobei Licht jeher nicht viel ausgemacht hat. Da seit knapp 5 Jahren alles auf LEDs umgestellt wurde.

    Möchte die Bedienung per Phone oder ähnliches nimmer missen


    • Da diskutieren Leute mit die einfach nur Vorurteile haben und keinen Ahnung.

      Ja, die Aktoren verbrauchen Strom. Einer etwa 1€ pro Jahr.
      Ich senke durch smart Home meinen Energie Verbrauch um mehrere Euro. Brauche weniger Licht durch led, weniger Energie durch Lüftungs Überwachung, weniger Energie durch andre automatismen
      ... Also ist die Energiebilanz doch positiv oder?
      Und zusätzlich habe ich Komfort.

      Also mal den Taschenrechner zücken und dann die Tastatur bedienen

      NilsD


  • in der Ihr bereits mit etlichen Argumenten Smart Home als Ganzes abgelehnt hattet. Nur wenig hat Euch bislang von dieser negativen Haltung abgebracht

    Das ist keine negative Haltung, nur weil etwas abgelehnten wird.
    Sie ist kritisch.
    Und das zu recht.

    Der Stromverbrauch schlägt sich eben nicht nur auf der Stromrechnung nieder sondern auch in der Ökobilanz.

    Und dies, wozu eigentlich? Ein mehr an Komfort ist kaum zu erkennen.
    Eher ein MEHR an technischer Spielereien um noch irgendwie Wirtschaftswachstum zu erzeugen.

    In sofern ist diese Haltung negativ, weil wirtschaftsfeindlich.
    Aber positiv weil Umweltfreundlich.

    Man kann mit Smarthome keinen Strom und keine Ressourcen sparen weil man permanente zusätzliche Verbraucher installiert welche vorher nicht da waren.


    • "Man kann mit Smarthome keinen Strom und keine Ressourcen sparen weil man permanente zusätzliche Verbraucher installiert welche vorher nicht da waren."

      Oh ein Fake News Beitrag.
      Selbstverständlich ist es möglich mit der Smarthome Technik Heizkosten zu sparen. Die Energieeinsparungen liegen dabei um ein Vielfaches höher, als die Energiekosten für das Smarthome .


  • Echt geil wäre es wie bei Star Trek das man alles über Sprachbefehle des Computers steuern kann.


  • 1 Fritz Box 7590 und die alte 7490 als repeater + 1750 e + 450 e + 3 schalt Dosen vom Fritz + DECT repeater vom Fritz!
    Danke fuer den Denkanstoß hinsichtlich des Stromverbrauchs.
    Die repeater koennte bzw. Sollte ich wohl über Nacht abschalten....


  • Also es ist ja alles ganz nett wenn das Licht auf Zuruf angeht , der TV anspringt etc. Ist denn bei euch schon mal die Internetverbindung zusammengebrochen ?
    Da sitzt man ganz schnell im Dunklen.
    Ich denke , zur Zeit ist diese ganze Smart Home Geschichte nichT mehr als teure Spielerei.
    Komfortables Einrichten der Geräte unterschiedlicher Hersteller geht anders.
    Wenn die Zukunft so aussieht braucht man sich über co2 oder Feinstaub keine Sorgen machen weil alle damit beschäftigt sind ihre Smarten Häuser upzudaten.


  • Wenn meine ganzen LED Smart Home Lampen angeblich zu viel Strom brauchen, steige ich doch lieber wieder auf die Gute 60W Glühbirne zurück.


    • Oder eine nicht smarte LED. 2 Fliegen mit einer Klappe


    • Es gibt auch nicht smarte LED-Leuchtmittel, deren Wirkungsgrad noch höher ist als der von smarten Leuchtmitteln, weil sie das Licht nach dem gleichen Verfahren erzeugen. Sie müssen aber nicht ständig einen Funktransceiver und Prozessor am laufen halten, um ggf. auf Schaltbefehle zu reagieren. Sie werden, wie Glühbirnen, einfach über die Versorgungsspannung eingeschaltet.


  • Hallo,
    Energieverbräuche ist seit drei Wochen ein sehr intensives Thema bei mir. Ich habe ein Smart Home mit Free@home von Busch und Jäger und wohne erst seit ca. einem halben Jahr darin. Ich kann alles mit Alexa steuern.
    Also grundsätzlich ist es bei mir so das meinen großen Stromverbräuche nicht das Smart Home ist. Trockner, Computer, Monitor sind bei mir die gewichtigsten gewesen. Ich habe alle Geräte mit Strommessgerät kontrolliert. Den PC und Monitor habe ich ausgetauscht um Strom zu sparen dadurch. Ich hatte vorher einen Gaming PC und habe jetzt einen Intel Nuc. Und beim Monitor konnte ich den Stromverbrauch halbieren.
    Zudem habe ich meine Heizung optimiert, wer Geld sparen möchte sollte unbedingt seine Heizkurve kennenlernen. Das geht nicht in zwei Stunden,aber da ist richtig Potenzial drin. Ich habe meinen Gasverbrauch dadurch um 1/4 reduzieren können. Ich habe eine Fußbodenheizung und meine Raumthermostate kann ich auch komplett Smart steuern. Hier ist aber die Erkenntnis das es nichts bringt. Meine Raumthermostate stehen jetzt alle auf 35 Grad. Ich steuere mit der Heizung direkt und den Durchflussmengen am Heizkreisverteiler die optimale Temperatur in den Räumen. Und ich senke nicht ab über Nacht oder so. Ich habe mehre Ansätze gehabt weil ich das ja eigentlich doof finde, so geil zu steuernde Raumthermostate und nutze sie nicht. Aber jedes mal wenn ich sie wieder einsetzte steigt mein Energieverbrauch. Wer denkt ja was für ein Blödsinn. Nur zur Info bei mir läuft das so das ich Einstellungen vornehmen und es Dokumentiere mit Hilfe von Excel, ich gehe täglich zur Gasuhr und kontrolliere die Gasverbräuche. Aus dieser Technik ist meine Erkenntnis gewachsen.
    Kommen wir zur Lichtsteuerung. Also ich denke das entscheidene beim Licht ist, wieviel Lampen man wie lange brennen lassen. Ich habe alles LED und trotzdem mache ich das Licht aus sobald ich den Raum verlasse, lasse also kein Komfort licht aus. Meine Routinen über Alexa mag ich sehr. Also zum beispiel, wenn ich morgens aufstehe und zur Arbeit gehe, schaltet Alexa mir mit einem "Guten Morgen" alle Lichter ein die ich Morgens brauche und ein "Wiedersehen" , alle aus bis auf das Flur licht das mache ich händisch aus. Hier kostet mich der Komfort kaum mehr Strom und den bezahle ich gerne. Das meine Jalousie bei x Lux aufgeht und bei x Lux zugeht finde ich auch super komfortable, aber auch das ist kein Stromfresser.

    Also ich glaube das man aufgrund der intelligenten Steuerung nur richtig an Energie sparen kann wenn man keine Fußbodenheizung hat. Aber der Komfort Gewinn ist für einen Technikfreund schon cool. Aber es ist unterm Strich durch den Anschaffungspreis, ein teures Vergnügen.


    • Genau heizungsregelung bringt nichts, fussbodenheizungen sind viel zu träge. Aber auch bei einer normalen Heizung würde man mehr sparen wenn man sie richtig einstellt und Dan laufen läßt. Eine Regelung bei Urlaub könnte ein vielleicht 2 Grad nach unten betragen aber mehr ist nicht sinnvoll. Meine Eltern wollten es nicht glauben, haben es aber mal über ein Jahr ausprobiert und knapp 40% weniger Verbrauch. Wichtig an der Stelle ist aber zu sagen das beide Heizungen nicht per aussentemp sonder über die Temperatur in einem referenzraum gesteuert werden. Die Heizungen sind auch 365 Tage im Jahr an, die Raumtemperatur schwankt im max. Um 1 Grad.
      Zusätzlich Waschmaschine und Geschirrspüler ans warme Wasser (haben Wärmepumpe), 1 esp mit 8 relais im zählerschrank nimmt wenn keiner im Haus ist alle Räume vom Netz.


      • Wenn wir im Urlaub sind, wird unsere Heizung abgeschaltet, Gas und Wasser abgestellt.

        Diverse Stromkreise ebenfalls, Keller, Dachstudio, Büro mit Router und Küche.

        Stecker raus bei TV, Wecker, Kaffeeautomat etc......

        Dies machen wir schon ab 3 Tagen , Ausnahme im Winter, da läuft die Heizung im Sparmodus.

        Da spart man richtig.......

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