Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können.

Zombies. Ein fast schon nicht mehr wegzudenkender Teil der heutigen Popkultur und deshalb Thema in vielen Spielen, Filmen und Büchern. Warum dies so ist und wo dieser „Kult“ seine Wurzeln hat wird bald hier auf AndroidPit in einem „Tellerrand“-Blog erläutert werden, aber bevor es dazu kommt widmen wir uns erst unserem heutigen Testkandidaten Dead Trigger.

Ob DEAD TRIGGER es schafft das richtige Zombie-Feeling auf den Androiden zu bringen oder ob es sich mehr um Schein als Sein handelt, erfahrt ihr im heutigen Test!

 

Smartphone-Meldung: “Nicht genug Speicherplatz verfügbar.”
Kennst Du das auch?
50
50
8112 Teilnehmer

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.01 ?

Funktionen & Nutzen

Ich kann mich noch an den Sturm der Begeisterung erinnern als Dead Trigger vor wenigen Tagen im Play Store erschienen ist. Twitter spielte verrückt und gefühlt 80% der einkommenden Nachrichten handelten um das Spiel aus dem Hause Madfinger. Doch warum dieser Hype? Warum diese Begeisterung?
Die Antwort auf diese Antwort ist relativ einfach. Mit Shadowgun hatte schon einmal ein Spiel die Spieler in seinen Bann gezogen und zu endlosen Stunden des „Daddelns“ aufgerufen. Eines der ersten Spiele mit wirklich guter Grafik und auch einer passablen Geschichte und Inszenierung. Natürlich erwartet man nach so einem Einstand viel von Dead Trigger und darüber hinaus geht es diesmal auch noch um Zombies. Was will man mehr?

Die Geschichte von DEAD TRIGGER beginnt gut und gibt auch einen Ausblick auf später. Mit einer guten Waffe bewaffnet sieht man sich ankommenden Zombies gegenüber und versucht verzweifelt die ankommenden Wellen „auszudünnen“ und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einiger Zeit dann der erlösende Wendepunkt. Man lässt euch in eine Oase der Sicherheit. Doch eure Reise hat erst an diesem Punkt begonnen. Nach und nach müsst ihr Aufgaben erledigen, Zombiemassen abwehren und Stationen verteidigen. Dabei stehen eurem tapferen Recken diverse Mordutensilien zur Verfügung, die er entweder finden kann oder die er sich im hiesigen Waffenladen besorgen kann. Motivierend und zeitgleich ein Faktor der das Spiel länger gestaltet. Was hier jedoch dem Spieler etwas übel aufstoßen wird ist der Umstand, dass das Spiel ab einem gewissen Zeitpunkt des Spiels ohne sogenannte „In-App-Purchases“ nicht mehr zu bewältigen ist. Doch was bedeutet das und inwiefern wirkt sich das auf den Spielspaß aus?

Generell kann man sagen, dass die Entwickler des Spiels auf einen echten Schwierigkeitsgrad verzichtet haben. Viel eher steigert sich die Schwierigkeit der verschiedenen Level kontinuierlich und deshalb ist der Spieler angehalten sich immer neue Waffen zu kaufen bzw. den Charakter mit diversen anderen Verbesserungen auszustatten - sofern es das jeweilige Level zulässt.
Genau dieser fehlende Schwierigkeitsgrad ist es jedoch der zu einem gewissen Frust führt. So ist das Geld und das Gold für Spieler ohne zusätzlich gekauftes Geld/Gold permanent knapp. Man muss haushalten und genau hier begeht das Spiel selbst in den ersten Levels den ersten großen Fehler: Nicht alle Waffen sich gleich „gut“. So ist eine AK-47 zu Beginn des Spiels deutlich stärker im Vergleich zu einer Shotgun, welche jedoch ähnlich teuer ist und für viele Spieler verlockend sein dürfte - allein aufgrund des gewissen Hangs in Zombiefilmen „die Shotgun“ etwas zu glorifizieren, wobei man ähnliches natürlich auch bei Kettensägen erkennen kann.
Die Entscheidung für die Schrotflinte ist aber im Spiel die „falsche“ Entscheidung. Man kann zwar noch relativ einfach jede Mission bestehen, aber es ist deutlich einfacher, wenn man sich im richtigen Moment für die richtige Waffe entscheidet. Waffenbalance ist deshalb ein verbesserungswürdiges Thema und einer der Kritikpunkte an Dead Trigger.

Leider bleibt es nicht nur bei der Balance der verschiedenen Waffen, denn die Entwickler haben es anscheinend beabsichtigt, dass das Spiel ab einem gewissen Zeitpunkt mehr zur Arbeit wird denn zur Lust. Bedeutet im Klartext, dass die Verlockung für In-App-Purchases immer größer und fast zwanghaft wird. Da muss man dann teilweise mehrere dutzend Mal ein Level spielen um sich eine bestimmte Waffe leisten zu können. Diese Waffe wird „empfohlen“ bzw. ist teilweise dringend erforderlich für die nächste Mission der Geschichte und genau diesen Aspekt kann man besser gestalten. Natürlich macht Dead Trigger Spaß und natürlich ist die Applikation eine deutliche Empfehlung an alle Shooter-Fans, aber man sollte deutlicher darauf hinweisen, dass es sich hier um ein Spiel handelt, welches eben agiert wie es agiert. Man hätte das Spiel natürlich auch für 5,49 verkaufen können, aber es zeigt sich, dass die Spieler - gepackt von einem Spiel - mehr mittels IAP ausgeben als das Spiel gekostet hätte.

Ein weiterer Aspekt den die Entwickler in ihrer sonst so guten Arbeit etwas versäumt haben ist das Thema Internet.

  1. Es ist nicht möglich den Speicherstand zwischen zwei verschiedenen Systemen - in meinem Fall iOS und Android - zu synchronisieren. Bedeutet also, dass das erneute Freispielen aller Inhalte an der Tagesordnung steht. Schade.
  2. Es ist nicht möglich in irgendeiner Weise im Multiplayermodus gegen Freunde oder mit Freunden zu spielen. Finde ich persönlich ein wirkliches Versäumnis und eine vertane Chance.

Fazit:

DEAD TRIGGER ist ein grandioses Spiel. Es macht Spaß, es fesselt und die ersten Stunden kommt man relativ flott und gut durch. Dem Spiel fehlt es leider ohne zusätzlichen Geldaufwand jedoch später an Glückgefühlen, da man teilweise ohne etwas Glück hart arbeiten muss, um nur im Spiel weiterzukommen.

Trotz alledem ist Dead Trigger eine große Empfehlung für alle Shooter-Fans und enttäuscht nicht, sondern lässt nur auf den ein oder anderen Feinschliff noch hoffen.

 

Bildschirm & Bedienung

Die Grafik von DEAD TRIGGER ist über jeden Zweifel erhaben. Regentropfen sehen für die Verhältnisse des mobilen Gaming herausragend aus und auch generell ist die Charakterdetailtiefe genauso wie die sonstige Grafikpracht eine Augenweide. In der Teilkategorie Bildschirm bzw. grafische Präsentation wäre die volle Punktzahl also angebracht.

Die Bedienung auf der anderen Seite ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es mag sein, dass die Steuerung vielen gut gefällt, aber ich persönlich finde sie verbesserungswürdig. Man kann zwar sehr gut spielen, aber insbesondere mit dem rechten Daumen der Schießen, Nachladen und Zielen soll, ist das versehentliche Klicken einer nicht beabsichtigten Aktion fast vorausprogrammiert.

 

Speed & Stabilität

DEAD TRIGGER lief auf dem One X über weite Strecken sehr flüssig und sauber und hat nur bei großen Zombiemengen ein paar Mal in der FPS Zahl eingebrochen. Kein großer Grund zur Besorgnis und Dead Trigger erhält auch für die Stabilität die volle Punktzahl.

 

Preis / Leistung

DEAD TRIGGER ist für 0,99 Cent im Google Play Store erhältlich und bietet diverse zusätzliche In-App-Purchase Möglichkeiten an die nach oben hin offen sind.

 

Screenshots

DEAD TRIGGER - Zombie voraus! DEAD TRIGGER - Zombie voraus! DEAD TRIGGER - Zombie voraus! DEAD TRIGGER - Zombie voraus! DEAD TRIGGER - Zombie voraus!

20 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  • Das mit den In App Käufen ist nicht wirklich toll. Andererseits, ob ich nun gleich 5 Euro zahle, oder dann später nochmal 3-4 Euro und letztlich auf die gleiche Summe komme..
    Mir gefällt das Spiel ganz gut, obwohl ich eigentlich nicht der große (Smartphone-) Zocker bin.
    Gemtzel für die Hosentasche, ich find's nicht schlecht.


  • fand das Spiel auch etwas eintönig und zudem nur auf englisch. also 2 sterne.


  • Ich finde das spiel ganz Gut. Ich dachte die 99c wären ein angebot. Shadowgun hat auch 99c gekostet hätte ich es mir bloss geholt. Ich bin jetzt Level 19 und habe noch keinen Cent für IAP ausgegeben und weigere mich aus Prinzip das nzu tun obwohl es verlockend ist. Ein Mp oder coop Modus wäre toll und ich hoffe auf weitere Updates.


  • Nicht gleich streiten. Zum Thema IAP hat ja eh jeder seine eigene Meinung und ebenso die Entwickler. Sie hätten es nicht getan, wenn sie sich nichts davon versprochen hätten.
    Man darf ja ich nicht nur den deutschen Markt sehen. Madfinger hat da evtl. global gedacht.
    Ich sehe das jetzt nicht ganz so kritisch. Wenn das Game sich lohnt bin ich durchaus bereit, noch etwas zu auszugeben. Mal abwarten, wo die Reise von Dead Trigger hingeht.


  • Das bäm paste aber irgendwie :/


  • Lol...und Du solltest erstmal an Deinem "Ton" arbeiten, wenn Du hier ernstgenommen werden möchtest.

    Selber "bäm"... :-D


  • @AndroidPit : Bitte mehr spiele dem App Center hinzufügen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Danke


  • Leute ?! was habt ihr denn !!? Das Game hat eine super Steuerung und mehr Unterhaltung und spielspaß als so manch andere Games ala nova und kostet auch nur 79ct nicht 5.49 €. Es verbraucht auch nicht 2GB Sonder nur 1GB, es hat die beste Grafik ,die Ich auf meinem Tab jemals erleben konnte und hat auch controller Unterstützung. Außerdem bieten die Entwickler einen Super Support. Nun die IAP: Sone Sachen haben grundsätzlich nicht in Pay Apps zu suchen aber Mc3, Nova, Chaos, Temple Run, Real Racing, Asphalt etc. Haben ebenfalls welche aber man braucht Sie nicht also schafft die Story auch mit links ohne IAP ! Dies Ist. bei DT Der gleiche Fall ich bin Rang 15 ohne IAP Und nebenbei sind die Preise für das Virtuelle Geld so gering das man alle Waffen mit nur 3.49€ IAP KAUFEN könnte. Also insgesamt ein Spiel das Gnadenlos eines Der besten im PS ALSO AN ALLE DIESE F*** SKEPTIKER Ihr sollt erstmal das Spiel testen bevor ihr son Urteile macht ! Bäm


  • @Thomas: gezwungen wird niemand, nein, aber es geht um eine objektive Bewertung. Ich sehe 3 Verkaufsprinzipien, wovon ich 2 unterstütze, 1 garnicht.

    1. App kostet, dann aber keine Folgekosten
    2. App ist kostenlos, Folgekosten wenn erwünscht
    3. App kostet, Folgekosten wenn erwünscht
    (4.komplett kostenlos)

    den 3. Fall sehen wir bei vielen Spielen. Ziel ist es eindeutig dem Käufer noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Verständlich ist dies, wenn man bedenkt, dass Ingame/Inapp- Käufe kaum Illegal zu bekommen sind. Reine Bezahlapps findet man in einschlägigen Illegalen Portalen, hat man die App, so wird kein "Käufer" mehr in die App investieren. In Fall 3 eventuell schon (aber wer wird sich eine App illegal besorgen und dann legal Ingamekäufe tätigen?). Option 2 resultiert in wenig nachfolgenden Zahlungen, aber auf den Käufer (subjektive Meinung spielt hier mit) wirkt das Angebot "fair". Er kann die App voll testen und kann sie nach Bedarf aufwerten und den Entwickler unterstützen. Es fühlt sich gut an. Option 1 ist die neutralste Version. Entwickler bekommen sofort den Preis, den sie angeben, Käufer wissen um ihre Ausgaben und fühlen sich nicht "über's Ohr gehauen", wenn im Spiel/in der App dann noch Zahlungen getätigt werden können, sie also merken NICHT für ein volles Spiel bezahlt zu haben. Bei dieser Option wird nachfolgend aber kein Geld mehr fließen. Heißt, dass einmal bezahlende Kundschaft im Nachhinein mit Updates versorgt werden will, ohne dass dafür mehr Geld fließen "kann". (Ein regelmäßig Update bekommendes Spiel wird bestimmt mehr Käufer animieren auch mehr Inappkäufe zu tätigen).
    Auch wenn das Risiko da ist, mit kostenlos angebotenen Apps wenig Geld zu verdienen, fühlt sich der Spieler hier selten verapplet, selbst wenn er Inappkäufe tätigen KANN. Wird natürlich ein Spiel so geschrieben, dass man ohne Inappkäufe kaum weiterkommt, so bricht das System in jedem Fall ein. Nur wenig Käufer werden sich darauf einlassen, es hagelt negative Kommentare, Neu-Käufer bleiben aus.

    Ich glaube, dass jede hier negative Reaktion auf 1€+Inapp sich einfach nicht "fair" behandelt fühlen. Auch mir sind 1€ zu viel, wenn ich sehe, dass ich kein komplettes Spiel bekomme. bei 4€ ohne Inapp hätte ich nichts auszusetzen. Aber undurchsichtige Ausgaben für digitale, heißt nicht greifbare Ware ist ebensogut wie undurchsichtige Politik, keiner wird sie gut heißen.


  • @Benedikt S.: genau so viele Sterne bekommen doch auch komplett kostenlose Spiele. :D


  • Ist es nich möglich den trigger auf die Lautstärke taste zu legen? Dann wären die shooter endlich besser spielbar.


  • Verstehe jetzt den Aufruhr gar nicht. Es wird ja keiner gezwungen, zu kaufen. Und man kommt auch prima ohne Kauf durch. Und wenn man Credit kauft reicht eine Ausgabe von 0,99€. Dann ist Dead Trigger immer noch günstig.
    Aber IAP ist immer ein zweischneidiges Schwert. Zumindest ein Trend der nicht zu begrüßen, aber wohl kaum aufzuhalten sein wird...


  • Es kostet Geld, bietet Pay2Win und bekommt 4 Sterne bei Preis / Leistung?
    Mal wieder sehr objektiv hier...

    Schon aus Prinzip werde ich so eine Abzocke nicht unterstützen!


  • Fesselte mich auf Anhieb überhaupt nicht...Zombies kommen aus dem Nirgendwo und stehen auf einmal vor/hinter einem. Die Steuerung ist nicht gelungen und es geht kaum linearer als in Dead Trigger. Was bleibt? Die Grafik ist super, man kann schießen und letztendlich ne Menge Geld in diesem Spiel lassen. Auch für 3 oder auch 5€ würde ich dieses Spiel nicht empfehlen, für 1€ + Inapp-Käufe allerdings noch weniger.


  • 4-Sterne Preis/Leistung unangemessen. IAP = 2 Sterne, es sei denn man kauft etwas wirklich einmaliges wie Adfree oder bei Navigon Traffiklive. Nach oben offene IAP- Dreistigkeit pur!


  • Ein Bezahl Game mit IAP die haben doch wohl ein Rad ab.


  • Nein nicht schon wieder mit IAP.
    Ich find es schade ,sollen doch lieber komplettes Spiel verkaufen ,dann wäre Bewertungauch gerechtfertigt - so leider fällt's bei mir durch !


  • Bin jetzt bei Level 20 und es kommen irgendwie keine Main Quests mehr.
    Das wäre jetzt doof. Ist ja noch kaum was passiert.
    Ist jemand schon weiter und hat da andere Erfahrungen gemacht?


  • Also mir gefällt super und ichbhabe auch den ersten Inappkauf überhaupt hier im Game getätigt. Allerdings nur aus Lust auf die Minigun. Bis Level 17 bin ich locker mit der AK und der Scorpion durchgekommen. Die Scorpion hatte ich nicht aufgelevelt und die AK sofort auf Level 1 hochgeschraubt. Alles ohne Inappkauf. Das ging meiner Meinung nach ohne große Probleme. Ab der zweiten Mission dürfte es eigentlich gar keine Probleme geben. Ab dann sollte man auch genug Geld für die Scorpion erspielt haben. Ich finds klasse. Die Story dürfte gerne etwas mehr bieten, aber hey, ist ja auch kein Vollpreistitel wie bei einer PS3 und auch nur knapp 100 MB groß.


  • Ich habe es mir direkt gekauft als es raus kam, weil ich dachte Madfinger, 99 Cent, was kann man da schon falsch machen. Aber man kann. Von IAP war auf der Google Play Seite keine Rede - böses Erwachen, die Steuerung ist m.E. miserabel (vielleicht bin ich auch zu doof, aber ich kann nicht gleichzeitig mit der rechten Hand zielen und schießen) und das ganze Gameplay ist total eintönig. Ja, tolle Grafik aber öde Story und langweilige Missionen mit nur 4 Variationen. Ich werde keine IAP machen und ohne ist das Spiel ab der Stelle wo ich bin (2. Mission oder so) nicht mehr machbar. Vielleicht würde es mit einem Controller gehen aber den habe ich bislang nicht zum laufen bekommen. Ich kann nur abraten.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu