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2 Min Lesezeit 59 Kommentare

Datenskandal bei Facebook: Mark Zuckerberg meldet sich zu Wort

Millionenfacher Datenklau, betrügerische Apps, Beeinflussung von Wahlen - auf Facebook prasselt derzeit eine Menge negativer Schlagzeilen ein. Nach einigen Tagen der Stille hat sich nun Firmengründer Mark Zuckerberg zu den aktuellen Vorgängen geäußert - und dabei eigene Fehler eingeräumt.

In seinem Post sowie einem Interview mit CNN gibt Zuckerberg zu Protokoll, dass Facebook dabei enttäuscht habe, das Vertrauen der Nutzer zu bewahren. Deren Daten müssten bei Facebook sicher sein. "Das war ein grober Vertrauensbruch", so Zuckerberg, "und es tut mir sehr leid, dass das passiert ist."

Gleichwohl sei es nicht so, dass Facebook die Daten freiwillig an Cambridge Analytica geliefert habe. Die Firma habe sich mit Hilfe einer betrügerischen Facebook-App des britischen Professors Aleksandr Kogan die Daten auf illegalem Wege erschlichen.

Nichtsdestotrotz müsse Facebook die Nutzerdaten besser schützen und tue das auch bereits. Die meisten notwendigen Maßnahmen, die darauf abzielen, den Zugriff von App-Entwicklern einzuschränken, seien bereits vor Jahren implementiert worden. Wird eine Facebook-App vom Nutzer drei Monate lang nicht mehr verwendet, verliert sie nun automatisch die Zugriffsberechtigung. 

Zuckerberg zeigt sich reumütig. "Ich habe Facebook gestartet und am Ende des Tages trage ich die Verantwortung dafür, was auf unserer Plattform geschieht. [...] Wir haben die Verantwortung, Ihre Daten zu schützen – und wenn wir dies nicht können, verdienen wir es nicht, Ihnen zu dienen." Den 50 Millionen Nutzern, deren Daten zuletzt abhanden gekommen waren, hilft diese späte Reue jedoch nicht mehr.

Was denkt Ihr, ist Zuckerbergs Statement genug, um das Vertrauen der Anwender zurück zu erobern?

Via: heise

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59 Kommentare

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  • Sozial sind nur die Nutzer mit ihrem Daten zu FB. Zuckerberg lebt dafür in saus und braus, ist Stink reich geworden, dank der Sozialität der Nutzer.


  • Ooooooh 🤨☝️..... man zeigt Reue...ja nee schon klar... Wer weiß wieviel Kohle der dafür bekommen hat um die Daten weiter zugeben.jetzt schiebt er die Schuld woanders hin.... Das soll man glauben

    pepe


  • pepe vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn ich schon höre: "soziale Netzwerke", da spricht bei mir das Hinterteil. Von den was weiß ich was wie vielen Millionen Menschen die sich da angemeldet haben wissen die meisten nicht was "sozial" bedeutet, Netzwerke sind es sicher nicht.


  • pepe vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    .


  • J. G. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich stelle mich in die Fußgängerzone meiner Stadt und mache einen Stand auf: ich erzähle dem Menschenauflauf, wie ich heiße und wo ich zur Schule gegangen bin. Auf Schautafeln zeige ich Bilder von mir im Urlaub und von meiner Familie. Ich erzähle allen, was ich gerne esse und zeige ihnen Bilder von meinen angefressenen Hamburgern. Ich gebe auch Hinweise wo ich wohne und zeige stolz mein Auto, mein Haus, mein Pferd.... und weil es mir so Spaß macht mich darzustellen, reise ich in ganz viele Städte mit Fußgängerzonen und stelle mich dort mit einem Megaphon hin... und weil ich das nicht alleine schaffe, spreche ich einen Unternehmer an, der mir Hilfe verspricht- er werde meinen Stand der Selbstdarstellung in alle Fußgängerzonen der Welt vervielfältigen und ich müsse es nur in seine Hände legen.
    Eines Tages besuchen mich zur nachtschlafender Zeit rumänische Reisende durch die Kellertür, die einen meiner Stände in der Fußgängerzone Bukarest gesehen haben und fanden, dass ein Haus, ein Auto und ein Pferd zuviel des Guten für eine Person sind....
    Wen ich mich jetzt beklagen würde, dass er nicht ahnen konnte, dass sich in den Fußgängerzonen dieser Welt auch Taschendiebe und andere Schmutzfüße rumtreiben, dann verdiente ich Prügel...! Ich habe nicht das geringste Mitleid mit derlei "Opfern", die unter Daten-Tourette leiden!


  • J. G. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Wir hören seit gefühlten 50 Jahren die Neujahrsansprachen von Merkel. Es scheint also keinen noch so stereotypen Süßstoff-Pathos zu geben, der dümmlich genug wäre, um als Heuchelei erkannt zu werden und zu Konsequenzen zu führen.... Zuckerberg könnte sich auch hinstellen und die Wetterkarte ablesen und am Ende feststellen, dass er alle User für unbehaarte Schimpansen hält- es würde KEINEN Unterschied machen!


  • Wer noch kann einen Zugang zu Dateien haben?

    Die Staubsaugerassoziation kann auch ganz einfach die Information kriegen? Wie oft staubsaugen die Leute? Was benutzen sie?


  • Wer sein Zeug irgendwo hochlädt, muss damit rechnen, dass irgendwer anderst Zugriff bekommen kann. Es war schon immer so und noch nie anderst, verstehe die ganze Aufregung nicht.


    • Was für ein unsinniges Argument. Genauso kannst du sagen, "wer irgendwo auf der Straße parkt, muss damit rechnen, dass ihm jemand den Spiegel wegtritt" oder "wer nicht selbst kocht sondern Essen geht muss damit rechnen, dass er verdorbene Lebensmittel bekommt. Was soll die Aufregung?"

      Du merkst selbst, dass dein Argument Unsinn ist.


      • Peter vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Ich glaube er meint damit das hier Facebook als alleiniger schuldiger dasteht. Wer einfach Facebook verweigert wird sich seiner Daten sicher sein, was ein großer Irrtum ist. Das ist so wie die Eingangstür beim Haus 5 fach verrigeln und mit Alarm sichern. Dafür die Türe hinten zum Garten Tag und Nacht offen lassen.


      • Das ist ja eben nicht der Fall, schließlich habe ich keine Möglichkeit, zu verhindern, dass andere Daten über mich in Umlauf bringen. Niemand wird eine Annonce in der Zeitung aufgeben in der steht "Hallo, ich heiße Thomas Dumm, wohne da und da und habe hunderttausend Euro unter meiner Matratze versteckt." Wäre ja auch dämlich. Heutzutage geben solche Annoncen aber Nachbarn, Freunde oder Bekannte auf, ohne darüber nachzudenken. 'Hallo, mein Nachbar Thomas Dumm hat hunderttausend Euro unter seiner Matratze versteckt". Jeder Dieb weiß es jetzt und du kannst nichts dagegen machen. Es ist raus, man weiß jetzt, du hast Geld. Und das ist das Problem mit den Daten heutzutage. Nicht das, was du über dich veröffentlichst, muss zu deinem Problem werden, sondern das, was andere über dich ausplaudern. Und das kann ganz schnell Konsequenzen haben, zum Beispiel bei der Jobsuche.


      • Da trifft aber nicht Facebook die Schuld, sondern die, die das veröffentlichen.


      • Und die, die das dann weitergeben, also wieder Facebook.


      • Frk vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Peter, irgendwie hast du diese Datenproblematik immer noch nicht begriffen, siehe auch die Diskussion über Whatsapp. Es geht nicht darum, was du über dich veröffentlichst, sondern was über den Umweg über andere über dich veröffentlicht und genutzt wird, das ist das eigentliche Problem.


      • Peter vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Frk, Leute wie du machen erst aus einer sogenannten Datenprblematik eine Problematik draus. Wegen " rein aus Prinzip" wird es deswegen auch keine größere Problematik, und es wird sich auch nichts ändern.


      • Du siehst keine Problematik, weil dir selbst in deinem Leben noch keine Nachteile entstanden sind. So denken fast alle Leute, was soll das Geschrei, es passiert doch nichts. Ob das Kernkraft ist oder Umweltverschmutzung, Aids oder globale Erwärmung. Was regen sich nur alle so auf, es passiert doch gar nichts. In anderen Teilen der Welt werden Menschen hingerichtet, nur aufgrund ihrer Daten oder Daten, die andere über sie verbreitet haben. Aber hey, das sind ja auch andere Länder, was geht mich das an? Ich lebe dort ja nicht. Wie schnell sich sowas aber ändern kann zeigt das Beispiel USA oder Türkei. Ja, wir hier in Europa sind relativ sicher, dass uns erstmal nichts passiert, wenn unsere Daten gesammelt, ausgewertet und weitergegeben werden, aber ob das auch in zehn Jahren noch so sein wird? Facebook sammelt Daten von 2 Milliarden Menschen und zusätzlich noch von denen, die dort gar nicht angemeldet sind über WhatsApp und über alle Internetseiten mit einem Likebutton. Diese Daten sind nicht geheim, jeder kann sie abgreifen, Facebook stellt die Schnittstellen dafür zur Verfügung. Und niemand kann dir sagen, wer diese Daten abgreift, und für seine Zwecke verwendet. Noch ist es vielleicht für Werbung und gezielte Manipulation, in einigen Jahren geht es vielleicht um die Frage, ob die Gesellschaft nicht zu stark überaltert ist und es vielleicht sinnvoll wäre, Leuten, die verschwenderisch gelebt haben, keine Rente zu bezahlen. Oder Menschen, die zu wenig/zu viel Sport gemacht haben im Alter medizinische Versorgung zu verweigern. Du wirst das wieder alles nur als Schwarzmalerei abtun, aber genau diese Dinge passieren in ähnlicher Form bereits in der Welt und wir in Deutschland sind kein abgeschottetes Dorf, das nach eigenen Regeln spielen können wird.


      • Peter vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Wenn es nach dem geht was alles in der Welt passiert und wir uns immer nach den härtesten Gesetzen richten würden, dann dürften wir gar nichts mehr machen oder uns vor fast allen fürchten. Nur weil man in bestimmten Ländern der Welt vielleicht nur 90 km/h auf der Autobahn fahren darf heißt das deswegen nicht das in Deutschland sich die Leute auch auf maximal 90 km/h einstellen sollen. Es gibt Länder auf der Welt da gibt es für für kleine Drogendelikte schon die Todesstrafe, wo es hier vielleicht eine Bewährung gibt. Oder beleidige mal den Kaiser von China in der Öffentlichkeit, das hat harte Konsequenzen. Hierzulande kann man Angela Merkel nach Lust und Laune anprangern und die Leute lachen halt.
        Das Datenschutz Problem mit dem Gesetz andere Länder zu rechtfertigen finde ich so einfach nicht richtig.


      • Whaaat ?!!!!! XD Mein Argument ist unsinnig ?!

        Zwei Tipps für dich in Reihenfolge: 1. Überlegen 2. Dann schreiben ;)

        Sicherlich muss ich damit Rechnen das ein Parkschaden oder etwas mutwilliges passieren kann. Darum habe ich auch eine gute Versicherung für mein Auto!

        Ja ich habe schon verdorbene Lebensmittel bekommen nicht nur einmal und jetzt ?!
        Habe ich jetzt alle Restaurants zur Rechenschaft gezogen? Nein es war ganz alleine meine Entscheidung dort FREIWILIG essen zu gehen!

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