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Das sind die Roboter, die Eure Smartphones für Euch quälen

Das Testen von Smartphones ist eine Wissenschaft für sich, und obwohl die Industrie viel Aufwand betreibt, rutschen immer wieder Macken zum Nutzer durch, wie Ihr am Beispiel des Überhitzenden Xperia Z3+ oder der sich ablösenden Rückplatte unseres Galaxy S6 seht. Doch wer ist Schuld, wenn ein Fehler nicht erkannt wird und wer stellt sicher, dass Eure Smartphones grundsätzlich das können, was sie können müssen? Diese verrückten Gestalten.

Von hyperaktiven Robotern auf ewigen Koffeintrips über diabolische Sadisten-Roboter bis hin zu skurrilen Po- und Hand-Robotern - die Testlabors der Hersteller gleichen einem Gruselkabinett bzw. einer Freak-Show, die nur einen Zweck hat: Eure Smartphones zu quälen, damit Ihr sie nicht in die Knie gezwungen kriegt. Nachdem wir sie kennengelernt haben, ist es nun an der Zeit, dass auch Ihr das tut.

TouchBot

Kennt Ihr Menschen, die ihre Griffel einfach nicht bei sich behalten können? Nun multipliziert den Schrecken, den sie überall auslösen, wo sie hingehen, mit 10.000 und Ihr habt eine Vorstellung von TouchBot. Er kann nicht anders und muss alles einfach anfassen. Nicht einmal. nicht zweimal. Nein, TouchBot betatscht das Display Eures zu testenden Smartphones Zigtausende Male, damit Ihr ohne Frust Tag ein Tag aus das Gleiche tun könnt.

ButtBot

In seiner Freizeit arbeitet ButtBot als Gesäßmodel, und Ihr erkennt auf einen Blick, wieso. Nun wisst Ihr, von wem Jennifer Lopez die Idee hatte, ihren Hintern in Millionenhöhe versichern zu lassen und von wem Kim Kardashian schon als Kind Poster an der Wand hängen hatte. Doch auch wenn es so scheinen mag, ButtBots Arbeit ist absolut nicht für Ar... nicht umsonst, schließlich ist es seine Aufgabe das nächste Bendgate zu verhindern. Wie Apple zuletzt feststellen musste, nimmt er das Modeln mitunter ernster als seinen Fabrikjob.

BendBot

BendBot ist ein enger Verwandter von ButtBot, jedoch ohne die verführerischen Rundungen. Er ist der Hau-Drauf, der Hans-Dampf der Roboter-Belegschaft und bohrt seinen Finger in die Wunden. Doch nicht so wie TouchBot, nein, BendBot drückt unerbittlich zu, bis es wehtut. Während ButtBot versehentliche Verbieger austestet, ist BendBot für die Choleriker zuständig, jene Nutzer, mit einem echten Wutbewältigungsproblem. Damit diese ihren Frust am Smartphone auslassen können und danach noch ein Smartphone haben (und nicht zwei), drückt BendBot Tag und Nacht.

ScratchBot

ScratchBot ist der Held der Tierfreunde, denn bis in die späten 2000er machten seinen Job Katzen, die in 16-Stunden-Schichten in kleinen Käfigen für Euch die Krallen ausfahren mussten. Das gehört glücklicherweise der Vergangenheit an, wobei man sagen muss, dass die Katzen bessere Arbeit geleistet haben, wie Besitzer eines LG G Flex 2 sicherlich schon mitbekommen haben. Von wegen sich selbst heilende Rückseite... Da hat ScratchBot wohl mal wieder bei der Arbeit von seinem großen Vorbild Wolverine geträumt, statt sich zu konzentrieren.

DropBot

DropBot wird oft mit seinen Fabrikkollegen aus Fleisch und Blut verwechselt, weil er so menschlich ist. Nur lässt er, anders als der Rest der Belegschaft, seine Smartphones absichtlich fallen, denn er weiß, dass Ihr genau das früher oder später tun werdet.

BeethovenBot

Nicht alle Test-Roboter sind Grobiane. BeethovenBot hat ein Auge - und vor allem Ohr - für die feinen Dinge des Lebens. Während seine Kollegen biegen, werfen und kratzen, lehnt er sich zurück und spitzt konzentriert die Öhrchen. Er wird zwar nie verstehen, warum manche Menschen heutzutage meinen, ein Smartphone sei eine Stereoanlage oder müsse unbedingt als solche Verwendet werden, doch das muss er zum Glück auch nicht. Er stellt sein geschultes Gehör in den Dienst Eurer Mp3s und Musik-Streams.

ShakeBot

Dieser Kollege stammt aus dem Hause Corning und hat sich der Aufgabe verschrieben, Euer Smartphone vor Kratzern zu bewahren. Nicht so wie ScratchBot, der es mit roher Gewalt versucht, nein, Shake-n-BakeBot geht etwas raffinierter vor. Von seinen Kollegen oft als "EintopfBot" verschrien, mixt er den ganzen Kram zusammen, der in einem Labor so zusammenkommt (oder in einer Damenhandtasche) und legt dann flotte Pirouetten hin, die auf die Karriere schließen lassen, von der er eigentlich mal geträumt hatte.

RedBullBot

Hat irgendwer Kaffee gesagt? Solltet Ihr RedBullBots Fabrik jemals besuchen, müsst Ihr Energy Drinks und andere koffeinhaltige Getränke vor der Labortür abgeben, denn Red hat genug Koffein für ein ganzes Leben intus und ist schon so schwer genug unter Kontrolle zu halten. Warum man eine Bestie wie ihn überhaupt einstellt, fragt Ihr? Damit auch die nervösesten Smartphone-Nutzer verwacklungsfreie Fotos hinkriegen. Wie wir aber leider alle wissen, hat RedBullBot da noch einige Arbeit vor sich. Vielleicht lädt Ihn doch mal jemand auf einen Espresso ein? Wir glauben, da geht noch was.

Nun kennt Ihr sie also, die verrückte Roboter-Truppe, die Tag und Nacht in Eurem Dienst ihr Unwesen treibt. Fehler und Qualitätsmängel bleiben hier und da leider trotzdem nicht aus. Aber geht nicht zu hart mit ihnen ins Gericht. Wie fehlerfrei wäre Eure Arbeit wohl bei 18-Stunden-Schichten ohne Mittagspause? Außerdem kann selbst die spezialisierteste künstliche Intelligenz der Welt nicht die dummen Ideen voraussehen, auf die wir Nutzer am Ende teilweise kommen.

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