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Bye bye, BlackBerry: Das Ende des Tastenhandys ist (vorerst) besiegelt

Bye bye, BlackBerry: Das Ende des Tastenhandys ist (vorerst) besiegelt

Der Smartphone-Sektor ist mit internationalen Giganten wie Huawei, Apple und Samsung an der Spitze seit einigen Jahren wettbewerbsfähiger denn je geworden. Und in jüngster Zeit kommt starke Konkurrenz aus China mit sehr kostengünstigen Smartphones von Xiaomi, Oppo und OnePlus. Mit anderen Worten: Es gab leider keinen Platz für alle – BlackBerry gehört nun der Vergangenheit an.

Von der chinesischen Gruppe TCL neu aufgelegt, hatte BlackBerry sich dafür entschieden, die berühmte physische Tastatur, die maßgeblich am Erfolg der Marke beteiligt war, auch unter Android zu behalten. Trotz aller Bemühungen war BlackBerry nicht in der Lage, neben der starke Konkurrenz zu bestehen.

Aus für BlackBerry

Über eine, in sozialen Netzwerken veröffentlichte, Pressemitteilung kündigte die chinesische Gruppe das Ende von BlackBerry an. Im August wird sich die Marke demnach von den wenigen Nutzern ihrer Smartphones verabschieden.

"Wir bedauern, [...] mitteilen zu müssen, dass TCL Communication ab dem 31. August 2020 keine Endgeräte mehr unter der Marke BlackBerry vermarkten wird. TCL Communication hat die Rechte zur Entwicklung, Herstellung oder zum Verkauf von BlackBerry-Mobilgeräten nicht erweitert, aber TCL wird weiterhin Unterstützung für das bestehende Portfolio an Endgeräten, einschließlich Kundendienst und Garantieleistungen, bis zum 31. August 2022 – oder so lange, wie es die Gesetze der Länder, in denen das Gerät gekauft wurde, verlangen – anbieten."

Bis heute hat kein Unternehmen Interesse angekündigt, die von der BlackBerry-Gruppe bereitgestellte Lizenz zu übernehmen. Nach den ersten schwachen Verkaufszahlen im Smartphone-Sektor vor einigen Jahren hatte die Gruppe auf Computersicherheit für die Unternehmenskommunikation umgestellt. Nach mehreren BackBerry-Modellen, die in den vergangenen drei Jahren auf den Markt gebracht wurden, hat TCL nun beschlossen, die Produktion von BlackBerry-Smartphones gänzlich einzustellen und sich lieber auf seine eigenen Geräte zu konzentrieren, deren erste 5G-Modelle auf der CES 2020 in Las Vegas vorgestellt wurden.

Ein Rückblick auf die glorreichen Jahre des BlackBerry

Erinnert Ihr Euch an die BlackBerry-Geräte, die vor über einem Jahrzehnt ihre Blütezeit hatten? Ich erinnere mich, dass es noch um das Jahr 2010 herum einen Krieg zwischen denjenigen gab, die zum "BB"-Team gehörten, und denjenigen, die bereits süchtig nach dem iPhone waren. Aber die Zeiten haben sich geändert, und die starke Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt hat dieses Handy, das ein sehr individuelles Design bot, überholt.

Ein Grund für den Erfolg des BlackBerry ist sicherlich auch die Tatsache, dass wir damals noch nicht an Touchscreens gewöhnt waren. Das BB war eine schöne Alternative, da es eine physische Tastatur beibehielt und gleichzeitig ein modernes und innovatives Produkt darstellte. Und es war offensichtlich ein trendiges Ausrüstungsstück. In den 2000er Jahren und um 2010 herum wurden die Mobiltelefone dieser kanadischen Marke zunächst von Fachleuten für ihre großen Kommunikationsfähigkeiten geschätzt, insbesondere dank ihrer Tastatur, und dann aus den gleichen Gründen auch von jüngeren Menschen.

Seit dieser Blütezeit ist die Marke in Schwierigkeiten geraten. BlackBerry war nicht in der Lage, mit der sehr schnellen Einführung von Touchscreen-Smartphones fertig zu werden, indem es zu spät ein entsprechendes Gerät angeboten hat.

Welche Zukunft hat mein BlackBerry?

Die Lebensdauer der im Umlauf befindlichen BlackBerry-Smartphones bleibt wohl noch bis zum Jahr 2022 bestehen, ohne dass TCL Communication dabei festlegt, ob Android-Updates für die Sicherheit der Geräte angeboten werden.

Was sagt Ihr dazu? Seid Ihr BlackBerry-Fans gewesen oder nutzt ihr noch eines der letzten Modelle?

Quelle: Twitter

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37 Kommentare

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  • Google könnte sich auch bald von Android verabschieden. Das Betriebssystem ist seit Jahren mit Problemen behaftet, die immer mehr Konsequenzen haben.
    Android 10 hat im Vergleich zu Vorgängerversionen des Betriebssystems einige Vorteile. Dennoch ist sich selbst Google bewusst, dass auch diese nicht mehr ausreichen. Das Android-Aus für Handys könnte die logische Konsequenz dann sein. Bye,Bye Android... War schön mit dir.


  • Mhhh... Alcatel, Nokia, BlackBerry waren alle mal ON TOP und sind dann bodenlos gefallen 😐

    Hatte Arbeitskollegen die mit Berrys so schnell geschrieben haben, wie mit 10x Fingern auf Tastatur 😁

    Aber auch die alten Fans sind über die letzten Jahre zu Samsung, Apple, Huawei abgewandert.


    • Blackberry hat immer noch eine harte Fanbase. Das Blackberry Passport hat eine extrem geile Tastatur. Da schreibt man fantastisch drauf.


  • Ach die haben bis jetzt noch gelebt? Dachte eigentlich die wären schon längst weg vom Fenster... 😂😂😂


  • Was jetzt erst? Dachte das wäre schon längst vorbei mit Blackberry. Aber war irgendwie klar... Das wäre ja so wie wenn ein TV Hersteller immer noch auf Röhren Fernseher setzen würde.


    • Der Vergleich mit den Röhrenfernsehern erschließt sich mir nicht? Bezieht sich das auf die Tastatur?


      • Röhrenfernseher : Technik aus den 90er Jahren.
        Tastatur am Handy : Technik aus den 90er Jahren.


      • So ein Bullshit. Sorry. Jeder Laptop jeder Desktop PC wird über eine Tastatur bedient. Mit meinem Blackberry Passport arbeite ich wesentlich effizienter und schreibe schneller als auf einer reinen Touchoberfläche.


    • Blackberry hatte eben die Absicht einem Smartphone noch physische Tasten beizulegen.


  • Schade...


  • Noch ist nur der Vertrag zwischen TCL und Blackberry nicht verlängert. Vielleicht findet Blackberry einen neuen Partner?


  • Tschau BB schön wars. Ich hatte zwar nie eins, weshalb auch, war auch nicht die zielgruppe, aber das konzept mit der Tastatur die zugleich ein touchpad ist fand ich schon sehr intressant und war evt sogar sehr praktisch (kanns ja nicht beurteilen)


  • Mit eigenem OS waren die sehr gut. Hatte jahrelang in meiner Firma welche im Einsatz. Damals schauten die Kollegen, wie schnell ich schreiben konnte. Sie hingen mit ihren „Wischis“ hinterher. Das Playbook startete zwar eeewwwiiiggg langsam, war dann aber pfeilschnell bei einem rattenscharfen Display. Jedem, den ich es zeigt, gefiel die Wertigkeit und die Haptik auf Anhieb. Das OS war super durchdacht, der Hub war genial... es fiel mir damals schwer, mich zu trennen! Beim Passport war ich fast schwach geworden, da zeichneten sich aber schon irgendwie der Abgesang an...


  • Blackberry war Kult in der Business Welt. Ich hätte nie vermutet, dass diese Geräte aussterben - sie waren anders und etwas besonderes


  • Selbst Schuld. Hätten Sie mal besser Samsung und der Note-Reihe Konkurrenz gemacht: Stylus Support + onTouch Keyboard (vielleicht als Slider-Case). Perfekt für Business.


    • Als ob das was gebracht hätte. Und wie beliebt der S Pen ist, sieht man ja an den ganzen Geräten, die einen vergleichbaren Stift haben, ne? Ach ja, gibt ja kein einziges ^^
      Blackberry hat einfach den Markt verpennt, ähnlich wie Nokia, und da sind sie nicht mehr rausgekommen...
      Mit dem dedizierten Keyboard hatte Blackberry zudem ein Alleinstellungsmerkmal, so wie Samsung mit dem S Pen. Hat auch nichts gebracht.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Zu ihrer Hoch-Zeit, als es also das jetzt bekannte Smartphone so noch nicht gab, waren die BB's quasi konkurrenzlos. Dann wurden sie leider vom technischen Fortschritt überrollt. So wie der Neandertaler vom Homo Sapiens...

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