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CyanogenMod Installer aus dem Google Play Store entfernt

Erst vor zwei Wochen ist der CyanogenMod Installer im Google Play Store angekommen (zur Meldung), jetzt wurde er von Cyanogen Inc. freiwillig entfernt als Reaktion auf eine Benachrichtigung von Google: Die App verstößt gegen die Richtlinien für Entwickler. Auf der Website von CyanogenMod bleibt der Installer aber verfügbar.

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cm installer teaser
Auch weiterhin verfügbar, nur nicht mehr im Google Play Store: Der Installer von CyanogenMod. © CyanogenMod/AndroidPIT

Google wies die Entwickler darauf hin, dass die Anwendung an sich zwar harmlos sei, die Nutzer aber zum Garantieverlust anrege und daher nicht im Google Play Store angeboten werden darf. CyanogenMod Inc. wurde nahegelegt, die App zu entfernen, ansonsten hätte Google diesen Schritt selbst getan.

Die Anwendung ist Teil eines vereinfachten Prozesses zur Installation des beliebten Custom-ROMs CyanogenMod und nimmt dem Nutzer die Vorbereitung des Smartphones ab. Ergänzt wird die App durch eine Desktop-Anwendung, die schließlich die Daten vom PC auf das Gerät überträgt. Wir haben den Installer ausprobiert und zeigen Euch in unserer Anleitung Schritt für Schritt, wie es geht.

cm installer app welcome usb debugging
Willkommensbildschirm und Aktivierung von USB-Debugging: Der Installer von CyanogenMod. / © AndroidPIT

Die Entfernung aus dem Google Play Store bedeutet natürlich nicht das Aus für die App: Sie kann auch weiterhin installiert werden, zum Beispiel als APK. Außer auf der eigenen Website will CyanogenMod Inc. den Installer auch über die App-Stores von Amazon und Samsung anbieten.

Quelle: CyanogenMod

44 Kommentare

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  • Es mag sein, das es ausserhalb Europas einen Garantieverlust gibt. Innerhalb der EU jedoch entsteht KEIN Garantieverslust. Der Hersteller muss sogar nachweisen, das der Schaden an dem Gerät durch Rooten entstanden ist. Die EU-Richtlinie 1999/44/EG gibt vor, dass die Gewährleistung auch im Falle des ‘rootens’ oder ‘flashens’ erhalten bleibt. Die Verbraucherzentrale Bundesverband schließt sich diesem Ergebnis an. Hier nachzulesen: https://netzpolitik.org/2012/garantieanspruch-auch-nach-rooten-und-flashen-von-geraten/ - und hier: https://netzpolitik.org/2013/47369/

  • Ich finde Google hat richtig gehandelt. Software von ner Custom Rom, mit welcher Geld verdient wird und den ursprünglichen Gedanken vergessen hat, hat nicht dort zu suchen. Allgemein solche Installiert! Das macht man via XDA etc

  • Na, hoffentlich greift diese "Du darfst kein anderes OS aufspielen, sonst Garantie weg!"-Mentalität nicht irgendwann auch auf normale Computer über...

    • Dann kauf dir mal einen PC und installiere dir ein anderes OS. Jetzt geht meinetwegen die Grafikkarte nicht mehr richtig, weil keine Treiber oder so. Und jetzt geh mal zu deinem PC Futzi mit der Aussage "Grafikkarte geht nicht mehr" und versuch den mal reparieren zu lassen. Im besten Fall bist du dann der Witz des Tages - im schlechtesten Fall wird es teuer...

      • Man sollte sich natürlich auskennen und vorher verifizieren, daß tatsächlich die GraKa kaputt ist, bevor man zum Händler rennt. Das trifft ja auch zu, wenn man sich selber einen PC aus einzelnen Komponenten zusammenbaut.

  • Wer sich bewusst ein komplett neues ROM und damit ein anderes Betriebssystem flashen will, sollte die Konsequenzen kennen und wenigstens in der Lage sein, eine App von einer Website herunterzuladen. Das ist nichts für ahnungslose Leute, die zufällig im Play Store drüber stolpern. Googles Entscheidung ist nachvollziehbar und richtig.

  • Bei meinem Kollegen argumentierte der Richter das dem Kunden ein vollfunktionstüchtiges Gerät Verkauft wurde und es keinen Grund gab am System rumzubasteln. Was genau bei dem Gerät zerschossen wurde kann ich nicht mehr erfragen. Der Kollege hat die Firma gewechselt.

  • Hier mal ein Zusatz zu der News:

    Google wollte die Angelegenheit gegenüber Medien nicht offiziell kommentieren. The Next Web hat allerdings nachgebohrt und einen durchaus plausiblen Grund für die Google-Entscheidung herausgefunden: Denn der Play-Store-Betreiber verlangt in den Entwicklerbedingungen, dass wenn eine App Veränderungen am System des Nutzers vornimmt (mit dessen Wissen und Einverständnis), dieser in der Lage sein muss, die Änderungen leicht rückgängig zu machen. Das müsse entweder in der App oder durch eine komplette Deinstallation möglich sein, beides ist bei CM aber nicht möglich.

    Edit: Quelle http://winfuture.de/news,79067.html

  • Eigentlich ist es ja richtig von Google... da man sich ja dabei theoretisch das Gerät zerschießen kann und das eigentlich nix für Leute ist die davon keine Ahnung haben, besonders die hier das Android für Anfänger brauchen.
    Da ja Google zum Glück offen ist, ist das ja auch kein Problem sich die APK woanders zu laden.

  •   15

    Ich finde es richtig von Google. Den Verlust von Garantie und Gewährleistung hatte ich selbst schon zu beklagen. Asus führt z.B. eine schwarze Liste mit Geräten, die das Asus-Tool zum Öffnen des Bootloaders benutzen.

    Freaks finden so oder so Wege, CM zu installieren. Kids, die dumm wie Bohnenstroh sind, werden von der Installation abgehalten. Das ist OK so.

    • Am Ende muss aber der Hersteller/Händler belegen können, dass der Defekt wirklich auf das C-Rom oder dem Rooten zurück zu führen ist. Hat z.B. einer der Anschlüsse einen Wackelkontakt, wird er sich nicht einer alternativen Software rausreden können. Problematisch wird es jedoch nach den ersten 6 Monaten. Aber das wäre auch mit Stock der Fall...

      •   15

        In meinem Fall hat das nicht geklappt (innerhalb der 6 Monate). Asus hat mit seinem Boot-Tool (nötig für CM-Installation) explizit darauf hingewiesen, dass man die Garantie verliert. Nach einem Hardware-Defekt *heul* gab's auch keine Gewährleistung.

  • Welche Geräte sind mit dem Programm kompatibel? Dachte bisher geht es nur bei Nexus Modellen.

  • Ja, die Gewährleistungsansprüche hat man gegen den Verkäufer, nicht gegen den Hersteller. Und eine Garantie ist freiwillig und diese geben sowohl viele Hersteller, als auch einige Händler.

  •   26

    moinsen
    fängt Google auch schon an sich überall einzumischen. Drecks laden. mann müßte die Betriebssysteme so kaufen können ios aufm nem s3 oder android auf nem iphone das warer das non plus ultra.

  •   18

    @Mario: Richtig, dann müssten alle Apps die Root voraussetzen auch auch aus dem Playstore raus. Also ist der Schritt nicht ganz nachzuvollziehen...

    • @Flash Fan und @Marcus Buschbeck: Klar ist es nachzuvollziehen! Google kann es doch egal sein welches Android da läuft. Die Herstelleraufsätze bringen auch mehr Funktionen mit und sehen anders aus. An Android selber verdient Google auch nichts. Die App könnte aber das Gerät "beschädigen". Und ich bin mir sicher, das man, zumindest in den USA, dann vor Gericht gewinnen würde, weil die App ja aus dem Playstore stammt. Ein geblockter Bootloader hat auch einfach den sinn, das nicht jeder Volldepp einfach mal sein Handy schrotten kann.

      •   18

        Google kann es auch egal sein, wenn man sich das Smartphone zerschießt, denn an Smartphones verdienen sie auch nichts.
        Die Wahrscheinlichkeit sich das Gerät mit Apps wie SetCPU zu zerschießen sind viel höher als mit CM... trotzdem ist es im PlayStore.
        Also ist es nicht nachvollziehbar...

      • Für SetCPU brauchst du aber Root und das hast du dir ja dann selbst schon vor der Nutzung dieser App "zugefügt". Also wenn du mit SetCPU dein Phone schrottest kannst du keinen belangen da du ja die Garantie an anderer Stelle schon verloren hattest.... Leuchtet ein? Du findest im Store keine App, die so wie sie da drin ist, schaden an einem Telefon, welches "unverändert" ist, verursachen kann. Und das noch: "wenn eine App Veränderungen am System des Nutzers vornimmt (mit dessen Wissen und Einverständnis), dieser in der Lage sein muss, die Änderungen leicht rückgängig zu machen. Das müsse entweder in der App oder durch eine komplette Deinstallation möglich sein, beides ist bei CM aber nicht möglich."

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