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Cortex-A77 und Mali-G77: Die Chips für die Spitzen-Smartphones 2020
Hardware 2 Min Lesezeit 8 Kommentare

Cortex-A77 und Mali-G77: Die Chips für die Spitzen-Smartphones 2020

Auf der Computex 2019 hat ARM seine beiden neuen Prozessorarchitekturen Cortex-A77 und Mali-G77 vorgestellt, die große Fortschritte in Bezug auf Leistung und Künstliche Intelligenz versprechen. So wird das Herzstück der Flaggschiffe 2020 aussehen.

CPU: Cortex-A77

Die neue Generation der CPU-Kerne sorgt für eine 20 Prozent höhere Leistung, die die komplexesten Aufgaben viel schneller erledigen. Wie der Vorgänger wird er immer noch im 7-Nanometer-Verfahren hergestellt und hat eine Taktfrequenz von maximal 3 GHz. Die Fähigkeiten im Zusammenhang mit maschinellem Lernen sind jedoch 35 Mal schneller als beim alten A55.

Da der aktuelle Cortex A76 das Herzstück des Snapdragon 855 und Kirin 980 ist, wird das neue Modell auch in der nächsten Generation von Prozessoren, die in vielen der 2020er High-End-Smartphones zu finden sein werden, von zentraler Bedeutung sein. Zumindest bei denen, die einen Snapdragon benutzen. ARM hat sich dem Handelsverbot mit Huawei gebeugt. So erscheint es für Huawei aktuell unmöglich, ARM-Produkte einzusetzen.

snapdragon 855 mobile platform plaque aloha
Qualcomms nächster SoC wird wahrscheinlich auf Cortex A77 und Mali G76 setzen. / © Qualcomm

GPU: Mali-G77

Der neue Grafikchip konzentriert sich auf die Verbesserung der Leistung in Bezug auf Virtual-Reality-Funktionen, Augmented Reality und Machine Learning.

Der Mali-G77 Grafikprozessor ist 40 Prozent schneller als der G76 und seine maschinelle Lerngeschwindigkeit ist um 60 Prozent gestiegen. All diese Verbesserungen haben keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit des Smartphones, denn beim G77 hat ARM auch an den Akku gedacht. Er ist 30 Prozent energieeffizienter und verbraucht 40 Prozent weniger Bandbreite.

Quelle: Xda developers

8 Kommentare

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  • Freu mich schon auf den A12 vom Apple 😊🍏


  • Aha, mal wieder effizienter. Toll ^^ Diese Angaben haben ja bisher auch immer gestimmt, weshalb wir schon seit Jahren Smartphones haben, die problemlos eine Woche durchhalten.


    • Prozessoren hatten noch nie den wesentlichen Einfluss auf Akkulaufzeiten...


      • Doch, haben sie.
        Oder wieso halten Smartphones bspw. gern mal nur halb so lang, wenn man Spiele spielt im Gegensatz dazu, wenn man nur liest, schreibt oder Videos schaut? Das ist hauptsächlich dem Prozessor zu verdanken.
        Je nach Anwendung verbraucht der Prozessor auch mal mehr, als das Display.


    • Weil das Plus an Effizienz von höheren Taktraten verschlungen wird.
      Korrekterweise müsste es auch heißen- entweder oder.
      30% mehr Effizienz beim gleichen Workload ODER 40% schneller bei identischem Verbrauch.

      Tim


      • Es wird aber quasi bei jedem neuen QSD, Kirin, Exynos usw. davon gesprochen, dass sie bspw. 10% mehr Leistung haben, während sie gleichzeitig(!) auch 20% effizienter sind. Also eindeutig beides gleichzeitig und nicht nur das eine oder das andere ^^

        Und die hohen Taktfrequenzen werden bei Smartphones ohnehin fast nie erreicht. Über einen Tag verteilt, bei normaler Durchschnittsnutzung, läuft ein QSD855 insgesamt wahrscheinlich nicht mal eine volle Minute auf maximalem Takt.
        Darum hinkt auch immer der Vergleich mit der Switch, welche konstant auf gleichem Takt läuft. Und nicht wie bei Smartphones, wo 10x zwischen 0,3 und 2GHz gewechselt wird - innerhalb von drei Sekunden...


      • Also da muss man schon sehr auf die genaue Wortwahl des Marketings achten um sich nicht täuschen zu lassen. Der Chip >kann< Beides, Geschwindigkeit und Effizienz... aber eben nicht zur selben Zeit.
        Vermutlich wird das häufig lediglich falsch von der Fachpresse abgeschrieben und wiedergegeben.

        "(...) läuft ein QSD855 insgesamt wahrscheinlich nicht mal eine volle Minute auf maximalem Takt."

        Es ist stark vom Szenario abhängig. Bei der Verarbeitung von HDR oder Night Shots dürfte die CPU kurzzeitig schon ziemlich hart ans Limit gehen, während den ganzen Tag durch Twitter scrollen entsprechend weniger fordernd ist. Ansonsten sind Phones mittlerweile mit so vielen Features vollgestopft und arbeiten dabei gefühlt ne Million mal besser als noch 2011, auch das schlägt bei der durchschnittlichen CPU Nutzung und der Akkulaufzeit durch.

        Interessant wäre es ja zu sehen, wie ein moderner 7nm SoC in einem Galaxy S2 unter Android Gingerbread performen würde, vermutlich kämen wir da der einwöchigen Akkulaufzeit schon deutlich näher... naja eher nicht, aber wenigstens echten zwei Tagen :D


  • Klingt wie ein Märchen

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