Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Coronavirus: Apple muss Gewinnprognose anpassen

Coronavirus: Apple muss Gewinnprognose anpassen

Erst am 28. Januar hatte Apple seine vierteljährliche Umsatzprognose bekannt gegeben. Die Schätzung belief sich zum damaligen Zeitpunkt auf einen Umsatz zwischen 63 bis 67 Milliarden Dollar. Nun, nicht ganz einen Monat später, muss das Unternehmen diese Prognose zurückziehen.

Seit Ende vergangenen Jahres grassiert das Coronavirus. Unter der Krankheit leiden nicht nur die Menschen, sondern ebenfalls die Wirtschaft. Nun zwang das Virus auch das US-amerikanische Unternehmen Apple weitere Schritte einzuleiten und gestern eine Pressmitteilung rauszugeben. In dieser nahm Apple seine bisherige Umsatzprognose von 63 bis 67 Milliarden Dollar und eine Bruttomarge, die zwischen 38 und 39 Prozent liegen sollte, zurück.

Coronavirus sorgt bei Apple zu Einbrüchen im Verkauf

Apple hatte zur Prävention vor rund zwei Wochen seine Büros und Filialen in China geschlossen. Ab dem 10. Februar wurde die Arbeit in den Betrieben nun wieder aufgenommen, die Produktion kommt aber nur langsam voran. So schreibt Apple in seiner Pressmitteilung, die gestern veröffentlicht wurde, dass es "eine langsamere Rückkehr zu normalen Bedingungen" erlebe, als zunächst erwartet wurde.

Neben einer verzögerten Produktion kommen geringere Produktlieferungen und eine verminderte Kaufkraft zu Apples Problemen hinzu. So sind zum einen Zulieferer nicht mehr in der Lage ausreichend Teile für die Herstellung zu liefern, da Fabriken nur zum Teil besetzt sind. Zum anderen ist die Nachfrage in China eingebrochen. Einziger Lichtpunkt: Außerhalb Chinas bleibt die Kundenfrequenz stark. Da aber Teile fehlen und die Herstellung nur langsam vorangeht, wird das iPhone weltweit nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Bisher hat Apple noch keine neuen Zahlen für seine vierteljährliche Umsatzprognose abgegeben. Dass es den bisher angestrebten Umsatz allerdings nicht schaffen wird, scheint angesichts der Herausforderungen logisch, und somit auch Apples Entschluss, die Zahlen zu widerrufen. Die nächsten Informationen werden wir aber – so Apple in seiner Pressemitteilung – wohl im April erwarten dürfen.

Apple erhöht Spende für die Bekämpfung des Coronavirus

Angesichts der Lage kommt es nicht unvorhergesehen, dass Apple seine Spende mehr als verdoppeln will. In seiner Pressemitteilung schreibt das Unternehmen einleitend:

„… unsere Gedanken bleiben bei den Gemeinschaften und Einzelpersonen, die am meisten von der Krankheit betroffen sind, und bei jenen, die rund um die Uhr daran arbeiten, die Ausbreitung einzudämmen und die Kranken zu versorgen. Apple wird seine bereits angekündigte Spende mehr als verdoppeln, um diese historischen Anstrengungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen.“ (Apple/Pressemitteilung)

Via: Heise

Empfohlene Artikel

20 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Apple ist dazu gegenüber den Aktionären verpflichtet. Über Apple schreibt man, über andere Unternehmen nicht, obwohl die das gleiche machen (müssen).


  • Gerade las ich auf ntv , dass das Coronavirus keinen Einfluss auf dass Erscheinen des neuen iphone SE2 hat. OMG, endlich wieder gute Nachrichten 😱


  • Das Coronavirus hat ca. 2000 Todesopfer aktuell gefordert? Dies ist sehr schlimm, aber dass jetzt die globale Wertschöpfung darunter leidet , ist eine einzige Katastrophe! Wie lächerlich und heuchlerisch diese ganze Berichterstattung dazu ist.
    2019 starben 400.000 Personen an Malaria, da interessiert sich kein 🐷 für.

    Aber wenn Produktionsausfälle drohen, dann ist überall Schnappatmung.


    • Find auch das das mit dem Coronavirus zuviel Panikmacherei ist. Jährlich sterben mehr Menschen an Drogen, Aids und sonst was...


      • Und das Risiko an der „normalen“ Grippe zu erkranken, ist ungleich höher. Dabei kann auch eine Grippe tödlich verlaufen.

        Hat man jedoch jetzt grippeähnliche Symptome, sollte man gleich zum Arzt gehen. Unsere Welt ist zu globalisiert, als dass man sich nicht doch das Coronavirus eingefangen haben könnte.

        Dass in China die Produktion deshalb zurückgeht, ist eigentlich logisch. Die Alternative wäre, die Menschen einem unnötigen Risiko auszusetzen.


      • @Karsten
        Ich finde es eher lächerlich, das Virus herunterzuspielen, nur weil an anderen "Dingen" mehr Menschen sterben. Was soll das werden?
        Das Virus hat das Potential zu einer Pandemie zu werden und hat derzeit eine Sterblichkeitsrate von über 2%, es sterben mittlerweile behandelnde Ärzte daran und vieles mehr und du findest, das ist "zu viel Panikmacherei"?


      • So wird auch immer nur geredet, wenn alles weit weg ist. Sobald mal fünf Leute im gleichen Dorf sterben, verfallen sie selbst in Panik. Aber klar, die Probleme anderswo sind ja immer nur "total übertrieben".


      • Dann müssten jeden Tag in allen Medien andere Krankheiten besprochen werden. Zu jeder Stunde, jeden Tag....Aids, Drogensucht,... Daran sterben täglich 1000000000000000000 Menschen weltweit.


      • Nein, eben nicht. Es geht um Neuigkeiten und nicht um das, was eh jeder weiß.


      • Ist mir schon klar. Nur " sollte man die Suppe nicht heißer kochen als nötig".


  • Apple wird es überleben, im Gegensatz zu vielen erkrankten Menschen dort. Hoffen wir das Beste!


  • Also auch das iPhone ist letztlich nur eins der Chinaphones!🥱


    • Auf jedem iPhone für den europäischen Markt steht auf der Rückseite:
      „Designed by Apple in California
      Assembled in China“

      Ich hatte mal ein iPhone 8 aus Japan in der Hand, darauf fehlte der Text.

      Fast alle Smartphones werden in China zusammengebaut. Ein paar in Taiwan und Thailand. Neuerdings kommt Vietnam hinzu.


  • Andere Unternehmen sollten auch mehr Spenden.


    • Wie viel hat denn Apple gespendet? Jeder zitiert zwar Cooks Tweet und die Pressemitteilung von Apple, aber irgendwie fehlt die Bezugsgröße.


      • Die Höhe der zu erwartenden Spende ist nicht bekannt.

        Tim


      • Ich finde eigentlich ziemlich gut, dass Apple nicht öffentlich macht, wie viel gespendet wird / wurde. Das sollte kein Wettbewerb sein und zudem würde es immer und überall jemanden geben, der dann rumkotzt, dass Apple doch sooo viel mehr hätte spenden müssen / sollen / können.


      • Ich finde es auch gut, wenn man keine Zahlen nennt. Umso unnötiger erscheint dann aber die in der Pressemitteilung genannte Verdoppelung der Spenden. Denn ohne Zahlen ist diese Aussage einfach nur PR.

        Das vermittelt ein wenig den Eindruck, man möchte hier auf Kosten einer Krankheit unbedingt positive Presse generieren.


  • Ebenfalls in China... ist ein Sack Reis umgekippt.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!