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StopCovid: Das Problem von Corona-Apps ist menschlicher Natur

StopCovid: Das Problem von Corona-Apps ist menschlicher Natur

Bluetooth anstatt Geolokalisierung: Es scheint ein idealer Kompromiss zwischen der "Kontaktverfolgung" (eine nicht geolokalisierte Technologie zur Verfolgung von COVID-19-Infizierten, an der die Regierungen arbeiten) und den Giganten der Tech-Welt gefunden worden zu sein. Ist es möglich, die Verbreitung des Coronavirus tatsächlich einzudämmen, ohne persönliche Daten zu sammeln? Eine scheinbar unmögliche Aufgabe.

Die sogenannte Kontaktverfolgung steckt mit gravierenden technischen Einschränkungen noch in den Kinderschuhen. Am Dienstag, den 21. April, erfuhren wir, dass die von Apple und Google gemeinsam entwickelte Lösung zur Ermittlung von Kontakten auf zwei Milliarden Smartphones nicht kompatibel sein würde, da die meisten genutzten Geräte schlicht zu alt für die Technologie sind.

Damit ist es jedoch noch nicht getan. iOS erlaubt in seiner jetzigen Form nicht die Aktivierung von Bluetooth im Hintergrund durch eine Drittanwendung. Der Einsatz von Bluetooth wirft auch Fragen über die Genauigkeit der Tools zur Kontaktverfolgung sowie die hohe Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen auf.

Theoretisch könnte ein Smartphone eine kontaminierte Person auflisten, die sich in der Nähe befindet, mit der man aber keinen physischen Kontakt hatte. Dann entstünde eine Kette von fehlerhafter Kontaktverfolgung.

Kurz gesagt, Entwickler haben eine Menge Arbeit vor sich und offene Fragen zu klären. Meiner Meinung nach liegt das eigentliche Problem jedoch nicht in der langen Liste der technischen Beschränkungen, die letztendlich überwunden werden können. Es ist vor allem der menschliche Faktor, der ins Spiel kommt. Vielmehr bleibt unsere misstrauische und undisziplinierte menschliche Natur das Haupthindernis für die Wirksamkeit solcher Tools.

Appell an Verantwortung trägt keine Früchte

Der gemeinschaftliche Aspekt von Corona-Apps führt meiner Meinung nach zu nichts. An die kollektive Verantwortung zu appellieren, indem man auf individuelle Entscheidungen setzt, ist von vornherein ein verlorenes Spiel. Gehen wir davon aus, dass die API und die staatlichen Anwendungen von Apple und Google rechtzeitig für die vorgeschlagene Aufhebung der Beschränkungen bereitgestellt werden.

Dies würde voraussetzen, dass die Benutzer Android- und iOS-Updates installieren, die vorgeschlagenen, auf diesen APIs basierenden Apps installieren, Bluetooth unterwegs aktivieren, sich testen lassen und sich dann bereit erklären, die Diagnoseergebnisse weiterzugeben – das Problem liegt auf der Hand. Es gibt einfach zu viele unkontrollierbare Faktoren in dieser Gleichung, und diese basieren auf individuellen Entscheidungen.

Ich werde nicht über unsere tief verwurzelte Neigung zum Egoismus und den Preis für Menschenleben sprechen, aber Tatsache bleibt: Nicht alle werden an Bord sein. Ich habe es selbst erlebt, als ich in Zeiten von Social Distancing in Frankreich war und ich habe dasselbe auch in Berlin beobachtet, wo ich mich seit März aufhalte, obwohl die Regeln in der Hauptstadt lockerer waren als in Paris.

Laut dem von Covid Watch in Zusammenarbeit mit der Universität Stanford in den Vereinigten Staaten durchgeführten Projekt zur Ermittlung von Kontaktpersonen müssten 50 bis 70 Prozent der Amerikaner eine solche Anwendung verwenden, damit sie wirksam sei. Laut Bloomberg besitzen jedoch nur 80 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone. Und wenn man die Anti-Ausgangsbeschränkung-Demonstrationen und die Zahl der Verschwörungstheorien berücksichtigt, gibt es allen Grund, pessimistisch gegenüber solcher Apps zu sein.

Die allgemeine Disziplinlosigkeit, zu der wir alle fähig sind, ist in der Tat nur die Spitze des Eisbergs. Der Kern des Problems liegt in unserem beinahe angeborenen (und oft auch gesunden) Misstrauen gegenüber Technologien.

Das Misstrauen ist tief verwurzelt

Es gibt eine wachsende Zahl von Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, und zwar so sehr, dass sie sogar 5G-Masten in Brand setzen aus Angst, sie könnten COVID-19 begünstigen. Einer freiwillige Nutzung von Apps sehe ich in diesem Personenkreis nicht. Einige könnten jedoch sagen, dass es unfair von mir ist, die Dinge als bloßes Misstrauen oder unnötige Sammlung persönlicher Daten durch den Staat oder die GAFA (Google Apple, Facebook, Amazon) als Verschwörungstheorie abzutun.

Diese Technologiegiganten haben immer wieder bewiesen, dass sie den Schutz der Privatsphäre unserer gesammelten Daten nicht ganz oben auf ihre Prioritätenliste setzen. Wir haben sogar gesehen, wie ihre Sammlung und Nutzung unserer Daten Teil ihres Geschäfts ist. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Daher verstehe ich die Zurückhaltung einiger Leute, wenn es darum geht, dass Apple und Google gemeinsam Werkzeuge für Behörden und andere öffentliche Gesundheitseinrichtungen entwickeln.

Dies ist eine Abneigung, die das Beratungsunternehmen Oliver Wyman durch eine Umfrage unter 3.500 Personen in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Australien und Singapur (wo es bereits eine Anwendung zur Kontaktverfolgung gibt) zu quantifizieren versuchte. Dieser Studie zufolge erklärten sich im Durchschnitt nur 20 Prozent der Befragten (die durchschnittliche Zahl basiert auf allen sechs untersuchten Ländern) bereit, Informationen zu COVID-19-Tests über eine App weiterzugeben.

coronavirus app survey 1
Die Befragten schrecken davor zurück, ihre Testergebnisse über eine App weiterzugeben, die auf ihrem Standort und ihrer Identität basiert. / © Oliver Wyman

Aber diese Studie ist in ihrer Methodik eher begrenzt (3.500 Personen aus sechs Ländern bilden keine genaue Darstellung). Darüber hinaus wurde in den Fragen davon ausgegangen, dass die fragwürdigen Apps die Identität und den Standort der Benutzer öffentlich oder mit den Behörden teilten.

Die in der Entwicklung befindlichen Technologien zur Kontaktverfolgung, wie zum Beispiel die Datenspende-App des RKI, würden jedoch keine Geolokalisierungsdaten verwenden. Wir würden nur dann alarmiert werden, wenn wir mit einer Person in Kontakt getreten sind, die über die App angegeben hat, dass sie sich mit dem Virus infiziert hat. Mit der vorgeschlagenen Lösung, die gemeinsam von Apple und Google entwickelt wird, werden alle Daten, die über Bluetooth ausgetauscht werden, lokal auf Ihrem Smartphone gespeichert.

Die an die Server gesendeten Daten (Verbindungspakete der infizierten Person mit anderen Benutzern in den letzten 14 Tagen ) werden dezentralisiert, und es wird nicht einen einzigen Server geben, der alle Daten speichert. Darüber hinaus werden diese anonymisierten und verschlüsselten Daten nur das strikte Minimum an Informationen enthalten (Datum der Diagnose, getroffene Personen). So in der Theorie.

Dennoch kann ich einigen Leuten nicht vorwerfen, dass sie einer solchen Technologie skeptisch gegenüberstehen. Die Wirksamkeit der Ermittlung von Kontaktpersonen setzt die reibungslose Umsetzung anderer Sicherheitsvorkehrungen voraus.

Es sind nicht nur die GAFA, sondern auch die Regierungen, die mehr Führungsstärke zeigen müssen, wenn sie wollen, dass ihre Instrumente in den Augen der Öffentlichkeit glaubwürdig sind – und wirklich zur Eindämmung des Coronavirus verwendet werden.

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Top-Kommentare der Community

  • Jens vor 1 Monat

    Am Ende will der Staat Licht die Legitimation zur Dauer Überwachung.
    Es gibt keine verlässlichen Zahlen wieviele real daran verstorben sind. Da keine Gerichtsmedizin untersuchen statt finden. Es sind mehr Grippe Tode bekannt, als Corona Tode. Aber Michel lässt sich knechten und Einschränkungen werden gern geschluckt. 😂

    Söder impflicht wenn es Corona Impfung gibt.
    Merkel mehr Geld an die EU

    Michel arbeitslos mehr Steuern und am Pfandsammeln.

    Uns kommt so ne Überwachung nichts aufs Phone. Allein weil D alle Daten auf nen externe Server möchte.

    Inzwischen ist der Staat der größten Feind.
    Grundrechte egal
    Neue verbote
    Das Deutsche Volk besteht nur noch aus .......


    👎

30 Kommentare

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  • Nun schreibt mal bitte nicht die Zwangs-App oder gar den PI-Chip herbei.
    Die Betreiber, Betriebssysteme. App-Hersteller etc. - selbst irgendeine WLAN-Gurke - wissen schon zu viel, gleichen dies, ab, verkaufen es, werden gehackt.
    Nun will auch noch "Vater Staat" alle Daten direkt haben? Besten Dank; soll er doch die Gemeindienste fragen, die eh' am Y-Stück hängen.


  • Schwer zu sagen wo die Ausgewogenheit ist zwischen freiheitlichen und "lebensschützenden" Maßnahmen liegt. Wer will politisch freiwillig solche Entscheidungen treffen und im Extremfall für Entscheidungen "gehängt" werden. Und hinterher ist man immer schlauer.
    Angesichts der Masse an Informationen kann man eigentlich nicht mehr einordnen was eigentlich läuft. So viele Meinungen, Theorien und Blabla ist unterwegs.
    Werde ich mich der App beugen die lokal speichert ? Gute Frage. Grundsätzlich nein. Wäge ich ab was im Hintergrund auf meinem Phone bereits läuft ist es wohl völlig wurscht.
    Wofür ich mit meiner Meinung sicher stehe ist , dass Deutschland viel Zeit hat verstreichen lassen bis es eskaliert ist mit Infektionen. Wo waren die Experten die jetzt jeden Tag ihre Interviews geben. Auch das Gelaber um die Maske...erst nutzlos und jetzt Pflicht. Natürlich bringt die Maske was. Allein dadurch hätten viele gerettet werden können. Wir hatten einfach keine.
    Bleibt gesund.

    Gelöschter Account


  •   15
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich finde es extrem bedenklich das alle die hier kritisieren bei ihrer Argumentation zu den angbl. geringen Todeszahlen und dem ach so ungefährlichen Virus völlig außer acht lassen das die Maßnahmen schon einige Wochen dauern. Da liegt es doch auf der Hand das es weniger Tote gibt als würde man gar nichts unternehmen. Laut unabhängiger dänischer Studien liegen die Todeszahlen in Europa bereits jetzt um 140000 höher als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.
    Und wir haben erst 4 Monate des Jahres rum, es folgen also noch 8 Monate lang weitere Tote von denen es ohne Maßnahmen weit mehr geben würde als bisher.
    Übrigens finden sich beim Schweden Sonderweg auch immer mehr Kritiker. Jetzt wird sogar davon geredet das man das Virus doch unterschätzt hat.
    Dort liegen die Todesraten inzwischen 3 Mal so hoch wie in Deutschland. Und das obwohl in Schweden die Bevölkerungsdichte viel geringer ist und man eine ähnlich große Zahl an Großstädten wie in Deutschland dort vergeblich sucht.
    Wie erklärt sich das denn wenn das Virus doch nicht mal so gefährlich ist wie eine normale Grippe?


  •   54
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Es ist echt schwer den Überblick bei Corona zu behalten, ja geradezu unmöglich, außer man kuckt sie nur die einseitige Berichterstattung von den Öffentlichrechtlichen an. Sie bieten eine einfach Lösung ohne nach rechts und links zu kucken. Vieles wurde im Vorfeld des Beginns der Ausbreitung des Viru versäumt und dann hat man auf Schätzungen und Annahmen harte Maßnahmen zu spät getroffen, die zumindest aus meiner Sicht von heute unnötig gewesen wären, aber gut, ich bin damit einverstanden gewesen für einige Zeit. Jetzt hat sich aber gezeigt, dass alle Daten dafür sprechen, das wir weltweit überall (mal mehr mal weniger) übers Ziel hinausgeschossen sind. Südkorea und Schweden z.B. haben es besser gemacht, wobei das Wort besser hier nur so halb passt. Aber immerhin haben wir so Beispiele, die man zumindest in Bezug auf die Toten und die Offenhaltung des sozialen Lebens vergleichen kann. Die Idee die Menschen zu tracken um den Virus zu bekämpfen, die kann ich nicht nachvollziehen. Das könnte nur bei einer vollkommenen gläsernen Datenlandschaft (für die Behörden) samt totaler Überwachung funktionieren. Und das will ich (und wohl die Mehrheit) sicher nicht genauso wenig wie ein Grundrecht loses Deutschland. Alles nur meine Schlussfolgerung uns Ansicht.


    • Das Problem ist dass viele Menschen freiwillige Maßnahmen einfach missachtet hätten. Gerade was ich von jungen Menschen sehe ist stellenweise völlig ignorant (ca. 16 bis 25).
      Die Frage die sich stellt ist mehr ein Dogma. Die schwachen sterben und die starken überleben. Oder schütze ich geliebte Menschen meiner Umgebung.
      Ich verstehe die Menschen die vor der völligen Existenzvernichtung stehen. Aber ich verstehe auch die wo ihre Angehörigen behalten möchten.
      Was ist jetzt der richtige Weg ? Wer von uns könnte den Weg vorschreiben im guten Gewissen durch Wissen ? Wohl keiner. Ein unglaublicher Druck muss auf den Verantwortlichen liegen. Wir das normale Volk haben sowieso keinen Einfluss was kommt. Allenfalls mächtige Wirtschaftsverbände.


      •   54
        Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Also das Volk hat immer Einfluss, aber nur wenn es sich dieses Einflusses bewusst ist und dies deutlich verkündet, klagt, demonstriert usw.... Die extreme Angst, die geschürt wird hätte auch für freiwillige Maßnahmen gereicht. Wobei dieses Angstmachen jetzt mal ein Ende haben sollte und die Regierung ruhig mal eine Innenschau nach ihrer eigenen Machtsituation tun könnte.


  • Am Ende will der Staat Licht die Legitimation zur Dauer Überwachung.
    Es gibt keine verlässlichen Zahlen wieviele real daran verstorben sind. Da keine Gerichtsmedizin untersuchen statt finden. Es sind mehr Grippe Tode bekannt, als Corona Tode. Aber Michel lässt sich knechten und Einschränkungen werden gern geschluckt. 😂

    Söder impflicht wenn es Corona Impfung gibt.
    Merkel mehr Geld an die EU

    Michel arbeitslos mehr Steuern und am Pfandsammeln.

    Uns kommt so ne Überwachung nichts aufs Phone. Allein weil D alle Daten auf nen externe Server möchte.

    Inzwischen ist der Staat der größten Feind.
    Grundrechte egal
    Neue verbote
    Das Deutsche Volk besteht nur noch aus .......


    👎


    • @Jens, wie Recht du hast.

      Unsere Grundgrechte, insbesondere unsere Privatsphäre ganz beaonders im digitalen Bereich wird mit Händen und Füßen getreten.

      Ich für meinen Teil werde mich wieder selbst schützen, das rooten wieder anfangen und solche Schnittstellen außer Betrieb nehmen.

      Ist wieder Zeit sich selbst zu befreien und den ganzen spionage Rummel vom eigenen Phone zu verbannen.

      Privatsphäre ist nichts anderes als Selbstbestimmung und Freiheit.

      Genau diese müssen wir mehr schützen denn je.

      Ich hoffe doe Mehrzahl wacht mal auf.

      Auf die Straße müssten wir gehen.

      ,,Benutze kein Smartphone." zählt nicht, man ist abhängiger davon mehr als jemals zuvor.


  • Das Problem der sogenannte Experten ist ,daß jeder sich von denen profilieren will um nachher als der Superexperte da zu stehen .
    Ist doch genauso wie mit den Politikern jeder gibt Kontra wenn einer etwas Vorschlägt . Die sollten alle an einem Strang ziehen und nicht immer versuchen im Mittelpunkt zu stehen . Meiner Meinung nach kommen die Lockerungen viel zufrüh man hatte noch mindestens 4 Wochen warten müßen. Viele haben den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden und verhalten sich wie die Axt im Walde .Ich habe im Bekanntenkreis schon mehrere Infizierte gehabt die wirklich um ihr Leben gekämpft haben und es Gott sei Dank geschafft haben .Die waren gesund und auch vom Alter her nicht einer Risikogruppe zugeordnet . Alle die behaupten wäre alles nicht so schlimm haben für mich einen Sprung in der Schüssel . Alles was hilft auch diese App muß schnellstens kommen damit der Mist vielleicht nächstes Jahr ein Ende hat eher wird das eh nichts denke dauert noch 2 Jahre hoffe liege falsch .


    • So sehe ich das auch.


    • @Jörg ich sehe etwas anders wie hier zu lesen funktuonieren die Apps garnicht so richtig, bkuetoth geht mitlerweile auch verdammt weit.

      Ich glaube den Zahlen nicht. Bei 150.000 infizierten geht man real von 1,5 Millionen aus. Nimmt man diese Zahl zu grunde, haben wir genauso viel tote wie immer!

      Wie viele sterben aber an den Folgen des lockdowns wie viele bringen sicj wegen insolvenz um, wie viele werden durch die maßnamen selber krank?

      2017 war in italien auch schon Land unter, wir hörten dazu fast nichts.

      Und selbst wenn die app helfen kònnte was sie glaube ich aber nicht kann, rechtfertigt es noch lange nicht meine Privatsphäre rechte außer Kraft zu setzen.

      Habe ich irgend jemand erlaubt meine ganzen Bewegungen ans Robert Koch Institut weiter zu geben? Nein habe ich nicht.

      Ganz deutschland wurde getrackt das ist ungeheuerlich.

      Nur weil etwas technisch möglich ist, heisst es noch lange nicht das es okay ist.

      Viele haben noch nicht verstanden wie bedroht unsere Freiheit durch die Digitalisierung wirklich ist.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        "Viele haben noch nicht verstanden wie bedroht unsere Freiheit durch die Digitalisierung wirklich ist."

        Und Du hast wohl noch nicht verstanden, wie die Menschheit durch Corona bedroht ist. Das wird nicht in 6 oder 8 Wochen vorbei sein, sodass wir dann gleich zum Tagesgeschäft übergehen können. Wenn eine App dazu beitragen kann, Infektionsketten abzubilden, und man so die Pandemie in den Griff bekommen kann, dann bin ich uneingeschränkt dafür. Oder sind Dir monatelange Ausgangssperren und auf dem Boden liegende Wirtschaft lieber? Wohl kaum.


      • Doch habe ich und scheinbar istbes nicht amsatzweise so schlimm wie gedacht.

        Ich sage mal so, wie viele sterben am Rauchen und Alcohol?

        Grippe tote gab es schon immer.

        Woe gesagt guck mal beim statistischen Bundesamt wie viele Leute jeden Monat sterben von eine Millionen Menschen.

        Es sind dieses Jahr genauso viele gestorben wie immer.

        Es wird jetzt mehr him geguckt.

        Grippe war schon immer auch sehr gefährlich.


  • Kritik an solchen Apps ist durchaus berechtigt.
    Und echte Verschwörungstheorie gibt es bei Corona doch recht wenig. So wurde Bhakdi, ein vormals sehr renommierter Wissenschaftler, in den Medien plötzlich mundtot gemacht, obwohl er am Ende Recht behielt. Doch darüber schweigen große Medien bis heute.
    Zu Beginn musste man sich auf Modellrechnungen stürzen, weil es keine Daten gab. Diese gibt es aber nun und sie zeigen, dass Corona nicht mal annähernd so gefährlich ist wie man angenommen hat. Siehe hierzu auch schwarzerpfeil.de/2020/04/18/faktencheck-wie-gefaehrlich-ist-corona-wirklich/


    • "... dass Corona nicht mal annähernd so gefährlich ist wie man angenommen hat"

      Und dennoch gibt es Tausende von Toten, Insolvenzen, Arbeitslose und Menschen, deren Existenz extrem bedroht ist. Allein deshalb sollte bei allen der Wille da sein, den Kampf gegen Corona mit ALLEN Mitteln zu unterstützen.


      • Was aber eine Folge falscher Maßnahmen ist. Zitat aus dem Artikel:
        Der Schutz der Alten und Kranken ist wichtig, doch die getroffenen Einschränkungen der Grundrechte stehen in keiner Relation zur Gefährlichkeit des Virus.
        Die Anzahl an Menschen, welche aufgrund der getroffenen Maßnahmen an Arbeitslosigkeit, häuslicher Gewalt, Armut und psychischen Problemen leiden, ist weltweit explodiert und die Zahlen steigen weiter.
        Mehrere Experten gehen davon aus, dass die Folgen des Umgangs mit dem Virus mehr Leben fordern wird als das Virus selbst.


      • Und was genau wären dann die richtigen Maßnahmen?

        Gelöschter Account


      • Ich bin kein Experte, daher steht es mir nicht zu zu sagen wie man hätte vorgehen müssen.
        Streeck und andere Experten haben es sich jedoch gewünscht, dass unsere Regierung sich breiter aufstellen würde und nicht so monothematisch an die Corona-Krise rangegangen wäre. Eine Expertenrunde kann bessere Entscheidungen treffen als wenige Einzelne. Streeck hatte auch angemerkt, dass Deutschland die Kapazitäten gehabt hätte wie Südkorea vorzugehen, wo man sehr sehr viel testet und die Infektionsketten dadurch zurückverfolgen kann. Strenge Maßnahmen waren dadurch nicht notwendig und die Fallsterblichkeit liegt auf einem sehr niedrigem Niveau, eben weil so viel getestet wird. Zahlen von 2% oder sogar 10% Fallsterblichkeit entsprechen nicht den Tatsachen, weil die Anzahl an Infizierten um ein Vielfalches höher ist. Das zeigen auch immer mehr Studien.


      • Genau zu dem Vorgehen in Südkorea habe ich aber, ebenfalls von Experten, auch schon gänzlich gegensätzliche Meinungen gehört. Und persönlich glaube ich auch, dass es nicht viel Veränderung braucht und dann fliegt den Südkoreanern das ganze heftig um die Ohren. Ich halte deren Vorgehen für sehr gefährlich. Aber das Problem ist, dass alle immer nur Maßnahmen kritisieren, aber keine Lösung haben. Damit macht man das Problem aber nur größer und ist nie Teil der Lösung, sondern blockiert eine Lösung im schlimmsten Fall sogar. Also solange man keine bessere Lösung hat, sollte man die schlechtere unterstützen. Aber das scheint mir ein deutsches Problem zu sein, nur meckern, aber nichts tun wollen. Und richten sollen es immer die anderen.


      • Genau deshalb muss es aber auch eine solche Expertenrunde geben. Sich nur auf einen einzelnen zu stürzen ist der falsche Weg. Drosten ist nicht der einzige Virologe im Land.

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