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Corning Gorilla Glass 5 angekündigt: Stürze aus 1,6 Metern sind kein Problem

Display-Glas-Hersteller Corning hat nun die 5. Generation seines Gorilla Glass vorgestellt. Dieses chemisch gehärtete Glas soll nun Stürze aus größerer Höhe überstehen.

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Härter und robuster: Das zeichnet das Corning Gorilla Glass 5 gegenüber sämtlichen Vorgängern aus. Konnte das Gorilla Glass 4 noch Stürze aus einem Meter Höhe problemlos überstehen, so soll die jetzt vorgestellte Generation sogar in 80 Prozent der Stürze aus 1,6 Metern unbeschadet überstehen. Laut den Statistiken von Corning würden Smartphones zu zwei Drittel der Fälle genau aus dieser Höhe dem Nutzer entgleiten und somit das Displayglas zerbrechen.

Ferner gibt der Hersteller an, dass 85 Prozent der Smartphone-Nutzer mindestens einmal im Jahr das eigene Smartphone fallen lassen, über die Hälfte der Nutzer sogar bis zu dreimal im Jahr. In 60 Prozent der Fälle fällt das Smartphone aus Schulterhöhe auf einen harten Asphaltboden. Genau diese Fallhöhe soll nun dank Gorilla Glass 5 ihren Schrecken verlieren. Am Ende spart der Nutzer Kosten, da keine Reparatur mehr fällig wäre.

Gorilla Glass 5 im Galaxy Note 7 oder gar iPhone 7?

Der Zeitpunkt für die Vorstellung von Gorilla Glass 5 könnte im Zusammenhang mit der Präsentation des Galaxy Note 7 von Samsung stehen. Das Phablet aus Südkorea wird bekanntlich am 2. August 2016 in New York vorgestellt werden und eine bessere Werbung für Gorilla Glass 5 könnte Corning gar nicht mehr bekommen, als dass Samsung das Note 7 mit Gorilla Glass 5 vorstellt.

Ob dann noch das iPhone 7 mit Gorilla Glass 5 ausgestattet wird ist fraglich. Kurz nach der IFA 2016 in Berlin wird Apple das diesjährige Smartphone aus dem kalifornischem Cupertino präsentieren. Ein Displayglas aus dem Hause Corning könnte dem iPhone 7 ebenfalls gut stehen.

Quelle: Corning

Top-Kommentare der Community

  • Ingalena vor 4 Monaten

    Beim Lesen des Artikels wurde ich einen Gedanken nicht los.
    Nach Hausfrauen Art: was zerbricht schneller beim Sturz, eine Kristallvase oder ein Plastikbecher?
    Sollte man in den Forschungslaboren nicht umdenken und das “Glas“ elastischer aber immer noch kratzsicher (es gibt doch schon die selbstheilenden Oberflächen) machen?
    Statt immer härter?

28 Kommentare

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  • C. F. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    "Gorilla Glass 5 im Galaxy Note 7 oder gar iPhone 7? "

    Warum nur da? Warum nicht in allen neuen Smartphones, die derzeit noch in der Entwicklung stecken?

    • 58

      Weil es wahrscheinlich ein paar Cent mehr kostet, die sich nur bei Topmodellen rechnen?

  • Ein fettabweisendes Glas wär interessanter 😊

  • Na ja, der Rest wie Rahmen und so muss auch mitspielen. Was bringt es mir, wenn das Displayglas heil bleibt, aber der rest flöten geht.

    • 58

      Vor allem, weil kristalline Materialien immer nur auf Belastung in/aus eine/r Richtung hin optimiert werden können. Das tollste Glas nutzt wenig, wenn sich der Geräterahmen seitlich hinein drückt.

  • fällt meistens auf den Rahmen...Murphy's Gesetz ;-)

  • Ist doch noch gar nichts, 1.6 Meter. Mein Smartphone hat Panzerglas, kann mit einer Bazoka drauf schießen 😂😂😂. Jetzt mal ehrlich was bringt das schon? Egal aus welcher Höhe und egal was für Glas, wenn es unglücklich fällt bringt das alles nix.

    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Naja, gerade das Ziel ist es ja, ein Glas zu entwickeln, dass genau dafür sorgt, dass egal wie es fällt, nichts passiert. Leider funktioniert das eben nicht ganz so einfach. Und auch die Zwischenschritte sind doch nicht verkehrt, denn um so robuster das Glas, um so größer ist die Chance, dass ich eben Glück habe ;)

      • Werner vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Auch wenn Hersteller das komplette Handy mit einem solchen Glas umhüllen sind innere Schäden aus solch einer Höhe unvermeidbar. Was nutzt es also, wenn der Korpus intakt ist, aber die Innereien defekt sind?

    • Der Vergleich ist vielleicht makaber, aber wenn Du im Auto angegurtet bei einem schweren Unfall eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 80% hast, dann ist das doch viel besser, als eine Wahrscheinlichkeit von 0% unangegurtet. Im erste Fall überlebst Du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, auch wenn Dir keiner garantieren kann, dass nicht die 20% eintreten, in denen Du über den Jordan gehst.
      Ähnlich ist es mit den Displays. In den meisten Fällen werden sie einen Sturz aus 1,6 m überleben, in einem Fünftel der Fälle verläuft der Sturz halt so unglücklich, dass das Display trotzdem springt.
      Auch wenn es wenig trostreich ist, wenn man zu den 20% gehört, bei vielen Stürzen werden, mit dem neuen Glas, in Zukunft viel weniger zu einem Bruch führen.

  • Mein Tag ist gerettet bzw. der, meines Phones... wie oft hört/liest man, das Phones aus über 1m hinunterfallen...?

    Da finde ich es persönlich sinnvoller, die Kosten in wirklich von Smartphonenutzer gewünschte Optionen hineinzustecken... als in ein Bausteinglas.

    Dennoch danke für den sonst guten Artikel Shu...👍

    • MIGELL vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      @ Ruediger Kupke
      Da stimme ich Dir zu.
      Doch wenn es nach unseren Wuensche bzw. Vorstellungen gehen wuerde, dann wuerden die Smartphones "ewig" halten, weil die Geraete ziemlich robust waeren...
      umd das ist ja nicht im Sinne der Hersteller.( die wollen ja weiter Geld machen)
      Wir sollen ja schoen weiter immer das neueste Modell kaufen....
      waaas? Displayreparatur so teuer?
      ja...am besten kaufen Sie sich ein neues Modell.... bla bla blub blub...
      :)

    • Corning als Glas-, Keramik- und Verbundmaterialhersteller soll jetzt also dicht machen, weil du glaubst, das Geld könnte in völlig andere Projekte der Smartphonebranche investiert werden? Wenn Corning nicht mehr in die Entwicklung neuer Produkte investiert, werden dann durch Zauberhand die Kameramodule von Sony besser oder die Akkus von Samsung?

      Leute, denkt doch nicht immer in diesem unglaublich kleinen Smartphone-Kosmos. Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe: Die Realität ist kein Strategiespiel, wo man Forschungspunkte nach belieben verteilen kann und automatisch das nächste Level erreicht. Corning ist nunmal ein Unternehmen, welches sich auf die industrielle Produktion verschiedener Materialien spezialisiert hat und als Zulieferer diverse, ganz unterschiedliche Branchen versorgt. Im Interesse des Unternehmens ist es daher, seinen Kunden möglichst gute und immer bessere Produkte anbieten zu können. Nur so ist man langfristig in technologischen Branchen erfolgreich. Jedes Unternehmen übernimmt seinen Anteil an heutigen Smartphones. Die vertikale Integration aller Bauteile ist immens.

      Genauso ist dieser Satz "Die sollen mal weniger XY machen und dafür bessere Akkus erforschen/entwickeln/bauen" grober Unfug. Den liest man ja auch jedes Mal aufs neue.

  • ait vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Na hoffentlich hört mein Handy dann nicht zu den 20 %

  • Frk vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    1,60 m Schulterhöhe?? Zwergentest?

  • Beim Lesen des Artikels wurde ich einen Gedanken nicht los.
    Nach Hausfrauen Art: was zerbricht schneller beim Sturz, eine Kristallvase oder ein Plastikbecher?
    Sollte man in den Forschungslaboren nicht umdenken und das “Glas“ elastischer aber immer noch kratzsicher (es gibt doch schon die selbstheilenden Oberflächen) machen?
    Statt immer härter?

    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Smartphonedisplays haben ja neben der Bruchgefahr auch noch das Problem das sie zerkratzen. Und in dem Fall ist ein härteres Glas sicher besser geschützt vor Kratzer. Wie mit dem Plastikbecher, der bekommt auch viel leichter Kratzer rein als die Kristallvase. Ein Kompromiss muss also her. Und ich glaub genau an das arbeiten die Forscher auch schon länger.

      • Weiches Glas, also weich genug um Stürze zu amortisieren und eine harte Schicht (wie die Panzerglas Folie) wäre vielleicht auch eine Alternative?

        Tim

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