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Clashot: Fotos machen und Geld verdienen

Wer eine gute Kamera im Smartphone hat, lässt Digicam und Co. schon längst zu Hause liegen. Täglich werden Millionen Fotos auf Facebook, Instagram und Google+ geteilt - doch warum soll man dafür nicht auch etwas Geld bekommen? Clashot von Depositphotos zeigt mit einer interessanten Idee, wie Ihr schnell und einfach mit Euren Schnappschüssen was dazuverdienen könnt. Wie das funktioniert, verrät Euch folgender Test.

Diese SMS nervt wie keine zweite: "Datenvolumen ist bis Monatsende gedrosselt"!
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Bewertung

Pro

  • Einfache Registrierung
  • Schnelle und einfache Bedienung
  • Innovative Geschäftsidee

Contra

  • Keine Filter oder Bearbeitungsmöglichkeiten
  • Keine Kategorien in der Suche
  • Verbindung mit Twitter im Test nicht möglich
  • Teilweise träge Bedienung
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Samsung Galaxy S2 4.4 Ja 2.4 2.8.1.3

Funktionen & Nutzen

Das Prinzip der Clashot-App ist schnell erklärt: Ihr nehmt Bilder mit Eurem Smartphone auf, die besonders schön oder extravagant sind. Dazu könnt Ihr die Fotos auch mit anderen Apps bearbeiten. In der Clashot-Community teilt Ihr Eure BIlder und sammelt Likes dafür, und im besten Fall findet sich ein Käufer, der einen Preis vorschlägt. Ihr selbst könnt den Kaufpreis aber nicht bestimmen und tretet mit dem Deal Eure Rechte an dem Bild an den Käufer ab. Das kann beispielsweise zur redaktionellen oder werbeorientierten Nutzung sein. Clashot stellt dazu die Verbindung mit dem potentiellen Käufern her. Sobald jemand ein Foto von Euch gekauft hat, werdet Ihr mit 44 Prozent vom Erlös beteiligt. Bevor das Bild zum Verkauf angeboten wird, geht es außerdem durch eine Redaktion. Gewisse Standards müssen erfült werden, Extravaganz lohnt sich.

Die Registrierung in der App geht schnell und einfach. Ihr könnt Euch direkt bei Clashot einen Account anlegen oder Euch über Facebook, Twitter oder Google+ einloggen. Freunde könnt Ihr direkt aus der App und über soziale Netze einladen.

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Die Registrierung geht sehr schnell und unkompliziert. / © AndroidPIT

Im Test funktionierte die Verbindung mit dem Twitter-Account aus unerfindlichen Gründen leider nicht. Freunde sind jedoch schnell gefunden, indem Ihr Euch im Feed umseht und Fotografen folgt, die gerade angesagt sind. Dazu wechselt Ihr in den Reiter Trends. Hier kommen im Minutentakt neue Bilder rein, die von Clashot-Nutzern besonders favorisiert wurden.

Mit einem Fingertipp auf den Mitgliedsnamen gelangt Ihr zum jeweiligen Profil. Sehr interessant: Dort findet Ihr Informationen über Follower und Bilder, die bereits zum Verkauf stehen. Ihr könnt direkt Fotos liken und Eure Kommentare abgeben.

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Im Feed seht Ihr neue und begehrte Fotos. / © AndroidPIT

In Eurem eigenen Profil seht Ihr Follower und Followings ein, wechselt Euer Profilfoto und könnt die Zahlungsinformationen bearbeiten. Geld kassieren lässt sich per PayPal oder Skrill moneybookers. Aber Achtung: Bis Euer Konto angenommen wird, dauert es etwa sieben Tage. Interessant ist auch die Statistik, die Euch zeigt, ob schon Fotos zum Verkauf stehen und natürlich wieviel Geld Ihr bereits erhalten habt. Der Zeitraum für den Test war an dieser Stelle leider zu kurz, als dass ich Euch schon nennenswerte Ergebnisse präsentieren könnte. Aber: Die hochgeladenen Bilder werden relativ schnell zum Verkauf freigegeben. Dann heißt es nur noch warten. Außerdem lohnt es sich, ein paar Fotografen zu folgen. So erhaltet Ihr innerhalb kurzer Zeit selbst ein paar Likes und Follower.

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Zahlungseingänge erhaltet Ihr auf Wunsch per PayPal. / © AndroidPIT

Der mittig platzierte Kamera-Button lädt Euch ein, Bilder über eine simple Kamera-Anwendung aufzunehmen. Über das Icon unten links könnt Ihr auch auf Eure Galerie und bestehende Bilder zugreifen. Das macht durchaus Sinn, denn die App bietet keine Filter oder sonstige Bearbeitungsmöglichkeiten an. Ihr könnt das Bild hier nur aufnehmen oder auswählen und anschließend einen kurzen Beschreibungstext eingeben, der möglichst viele Keywords enthalten sollte. Mit Send wird das Bild hochgeladen.

Nach dem Upload erhaltet Ihr eine kurze Mitteilung, dass Euer Bild nun zum Verkauf steht. Während die Benachrichtigung vom ersten Foto in der App nicht einsehbar war, funktionierte es dann zumindest beim zweiten Foto.

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Mit der App-eigenen Kamera lässt sich nicht allzuviel anfangen. / © AndroidPIT

Unter Wizard seht Ihr Eure geschossenen Fotos und die Bilder, die bereits von Euch angeboten werden. Hier könnt Ihr auch problemlos löschen oder Bilder erst einmal als unbearbeitet abspeichern. Das Teilen über soziale Netzwerke ist ebenfalls möglich. Die gesamte App lässt sich mit einschlägigen Suchbegriffen durchstöbern und liefert zuverlässig viele passende Bilder. Eine Kategoriensuche wie in der iOS-App gibt es bisher leider nicht.

In den Einstellungen könnt Ihr den Entwicklern Feedback geben und den Support-Service für Fragen nutzen. Ebenfalls lässt sich konfigurieren, ob Ihr Bilder nur im WLAN-Netz hochladen wollt. Den Newsletter könnt Ihr abbestellen und die sehr ausführlichen Lizenzbedingungen nachlesen. Übrigens: Wer nicht zu jedem Report eine Benachrichtigung erhalten will, kann auf der Webseite weitere Einstellungen zu den Benachrichtigungen vornehmen. Die Verkaufsfreigabe lässt sich ebenfalls deaktivieren.

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Unter "Wizard" findet ihr Eure Werke wieder. / © AndroidPIT

Bildschirm & Bedienung

Die Benutzeroberfläche und das Design mag nicht jedermanns Geschmack sein, alles ist aber funktional und gut durchdacht. Die wichtigen Bereiche sind mit wenigen Fingertipps erreichbar. Leider reagierten einige Bedienelemente im Test manchmal etwas verzögert oder gar nicht. Zudem fehlt in der Android-Variante die Option, Bilder im Feed nach Kategorien zu suchen. In der iOS-App ist dies besser gelöst. Die App-eigene Kamera-Anwendung ist leider etwas dürftig ausgestattet: Außer Raster, Kamerawechsel und Blitzlicht gibt es hier keinerlei Optionen. Bearbeiten könnt Ihr die Bilder nicht und müsst dazu andere Apps zur Hilfe nehmen. Probleme gab es im Test außerdem bei der Verbindung zum Twitter-Account.

Speed & Stabilität

Im Testzeitraum lief Clashot stabil und es gab keinerlei Abstürze. Die Verbindung mit anderen Konten wie beispielsweise Facebook dauerte etwas länger, für Twitter konnte keine Verbindung aufgebaut werden. Etwas Wartezeit ist auch beim Upload der Bilder angesagt, die Dauer liegt jedoch im Rahmen.

Preis / Leistung

Clashot steht kostenlos zum Download bereit. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier sogar überdurchschnittlich gut, da Ihr mit Euren eigenen Bildern selbst Geld verdienen könnt. In welchem Bereich die Beträge liegen, lässt sich nicht eindeutig sagen. Die Macher sprechen jedoch von “sehr kleinen” bis “sehr großen” Gewinnen. Die prozentuale Gewinnausschüttung vom Gesamtpreis liegt für Euch bei 44 Prozent. Der Account ist kostenlos, es fallen also wirklich keinerlei Gebühren an.

Abschließendes Urteil

Clashot weiß mit seiner innovativen Geschäftsidee zu überzeugen. Die rege Beteiligung der Nutzer in der App spricht in jedem Fall für sich. Zwar gibt es einige Verbesserungswünsche, wie beispielsweise ein paar Filter in der Kamera. Doch Clashot versteht sich auch gar nicht unbedingt als Foto-App im klassischen Sinne. Vielmehr bietet die Anwendung einen Marktplatz für fotografierwütige Smartphone-Nutzer und potentielle Käufer. Die Bedienung der App ist zwar einfach und intuitiv, jedoch könnten noch ein paar Trägheitsprobleme behoben werden. Ebenso wäre eine Anpassung an die Funktionen in der iOS-Variante wünschenswert. Wer ausprobieren will, mithilfe von Clashot etwas Geld zu verdienen, sollte sich die Anwendung aber in keinem Fall entgehen lassen. 

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15 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  •   15

    Warum hat das Galaxy S2 hier im Test Android 4.4?

  • Ich hab schon alles probiert

  • könnt ihr mir sagen was ich bei der PayPal Anmeldung eingeben muss, ich blick da nicht durch

  • Kann man Bilder auch aus der Galerie hochladen?

  • Auszahlung anscheinend erst ab 50$.
    Was kann man denn pro Bild verlangen / bekommen?
    Da dauert es sicher einiges an Zeit bevor man das Geld bekommt.
    und 56% Provision finde ich auch viel zu fett.

  • Warum wartet man dann nicht mit dem Test, bis man auch wirklich Aussagen über solche wichtigen Details machen kann?

  • Wie viel war denn das Maximum, das beim Test für ein Bild verdient wurde? Und sobald man da seine PayPal-Daten eingibt, könnten doch die Entwickler der App mir was von da abbuchen, oder? Ich sag nicht, dass die nicht vertrauenswürdig wären, aber sicher ist sicher. Hab auch "Abalo" beim Google Play Store vorerst nur auf der Wunschliste.

    • Ich habe leider bisher noch gar nichts verdient. Der Test war recht kurzfristig, aber ich nutze die App weiterhin aktiv und werde den Test updaten, sobald ich ein Bild verkauft habe. Wie gesagt kann ich deshalb zum Verdienst nichts Genaues sagen. Ich schätze aber mal, dass es sich doch eher im niedrigeren Bereich ansiedelt. In einem anderen Bericht zur App habe ich etwas von etwa 4 $ gelesen. Letztendlich hängt es wohl aber stark vom Käufer ab.

      Abalo habe ich übrigens auch über einen längeren Zeitraum getestet. Dort habe ich über mein PayPal-Konto auch wirklich Geld erhalten. Wenn du auf eBay Artikel verkaufst bekommst du ja auch auf PayPal Geld überwiesen - PayPal dient ja nicht nur dazu, dass andere Leute von deinem Konto Geld abbuchen können. Und Clashot betint ja, dass dem Nutzer 100%ig keine Gebühren anfallen. Das steht auch so in den Nutzungsrichtlinien.

    • Abalo funktioniert habe aber das Geld noch nicht eingefordert^^ kann froh sein wen so um die 1,60€ da schaffe, da leider noch nicht so viele Werbekunden da mitmachen, vielleicht wird ja der Dezember ein fetter Monat^^
      also die 15€ schaffst dort aktuell noch nicht, aber besser als nix fürs nix machen ist es schon und stört auch nicht

      aber die App hier beobachte ich auch mal

  • Ich wollte es mir auch anschauen, aber mit Facebook lässt es sich auch nicht registrieren. Schade.

    • Ja da scheint es irgendwie Bugs zu geben. Mit G+ konnte ich mich aber anmelden. versuch es doch mal damit. man kann sich sonst auch einfach registrieren, geht wirklich schnell

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Alles klar!