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China erkennt verschiedene E-Sport-Berufe offiziell an
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China erkennt verschiedene E-Sport-Berufe offiziell an

Trotz der strengen Kontrollen von Videospielen durch die Regierung erfreut sich E-Sport auch in China großer Beliebtheit. Jetzt hat das Land verschiedene Berufe aus dem E-Sport-Bereich offiziell anerkannt.

Damit reiht sich das Reich der Mitte in einen kleinen Kreis von Ländern ein, die verschiedene Berufe im Zusammenhang mit dem elektronischen Sport offiziell anerkennen. Dazu gehören aber nicht nur die Spieler an sich. Auch die Kommentatoren, Coaches und Veranstalter von E-Sport-Events gehören dazu. Unterteilt wird das ganze in zwei Kategorien:

  • E-Sport-Profi: Spieler, Trainer und Coaches
  • E-Sport-Betreiber: Veranstalter und andere Berufe, die sich an der Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen und Turnieren beteiligen

Guckt man sich den Erfolg von E-Sport auf der ganzen Welt an, ist der Schritt nicht verwunderlich. Allein beim Finale der "League of Legends"-Weltmeisterschaft im Jahr 2017 im Beijing National Stadium waren 40.000 Zuschauer anwesend, die nicht nur Eintritt zahlen, sondern auch Geld für Merch und Ingame-Boni da ließen. Innerhalb weniger Minuten waren damals alle Tickets für das Event ausverkauft.

PUBG Hero
Wie wird das Gehalt eines PUBG-Spielers wohl berechnet? / © PUBG Corp

Auch in anderen Ländern wie Südkorea, den USA, Brasilien und Frankreich wurde E-Sport bereits offiziell als Sport anerkannt. Hierzulande verweigern jedoch die Verantwortlichen des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) weiterhin die Aufnahme von E-Sport.

Via: PC Games

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10 Kommentare

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  • Rumsitzen und in Tasten hauen hat nichts mit Sport zu tun.
    Noch nicht mal mit Arbeit für mich.
    Das sich damit überhaupt Geld verdienen lässt verstehe ick nicht.


    • Dann hast Du Kapitalismus nicht verstanden.
      Sorry für die harten Worte, aber Schule würde da Abhilfe schaffen.
      Was Menschen sehen wollen verkauft sich, riesige Community's und eine monströs große Fanbase stehen hinter vielen dieser Sportarten.
      Die Profis trainieren gut und gerne 8-10 Std. am Tag um nicht den Anschluss zu verlieren.

      Wenn Du wirklich glaubst dass E Sports nur ein bisschen rumsitzen und in die Tasten hauen ist solltest Du vielleicht mal hinter die Kulissen schauen.
      Ein Informatiker welcher Software entwickelt oder ein Grafik Designer sitzt auch nur rum und tippt. ;).
      (Spreche da aus eigener Erfahrung ;)))). )


      • Ach das hättest du ja auch noch härter Ausdrücken können. Hab ick kein Problem mit, hab nen dickes Fell.
        Ick weiß schon wie der Kapitalismus funktioniert.
        8-10 Stunden lang "trainieren" die Profis was? Zu zocken?
        Sorry für meine harten Worte, aber das ist einfach lächerlich in meinen Augen.
        Der Unterschied ist aber, Programmieren ist eine sinnvolle Tätigkeit, Rumdatteln ja wohl nicht.


      • Das kannst Du über jede Sportart sagen.
        Was bringt es mir dass der BVB gegen Bayern Fußball spielt? Am nächsten Morgen muss ich trotzdem zur Arbeit um Geld zu verdienen.

        E Sports ist das was Sport ist. Für die Zuschauer. Wenn es Zuschauer gibt die dafür Geld bezahlen gibt es auch Menschen die dafür trainieren es ihnen zeigen zu können.
        Angebot und Nachfrage.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Die Diskussion, ob Sport oder nicht, findet ja immer wieder statt. Und ich komm dann mal mit dem Standard-Spruch rüber: Schach ist auch Sport, wenn auch Denksport ;)
        Und ja, das was die Profis da leisten (auch Streamer btw...) ist definitiv Arbeit. Wie Max schon schreibt, trainieren die Profis den ganzen Tag lang. Mit "Zocken" hat das schon lange nix mehr zu tun. Die Teams sind hier aufgestellt wie bei anderen Sportarten.


      • @Maximilian: So hat halt jeder seine Meinung dazu und unsere Meinungen gehen bei diesem Thema nicht Konform miteinander, aber das ist OK für mich😉.
        Liebe Grüße und schönen Tag dir noch👍.


      • Den wünsche ich Dir auch. =)


  • E-Sport ist auf dem Vormarsch, für mich völlig ok und auch das es Profis gibt. Profi kommt von professionell und die Definition bedeutet nichts anderes als die Tatsache, dass man dies hauptsächlich macht. Dies kann dann auch beruflich sein sofern man was damit verdienen kann und dann ist es egal wer meint irgendwas anerkennen zu müssen, es wird außer bei einem Verbot nichts an der Tatsache ändern.
    Das E-Sport nicht olympisch ist, ist auch völlig ok für mich und soll auch so bleiben. Wie z.B. Schach nicht bei Olympia zu finden ist, so sollte es auch keinen E-Sport bei Olympia geben. Der Geist der Olympiade bezog sich seit Beginn ihrer Existenz auf körperliche Anstrengungen und das soll auch so bleiben. Ich würde es aber begrüßen, wenn es eine "Olympiade" für geistige Spiele und Wettbewerbe geben würde, sehe aber in einer Vermischung von beidem keinen Sinn.


  • Prostitution ist auch ein anerkannter Beruf und nicht olympisch ... obwohl man's gemeinhin auch "Matrazen-Sport" nennt


  • Ob eine Tätigkeit als Beruf anerkannt wird, was bei uns grundsätzlich jede Tätigkeit ist mit der ich meinen Lebensunterhalt bestreite, oder vom DOSB als olympisch angesehen wird ist schon etwas anderes.
    Ob das jetzt für das "arme" China eine Errungenschaften ist, wir rückständig sind oder ob die Presse hier Äpfel mit Birnen vergleicht kann ich so nicht sagen, aber ich habe da meinen Favoriten.

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