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Kommentar 3 Min Lesezeit 52 Kommentare

Brief an Google: "Sie zerstören das Vertrauen in die digitale Welt"

Vor Kurzem wurde bekannt, dass Google Infos zum Standort von Nutzern speichert, obwohl diese den Standortverlauf auf dem Smartphone deaktiviert haben. Da prophezeit ein Staatssekretär aus dem Bundesjustizministerium gleich den Untergang der digitalen Welt. Ist das was dran?

Google speichert den Standortverlauf seiner Nutzer, obwohl sie das auf dem Smartphone eigentlich deaktiviert haben und das sorgte für Aufruhe. Google selbst verteidigte sich, dass es klare Beschreibungen verschiedener Tools und Steuerelemente gibt, sodass die Benutzer sie jederzeit ein- und ausschalten und ihren Verlauf löschen können. So ganz sicher fühlte man sich mit der Ausrede allerdings nicht und änderte kurze Zeit später zumindest den Text auf der Hilfeseite zum Standort.

location history
Den Standortverlauf zu deaktivieren, bringt bei Google nicht das erwartete Ergebnis. / © AndroidPIT

Doch damit gibt sich der Staatssekretär des Bundesjustizministeriums Gerd Billen nicht zufrieden und richtet einen Brief direkt an Google-CEO Sundar Pichai. Darin heißt es unter anderem, dass "die Erfassung und Speicherung von Standortdaten trotz deaktivierten Standortverlauf" dazu geeignet wäre, "das Vertrauen der Verbraucher in die Nutzung von Angeboten und Diensten der digitalen Welt ganz gravierend und nachhaltig zu beeinträchtigen".

Google ist kein Einzeltäter

Schadet Google also der ganzen digitalen Welt mit seinem Vorgehen? Alleine wahrscheinlich nicht. Allerdings zeigt das Vorgehen von Google erneut ein Problem auf, dass schon seit Jahren bei den unterschiedlichsten Diensten und Firmen existiert: schwammige Formulierungen, versteckte Einstellungen und das fehlende Wissen, was mit den eigenen Daten passiert.

Denn Google steht damit in einer Reihe mit Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft oder Amazon. Bei all diesen und vielen weiteren ist entweder nicht klar, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird oder zahlreiche Einstellungen sind unfassbar umständlich im System vertieft. Das sorgt für Unsicherheit und Skepsis an der digitalen Welt. Immerhin ist Google noch vergleichsweise offen und Nutzer können viele der gespeicherten Daten leicht einsehen.

Auch Facebook weiß, wie man Wichtiges versteckt

Ein langjähriger Übeltäter in dem Bereich ist zum Beispiel Facebook. Wer sich schon einmal durch die Facebook-Einstellungen gewühlt hat, um einzustellen, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird, weiß was ich meine. Der Bereich beinhaltet über 40 (!!) einstellbare Unterpunkte.

Wer dann zum Beispiel noch einstellen will, dass Videos in der Facebook-Timeline nur im WLAN und dann ohne Ton starten, muss sich auch hier durch ein umständliches Menü-Gebilde arbeiten. Das geht im übrigen in den Einstellungen der Facebook-App, wo man zu Einstellungen & Datenschutz scrollen und dann noch einmal auf Einstellungen klicken muss, um in Medien und Kontakte nach dem passenden Schalter zu stöbern. Umständlicher und mehr versteckt geht es wohl kaum.

Facebook datenschutz einstellungen ap 01
Um Facebook den eigenen Wünschen anzupassen, muss man sich durch zahlreiche Menüs quälen. / © AndroidPIT

Klar redet man sich dann damit heraus, dass Nutzer bis ins kleinste Detail beeinflussen können, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird. Allerdings werden sich wohl die wenigsten die kompletten Datenrichtlinien von Facebook, Google und Co. durchgelesen und jede Einstellungen angepasst haben. Und selbst wenn, bleibt immer dieses mulmige Gefühl zurück, doch den einen wichtigen Regler vergessen zu haben.

Danke für die Skepsis

Auch wenn ich mich selber gerne mal darüber aufrege, dass in Deutschland die Digitalisierung nur langsam voranschreitet: Es freut mich auch zu sehen, dass hierzulande den großen Datenkraken mit mehr Argwohn begegnet wird als beispielsweise in den USA - auch wenn Proteste von Datenschützern viel zu oft im Sande verlaufen.

Wie steht Ihr zu der Sammelwut von Unternehmen wie Google, Facebook und Co.? Wem habt Ihr schon den Rücken gekehrt und behaltet Eure Daten lieber für Euch? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle: Spiegel

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Top-Kommentare der Community

  •   25
    Gelöschter Account vor 4 Monaten

    Immer wieder herrlich amüsant diese Diskussionen.
    Alle regen sich ganz besonders über Google und Facebook auf und glauben wenn sie diese meiden ist alles gut. Blöd nur das alle Online Dienste und das Internet selbst nur funktioniert und immer besser wird wegen unserer Daten.
    Wer immer noch glaubt sich dagegen schützen zu können in dem er 1,2,3 oder sonst wie viele Dienste meidet aber gleichzeitig weiterhin Online ist und andere Dienste nutzt hat da was noch nicht so ganz verstanden.
    Kappt alle Online Verbindungen, schmeißt Navis, Funkuhren etc, weg und alles was noch in irgendeiner Form Daten sendet, geht nicht mehr zum Arzt, kündigt das Bankkonto usw., usw. Vielleicht hilft das zumindest ein wenig, aber jammert dann nicht das vieles plötzlich gar nicht mehr oder nicht mehr komfortabel funktioniert und erwartet in Zukunft auch keinen Fortschritt in dieser Richtung, denn den wird es ohne unsere Daten nicht geben und zwar von niemandem.
    Ach ja und nicht vergessen immer ein Aluschild oder etwas ähnliches über den Kopf halten, denn da ganz weit oben sind noch Satelliten die euren Standort auch erfassen können wenn ihr nackt durch die Wüste rennt. ;-).
    Es ist doch eh schon lange zu spät, wir stecken bereits seit Jahrzehnten im Datensumpf, nur wird es den Meisten erst durch Google und Facebook bewusst. Leider zu spät, eure Daten sind schon länge überall, daran ändert man nichts mehr.

  •   45
    Gelöschter Account vor 4 Monaten

    Wenn man sich hier die Kommentare durchliest, dann wird es offenkundig, dass es sich hier um einen Blog handelt, welcher bevorzugt von Durchschnittskonsumenten besucht wird, die 1.) "nichts zu verbergen haben", 2.) keine Angst vor -bei ihnen wirkungsloser- personenbezogener Werbung haben und 3.) mit einem Ad-Blocker und Ghostery glauben den Sumpf trockengelegt zu haben... (Sarkasmus OFF)
    Wer sich mal ernsthaft mit dem Potential von Metadaten, komplexen Algorithmen und IT´lern/Informatikern auseinandergesetzt hat, wird nicht verwundert sein, dass es amerikanischen Studenten vor geraumer Zeit gelungen ist, mittels Android-Smarthome-App (Klima/Heizungskontrolle) die TV-Gewohnheiten eines User zu analysieren und dessen politische Präferenz zu deuten. In Russland wäre das ggf. ein Problem mit Putin- wer weiß, wie lange wir hier noch nicht mit allzu offenkundigen politischen, religiösen Denkverboten bzw. deren Konsequenzen zu rechnen haben.... Die industrielle Effizienz bei der unsäglichen Deportation von Juden/Behinderten/Sinti-Roma im 3. Reich war zu einem großen Teil der eigentlich unverdächtigen Perfektion des deutschen Meldewesens geschuldet....

    Das bekommt die Facebook Unternehmensgruppe (auch ohne einen Account bei einem der Unternehmen):

    1. Ort
    2. Alter
    3. Generation
    4. Geschlecht
    5. Sprache
    6. Ausbildung
    7. Studienrichtung
    8. Schule
    9. Ethnische Zugehörigkeit
    10. Einkommen und Vermögen
    11. Hausbesitz
    12. Wert des Wohneigentums
    13. Grösse des Grundstücks
    14. Wohnung/Haus in Quadratmetern
    15. Wann das Haus/die Wohnung gebaut wurde
    16. Anzahl der Familienmitglieder
    17. Nutzer, die in den nächsten 30 Tagen ein Jubiläum feiern
    18. Nutzer, die von ihrer Familie oder Heimatstadt entfernt sind
    19. Nutzer, die mit Leuten befreundet sind, die ein Jubiläum feiern, frisch verheiratet oder verlobt sind, kürzlich umgezogen sind oder demnächst Geburtstag feiern
    20. Nutzer in Fernbeziehungen
    21. Nutzer in neuen Beziehungen
    22. Nutzer mit neuen Arbeitsstellen
    23. Nutzer, die sich frisch verlobt haben
    24. Nutzer, diekürzlich geheiratet haben
    25. Nutzer, die kürzlich umgezogen sind
    26. Nutzer, die bald Geburtstag haben
    27. Eltern
    28. Nutzer, die ein Kind erwarten
    29. Mütter (nach Freizeit-Kategorien aufgeschlüsselt)
    30. Nutzer, die sich politisch engagieren
    31. Konservative und Liberale
    32. Beziehungsstatus
    33. Arbeitgeber
    34. Industrie
    35. Jobtitel
    36. Büro-Typ
    37. Interessen
    38. Nutzer, die Motorräder besitzen
    39. Nutzer, die vorhaben, ein Auto zu kaufen (und welchen Typ, und wie bald)
    40. Nutzer, die kürzlich Autoteile gekauft haben
    41. Nutzer, die vermutlich Autoteile brauchen werden
    42. Stil und Marke des Fahrzeugs, das man fährt
    43. Das Jahr, in dem das Auto gekauft wurde
    44. Alter des Autos
    45. Wie viel Geld der Nutzer voraussichtlich für das nächste Auto ausgeben wird
    46. Wo der Nutzer voraussichtlich seinen nächsten Wagen kaufen wird
    47. Wie viele Angestellte das eigene Unternehmen hat
    48. Nutzer, die kleinere Unternehmen besitzen
    49. Nutzer, die im Management arbeiten oder der Geschäftsleitung angehören
    50. Nutzer, die für wohltätige Organisationen spenden
    51. Das verwendete Betriebssystem
    52. Nutzer, die Brettspiele spielen
    53. Nutzer, die eine Spielkonsole besitzen
    54. Nutzer, die eine Facebook-Veranstaltung angelegt haben
    55. Nutzer, die das Facebook-Bezahlsystem verwenden
    56. Nutzer, die überdurchschnittlich viel mit dem Facebook-Bezahlsystem ausgeben
    57. Nutzer, die eine Facebook-Seite betreuen
    58. Nutzer, die kürzlich Fotos bei Facebook hochgeladen haben
    59. Verwendeter Internet-Browser
    60. Verwendeter E-Mail-Dienst
    61. Nutzer, die neue Technik früh/spät nutzen
    62. Expats (und woher sie stammen)
    63. Nutzer, die für eine Bank arbeiten
    64. Nutzer, die Geld investieren
    65. Anzahl der Kreditrahmen, die ein Nutzer beansprucht
    66. Nutzer, die Kreditkarten verwenden
    67. Art der Kreditkarte
    68. Nutzer, die eine Debitkarte verwenden
    69. Nutzer, die über ein Guthaben auf der Kreditkarte verfügen
    70. Nutzer, die Radio hören
    71. Lieblings-Fernsehsendungen
    72. Nutzer, die mobile Geräte verwenden (nach Marken sortiert)
    73. Art der Internetverbindung
    74. Nutzer, die kürzlich ein Smartphone oder Tablet gekauft haben
    75. Nutzer, die über Smartphone oder Tablet aufs Internet zugreifen
    76. Nutzer, die Gutscheine verwenden
    77. Art der Kleidung, die im Haushalt des Nutzers gekauft wird
    78. Jahreszeit, in der im Haushalt des Nutzers am meisten eingekauft wird
    79. Nutzer, die viel Bier, Wein oder Spiritousen einkaufen.
    80. Nutzer, die Lebensmittel einkaufen (und welche Sorte)
    81. Nutzer, die Kosmetika kaufen
    82. Nutzer, die Anti-Allergika, Fiebermedikamente und Schmerzmittel kaufen
    83. Nutzer, die Geld für Haushalts-Produkte ausgeben
    84. Nutzer, die Geld für Kinderprodukte oder Haustiere ausgeben
    85. Nutzer, deren Haushalts-Ausgaben über dem Durchschnitt liegen
    86. Nutzer, die mehr online (oder offline) einkaufen
    87. Art der Restaurants, in denen Nutzer essen gehen
    88. Art der Läden, in denen Nutzer einkaufen
    89. Nutzer, die empfänglich sind für Angebote von Firmen, die Online-Autoversicherungen, höhere Bildung, Hypotheken, Prepaid-Debitkarten oder Satelliten-TV anbieten
    90. Wie lange ein Nutzer schon in seinem Haus wohnt
    91. Nutzer, die vermutlich bald umziehen werden
    92. Nutzer, die sich für die Olympischen Spiele, Football, Cricket oder den Ramadan interessieren
    93. Nutzer, die oft reisen – privat oder geschäftlich
    94. Nutzer, die zur Arbeit pendeln
    95. Art des Urlaubs von Nutzern
    96. Nutzer, die kürzlich von einer Reise zurückgekehrt sind
    97. Nutzer, die kürzlich eine Reise-App verwendet haben
    98. Nutzer, die sich sich Immobilien im Ferienwohnrecht teilen

    https://www.washingtonpost.com/news/the-...ds-to-you/


    Nur um mal einen Hauch von Anflug einer Ahnung zu erzeugen, wie massiv wir ausgeforscht werden.... Und das dient ja nur der personenbezogenen Werbung und nicht etwa einem psychologischem Profil... wäre ja zu kompliziert- so ohne Algorithmus.... ach ja, gibt es ja auch...

52 Kommentare

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  • google zu sagen, dass er das vertrauen missbrauchen würde ist equivalent, einem dieb vorzuwerfen, er missbrauche das vertrauen des hausbesitzers, während dieser ihn schön reinbittet.


  • Ja Werbeblocker ist wichtig. Naja der spioniert zwar auch aus, und dabei fi... der einen schön von hinten wo man nicht sehen kann, aber da fühlt man sich wenigstens sicher dabei!


  • Also google vorzuwerfen, sie machen das Vertrauen in die digitale Welt kapputt ist irgendwie witzig. Ich kann dabei natürlich nur für mich sprechen, aber welches Vertrauen denn bitte? Also ob ich (und andere bestimmt auch) je Vertrauen in googe, Apple, Amazone, Facebook usw. gehabt hätte, ich habe nur soviel Vertrauen wie ich meine Waschmaschine werfen kann, umfallen des Gerätes nicht
    mitgerechnet. Und das die Standortdaten weitergeben trotz Deaktivierung ist zumindest in interessierten und informierten Kreisen kein Geheimnisgewesen, ist jetzt nur die nächste digitale Sau, die durchs Internetdorf gejagt wird, immer schön die Leute auf Trab und in Ängsten halten. Wobei natürlich "informiert sein" an sich gut ist und keiner unnötig Daten von sich preisgeben sollte, aber genau das passiert ja dennoch, mit Sätzen "Ich habe nichts zu verheimlichen" wird abgewiegelt ohne überhaupt richtig informiert zu sein und zu Wissen, was da mit den Daten so alles passiert. Natürich hat kaum einer echte Geheimnisse und möglicherweise ist das was er, der Mensch, so von sich preis gibt, stinklangweilig aber halt nnicht für Firmen, die sich auf Datenanalyse spezialisiert haben, der Werbekunde freut isch und Google ist so ein Datensammelanalysetool per se. Das der Herr Stadtsirgendwas sich aufregt ist also vollkommen unnötig und nicht zielführend, aber naja, wer weiß um was es wirklich geht.
    Eines ist für mich jedenfalls klar wie Klossbrühe, bist du im Internet haben "die" deine Daten, zumindest die, die du rausrücken musst.
    Also Herr Staatsirgendwas, lieber die Menschen dazu bringen, so wenig wie möglich über sich zu verraten, also sich aufregen... achso, geht ja nicht, der Staat will ja auch alle Daten haben und kriegt sie ja auch, wenn er nicht zu blöd ist .... hm, also gut, dann halt weiter Meckern anstatt was vernünftiges tun. Apropo vernünftig, muss noch meine selbstgedrehten Pornos auf google hochladen .... (Achtung Scherz!)

    Achso, ja noch ne Anmerkung, die ganze Bezahlerei mit google pay und sonstigem Zeugs macht die Sache perfekt. Stellt euch vor ihr kommt aus einem unverschuldeten Grund in Zahlungsschwierigkeiten und dieser ganze elektronische Zahlungsverkehr wird dich gemacht und euch fragt keiner ob das nun so richtig ist und wenn ihr dann kein Bargeld habt, nur auf Kredit lebt .... dann wird es Lustig. Dann sagt der Penner auf der Straßen in ein paar Jahren vielleicht: "Ja also eigentlich habe ich genug Geld, aber ich komme nicht mehr ran und muss auf der Straße betteln" .... klar ist zwar maßlos übertrieben, aber soll doch zum Nachdenken anstoßen ...

    Ich meine damit, Datensammeln kann man nicht verhindern, höchstens seine Daten so wenig wie möglich selbst ins Netz geben, aber man kann Achtsam sein und sich nicht auf dieses ganze morderne Zeug alleine verlassen.


  •   25
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Immer wieder herrlich amüsant diese Diskussionen.
    Alle regen sich ganz besonders über Google und Facebook auf und glauben wenn sie diese meiden ist alles gut. Blöd nur das alle Online Dienste und das Internet selbst nur funktioniert und immer besser wird wegen unserer Daten.
    Wer immer noch glaubt sich dagegen schützen zu können in dem er 1,2,3 oder sonst wie viele Dienste meidet aber gleichzeitig weiterhin Online ist und andere Dienste nutzt hat da was noch nicht so ganz verstanden.
    Kappt alle Online Verbindungen, schmeißt Navis, Funkuhren etc, weg und alles was noch in irgendeiner Form Daten sendet, geht nicht mehr zum Arzt, kündigt das Bankkonto usw., usw. Vielleicht hilft das zumindest ein wenig, aber jammert dann nicht das vieles plötzlich gar nicht mehr oder nicht mehr komfortabel funktioniert und erwartet in Zukunft auch keinen Fortschritt in dieser Richtung, denn den wird es ohne unsere Daten nicht geben und zwar von niemandem.
    Ach ja und nicht vergessen immer ein Aluschild oder etwas ähnliches über den Kopf halten, denn da ganz weit oben sind noch Satelliten die euren Standort auch erfassen können wenn ihr nackt durch die Wüste rennt. ;-).
    Es ist doch eh schon lange zu spät, wir stecken bereits seit Jahrzehnten im Datensumpf, nur wird es den Meisten erst durch Google und Facebook bewusst. Leider zu spät, eure Daten sind schon länge überall, daran ändert man nichts mehr.


    • Ganz schön von oben herab für jemanden, der aufgegeben hat.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Dem wäre nichts hinzuzufügen...


      • Doch. ;-)


      •   25
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @Tenten
        Das ist selbst für deine übliche schwache Argumentation ein besonders gehaltloser Kommentar und das C.F. direkt mit einstimmig war auch zu erwarten.
        Ihr seid weiterhin so naiv zu glauben an der Situation, auf die wir fast keinen Einfluss haben, viel zu ändern.
        Und Renten, mit aufgeben hat mein Kommentar rein gar nichts zu tun sondern es ist eine sehr realistische Sichtweise.


      • Deine Sichtweise mag ja in Teilen realistisch sein, deine daraus gezogene Konsequenz ist es für mich und viele andere nicht. Einfach alles hinzunehmen, weil man ja eh nichts ändern könne, ist in meinen Augen resigniert den Kopf in den Sand stecken. Es gibt immer etwas, das man machen kann und wenigstens versuchen, sich zu wehren. Aber gleich von vornherein die Hände in den Schoß zu legen, weil eh alles zu spät ist und zu übermächtig, das ist für mich aufgeben.


      •   25
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @Tenten
        Wo genau habe ich denn geschrieben welche Konsequenz ich daraus ziehe?
        Wenn du noch mal aufmerksam liest merkst du sicherlich das ich mich nur darauf beziehe daß hier immer wieder einige behaupten wenn man Google und Co meidet sind die Daten sicher.
        Das ist schlicht und einfach Quatsch.
        Die Daten werden immer erhoben egal welchen Anbieter oder Dienst man nutzt.
        Das man trotzdem überlegen sollte welche Daten man wo preis gibt muss nicht diskutiert werden.
        Aber zu glauben das z.B. Google keine Daten bekommt nur weil man Google Dienste nicht nutzt ist naiv. Der Konzern, so wie viele andere Großkonzerne auch, ist ja breit gefächert aktiv und es lässt sich schwer nachvollziehen an welchen Unternehmen sie Beteiligungen haben.

        Das ist ähnlich wie in der Touristik, da sagt der Kunde der mit ITS Reisen schlechte erfahren hatte das er dort nie wieder bucht und fliegt nächstes Jahr mit Jahn Reisen in den Urlaub ohne zu wissen daß dahinter der gleiche Konzern steckt.

        Genauso verhält es sich mit dem Argument das viele Apple mehr vertrauen als Google und keiner fragt sich was Apple denn mit den ganzen Gesundheitsdaten so anstellt die dort gesammelt werden. Jetzt sollte sich mal jeder fragen welche Daten wohl sensibler sind, die welche auf die Gesundheit bezogen sind oder die welche auf mein Kaufverhalten bezogen sind.
        Und solche Beispiele könnte man den ganzen Tag bringen.
        Also entweder ist man Konsequent und meidet alles was Daten sammelt, was wie wir alle wissen unmöglich ist, oder man akzeptiert das man es eh nicht verhindern, bestenfalls ein wenig steuern kann wer die Daten bekommt. Ob Apple, Microsoft oder wer auch immer wirklich besser sind als Google, Facebook usw. kann eh keiner wirklich beurteilen weil keiner Einblick hat was man den Daten in den einzelnen Unternehmen passiert.
        Und auch das Argument mir den AGB's und was erlaubt ist und nicht zieht nicht wirklich wie der Abgasskandal ja deutlich macht.
        Nur weil etwas nicht ganz legal ist heißt es nicht das es nicht praktiziert wird.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        "Genauso verhält es sich mit dem Argument das viele Apple mehr vertrauen als Google und keiner fragt sich was Apple denn mit den ganzen Gesundheitsdaten so anstellt die dort gesammelt werden. Jetzt sollte sich mal jeder fragen welche Daten wohl sensibler sind, die welche auf die Gesundheit bezogen sind oder die welche auf mein Kaufverhalten bezogen sind.
        Und solche Beispiele könnte man den ganzen Tag bringen."

        Ähm....Du hast da einen Punkt nicht ganz verstanden: bei Apple's Gesundheitsdaten werden diese erst erhoben, wenn ich mich aktiv dafür entscheide. Solange ich dort nichts aktiviere, wird auch nichts erhoben. Diese Wahl hast Du bei Google eigentlich nicht. Und wie wir jetzt wissen, erhebt Google auch dann Standortdaten, wenn diese vermeintlich komplett abgeschaltet sind. Krass, oder?

        "Ob Apple, Microsoft oder wer auch immer wirklich besser sind als Google, Facebook usw. kann eh keiner wirklich beurteilen weil keiner Einblick hat was man den Daten in den einzelnen Unternehmen passiert."

        Aber ich habe die Möglichkeit, mich darüber zu informieren und das kleinere Übel auszuwählen. Und selbst dann habe ich immer noch Möglichkeiten, die Datensammelwut einzudämmen.

        Kleine Lektüre zum lesen:

        https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/


      •   25
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @C.F.
        Den Link musst du nicht immer wieder posten, denn der ändern nichts daran das deine Daten auf Wanderschaft gehen ob du es nun akzeptieren willst oder nicht.
        "Aber ich habe die Möglichkeit, mich darüber zu informieren und das kleinere Übel auszuwählen. "
        Ja und Nein, du glaubst lediglich das kleinere Übel wählen zu können, weißt aber nicht sicher ob es so ist.
        "Und selbst dann habe ich immer noch Möglichkeiten, die Datensammelwut einzudämmen. "
        Aber auch nur mit begrenzten Möglichkeiten und genau das sage ich die ganze Zeit. Du kannst glauben etwas eindämmen zu können, aber sicher sein das es so ist kannst du nicht.
        "Und wie wir jetzt wissen, erhebt Google auch dann Standortdaten, wenn diese vermeintlich komplett abgeschaltet sind. Krass, oder?"
        Und wie wir alle wissen erhebt dein Navi im Auto ebenfalls Standortdaten weil es sonst nicht funktioniert. Krass, oder?
        "Ähm....Du hast da einen Punkt nicht ganz verstanden: bei Apple's Gesundheitsdaten werden diese erst erhoben, wenn ich mich aktiv dafür entscheide. "
        Na dann war das wohl auf dem iPhone 6Plus und dem iPHone 7Plus nur ein versehen das die Health Funktion direkt nach dem auspacken aktiviert war.
        Ist aber auch völlig zweitrangig weil du gar nicht verstanden hast was ich damit sagen wollte. Aber das kennen wir ja bei dem Thema, das willst du das auch gar nicht verstehen. ;-).
        Ich bin hier jetzt raus.
        Wer etwas nachdenkt weiß was ich meine, der Rest darf weiter naiv leben.


  • Der Sammelwut aller amerikanischer sowie chinesischer Unternehmen kann die EU nur mit Milliarden-Strafen entgegen wirken!

    Einfach mal die betroffenen Unternehmen mit den ersten Strafzahlungen belegen und bei Wiederholung der Verstöße die Summe einfach verdoppeln! 💵

    Recht schnell werden dann die Gesetze eingehalten...

    Aber NEIN in Deutschland/EU wird noch jahrzehnte diskutiert, bis es bereits zu spät ist und die ersten negativen Folgen auftauchen 😬


    • Wieso jetzt nur chinesiche und ameriansche Firmen? Das passiert weltweit und alle machen mit, mal abgesehen, dass es gar keine nationalen Konzerne mehr gibt, sondern zumindest die großen alle multinational sind. Europäper als Beispiel sind sicher nicht besser nur weil wir angeblich die besseren Datenschutzgesetze haben, sie man ja, wie die wirken ....


  •   45
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn man sich hier die Kommentare durchliest, dann wird es offenkundig, dass es sich hier um einen Blog handelt, welcher bevorzugt von Durchschnittskonsumenten besucht wird, die 1.) "nichts zu verbergen haben", 2.) keine Angst vor -bei ihnen wirkungsloser- personenbezogener Werbung haben und 3.) mit einem Ad-Blocker und Ghostery glauben den Sumpf trockengelegt zu haben... (Sarkasmus OFF)
    Wer sich mal ernsthaft mit dem Potential von Metadaten, komplexen Algorithmen und IT´lern/Informatikern auseinandergesetzt hat, wird nicht verwundert sein, dass es amerikanischen Studenten vor geraumer Zeit gelungen ist, mittels Android-Smarthome-App (Klima/Heizungskontrolle) die TV-Gewohnheiten eines User zu analysieren und dessen politische Präferenz zu deuten. In Russland wäre das ggf. ein Problem mit Putin- wer weiß, wie lange wir hier noch nicht mit allzu offenkundigen politischen, religiösen Denkverboten bzw. deren Konsequenzen zu rechnen haben.... Die industrielle Effizienz bei der unsäglichen Deportation von Juden/Behinderten/Sinti-Roma im 3. Reich war zu einem großen Teil der eigentlich unverdächtigen Perfektion des deutschen Meldewesens geschuldet....

    Das bekommt die Facebook Unternehmensgruppe (auch ohne einen Account bei einem der Unternehmen):

    1. Ort
    2. Alter
    3. Generation
    4. Geschlecht
    5. Sprache
    6. Ausbildung
    7. Studienrichtung
    8. Schule
    9. Ethnische Zugehörigkeit
    10. Einkommen und Vermögen
    11. Hausbesitz
    12. Wert des Wohneigentums
    13. Grösse des Grundstücks
    14. Wohnung/Haus in Quadratmetern
    15. Wann das Haus/die Wohnung gebaut wurde
    16. Anzahl der Familienmitglieder
    17. Nutzer, die in den nächsten 30 Tagen ein Jubiläum feiern
    18. Nutzer, die von ihrer Familie oder Heimatstadt entfernt sind
    19. Nutzer, die mit Leuten befreundet sind, die ein Jubiläum feiern, frisch verheiratet oder verlobt sind, kürzlich umgezogen sind oder demnächst Geburtstag feiern
    20. Nutzer in Fernbeziehungen
    21. Nutzer in neuen Beziehungen
    22. Nutzer mit neuen Arbeitsstellen
    23. Nutzer, die sich frisch verlobt haben
    24. Nutzer, diekürzlich geheiratet haben
    25. Nutzer, die kürzlich umgezogen sind
    26. Nutzer, die bald Geburtstag haben
    27. Eltern
    28. Nutzer, die ein Kind erwarten
    29. Mütter (nach Freizeit-Kategorien aufgeschlüsselt)
    30. Nutzer, die sich politisch engagieren
    31. Konservative und Liberale
    32. Beziehungsstatus
    33. Arbeitgeber
    34. Industrie
    35. Jobtitel
    36. Büro-Typ
    37. Interessen
    38. Nutzer, die Motorräder besitzen
    39. Nutzer, die vorhaben, ein Auto zu kaufen (und welchen Typ, und wie bald)
    40. Nutzer, die kürzlich Autoteile gekauft haben
    41. Nutzer, die vermutlich Autoteile brauchen werden
    42. Stil und Marke des Fahrzeugs, das man fährt
    43. Das Jahr, in dem das Auto gekauft wurde
    44. Alter des Autos
    45. Wie viel Geld der Nutzer voraussichtlich für das nächste Auto ausgeben wird
    46. Wo der Nutzer voraussichtlich seinen nächsten Wagen kaufen wird
    47. Wie viele Angestellte das eigene Unternehmen hat
    48. Nutzer, die kleinere Unternehmen besitzen
    49. Nutzer, die im Management arbeiten oder der Geschäftsleitung angehören
    50. Nutzer, die für wohltätige Organisationen spenden
    51. Das verwendete Betriebssystem
    52. Nutzer, die Brettspiele spielen
    53. Nutzer, die eine Spielkonsole besitzen
    54. Nutzer, die eine Facebook-Veranstaltung angelegt haben
    55. Nutzer, die das Facebook-Bezahlsystem verwenden
    56. Nutzer, die überdurchschnittlich viel mit dem Facebook-Bezahlsystem ausgeben
    57. Nutzer, die eine Facebook-Seite betreuen
    58. Nutzer, die kürzlich Fotos bei Facebook hochgeladen haben
    59. Verwendeter Internet-Browser
    60. Verwendeter E-Mail-Dienst
    61. Nutzer, die neue Technik früh/spät nutzen
    62. Expats (und woher sie stammen)
    63. Nutzer, die für eine Bank arbeiten
    64. Nutzer, die Geld investieren
    65. Anzahl der Kreditrahmen, die ein Nutzer beansprucht
    66. Nutzer, die Kreditkarten verwenden
    67. Art der Kreditkarte
    68. Nutzer, die eine Debitkarte verwenden
    69. Nutzer, die über ein Guthaben auf der Kreditkarte verfügen
    70. Nutzer, die Radio hören
    71. Lieblings-Fernsehsendungen
    72. Nutzer, die mobile Geräte verwenden (nach Marken sortiert)
    73. Art der Internetverbindung
    74. Nutzer, die kürzlich ein Smartphone oder Tablet gekauft haben
    75. Nutzer, die über Smartphone oder Tablet aufs Internet zugreifen
    76. Nutzer, die Gutscheine verwenden
    77. Art der Kleidung, die im Haushalt des Nutzers gekauft wird
    78. Jahreszeit, in der im Haushalt des Nutzers am meisten eingekauft wird
    79. Nutzer, die viel Bier, Wein oder Spiritousen einkaufen.
    80. Nutzer, die Lebensmittel einkaufen (und welche Sorte)
    81. Nutzer, die Kosmetika kaufen
    82. Nutzer, die Anti-Allergika, Fiebermedikamente und Schmerzmittel kaufen
    83. Nutzer, die Geld für Haushalts-Produkte ausgeben
    84. Nutzer, die Geld für Kinderprodukte oder Haustiere ausgeben
    85. Nutzer, deren Haushalts-Ausgaben über dem Durchschnitt liegen
    86. Nutzer, die mehr online (oder offline) einkaufen
    87. Art der Restaurants, in denen Nutzer essen gehen
    88. Art der Läden, in denen Nutzer einkaufen
    89. Nutzer, die empfänglich sind für Angebote von Firmen, die Online-Autoversicherungen, höhere Bildung, Hypotheken, Prepaid-Debitkarten oder Satelliten-TV anbieten
    90. Wie lange ein Nutzer schon in seinem Haus wohnt
    91. Nutzer, die vermutlich bald umziehen werden
    92. Nutzer, die sich für die Olympischen Spiele, Football, Cricket oder den Ramadan interessieren
    93. Nutzer, die oft reisen – privat oder geschäftlich
    94. Nutzer, die zur Arbeit pendeln
    95. Art des Urlaubs von Nutzern
    96. Nutzer, die kürzlich von einer Reise zurückgekehrt sind
    97. Nutzer, die kürzlich eine Reise-App verwendet haben
    98. Nutzer, die sich sich Immobilien im Ferienwohnrecht teilen

    https://www.washingtonpost.com/news/the-...ds-to-you/


    Nur um mal einen Hauch von Anflug einer Ahnung zu erzeugen, wie massiv wir ausgeforscht werden.... Und das dient ja nur der personenbezogenen Werbung und nicht etwa einem psychologischem Profil... wäre ja zu kompliziert- so ohne Algorithmus.... ach ja, gibt es ja auch...


    • Den Amerikanern glaube ich schon garnichts. Das werden Studien sein die gelogen sind, wie die "die klinisch nachgewiesene Wirksamkeit von Zahnpasta & Co.


      • Was du glaubst ist dir über lassen . Aber lass dir sagen ,es gibt immer noch Menschen die Glauben durch Wissen ersetzt haben , die scheinen dir mächtig Angst zumachen in deinem Glauben an Google .... oder ?


      • Google ist Amerika, und denen traue ich auch nicht. Ich weiss das meine Daten nirgens sicher sind.

        Gelöschter Account


      • Ich glaube an Zahnpasta.


    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Jetzt noch daraus einen spannenden Science Fiction Roman machen im Stil von H. G. Wells.


  • Mich stört diese Sammelwut ganz gewaltig.


    Und warum?
    Weil ich weiß was man mit den ganzen Daten direkt und indirekt so ausrichten kann.
    Wozu soll ich Google meine Wortwahl inklusive Phonetik Standort und Uhrzeit überlassen.

    Wenn ich etwas ausschalte und es trotzdem getan wird, wie soll da vertrauen entstehen.

    Ich logge mich einmal im Monat bei G... ein und sehe jedes mal was so alles gespeichert wird, obwohl ich die
    Aufzeichnungen ausgeschaltet habe.

    Wie gesagt, auf dem Handy, wie auf der Googleplattform direkt ausgeschaltet.

    Ich lösche dann alles in den Googleverläufen, aber wer weiß schon wo die Daten noch überall liegen.
    Da gibt es kein Vertrauen mehr.

    Aus diesem Grund habe ich schon vor einer Weile Browser und Suchmaschine gewechselt.

    Denn als ich ich mich mal hinsetzte und wirklich Massen an Eingaben im Googlesuchmaschinenverlauf fand, war der Schreck erst mal groß.
    Wirklich alles was ich jemals diktiert habe, weil ich keine Lust hatte zu tippen war aufgezeichnet.

    Wie gesagt, der Handy und PC-Verlauf ist sauber aber bei Google wae alles fein säuberlich geordnet zu finden.

    Seit dem nutze ich weder Crome,,Edge, Edge, Cortana, Alexa Googlesuche und ... .

    Und es klappt. Der eigene Filter vor dem Firmenfilter.
    Und diktiert wird schon lange nicht mehr.


    • Welchen Browser nutzt Du denn?


      • Ein ganzes Paket an Maßnamen.
        Samsungbrowser,
        Duckduck als Suchmaschine,
        VPN,
        4 verschiedene Werbeblocker,
        Umlauttastatur ohne automatische Verbesserung und Berechtigungsentzug,
        und es werden keine Texte mehr diktiert.
        Des weiteren schaue ich mir immer die Berechtigungen der einzelnen Apps an und entziehe ggf. einzelne Berechtigungen.

        Einmal täglich cookies und Verläufe werden sowieso täglich gelöscht.

        Und zu guter letzt ein AV-Programm.


      • Bringt höchstwahrscheinl. genau null. ;)


      • Nik M. vor 9 StundenLink zum Kommentar

        Bringt höchstwahrscheinl. genau null. ;)

        Dummm nur,
        erfahrungsgemäß bringt es ne ganze Menge.

        Den Rest musst du selbst rausfinden.


  • Immer wieder das selbe Thema. Wird langsam richtig langweilig. Inzwischen sollte jeder begriffen haben dass wir im Internet Spuren hinterlassen die für immer bleiben. Das Internet vergisst nicht.

    Aber das man sich dagegen wehren kann (VPN, Cookies beim Schließen des Browsers löschen etc. pp.) wollen die meisten Internetnutzer nicht begreifen, oder es ist ihnen egal.

    Mich persönlich stört es nicht. Zum einen habe ich einen Adblocker. Und zum Zweiten mache ich nicht viel im Internet (ein paar Foren, ab und zu Youtube, in Whatsapp nur das Allernotwendigste, hin und wieder eine Onlinebestellung, auf Facebook verzichte ich). Und die Geheimdienste dieser Welt wissen ohnehin alles über uns (was sie noch nicht wissen holen sie sich), die haben nämlich keine Gesetze.

    Gelöschter AccountPeter


  • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Vertrauen ist immer noch da an Google Facebook und co. Warum? Weil sie mir nichts zu meinem Nachteil in den Weg legen und gelegt haben. Datensammelwut? Na und? Bekomme ich halt im Gegenzug Interessensbezogene Werbung. Genauso wie am Stammtisch im Wirtshaus, muss man auch im Netz aufpassen was man kommuniziert und hinterlässt.


    • So argumentiert man, wenn man nur von 12 bis Mittag denkt. Die Daten kann man ja nicht nur für die Werbung nutzen. Durch verschiedene Algorithmen lassen sich viele Rückschlüsse auf dein ganzes leben schließen.
      Es kommt der Tag, da bewirbst du dich bei einem neuen Arbeitgeber und möchtest eine neue Versicherung abschließen.
      Da kann man nur hoffen, das die keine Auskünfte bei Google oder Facebook, oder einem spezialisierten Datenhändler einholen. Gibt es ja jetzt schon teilweise (Stichwort: Analytica)
      Aber da lässt sich noch viel mehr machen.
      Wenn du jetzt abwinkst, womöglich denkst, was wollen die da schon erfahren, hast du dich noch keine Sekunde damit beschäftigt.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Genau auf so einen Paranoia - was wäre wenn Schwachsinn hab ich gewartet. So argumentiert man wenn man überhaupt nicht nachdenkt, sondern irgendwelche halbgaren Science Fiction Romane als Fantasie Steilvorlage verwendet.
        Falls ich mich mal wo bewerbe, und eine Versicherung abschließen möchte und diese dann meine Daten über Google oder sonst wo einfordern, so können diese Daten genauso zum positiven für mich angewendet werden. Von daher sage ich jetzt : was wäre wenn..?? Und somit hat/kann Datensammeln auch etwas positives für einen selbst sein.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Genau auf so einen Paranoia - was wäre wenn Schwachsinn hab ich gewartet. So argumentiert man wenn man überhaupt nicht nachdenkt, sondern irgendwelche halbgaren Science Fiction Romane als Fantasie Steilvorlage verwendet.
        Falls ich mich mal wo bewerbe, und eine Versicherung abschließen möchte und diese dann meine Daten über Google oder sonst wo einfordern, so können diese Daten genauso zum positiven für mich angewendet werden. Von daher sage ich jetzt : was wäre wenn..?? Und somit hat/kann Datensammeln auch etwas positives für einen selbst sein.


      • Na Peter, da drücke ich Dir dann später die Daumen!


      •   45
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Peter wird (später) tatsächlich keine Probleme haben- stromlinienförmig, systemgläubig, unterschwellig aggressiv gegen Abweichler- und einer von denen, denen man es wirklich glauben kann, wenn sie später behaupten, sie hätten "von nichts gewusst".... Manchmal beneide ich solche Menschen, die ich gerne als Frösche um Brunnen bezeichne- deren Himmel ist und bleibt rund!


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Wissen ist Macht, und nichts wissen macht auch nichts.
        Das ich später mal behaupten werde, ich hätte nichts gewusst wird bestimmt nicht eintreffen. Dann werde ich sagen das ich mich geirrt habe. Auch Schiedsrichter machen Fehler auch wenn sie recht haben obwohl sie oft nicht recht haben.
        Die Welt des Internets ist doch so bunt, da ist es doch schade wenn machen hinter jeder Ecke den schwarzen Mann befürchten.


  • -


  • Ganz ohne Konto können die vielen guten Dienste nicht genutzt werden. Es ist klar, dass wir für die Nutzung bezahlen müssen - in Form von Nutzerdaten. Kein Unternehmen hat etwas zu verschenken

    Gelöschter AccountDiDaDo


    • pepe vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wenn ich einen Dienst nutzen möchte, bezahle ich Cash und nicht, indem ich meine Daten und Nutzerverhalten preisgebe. So hätte ich das gerne. Nur nach diesem Modell würden die Dienstanbieter nicht viel Geld verdienen. Aber genau das ist deren Geschäftsmodell. Der einfältige Nutzer lädt sich jeden Müll auf sein Gerät weil es ja nichts kostet.


  • Diese Thema wurde doch schon so oft durchgekaut . Dem einen ist es egal , der andere regt sich auf . Ich persönlich gehöre zu der ersten Fraktion , weil es mich wirklich nicht stört . Früher( in meinem alten Job ) konnte ich , wenn ich gewollt hätte Adressen von Personen kaufen mit Anschrift ,geb. Datum und Bankdaten war überhaupt kein Problem . Es geht immer nur um den Profit den einer macht , daß war immer so und wird immer so bleiben . Da ist es auch egal ob das legal ist oder nicht .

    Peter


  •   45
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Das Erstaunen über das Internet und das Handeln seiner Protagonisten ist für mich ebenso befremdlich wie eine "überraschte Verblüffung" über Adolf Hitlers historische Verbrechen nachdem man zuvor "Mein Kampf" gelesen hatte.... Der Unterschied- 1.) "Mein Kampf" liest sich einfacher als die AGB´s der Internet-Oligarchen und 2.) 1933 konnten vermutlich mehr Menschen eine Tageszeitung fehlerfrei lesen als heute....

    Man man man... Wie naiv muss man sein....


    • Ich bin erstaunt dass sie das Machwerk Hitlers durchgestanden haben ohne einen Nervenzusammenbruch, Heulkrampf oder ähnliches davon zu tragen.
      Da lese ich dann doch lieber AGB's.

      Aber ja diese dumme Generation von heute, welche AGB's nicht mehr lesen kann und früher war alles besser.
      Blablabla

      Gelöschter Account


    • Mein Kampf liest sich einfacher? Mh.... Also dieser Satz lässt mich vermuten daß du es gar nicht gelesen hast!


  • Aries vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Vertrauen in die US-IT-Unternehmen ist schon lange zerstört. Zuerst war Microsoft dran, dessen System ja auch nicht wenig nach Hause telefoniert.

    Microsoft habe ich bereits Mitte der 90er den Rücken gekehrt. Zuerst mit OS/2, aber da IBM damit nicht wirklich aus dem Quark kam, mit Linux. Zuerst habe ich mir einen Fallback zu Windows über Dual-Boot behalten, später über virtuelle Maschinen und mittlerweile habe ich noch ein altes Notbook auf Win10 laufen, das ich aber nur noch starte, um mal die Updates zu holen. Ich brauche es eigentlich nicht mehr.

    Facebook habe ich auf ganzer Linie gekündigt, als sie von mir erwartet haben, wegen WhatsApp von jedem meiner Kontakte ein Einverständnis einzuholen, dass WhatsApp deren Daten an Facebook unter anderem zu Werbezwecken weitergeben darf.

    Google stand ich zwar schon lange kritisch gegenüber und mit Android habe ich gesellschaftliche Risiken auf uns zukommen gesehen, habe es aber lange trotzdem genutzt. Seit etwas drei Jahren habe ich die Nutzung der Google-Dienste nach und nach zurückgefahren und bin soweit, dass auf meinen Androiden alles deinstalliert ist (mit der ADB-Methode ohne Root), mit Ausnahme des Play Stores und der Standortdienste. microG lief leider noch nicht zuverlässig.

    Ich würde eher heute als morgen Google ganz verbannen.


    • Ich brauche von meinen Kontakten kein Einverständnis. WA hat bei mir keinen Zugriff auf die Kontakte. Das hat zwar ein paar Nachteile, z.B. kann ich keiner WA-Gruppe beitreten da das nur möglich ist wenn der Gruppen-Administrator in den Kontakten steht, aber diese Nachteile kann ich problemlos in Kauf nehmen.


      • pepe vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich nutze weder WhatsApp noch Facebook und kann trotzdem mit anderen kommunizieren. Wieso sich die Leute davon nicht los sagen können verstehe ich nicht, es gibt genügend Alternativen.


      • Und Du glaubst dass Dich die Alternativen nicht ausspähen und auch in Zukunft nicht ausspähen werden?

        Peter


      • pepe vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Benutzt du Threema? Probiere es mal. Wirst du sicher nicht machen, das es ja etwas kostet und die anderen Facebook und WA User genauso kurzsichtig denken.


  • Ende der Neunziger habe ich sehr viel Zeit mit Recherche zu allen möglichen Themen verbracht. Das war damals mühselig, denn es gab eine Unmenge an Suchmaschinen und jede brachte andere Treffer zutage. Da machte mich Ende 97 ein Bekannter auf eine neue Suchmaschine aufmerksam. Sofort ausprobiert und dann den Rest des Tages nicht mehr davon losgekommen, das Ding war derart gut und ein derart großer Sprung in die Zukunft, dass ich bis spät in die Nacht alles mögliche damit gesucht habe. Mir war sofort klar, dass das das Internet verändern würde und dass hier ein neues Zeitalter beginnen würde. Google war zumindest für mich damals eine Offenbarung. Und heute? Leider ist von meiner Begeisterung rein gar nichts mehr übrig, Google hat den Weg des Kommerzes eingeschlagen wie jedes andere x-beliebige Unternehmen auch und von der Genialität der frühen Tage ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil, immer mehr, das man anpackt, geht man halbherzig an und gibt es schnell wieder auf. Verantwortung? Ein derart großes Unternehmen sollte Verantwortung übernehmen, soziale Verantwortung und für die Umwelt. Bei Google Fehlanzeige. Nein, ich habe kein Vertrauen mehr in Google und ich erwarte auch nichts mehr. Google ist satt, faul und behäbig geworden und fast schäme ich mich dafür, von denen mal so begeistert gewesen zu sein.

    Sarah


  • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    "Schadet Google also der ganzen digitalen Welt mit seinem Vorgehen? Alleine wahrscheinlich nicht."
    Doch, sicher. Google ist so ein absurd gigantisches Unternehmen, die würden das auch ganz allein schaffen. Man muss sich einfach mal vor Augen führen, wie weit Google verzweigt und wo sie überall involviert sind... Das geht WEIT, SEHR WEIT, über Android und die Google-Suche hinaus.

    Aber Google und Vertrauen ist eh lächerlich ^^ Apple würde ich noch am ehesten glauben, dass die gespeicherten Daten nicht weitergegeben werden. Google hingegen greift jeden noch so unwichtigen Bit ab, um ihn verkaufen zu können usw.

    Robin HutGelöschter Account


    • Also ich traue da keinem, auch nicht den "NSA"-Amis mit all ihren nationalen Konzernen (Motorola, Apple und Co). Andererseits: Das Internet wurde ursprünglich fürs Militär erfunden, also wen wundert´s?

      Ich will niemanden beschuldigen, aber wissen können und werden wir nicht, wer da ungewollt oder in Absprache mit den großen Mobile-Konzernen hinter unserem Rücken aller auf unsere Daten zugreifen darf.

      Ich glaube nicht, dass sich zB Apple und all die Anderen über den Staat und seine Geheimdienste stelle dürfen und werden.

      Das Positive daran: unsere Schmalspur-Kommunikation wird niemanden interessieren - so gesehen ist mir dieses Thema sofort wieder Wurst und vergessen.

      Gelöschter Account


      • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        "Ich glaube nicht, dass sich zB Apple und all die Anderen über den Staat und seine Geheimdienste stelle dürfen und werden."
        Tatsache ist aber, dass Apple das schon gemacht hat... Es kam schon 1-2x vor, dass Apple aufgefordert wurde, eine Hintertür für FBI etc. zu öffnen, damit die auf das Gerät eines vermeintlichen Täters o.Ä. zugreifen können. Apple hat das nicht gemacht, mit der Begründung, dass so etwas bedeuten würde, das Thema Privatsphäre und Datenschutz wären nichts mehr wert.

        Ich sage ja wie gesagt nicht, dass ich Apple da vertraue, aber denen würde ich es noch am ehesten glauben, dass sie die Daten von iMessage usw. nicht weitergeben. Apple verdient, anders als Facebook, Google, Microsoft usw., nicht mit Software Geld, sondern mit der Hardware.

        Aries


      • @Tim Apple gibt die Daten an "Vertraute weiter". Also genauso wie Google. Das steht auch bei denen auf der Seite.

        Jürgen64Gelöschter Account


    • Aries vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Ich vertraue als erstes den AGB. Es bleibt mir auch nichts anderes übrig. Wenn anders gehandelt wird, ist das Vertragsbruch oder Täuschung und genau davon ist Google im konkreten Fall möglicherweise nicht weit entfernt.

      Diesbezüglich hat Apple tatsächlich die besseren AGB.

      Staatliche Organe haben immer Rechtsmittel, an Daten zu kommen. Die NSA hat aber hierbei auch das Recht gebrochen. Es wird aber doch wohl niemand glauben, dass russische oder chinesische Geheimdienste nicht ähnliches gemacht haben? Nordkorea ist diesbezüglich ganz weit vorne!

      Und da ich denen, wie auch unseren Organen, die ansatzlose Massenüberwachung unbescholtener Bürger erschweren will, suche ich mir die Dienste, bei denen das Risiko am geringsten ist.

      FrkGelöschter Account

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