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Brennstoffzelle erklärt: Das sind die Vorteile von Wasserstoffautos
Mobilität Video 1 Min Lesezeit 34 Kommentare

Brennstoffzelle erklärt: Das sind die Vorteile von Wasserstoffautos

Wasserstoffautos galten lange als großes Ding, dann jedoch versank ihr Stern, bevor es richtig losgehen konnte. Prof. Harald Lesch hält das für falsch. Im Video erklärt der Wissenschaftler, was die Brennstoffzelle gegenüber dem Lithium-Ionen-Akku so verlockend macht.

Seit Jahren erklärt Professor Lesch uns die Welt und ihre Wunder. Nun hat sich der in Gießen geborene und in München unterrichtende Professor bei Terra X mit der Frage auseinander gesetzt, was es mit dem Wasserstoffauto und der Brennstoffzelle auf sich hat. Die ist in der Beliebtheit zuletzt deutlich hinter Elektroautos wie dem Tesla Model 3 zurückgefallen. Dabei gäbe es gute Gründe, Wasserstoffautos den elektrischen Fahrzeugen mit fest eingebauten, großen Akkus vorzuziehen oder sie zumindest gleichermaßen zu fördern. Denn wenn die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos weiter steigt, könnten ernste Probleme auftauchen, die das Wasserstoffauto nicht hervorrufen würde.

Nun aber lassen wir den Experten zu Wort kommen. Die Bühne gehört Ihnen, Professor Lesch:

Was meint Ihr, ist das Elektroauto das Modell der Zukunft?

Top-Kommentare der Community

  • bigfraggle vor 2 Wochen

    Was hilft viel Wasser, wenn man für die Erzeugung von Wasserstoff viel Energie benötigt, die am Ende auch noch relativ unrentabel im Prozess verloren geht?

34 Kommentare

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  • Ich kenne auch einen Vorteil von Wasserstoffautos: die explodieren leichter.
    Ok, um das zu vermeiden hat man vor einigen Jahrzehnten versucht den Wasserstoff in Kieselgurgranulaten zu speichern. Was ist daraus geworden?

    Was ist mit der Wasser-Auto-Erfindung von ca. 1970? Reines Wasser brennt normalerweise nicht. Aber - es kann durchaus brennen, was sehr interessant aber auch sehr erschreckend ist.


    • Immer wieder halten die Menschen Benzin für einen sicheren Treibstoff und Gase für einen gefährlichen. Bei sachgerecht Umgang sind alle mehr oder weniger sicher, der Mensch ist das größte Risiko.
      Ich selber fahr mit LPG und finde z.B. Das Tanken viel sicherer. Todmannschaltung, man muß ständig beim Tanken einen Knopf drücken, sonst funktioniert die Betankung nicht. Außerdem sind Tankstutzen und Zapfpistole fest miteinander verbunden.


      • In den letzten Wochen gab es einige Meldungen über Unfälle mit Gas in Häusern und Autos. Seltsamerweise fällt mir keine einzige Meldung ein, daß ein Öl-Tank eines Hauses explodiert wäre oder daß der Benzin-Tank eines Kfz Feuer gefangen hätte. Ich bin schon an vielen Unfällen von Kfz vorbei gefahren und nur einmal hat es gebrannt.

        Ersetzen Sie den Menschen durch das intelligente KI-Smartphone und sie haben das größte Risiko der Welt ausgelöscht. Bravo.


      • Glückwunsch! Ich kann berichten das ich in den letzten Jahre immer mal wieder brennende PKWs (Benzin/Diesel) löschen musste. Auch von Leck-geschlagenen oder aufgeschwommenen Heizöltanks kann ich was erzählen. Und nun?


  • Ja, es ist wie immer, da werden Äpfel mit Birnen verglichen und mit Schwarz-Weiß-Ideologie werden Dinge verteufelt oder weil sie ins Glaubensbild passen oder die passende Lobby haben bevorzugt. Vielleicht sollte man endlich auf ein sowohl als auch gehen und anwendungsorientiert handeln.
    Auch alles mal neu und unideologisch denken. Vielleicht bring uns das ja mal weiter und hilft den Planeten zu retten...???


  • Ich bin der Meinung das Wasserstoff betriebene Autos de Zukunft gehören sollte. Weil Wasser haben wir genug( egal ob Salz oder Süßwasser). Leider denkt die heutige Zeit nur wirtschaftlich und nicht ökologisch, drum auch das halbherzige bzw undurchdachte mit den E-Autos. Wir Menschen jammern immer rum uns fehlt das uns wird das bald knapp. Lass uns doch de gegebenen Rohstoffe sinnvoll nutzen. Wasserstoff der mobilen Industrie/ Ökostrom für de wirtschaftliche Industrie und für alle die de Erde zu klein ist de de Atomenergie. Dafür müsste erst de Technologie erfunden werden.


    • genug wasser? Orte haben bereits Wasserknappheit, guck mal Nachrichten.


      • Jap, vor allem dort wo Lithium für unsere E-Auto Akkus gefördert wird damit wir uns ein grünes Gewissen einreden können ;-)

        pepe


      • Dann schau mal nach wo und warum das so ist. Ja mein lieber, wir haben genügend Wasser, immerhin besteht dieser drecks Planet zu 2/3 daraus. Befasse dich lieber erstmal mit den Fakten bevor du so einen Mist schreibst.


      • Aus dem Auspuff des Wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs tropft Wasser. Was kommt aus dem Auspuff eines Benziners?


      • Bei der Förderung einer Tonne Lithium werden 80.000 Liter Wasser verbraucht und verschmutzt.


      • Lieber Hubelix, auch Wasserstofffahrzeuge haben einen auf Lithium basierenden Akku. Nicht so groß wie der von E-Autos, aber er wird benötigt, um den Überschuss der Brennstoffzelle zu puffern.....


      • bei 10 Kg Lithium pro Batterie sind das dann 800 Liter pro Fahrzeug. dein Steak brauch 4000 Liter; 1 Kg Kaffe 21000 Liter. Nur mal als Relation


    • Was hilft viel Wasser, wenn man für die Erzeugung von Wasserstoff viel Energie benötigt, die am Ende auch noch relativ unrentabel im Prozess verloren geht?


      • Man muss immer die ganze Kette von der Treibstoffproduktion bis zum fahrenden Auto betrachten. Wenn man das macht ich das E-Auto nur noch minimal besser als das Wasserstoffauto, beide sind dem Verbrennern deutlich überlegen. Zumal eben für eine Tonne Lithium ZWEI MILLIONEN Liter Wasser verbraucht werden.


      • @bigfraggle:
        im Video siehst du wie lange es die Brennstoffzelle schon gibt: seit 1966. Und vor 20 Jahren habe ich gehört: eigentlich ist es schon seit Jahren Serienreif das Ding als PKW-Antrieb zu nutzen, aber: Die Deutschen Autobauer sind nicht daran interessiert auf die Brennstoffzelle zu setzen, weil Sie dadurch massive Umsatzeinbußen befürchten. Der Grund: die Autoindustrie und die Ölindustrie haben gegenseitig massiv Unternehmensbeteiligungen, sie würden sich also selbst schaden, wenn sie auf andere Antriebsarten als auf Diesel und Benziner zu setzen. Also ist alles wieder in der Schublade verschwunden und kommt jetzt wieder, auf dem noch nicht ganz perfekten Technischen Stand von vor mehreren Jahrzehnten als Alternative zum E-Auto ins Gespräch. und Genau dieser noch nicht Perfekte Technische Zustand, den wir nicht hätten wenn wir seit 20 oder sogar 30 Jahren Wasserstoffautos im Großen Stil nutzen würden und diese Antriebsart Weiterentwickelt hätten, wird der Brennstoffzelle nun um die Ohren gehauen. Die Dumme und Kurzsichtige Autoindustrie ist Schuld daran, dass der Wirkungsgrad heute nicht höher ist und wir keine Versorgungsinfrastruktur haben. Langfristig sind Brennstoffzellen aber die Bessere Lösung. Und genau das sagt auch dieses Video.
        Und was in dem Video gar nicht erwähnt wurde: Im Vergleich zu Diesel oder Benzin hat die Brennstoffzelle als Emissionen Wasser bzw. Wasserdampf. Auf diese Bilanz käme ein E-Auto nur wenn wir alle unsere Elektrizitätserzeugenden Kraftwerke auf Brennstoffzellen umstellen würden. Denn bei Elektrofahrzeugen müssen wir die Emissionen aller Kraftwerke, ob Kohle, Gas, Wind, Solar oder Wasserkraftwerke oder sogar den Atom-Strom aus dem Ausland, den wir ja laut dem Video zusätzlich bräuchten, wenn alle mit E-Autos fahren wollten, mit einbeziehen.


      • Tja, und hier zum Beispiel ein Artikel, der sagt, dass das Ganze halt doch nicht so einfach ist, wie manche das hier darstellen wollen.
        https://emobly.com/de/sonstiges/das-maerchen-vom-sauberen-wasserstoff-auto/

        Die Frage ist, wo denn nun die Wahrheit liegt?


      • Ich befürchte, beide haben Recht, gewichten die Nachteile der jeweils anderen Technologie aber unterschiedlich. Direkt widersprechen tun sie sich ja nicht. Insbesondere ist zu befürchten, dass derzeit und mittelfristig weder die elektrische Bereitstellungsleistung von 350 GW nach Lesch, noch die für eine große Zahl Wasserstoffautos benötigte Wasserstoffmenge zur Verfügung steht, und wenn Prof. Lesch meint, man solle beiden Technologien zumindest eine Chance geben, dann stimme ich dem sogar prinzipiell zu. Gleichzeitig befürchte ich aber, dass niemand gerne viel Geld in die Infrastruktur für eine Technologie steckt, die am Ende auf der Verliererstraße ist.
        Jeweils einem Hauptargument beider Seiten lässt sich ausserdem gut kontern.
        So hat der Professor fraglos recht, wenn er argumentiert, die Lithiumgewinnung verursache in den Abbauländern wie Chile oder Bolivien große Umweltschäden.
        Dennoch könnten diese armen Länder aber wirtschaftlich enorm davon profitieren. Das ist kein Widerspruch. Auch die Gewinnung von Frackinggas und -öl in den USA verursacht enorme Umweltschäden, sorgt aber gleichzeitig für sprudelnde Einnahmen bei den Frackingfirmen und auch der Staatskasse. Zudem bestehen gute Aussichten, mittelfristig Natrium statt Lithium für die Batterien verwenden zu können.
        Natrium aber steht in den Meeren im Kochsalz gebunden in riesigen Mengen zur Verfügung. Es lässt sich umweltfreundlich durch Verdunstung gewinnen. Es wäre dann noch elektrolythisch in Natrium und Chlor zerlegen, wobei sich die Frage stellt, was mit dem Chlor geschieht, wenn es in solchen Mengen nicht der weiteren industrielle Verarbeitung zugeführt werden kann. Dieses Problem stellt sich aber bei der Lithiumgewinnung in ähnlicher Weise.
        Aber auch einem Hauptargument des Artikels, dem geringen Gesamtwirkungsgrad der Verwertungskette kann entgegnen gehalten werden, dass die Effizienz, wenn auch prinzipiell von überragender Bedeutung, bei regenerativen Energien weniger stark gewichtet werden kann, wenn man davon ausgeht, dass diese in jedem Fall hinreichend zur Verfügung steht, und eben nur in entsprechend größeren Umfang geerntet werden muss. Sonnen- oder Windenergie, die erst gar nicht genutzt wird, verpufft mit 0% Wirkungsgrad. Steht diese Energie hinreichend und prinzipiell kostenlos zur Verfügung, dann sind es eben "nur" die Kosten der Energiegewinnung, die einer Nutzung auch mit nur schlechten Wirkungsgrad entgegenstehen.
        Grundsätzlich lässt sich der Wasserstoff auch in Kolbenmotoren direkt verbrennen, möglicherweise mit höherem Wirkungsgrad als über die Brennstoffzelle und einen elektrischen Antriebsstrang. Solche Autos gab es bereits vor etlichen Jahren schon. Auf die Vorteile des elektrischen Antriebstrangs, wie einer hervorragenden Regelbarkeit, dem Verzicht auf komplexe Getriebe oder die Energierückgewinnung müsste man halt verzichten. Dafür hätte man die grundlegenden Vorteile der Emissionsfreiheit und könnte vorhandene Produktionsstätten leicht umstellen und sogar Bestandsfahrzeuge umbauen.
        Solange weder im Wasserstoffbereich noch bei den Batteriefahrzeugen abzusehen ist, dass für sehr große Flotten die Infrastruktur zur Verfügung steht, sollte man auch Zwischenschritte in Betracht ziehen, wie Hybridfahrzeuge oder Erdgasautos. Diese wären zwar nicht vollkommen emissionsfrei, aber viel emissionsärmer unterwegs. Einen Großteil ihrer Energie würden nämlich auch sie aus dem im Erdgas gebundenen Wasserstoff beziehen (CH4), einen kleineren allerdings auch aus der Kohlenstoffverbrennung.

        Auch interessant:

        https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-aus-lateinamerika-umweltfreundlicher-als-gedacht/24022826.html

        Quelle: edison.handelsblatt.com


      • Ähm... Nein mein lieber, dem ist leider nicht so. Das nächste Problem bei den scheiß eautos ist das ebenfalls die Ressourcen auch nur endlich sind.


      • Welch geistreiche Kommentar.
        Glückwunsch.

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