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BMW Vision iNEXT: Eine Probefahrt im Auto der Zukunft

BMW Vision iNEXT: Eine Probefahrt im Auto der Zukunft

Ist die CES in Las Vegas zur neuen Autoshow geworden? Während die Automobilhersteller zunehmend auf traditionelle Autoshows verzichten, sind sie andererseits immer mehr bei Technologie-Messen wie der CES präsent. Bei dieser Gelegenheit präsentierte der deutsche Hersteller BMW seine Vision vom Automobil der Zukunft, die gar nicht mehr allzu fern ist.

Die neue Automobilrevolution ist in vollem Gange

Die Automobilhersteller befinden sich an einem kritischen Punkt. Die neue Automobilrevolution hat begonnen, und diejenigen, die den Start verpassen, laufen Gefahr, abgehängt zu werden. Glücklicherweise haben die meisten Akteure in der Automobilwelt dies verstanden und schmieden bereits fleißig Pläne für die Zukunft.

Während die Situation für die alteingesessenen Hersteller nicht einfach ist (Stichwort etwa Dieselgate), sollte man sie nicht abschreiben. Die finanzielle Situation der meisten Automobilhersteller ist nicht beunruhigend, im Gegenteil: Das macht gelassen und ermöglicht es, ruhig in die Zukunft zu blicken -auch auf der CES 2019.

Mit einem schwer zu übersehenden Stand nutzte BMW die Messe, um zu bestätigen, dass wir auch in Zukunft auf die Bajuwaren zählen können. Auf der ersten Tech-Show des Jahres zeigt BMW die Vision vom Auto der Zukunft: den BMW Vision iNEXT und den BMW Intelligent Personal Assistant.

Bereits im vergangenen September während der Präsentation war das Vision-iNEXT-Konzept zu sehen. Aber diesmal konnten wir auch einsteigen, um zu erfahren, wie das zukünftige Fahrerlebnis bei BMW aussehen wird. Eine komplett neue Erfahrung steht uns bevor.

Leider darf der Vision iNEXT noch nicht auf die Straße. Am Stand von BMW konnte ich aber eine virtuelle Reise mit Hilfe einer komplexen Simulation unternehmen, die Augmented Reality und Virtual Reality kombiniert und einen Tag im Jahr 2025 simuliert.

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Der BMW Vision iNEXT machte sich auf den Weg nach Las Vegas. AndroidPIT

Das Auto von morgen wird ein Ort zum Entspannen

Das Vision-Modell bietet ein eher klassisches Außendesign. BMW hat dem Fahrzeug hier und da einige moderne Aspekte verpasst, etwa die Türen, die sich entgegengesetzt zu normalen Autotüren öffnen, große Glasflächen oder die fehlende B-Säule. Aber BMW wollte die Fans der Marke nicht beunruhigen und liefert bei der Karosserie eher eine ästhetische Evolution als eine Revolution.

Im Gegensatz zum Innenraum, der in völligem Gegensatz zu dem steht, was wir bisher über die Marke wussten. Innen kann der BMW Vision iNEXT je nach Bedarf ein Ort zum Entspannen, Treffen, Unterhalten oder Arbeiten sein. "Wir hatten bei diesem Modell einen anderen Ansatz. Wir wollten die Kommunikation im Inneren des Fahrzeugs verbessern", erklärte Olivier Pitrat, Designmanager von BMW UX. "Es ist ein Ansatz, der es uns ermöglicht hat, die Regeln für das Auto völlig neu zu gestalten, um das Auto zu einem privilegierten Ort zu machen."

Es ist nur eine Art Rollsalon. BMW nutzte ein neues Designprinzip namens "Shy Tech", um diesen Cocooning-Effekt zu erzielen. Ein großzügiger und durchgehender Lounge-Bereich auf der Rückseite schafft eine entspannende Atmosphäre, und um die Benutzerfreundlichkeit zu erhalten, sind alle On-Board-Technologien unsichtbar integriert. Erst wenn der Fahrer oder Beifahrer es wünscht, werden sie hervorgehoben und nutzbar.

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Olivier Pitrat (rechts), Leiter des UX-Designs bei BMW, nahm am Projekt BMW Vision iNEXT teil. / © BMW (Enes Kucevic)

Zwei Fahrweisen

Mit BMW Vision iNEXT kann der Fahrer entweder im "Boost"- oder im "Ease"-Modus fahren. Der "Boost"-Modus ist sehr dynamisch, praktisch geräuschlos und dank Strom emissionsfrei. Im "Ease"-Modus bietet das Fahrzeug den Insassen Raum für eine Vielzahl von Aktivitäten.

Der erste Modus, der dem Vergnügen gewidmet ist, ist eher konventionell und wird die Fans der Marke begeistern, deren Slogan immer "Aus Freude am Fahren" bleibt. Im zweiten Fall verändert sich das Armaturenbrett mit einem flexiblen Lenkrad und einfahrbaren Pedalen, die ein neues Raumgefühl schaffen und eine spezifische Anzeige auf dem Touchscreen bieten.

Meine virtuelle Reise gab mir einen Einblick in die Mobilität der Zukunft. Besser noch, wir verstehen die Bedeutung, die Sprachassistenten in der Automobilwelt spielen werden, und nach Smartphones und Privathaushalten ist es jetzt an der Zeit, diese Revolution wirklich zu erleben.

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© BMW

BMW Intelligent Personal Assistant: Die Seele des Autos

Wir werden während meiner virtuellen Reise vom BMW Intelligent Personal Assistant, dem intelligenten persönlichen Assistenten von BMW, geleitet: Die Möglichkeiten des BMW-Fahrzeugs und des intelligenten persönlichen Assistenten sind so konzipiert, dass ein stressfreies Fahrerlebnis entsteht, das vorausschauend an jede Situation heran geht.

So plant der Assistent beispielsweise den Tagesablauf vor. Der BMW Intelligent Personal Assistant bietet Euch zu bestimmten Zeiten, etwa auf der Autobahn, an, dass das Fahrzeug die Steuerung übernimmt. Der BMW Intelligent Personal Assistant besitzt einen Modus namens "Executive Mode" an, der das Cockpit in ein mobiles Büro verwandelt, etwa für Videokonferenzen während der Fahrt. Die Windschutzscheibe wird zum Bildschirm, auf dem die Teilnehmer der Konferenz angezeigt werden, während die gemeinsamen Dokumente auf dem Bedienfeld dargestellt werden können.

Das Gleiche gilt, wenn man einkaufen gehen möchte. Der persönliche Assistent führt Schritt für Schritt und es ist möglich, Lieferungen in Echtzeit per Drohne bis zur Ankunft zu verfolgen. Der Bildschirm im BMW Vision iNext zeigt dann den Fortschritt der Lieferung an. Der Assistent kann sich auch an das smarte Zuhause wenden, um die Garage bei Ankunft automatisch zu öffnen, oder vorschlagen, dass man den Beginn eines Fußballspiels sieht, das man nicht verpassen möchte.

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Das Interieur verwendet klassische Materialien, die auch im Wohnzimmer zu finden sind. / AndroidPIT

Eine nicht so ferne Zukunft

Während diese Fahrt noch rein virtuell war, rückt die Realität immer näher. 2021 wird das iNEXT-Vision-Konzept den ersten iNEXT hervorbringen, der das erste Fahrzeug einer neuen Fahrzeugfamilie mit reinem Elektromotor sein wird. Alle im Fahrzeug präsentierten Technologien sind bereits vorhanden und nicht das Ergebnis der Phantasie des Herstellers.

Natürlich verfügt BMW auch über die notwendige finanzielle Basis, um solche Fahrzeuge zu entwickeln. Der weltweit bekannte Hersteller von Luxus-Autos und -Motorrädern war in den letzten Jahren sehr erfolgreich und verkaufte 2017 mehr als 2.463.500 Autos und über 164.000 Motorräder. Das reicht aus, um zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und den Aufstieg junger Hersteller wie Tesla oder Byton nicht zu fürchten.

Wie stellt Ihr Euch das Auto der Zukunft vor?

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Top-Kommentare der Community

  • Karsten 🍩😋🥛 vor 8 Monaten

    Das Auto der Zukunft? Ich meine mich mal erinnern zu können dass es da einen Professor gab mit weißen verwuschelten Haaren und seinem Hund ,die schon mal in der Zukunft waren und er hat gesagt das die Autos dank Hoverumbau Anfang des 21. Jahrhunderts fliegen können und mit Müll wird Energie erzeugt dank des Mr. Fusion Reactors.
    💥🚙💨🔥🔥🕐👴👱‍♂️🐶

  • Bodo P. vor 8 Monaten

    "Eine Probefahrt im Auto der Zukunft" ? Vielleicht hätte man hier doch besser ein Fragezeichen gesetzt.
    Hässlicher kann man eine Autofront ja wohl nicht mehr gestalten. Und schon gar nicht bei einem eAuto, das über den 'Kühlergrill' sicher nicht mehr viel Luft schaufeln muss.
    So oder so, ich denke, es wird spannend werden.

  • Conjo Man vor 8 Monaten

    BMW zahlt nicht mal seinen Kunden im Zuge des Diesel Gate eine Hardwarenachrüstung in Form eines Katalysators, den sie - im Gegensatz zum US Markt bereits seit 2008 in Serie einsetzen - nicht in ihre Europäischen resp. Deutschen Autos einbauen. Kostenfaktor der sinnvollen Nachrüstung 1.800.-€, da dadurch der Stickoxid Anteil von 850 auf 219 Mikrogramm/Kubikmeter reduziert würde. Somit liegen Norm 5 Diesel unter dem Wert von 240, der ein Verbot bedeuten würde (X3 Diesel Anm. von mir). Dieser Kat ist im hauseigenen Warenregal zu erwerben, aber laut BMW selbst nicht sinnvoll, da es keine Langzeit Studien gäbe. Eine Farce!

    Die sehen von mir persönlich keinen müden Cent mehr wie auch andere ehrenwerte Hersteller.

11 Kommentare

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  • Bei MDR ab 4 kommt gerade ein Auto der Zukunft der Stella Vie mit Solarzelle.

    www.innovationorigins.com/de/stella-vie-und-noah/


  • "Eine Probefahrt im Auto der Zukunft" ? Vielleicht hätte man hier doch besser ein Fragezeichen gesetzt.
    Hässlicher kann man eine Autofront ja wohl nicht mehr gestalten. Und schon gar nicht bei einem eAuto, das über den 'Kühlergrill' sicher nicht mehr viel Luft schaufeln muss.
    So oder so, ich denke, es wird spannend werden.


    • Jup, diese Doppelniere sieht extrem hässlich aus für BMW!

      Scheint die haben nach dem Dieselskandal sowie der Razia zu viele gute Designer entlassen 😅😂😋

      Ich denke in Zukunft werden die KFZ sehr vernetzt sein und alleine im Stau fahren können, bzw auch schneller in Realtime vor möglichen Stau warnen können.

      BMW hat sehr lange mit dem Bau der Hybriden gewartet und der Elektro i3 für 50.000 EUR oder andere KFZ für knapp 40.000 EUR...

      Nein Danke! Dies kann Toyota seit 10 Jahren besser und langlebiger!


  • BMW zahlt nicht mal seinen Kunden im Zuge des Diesel Gate eine Hardwarenachrüstung in Form eines Katalysators, den sie - im Gegensatz zum US Markt bereits seit 2008 in Serie einsetzen - nicht in ihre Europäischen resp. Deutschen Autos einbauen. Kostenfaktor der sinnvollen Nachrüstung 1.800.-€, da dadurch der Stickoxid Anteil von 850 auf 219 Mikrogramm/Kubikmeter reduziert würde. Somit liegen Norm 5 Diesel unter dem Wert von 240, der ein Verbot bedeuten würde (X3 Diesel Anm. von mir). Dieser Kat ist im hauseigenen Warenregal zu erwerben, aber laut BMW selbst nicht sinnvoll, da es keine Langzeit Studien gäbe. Eine Farce!

    Die sehen von mir persönlich keinen müden Cent mehr wie auch andere ehrenwerte Hersteller.


    • Absolut richtig!
      Das "Auto der Zukunft" ist derzeit z.B. der Hyundai KONA Elektro... oder eben ein Tesla, wenn man sich den leisten kann.
      Auf jeden Fall muss ich bei denen keine schwachsinnige "virtuelle Probefahrt" machen, sondern eine ganz und gar reale (uns meine im Tesla X vor kurzem war ABSOLUT GENIAL!) und kann das Teil dann direkt im Anschluss auch kaufen!
      Naja, ok: könnte... wenn ich auch zu den Vorstandsverbrechern bei VwBmwAudi... und wie sie alle heissen, gehören würde...


  • Wie ich mir das Auto der Zukunft vorstelle?
    Na auf jeden Fall nicht wie es sich BMW vorstellt!
    Ok, BMW beweist Mut zur Hässlichkeit mit ihren "Zukunftsvisionen" ( i3 und i8 sind ja schon die Ausgeburt an Hässlichkeit und überbieten den Fiat Multipla 😂) aber wenn die Zukunft so wie bei BMW wirklich aussehen sollte dann bleibe ich lieber in der Vergangenheit! 😂


  • Das Auto der Zukunft? Ich meine mich mal erinnern zu können dass es da einen Professor gab mit weißen verwuschelten Haaren und seinem Hund ,die schon mal in der Zukunft waren und er hat gesagt das die Autos dank Hoverumbau Anfang des 21. Jahrhunderts fliegen können und mit Müll wird Energie erzeugt dank des Mr. Fusion Reactors.
    💥🚙💨🔥🔥🕐👴👱‍♂️🐶


    • Der Fusion-Umbau erzeugt sogar mehr als 1.21 Gigawatt um den Fluxkompensator für Zeitreisen und den DeLorean fürs Fliegen zu versorgen!!!

      (Wohlgemerkt aus einer Bananenschale, Bierdose und Restbier) Umweltschutz wie er im Buche steht! 🌐🌱

      Dies schafft Tesla nicht mal mit Ihrer Gigawatt Fabrik 😅😂

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