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4 Min Lesezeit 19 Kommentare

BMW: Die digitale Revolution ist in vollem Gange

Es ist schwer zu leugnen, dass digitale Technologien tiefgreifende Veränderungen in unserer Gesellschaft bewirkt haben. Die Automobilwelt ist offensichtlich auch nicht immun gegen diese Revolution, und der Paris Autosalon im Jahr 2018 zeigt das eindrücklich. Die Hersteller bieten zunehmend vernetzte Autos an. BMW hat das neben anderen Herstellern mit seiner neuen 3-Serie, dem Z4 und auch der neuen 8-Serie gezeigt.

Transformation zur Anpassung an Kundenanforderungen

Die Automobilhersteller befinden sich aktuell in einer sehr entscheidender Phase der Entwicklung des Automobils. Ob es nun um Vertrieb, Kundenbeziehungen, Kommunikation oder das Fahren selbst geht, alle Bereich sind vom Wandel betroffen. Die Hersteller mussten sich auf diese Entwicklungen einstellen, die Digitalisierung bringt erhebliche Vorteile und die Nutzernachfrage ist hoch, auch unter den Kunden der Premium-Marken.

Tesla, Mercedes, Audi, bei allen sieht man die Transformation von Fahrzeugen. Alle neue Fahrzeuge des bayerischen Herstellers repräsentieren diese Veränderungen. Neben der Zunahme von Fahrhilfen haben sich auch die Innenräume und das Angebot an Dienstleistungen stark digitalisiert. Und entgegen der landläufigen Meinung ist der Generationenunterschied kein Hindernis für die Entwicklung neuer Funktionen und das Wachstum vernetzter Autos.

"Wir haben mehr als vier Millionen Kunden auf unserer vernetzten Plattform, mit denen wir zusammenarbeiten. Jeden Monat sammeln wir Feedback von mehr als einer Million Kunden.", sagte Dieter May, Senior Vice President für digitale Produkte und Dienstleistungen bei BMW. Senioren sind auf der Connected-Drive-Plattform sehr aktiv und verlangen weitere Innovationen. "Das Öffnen Ihres Autos mit Ihrem Smartphone war eine der wichtigsten Anfragen in den Vereinigten Staaten", fügt er hinzu.

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Die neuen BMW-Fahrzeuge sind mit Hightech-Features ausgestattet.. © AndroidPIT

Die Digitalisierung ermöglicht es, eine stärkere Personalisierung anzubieten

Einer der Vorteile der Fahrzeugdigitalisierung liegt eindeutig in der Personalisierung, die den Nutzern dadurch angeboten werden kann. Mit dem neuen BMW 7.0 Betriebssystem der neuen 3er Limousine zum Beispiel sind die Inhalte kontextspezifisch und können vom Kunden leicht angepasst werden. "Wir müssen die Kunden auf ihrem Weg begleiten, aber nicht nur das. Die Sprachunterstützung ist ein weiteres Element, das wir zum Beispiel anbieten. Diese lernt den Kunden im Laufe der Zeit mit jedem seiner Sprachbefehle und seinem Nutzerverhalten kennen."

Die Digitalisierung erleichtert dem bayerischen Hersteller die Automatisierung der Benutzerroutinen und die Anpassung an alle Benutzer. Die neuen Fahrzeuge bieten damit ein noch persönlicheres, intelligentes und konsistentes Gesamterlebnis für die Nutzer.

"Wenn Sie in Ihr Auto steigen, ist der Sitz, die Temperatur, die Telefonverbindung, das Radio, alles ist bereit." Ein weiterer Vorteil ist, dass Anwender, die neu in der Technologie sind, Funktionen entdecken können, von denen sie nicht wussten, dass sie sie haben. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kunden nicht alle Funktionen ihres Autos kennen oder nutzen. Der Assistent kann dann eingreifen, indem er ihm bestimmte Funktionen anbietet, wie z.B. die Aktivierung bestimmter Helfer."

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Der neue BMW Z4 hat in Paris für viel Aufmerksamkeit gesorgt. / © AndroidPIT

Auf dem Weg zu mehr Updates und Inhalten

Natürlich muss ein immer digitaleres Fahrzeug auch immer auf dem neusten Stand gehalten werden. Die Versionsnummerierung der Software lässt schon erahnen, dass regelmäßig Verbesserungen per Software-Update eingespielt werden könnten. So könnt Ihr, wie schon beim Smartphone, mit Updates im Laufe der Zeit zusätzliche Funktionen und Dienste hinzufügen. Das Beste daran: Dafür muss man nicht erst zum Händler fahren. "Unsere Kunden erhalten eine Benachrichtigung auf ihrem Smartphone und können das Update darüber installieren."

Schließlich öffnet die Digitalisierung, während wir auf autonome Autos warten, bereits die Tür für neue Nutzungen. Content ist eines der wichtigsten Themen in der Automobilindustrie. "Die Lösung besteht darin, Partnerschaften mit Aggregatoren oder großen globalen Pressekonzernen einzugehen, um alle unsere Nutzer zu bedienen."

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Der BMW Vision iNEXT zeigt eindrucksvoll BMWs elektrische und vernetzte Zukunft.  / © BMW

Was haltet Ihr von der voranschreitenden Digitalisierung der Automobilbranche? Eine große Chance oder doch eher eine Gefahr?

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19 Kommentare

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  • Also, bei meinem 95er Civic sind auch "Sitz, die Temperatur, die Telefonverbindung, das Radio" bereit, wenn ich einsteige und die ganzen anderen tollen Funktionen hab ich in meinem Handy, z. Teil wesentlich besser.
    Ausser natürlich so Schwachsinn wie "Das Öffnen Ihres Autos mit Ihrem Smartphone" (die Hacker werden sich freuen...), oder, wie die Neuentwicklung bei Ford: das Steuern des Autos mit dem Handy...

    Die sollen gefälligst endlich bezahlbare und alltagstaugliche eAutos bauen und nicht so nen absolut überflüssigen und schweineteuren Firlefanz!


  • Sorry,aber ihr zeigt ,dass ihr keinen Schimmer habt. Gerade BMW unterstützt in fast jeder Hinsicht Apple und Android fristet ein Schattendasein. Dann ist es nach wie vor nicht möglich, das Handy auf den großen Bildschirm zu spiegeln, ein Lacher. Und ich lese bei eurem beschis.... recherchierten Artikel auch nicht, dass es vieles nur per sauteuren Abo gibt, schließlich wollen die Hersteller nicht nur beim Neuwagenkauf richtig Kohle machen. Selbst Stauinfos sind irgendwann ni ht mehr kostenlos. Ihr schreibt wirklich wie Kinder im Sandkasten, die eben ne neue Buddelform entdeckt haben. Ich werde euren Newsletter abbestellen. Sinnlos.


  • Und so toll sind Dinge wie ein Spurassistent auch nicht. Da wo ich ihn nicht brauche funktioniert es leidlich, wenn er nicht gerade mal wieder anfängt zwischen den Linien hin und her zu pendeln, und da wo man ihn wirklich brauchen könnte, bei engen Baustellen auf der Autobahn, versagt er komplett. Die eingebauten Navis können immer noch weniger als die meisten guten Navi-Apps auf dem Smartphone, von Blitzerwarnern ganz zu schweigen.


    • Autsch Daffy Duck ein Blitzerwarner ist halt nur ein Verstoß gegen Gesetze. Kein Autohersteller der Welt würde so eine Funktion ab Werk einbauen. Ein Spurassistent hat mit dem Smartphone nichts zu tun und wenn er funktioniert eine wirklich tolle Sache. Vielleicht fährst Du die falschen Autos?


      • Autsch kannst du mal höchstens zu dir selber sagen, offensichtlich hast du nicht verstanden worum es im Artikel geht. Völlig egal ob legal oder illegal, Tatsache ist das eingebaute Auto-Navi hat keine Blitzerdatenbank. Punkt. Eine Navi-App ist in allen Fällen besser und billiger als das Auto-Navi, und die Karten wesentlich aktueller. Und ja, ein Spurassistent hat mit dem Smartphone nix zu tun - und, hab ich irgendwas dazu gesagt ?
        Es geht im Artikel um die digitale Revolution im Auto, und dazu gehören Spurassistent und Auto-Navi unzweifelhaft dazu. Allerdings wird die digitale Revolution zu sehr überschätzt, im Moment ist der Nutzen eher gering.


  • gafu vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Seit wann ist ANDROIDpit eine Auto-Website?
    Schon der zweite Artikel über Autos heute.

    Apple, VR, E-Scooter, jetzt Autos. Was hat das alles mit Android zu tun?
    Wenn ich was über Autos lesen will, gucke ich auf Seiten, von Leuten, die wirklich Ahnung haben...


    •   45
      Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Willkommen in der neuen Zeit. Android (google) will und muss diversifizieren. Die reine Smartphone-Ära (als Endgerät) ist ausgelutscht. Das Internet der Dinge (IoT) ist die Zukunft. Und da wird man bald über eine Vielzahl von vernetzten Endgeräten (Kfz, Öffentl.Nahverkehr, Kühlschränke, Waschmaschinen, Smartwatches, Klimatechnik, Logistik, Verkehrsnetze- und Steuerung, etc.) reden MÜSSEN! Das Kfz-Thema drängt sich bereits aus der Verbreitung der Endgeräte auf....


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo gafu,
      wir haben nun schon mehrfach kommuniziert, dass auch wir natürlich über immer mehr Bereich berichten werden, als bisher. Wie J.G. schon sagt, liegt das allein schon in der Sache der Natur, Google entwickelt sich weiter, Android entwickelt sich weiter, Technik entwickelt sich weiter. Sich da nur auf Smartphones zu konzentrieren, ist zu kurz gedacht ;)


  • Ich habe jedenfalls überhaupt keine Lust auf tracking oder sonstige Überwachung im Auto.
    Nein.


  •   45
    Gelöschter Account vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Die deutsche Automobilindustrie ist eher träge und muss sich dank Lobbyismus gar nicht großartig bewegen... Ich würde mir wünschen, dass (soweit man überhaupt national denken kann/sollte) die deutsche Automobilindustrie die Zeichen der Zeit erkennt und den Konsumenten zu nachhaltigen, geringmotorisierten, innovativ-umweltfreundlichen Fahrzeugen führt. Aber derzeit wird offenkundig nur das Bedürfnis nach noch mehr Q8 und noch mehr Helferlein und noch mehr PS bedient. Man müsste sich über generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen (siehe z.B. Schweiz oder Österreich) unterhalten (und entsprechend unnötig hochmotorsierte 300 km/h-Boliden). Aber es ist halt derzeit schicker, sich mittels KI im Auto den Hintern vorwärmen zu lassen als sich im Kopf über die Erwärmung des Weltklimas durch traditionelles Mobilitätsverständnis Gedanken zu machen... Was ein hinreichendes Indiz ist, welches Körperteil das Geschick der Menschheit lenkt! :-D
    Und "Vernetzung" ist nur für die Fischer toll- die Fische im Netz haben eher eine bedenkliche Perspektive.


    • A. K.
      • Mod
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      J. G. Ich bin total bei dir, wenn es um Notwendigkeiten geht. Dennoch herrscht freier Markt und die Autobauer bedienen nur das, was die Konsumenten fordern. Bevor das Umdenken in den Köpfen der Bevölkerung nicht stattfindet, wird auch der Markt nicht reagieren. So schätze ich es ein, selbst wenn alle deutschen Autobauer nur Geschwindigkeits- und Leistungsbegrenzte Fahrzeuge anbieten, dann werden die großen Motoren eben importiert.


      • Naja, aber wenn die Hersteller tatsächlich das liefern würden, "was die Konsumenten fordern", dann hätten wir schon längst bezahlbare eAutos...


      • C. F.
        • Blogger
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @A. K.

        Welche Konsumenten fordern das? Wieviel Prozent der Autofahrer können sich solche modernen Neufahrzeuge leisten? Umgedacht haben bestimmt viel mehr, als sich das leisten können. Für mich ist das derzeit lediglich ein Technik-Trend.


  • Und jede Option bis auf die Basis wird bestimmt wieder nur per Abo möglich sein und geht richtig Inst Geld, wie auch in den vorigen Jahren bei den "Csnnected drive" Navis. Ab Werk konnten die nur Radio, Musik USB, Festplatte usw. Und Navigation. Jeder andere schick schnack für was "connected drive" eigentlich steht, müsste man extra per Abo bei BMW freischalten lassen. Sogar Apps.

    Da war ich maßlos enttäuscht.
    Als würde ich mir ein Handy kaufen, bei dem ich die Kamerafunktion noch abonnieren muss. Sauerei


    • Da hilft nur eins, hacken und selber alles freischalten. Ich finde sowas auch eine Sauerei, das man für jeden schei...... Zahlen muss, Kapitalismus halt. Kein Wunder das jeder seine Geräte selber freischaltet.


      • Bastian Siewers
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Na, auch wenn ich die Kritik an der Strategie der Hersteller natürlich nachvollziehen kann, ist das dann doch wohl auch nicht wirklich die richtige Einstellungen. Sobald mir die Preispolitik eines Herstellers nicht gefällt, erschleiche ich mir die Leistungen? Na, hoffentlich denken bei weitem nicht alle Menschen so, und meiner Erfahrung nach tun sie das auch nicht ...


      • Währe doch ein nettes Feature wenn der BMW das Hacken bemerken würde und dann nicht mehr gestartet werden kann. Und Freischaltung kann nur im Hauptwerk vorgenommen werden. Und dort hat man dann die Wahl 2000 € für die Freischaltung, oder Strafanzeige wegen Hackens, ist ja schließlich strafbar. :)


    • A. K.
      • Mod
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist das Problem. So toll die Digitalisierung auch ist, ist der Aufwand extrem hoch, Softwarefeatures abzusichern und das geht richtig ins Geld.

      Ein "Gerät" (Fahrzeug/Smartphone) kann nicht Viele Features, die qualitativ hochwertig sind zu günstigen Preisen beinhalten. Meistens kann man sich nur 2 aussuchen.

      Viele Features + günstig -> Dann leidet die Qualität.
      Viele Features + Qualitativ hochwertig -> Wird teuer
      Wenige, dafür gute Features -> das könnte man im Gesamtpaket vergleichsweise Günstig hinkriegen

      Dann kommt noch der Support hinzu... Heutzutage will man ja (zurecht) auch mit Updates versorgt werden. Wenn bspw. eine neue iOS/Android oder Bluetooth version rauskommt, muss eine vertretbare Zeit die Kompatibilität gewährleistet sein.

      Der Vorteil ist, dass wenn man etwas nicht möchte, man keinen Aufpreis dafür zahlen muss. Dann zahlt man die Entwicklung auch nicht mit. Dafür geht es für diejenigen, die es wollen, umso mehr ins Geld.

      Der Nachteil ist, dass es meistens in Paketen verkauft wird. Dann muss man das ganze Paket kaufen, auch wenn man nur ein Feature aus dem Paket will.

      Als Alternative Lösung kann ein Feature von einer dritten Partei zugekauft und nachgerüstet werden, wobei dann die Integrität nicht dieselbe ist.


  • Voranschreitend oder doch hinterlaufend?

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