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Blinkist: Die App für jeden, der sein Wissen schnell erweitern will

Jeder kennt das Problem: Es gibt viel zu viele Bücher und viel zu wenig Zeit, sie alle zu lesen. Blinkist ist eine App, die versucht, dieses Dilemma zu lösen und den Wissensdurst im Schnelldurchgang zu stillen.

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Blinkist: für die schnelle mobile Lektüre zwischendurch. / © Blinkist

Für wen ist diese App?

Wenn es Euch geht wie mir, dann gehört Ihr zu den Menschen, die immer dazulernen wollen, im Alltag leider aber oft nicht die Zeit finden, all die gewünschten Bücher zu lesen. Das ist frustrierend, und so scheitert der Wissensdurst zu oft an der stressigen Realität.

Was bietet sie?

Blinkist ist eine App aus Deutschland, die aus einer stetig wachsenden Bibliothek aus Sachbüchern aller erdenklichen Sparten Zusammenfassungen liefert. Das tut sie in Form von “Blinks”, also kurzen, prägnanten Paragraphen, die die Kernaussagen der entsprechenden Werke wiedergeben. Dazu wird pro Buch ein geschätzter zeitlicher Aufwand angegeben, der sich in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten bewegt. In der Zeit kann der Nutzer also genügend Informationen aufnehmen, um einen Überblick zu erhalten und möglicherweise darüber hinaus zu entscheiden, ob das Buch in seiner Gänze gelesen werden soll oder nicht. Blinkist soll Bücher nicht ersetzen, wohl aber in kurzer Zeit einen Zugang zu ihnen schaffen, der sonst das Lesen des gesamten Werks erfordern würde.

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Aus diversen Sparten gibt es hier Literatur (links). Über das Navigationsmenü lassen sich neue Werke entdecken oder die vorgemerkten verwalten. / © ANDROIDPIT

Die App erlaubt es, Bücher auf Deutsch oder Englisch zu lesen und dient als idealer Füller von Wartezeiten, sei es beim Arzt, in der Mittagspause oder beim Pendeln. Aktuell zählt Blinkist nach Angaben von Gründer Holger Seim mehr als 140.000 Nutzer. 400 Bücher umfasst die Bibliothek, pro Monat kommen etwa 40 Neuveröffentlichungen hinzu. Die App gibt es bereits seit einer Weile für iOS, nun ist sie auch auf Android-Smartphones und -Tablets erhältlich.

Was kostet sie?

Die App selber ist gratis. Nutzer können sich für eine kostenlose, dreitägige Probezeit anmelden, in der sie uneingeschränkten Zugang zur gesamten Bibliothek haben. Danach ist ein Abonnement erforderlich, das es entweder in monatlicher Form gibt (für 6,99 Euro) oder für ein ganzes Jahr (44,99 Euro).

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Die Buchansicht: Zu sehen ist zuerst ein Cover und eine Zusammenfassung. / © ANDROIDPIT

Fazit

Neugierige und Leseratten mit wenig Freizeit sollten sich Blinkist mal genauer ansehen. Das Konzept ist vielversprechend, allein die Umsetzung wird zeigen, ob die App Hand und Fuß hat. Das lässt sich kurzfristig nicht testen und hängt davon ab, ob die Redakteure, die die zahlreichen Sachbücher für den Nutzer zusammenfassen, gute Arbeit leisten und die Inhalte nicht verfälschen. Zumindest zwei Bücher, die ich gelesen habe und sehr gut kenne, konnte ich überprüfen, und hier fand ich keine offensichtlichen inhaltlichen Fehler. Auch war ich überrascht darüber, was für interessante und thematisch spezielle Bücher ich fand. Wer also trotz Arbeitsalltag und Stress den Wissensdurst nicht zu kurz kommen lassen will, sollte Blinkist eine Chance geben.

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Wer sollte das Buch lesen? Wer ist der Autor? Diese Fragen werden beantwortet (links), und natürlich gibt es die Blinks selbst (rechts), die über ein Antippen zu ausführlichen Erläuterungen führen./ © ANDROIDPIT
Blinkist Install on Google Play

Quelle: Blinkist

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Top-Kommentare der Community

  • Michael P 02.09.2014

    Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt... die Idee, vor anderen so zu tun, als habe man das [komplette] Buch gelesen, stammt von Dir. Sie wird (sofern ich nichts überlesen habe) weder im Artikel noch in den obigen Kommentaren aufgebracht. Deine eigene Gedanken- und Ideenwelt auf die Gesellschaft zu projizieren und jene dann dafür zu verurteilen ist schon eine Art Kunststück ;)

  • Markus Knust 01.09.2014

    Ich lese Bücher zwar auch lieber ganz und nehme mir die Zeit, aber trotzdem ist die Idee nicht schlecht. Ich werde es zumindest mal testen.

  • Zeronix 01.09.2014

    50€ nur für Inhaltsangaben?
    Man hat ja auch mal Feierabend oder Urlaub um Bücher zu lesen.
    Das kostet gar nichts.

  • VKay94 01.09.2014

    Naja. Entweder komplett oder es sein lassen. Alles zu überfliegen, bringt nur Halbwissen, das Wichtige erfährt man im Detail und nicht wenn man nur oberflächlich gräbt.

52 Kommentare

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  • Ich lese lieber die Offenbarung Gottes. Die ist kostenlos und es steht alles drin.
    😉

  • na ja, 45,- Euro im Jahr, das sind 3,75 im Monat... hab ich schon für weniger sinnvolles ausgegeben. Die drei Testtage werde ich demnächst mal nutzen, dann sieht man weiter.

  • Ich finde die Idee grundsätzlich großartig, aber das Bezahlmodell ist eher was für Leute, die auch ein Jahres-Abo für's örtliche Fitnessstudio haben, aber niemals hingehen.
    Ich schließe jedenfalls kein Abonnement ab, wenn ich nicht mal weiß, in welcher Frequenz ich die App künftig nutzen werde.
    Schade eigentlich.

  •   32

    Ständig wissenschaftliche Artikel zu lesen, gehört auch zu meinem Job. Das hat aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun oder waren in der App Science, Nature usw. aufgeführt?
    Buchpakete bestelle ich schon lange nicht mehr, sondern aus Platzgründen nur noch E-Books, allerdings eher selten seichte Sachbücher.
    Ich finde die Idee prinzipiell nicht schlecht. Die Umsetzung lässt zurzeit zu wünschen übrig und der Preis ist natürlich zu hoch. Um schnelle Einblicke in ein Buch zu erhalten, gibt es dank dem Internet viele andere Möglichkeiten.

    • Als Inhaltsangabe ist diese APP auch nicht gedacht. Im Management Training lernt man z.B. wie man Texte "überfliegt" und das Essentielle herauszieht. Wenn du dich auf ein Gespräch vorbereitest, kannst du so Grundlegendes Wissen in kürzester Zeit erlangen.

  •   32

    Nette Idee!
    Aber da gibt es nur ganz wenig, was mich interessieren würde und das ist dann zumeist tausendfach aufbereiteter Uralt-Kram, zu dem es schon zig Bücher gibt. Die im Screenshot dargestellte Schöpfungslüge ist da ein gutes Beispiel: In der Zusammenfassung konnte ich NICHTS entdecken, was ich nicht schon in den 80ziger Jahren in der Schule gelernt habe...
    Wer liest eigentlich all die sogenannten "Sachbücher" die wochenlang in den Bestseller-Listen stehen? Wozu brauche ich 200 Kochbücher?
    Ich behaupte mal, die meisten Bücher sind Geschenke und landen an- oder ungelesen im Bücherregal oder gleich in der Ablage P.
    In Zeiten der E-Books ist allerdings Besserung in Sicht, da E-Books sich nicht als attraktive Party-Mitbringsel eignen. Liebe Sachbuch- und Biographie-Autoren: Euch stehen harte Zeiten bevor...

    • Hm, also ich bestelle mir immer wieder Buchpakete bei Amazon - alles Sachbücher. Davon abgesehen lade ich wissenschaftliche Papers im Internet herunter. Eine App wie diese bietet mir schnelle Einblicke in neue Werke und erlaubt es mir, schnell abzuschätzen, ob ich sie lesen muss/will oder nicht. Damit hat sie ihren Zweck bereits erfüllt.

  • Danke für den guten Tip.

  • Sieh die App doch als Entscheidungshilfe dazu, welches Buch Du komplett lesen möchtest. In welches Du somit mehr Deiner kostbaren (Frei)Zeit investieren willst.
    Bei dem regelmäßigen Aufwand, der hier betrieben werden muss, ist in meinen Augen das Abosystem leicht nachvollziehbar.

  • Eine App zu feiern, die Bücher zusammenfasst, deren Autoren sich die Mühe machen, selbige in wochenlanger Recherchearbeit zu verfassen finde ich absolut bezeichnend für unsere heutige Gesellschaft. Wer keine Zeit hat in seiner Freizeit ein Buch zu lesen ist ja grundsätzlich sowieso schon zu bedauern. Aber ihm die Möglichkeit zu bieten, Zusammenfassungen von Büchern zu lesen um danach in der Runde von Kollegen oder Freunden den Anschein zu erwecken, man hätte das Buch gelesen ist absolut erbärmlich. Was wird nur aus dieser Gesellschaft...

    • Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt... die Idee, vor anderen so zu tun, als habe man das [komplette] Buch gelesen, stammt von Dir. Sie wird (sofern ich nichts überlesen habe) weder im Artikel noch in den obigen Kommentaren aufgebracht. Deine eigene Gedanken- und Ideenwelt auf die Gesellschaft zu projizieren und jene dann dafür zu verurteilen ist schon eine Art Kunststück ;)

      • Da stimme ich dir zu Michael, diese Verhalten findet man in Foren allzu oft.

      • Ja...stimmt aber böse gemeint ist dieses Verhalten auch nicht....schon gar nicht erbärmlich .In der Psychoanalyse ist es als durchaus Menschliches Verhaltensweisen akzeptiert...auf deutsch...,macht jeder von uns.Problem wird's denn wenn darüber hinaus keine eigene Reflexion stattfindet....warum auch immer.Aber bei allen eigene Anstrengungen wird es niemanden zu 100 % gelingen Projektionen Nicht anzuwenden...einfach weil das in der Regel unbewusst eingeleitet ist.

      • @ Michael P: Ist ja wunderbar deine Kritik. Aber getrost dem Motto getretene Hunde bellen wird sofort erstmal meine Ideenwelt kritisiert. Wenn du mir allerdings nur einen sinnvollen Grund einer solchen App aufweisen kannst, wäre ich dir sehr dankbar und nehme alles zurück. Aber jetzt hier zu erzählen, dass es sinnvoll wäre zusammengefasste Bücher aus Zeitgründen zu konsumieren bilde einen weiter, finde ich mehr als lächerlich. Und unter dem Strich sehe ich keinen anderen Grund als den von mir aufgezeigten diese App zu nutzen. Sieh der Realität ins Auge ;) Ach und entschuldige bitte, das ich einfach etwas in den Raum werfe, was der Text nicht erwähnt. Wie absolut unverschämt von mir.

      • @Deesign: Sinnvolle Gründe für diese App sind bereits im Artikel enthalten (und sollten sich auch aus dem bloßen Konzept heraus erschließen). Wenn Du diese nicht akzeptierst, ist das völlig ok, deren Existenz leugnen kannst Du aber nicht.

      • Indem Du mich als getroffenen Hund bezeichnest projizierst Du offenbar erneut ;) (immerhin bleibst Du Dir treu!)

        Wie schon Stephan schrieb, ist Zusammenfassungen aus Zeitgründen bzw. auch zwecks (vergleichsweise raschem) Einblick in den Inhalt der Bücher zu lesen durchaus legitim und auch im Artikel aufgeführt. Dass Du das für eine abwegige Motivation hältst und stattdessen sofort an eine Prahlmöglichkeit im Freundes-/Bekanntenkreis denkst führt uns dann wiederum zu Deiner Gedankenwelt ;) (oder zu Deinem Freundeskreis).

        Nebenbei kannst Du durchaus etwas in den Raum werfen, das der Text nicht erwähnt ("... eine weitere Nutzungsmöglichkeit wäre wohl auch das Angeben im Bekanntenkreis..."). Aber Du konstruierst daraus einen Vorwurf an die Gesellschaft, und tust andere Nutzungen einfach als "mehr als lächerlich" ab. Klingt ein wenig wie eine Variante von "alles Quatsch was in dem Artikel zur Nutzung der App steht, einzig Recht habe ich" - und das ist schon anders als "ich hätte dem Artikel noch einen Gedanken hinzuzufügen".

      • @mapatace Hmm... wie mag Deesigns obige Antwort im Hinblick auf die "eigene Reflexion darüber hinaus" zu werten sein?

  • Absolut geniale App... Nur hasse ich diese Abo Systeme insgesamt einfach... Und Dann hier auch noch nicht gerade billig. Wenn Sie doch einfach Festpreise für die Zusammenfassungen Machen würden... Ich zahl lieber einen Betrag um dann eine Zusammenfassung für ein Buch das mich interessiert zu erhalten, als jeden Monat einen Beitrag...

    • Es entsteht jedoch laufender redaktioneller Aufwand durch die Aufnahme neuer Bücher... mit einer Einmalzahlung wäre das vermutlich nicht zu realisieren. Zur Finanzierung laufender Aufwände müssen wohl auch laufende Einnahmen her. Ansonsten kämen sich alle Käufer vor den Kopf gestoßen vor, wenn es - beispielsweise - nach 5 Monaten hieße "Sorry, Geld ist alle, neue Bücher gibt es erst wenn wieder hinreichend viele Neukunden hinzugekommen sind" (die natürlich auch nicht so recht angelockt würden, wenn es hieße "derzeit werden keine neuen Bücher aufgenommen").

      Eine alternative Möglichkeit wäre vielleicht ein Betrag je Buch, quasi ein Einzelkauf. Aber ich muss das Preismodell ja zum Glück nicht gestalten :)

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