Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können.

2 Min Lesezeit 12 Kommentare

BlackBerry-Vorstand will den Konzern bis November verscherbeln

Die Saga um den einstigen Handygiganten BlackBerry geht in eine neue Runde: Bisher hatte es geheißen, die Firma wolle aus dem Börsengeschäft aussteigen. Nun ist angeblich sogar der Verkauf angestrebt und das so bald wie irgend möglich. Offenbar hat niemand mehr Vertrauen in BlackBerry, nicht mal im eigenen Vorstand. Auf den Wert der Marke wird sich das sicherlich nicht positiv auswirken.

Für alle, die in Schwarz gehüllte Top-Smartphones nicht mehr sehen können:

Wähle Midnight Blue oder Titanium Grey.

VS
  • 120
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Midnight Blue
  • 140
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Titanium Grey
blackberry presse event
Wird aus dem neuen BlackBerry bald das vergessene BlackBerry? CEO Thorsten Heins während eines Presse-Events zur Vorstellung von BlackBerry 10. / © BlackBerry

“Verscherbeln” mag lapidar klingen, das Wort ist aber mit Bedacht gewählt. Viel wurde darüber geschrieben, dass Microsoft Nokia zu einem Spottpreis übernehmen konnte. Aber immerhin dauerten die Übernahmeverhandlungen laut Microsoft ein gutes halbes Jahr, was bereits zügig wäre. BlackBerry hofft nach einem Bericht des Wall Street Journal aber, die Firma innerhalb der Hälfte der Zeit abzustoßen. Das ist kein gutes Zeichen - es sei denn, man ist ein Kaufinteressent mit Aussicht auf ein echtes Schnäppchen.

Ob nun der gesamte Konzern unter den Hammer soll (so scheint es momentan) oder nur Teile davon, ist nicht ganz klar. Manche interne Stimmen wollen aus BlackBerry einen Nischenkonzern machen (als wenn er das tragischwerise nicht bereits wäre), andere wollen den BlackBerry Messenger, der nun auch bald für iOS und Android erscheinen soll (Funktions-Übersicht), zu einem eigenständigen Dienst und Konzern machen.

Die große Frage ist nun - sofern dieser Bericht akkurat ist - wer für BlackBerry in die Bresche springen soll. Wenn der eigene Vorstand, der Tablets in 5 Jahren als obsolet betrachtet, kein Vertrauen mehr in die Firma hat, wie schlecht muss es um sie dann bestellt sein? Für den Moment ist jedenfalls ein Tiefpunkt im steten Abgang eines Produktes erreicht, das vor ein paar Jahren, als die pre-Smartphone-Welt noch bipolar war, die große Alternative zum iPhone darstellte. Schade, schade.

12 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:

  •   19

    Zu lange auf einem schlechten OS ausgeruht und alles ist vorbei. Schade eigentlich. Das neue OS gefällt mir sehr gut, läuft besser als alle anderen. War kurz davor wieder zu Blackberry zu wechseln. Jetzt warte ich lieber noch was und gucke wie es weiter geht. Kann mir nicht vorstellen das die Blackberry einmotten wollen.


  • @Dani :Inwiefern hat Android denn bitte nokia besiegt ^^ ich glaube eher Android wünschte sich das nokia zu ihnen kommt .
    Trotzdem sehr traurig das mit Blackberry die waren früher echt der bringer D:


  • Echt krass wie sehr die "alten Hasen" unter dem Android Boom leiden


  • Ich habe mir mangels Alternativen das Q10 geholt. Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist das echt ein Spitzen-Smartphone. Schade, dass dies kaum einer wusste.
    Bleibt zu hoffen, dass der Käufer die Smartphones weiterführt.


  • Uhhh, nach Nokia der 2. Grosse der wegen Android zusammenbricht...... Krass


  • Sehr schade so was zu lesen :-(


  • ich hatte mal das bold 9000, das war das letzte Handy was ich besessen habe von dem ich behaupten kann das ich zu 100% mit dem gesamtpacket zufrieden bin. Echt schade darum, war aber anzusehen das es so kommt!


  •   30

    Na..dann soll doch Google mal wieder zuschlagen..obwohl ich das nicht denke..villt die Chinesen,die könnten doch die bestimmt gut gebrauchen..alleine Patente, die BlackBerry sicherlich besitzt..wir werden sehen,oder samsung villt...aber ob die einen Absteiger vom feinsten gebrauchen können ???


  • Echt schade. Ich hab damals meine Blackberries echt geliebt, waren einfach zu handhaben und für damalige Verhältnisse gut zu personalisieren (nicht gewünschte Apps konnte man simpel ausblenden oder sogar ganz deinstallieren).
    Aber sie haben halt leider als Einzelkämpfer nicht mehr mithalten können, und auch so ziemlich jeden Trend verpennt.
    Irgendwann war es für die Chefs wichtiger als sichere Mails zu haben, alle möglichen Apps installieren zu können, und Push-Mail war auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

    R.I.P., BlackBerry.


  • Tun mir irgendwie leid... :(


  • Ich konnte mir früher kein Blackberry leisten, heute will ich es nicht mehr. Wünschte mir aber mein erstes Smartphone wäre das z10 gewesen...


  • die haben einfach den technischen Fortschritt verpennt (so wie Nokia)...
    Als damals Touch Handys rausgekommen sind, wollte jeder sowas haben. Und Blackberry hat ja erst (wenn ich mich nicht irre) im letzten Jahr ein Handy mit einem "gescheiten" Touchscreen auf den Markt gebracht.
    Davor waren das ja so Misch Geräte mit einem 2 Zoll Screen, wo jeder den ich kenne darüber geschimpft hat^^

    Früher hatten ja auch viele einen Blackberry wegen dem "sicheren" Messenger. Doch wie man heute weiß (dank NSA und Co. xD) ist der auch nicht sicher und Alternativen gibt es wie Sand am Meer...

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu