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BlackBerry verabschiedet sich von der Smartphone-Entwicklung

BlackBerry wird sich wohl aus der Hardware-Entwicklung für Smartphones zurückziehen. Im Rahmen der Präsentation von Geschäftszahlen kündigte BlackBerrys CEO John Chen an, künftig die Hardware-Entwicklung an Partner auslagern zu wollen.

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Ein Aus für BlackBerry-Smartphones bedeutet dies jedoch nicht. John Chen skizziert die Pläne so: "BlackBerry plant, alle interne Hardware-Entwicklungen zu beenden und wird diese an externe Partner auslagern." BlackBerry werde künftig für das "Smart" in Smartphone stehen.

BlackBerry selbst will sich somit auf Software-Services konzentrieren. Das betrifft einerseits Verbesserungen der Sicherheit von Android, andererseits aber auch App. Der BlackBerry Hub ist inzwischen als Abo für Besitzer von Smartphones anderer Hersteller verfügbar.

BlackBerry Hub Install on Google Play

Schon beim DTEK 50 ist BlackBerry genau diesen Weg gegangen: Die Hardware stammt im Wesentlichen von Alcatel, für die Software wiederum zeichnete BlackBerry verantwortlich. BlackBerry verspricht dabei, Sicherheitsupdates sofort an seine User zu verteilen - also am selben Tag wie Google. Sogar der Name des Smartphones deutet auf BlackBerrys Richtungsschwenk hin: DTEK ist die Bezeichnung für eine Sicherheits-App, die Usern eine Übersicht über sicherheitsrelevanten Einstellungen anzeigt.

DTEK von BlackBerry Install on Google Play

DTEK60 könnte neue BlackBerry-Strategie fortführen

Gerüchten zufolge soll es schon im Oktober ein neues BlackBerry-Smartphone geben. Das BlackBerry DTEK60 steht wohl schon in den Startlöchern. Das könnte sogar ein ziemlich leistungsfähiges BlackBerry werden. Crackberry.com berichtet über eine Ausstattung wie dem Snapdragon 820, 4 GByte RAM sowie einem 5,5-Zoll-QHD-Display. Sogar ein Fingerabdrucksensor werde enthalten sein. Für die Hauptkamera werde ein 21-Megapixel-Sensor zum Einsatz kommen. WinFuture hat bereits erste Pressebilder zugespielt bekommen:

Blackberry DTEK60 pressleak
So soll das DTEK60 aussehen / © WINFUTURE

Offenkundig wird auch das DTEK60 in Zusammenarbeit mit Alcatel entwickelt. Demnach könnte das BlackBerry Priv das vorläufig letzte von BlackBerry entwickelte Smartphone werden.

Beim DTEK50 ging die Hardware-Partnerschaft auf. BlackBerry könnte es somit gelingen, weiterhin Smartphones auf den Markt zu bringen und dabei finanziell weniger Risiken auf sich zu nehmen.

HK
Hans-Georg Kluge
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Überzeugt Euch der Schritt von BlackBerry oder schreibt Ihr den Smartphone-Pionier schonmal ab? Diskutiert es in den Kommentaren!

Top-Kommentare der Community

  • werisdat vor 2 Monaten

    Jedes amerikanische IT Unternehmen in den USA ist per Gesetz verpflichtet, die NSA mit Daten zu "unterstützen".

    " Die Bestimmungen des PATRIOT Act erlauben US-Behörden wie dem FBI, der NSA oder der CIA nicht nur den Zugriff ohne richterliche Anordnung auf die Server von US-Unternehmen. Auch ausländische Töchter sind nach dem US-Gesetz verpflichtet, Zugriff auf ihre Server zu gewähren; selbst dann, wenn lokale Gesetze dies untersagen."
    (Auszug aus Wiki)

    Da musste wohl Dein Handy in die Tonne kloppen.

32 Kommentare

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  • Hatte auch ein Blackberry mal gehabt. Aber als ich das mit der NSA gehört habe, habe ich kein BB mehr geholt. Die Tastatur war immer sehr praktisch

  • Paul F. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Tschüss

  • Flavius vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    BlackBerry wie auch Windows Phone sind schon mal weg. Wem, wundert es noch.

  • Sehr schade. Das Priv ist bis auf den Namen ein tolles Gerät. Dufte es vor kurzem mal einen Tag nutzen.

  • BB hat mit Android seine Identität verloren.
    Sie hatten ihre Zeit. Aber keine wirklichen Antworten auf den durch Apple und Google dominierten Markt. Ähnlich wie Nokia. Nur konnte Nokia durch ms nicht mehr zu Android. Sie wären auch bei Android und im Schatten ihrer selbst gelandet.
    Ich hoffe das funktioniert so wie geplant.

  • Dänu vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    und tschüss ....
    geschieht den Recht, wer die NSA in der Weise unterstützt und die User so hintergeht verdient nichts anderes.

    • Jedes amerikanische IT Unternehmen in den USA ist per Gesetz verpflichtet, die NSA mit Daten zu "unterstützen".

      " Die Bestimmungen des PATRIOT Act erlauben US-Behörden wie dem FBI, der NSA oder der CIA nicht nur den Zugriff ohne richterliche Anordnung auf die Server von US-Unternehmen. Auch ausländische Töchter sind nach dem US-Gesetz verpflichtet, Zugriff auf ihre Server zu gewähren; selbst dann, wenn lokale Gesetze dies untersagen."
      (Auszug aus Wiki)

      Da musste wohl Dein Handy in die Tonne kloppen.

      • Dänu vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Der PatriotAct hat nichts mit meiner Aussage zu tun. Google ist dem auch unterstellt, Google gibt aber Daten nur auf Gerichtsentscheide hin heraus und nicht weil jemand grad Lust hat etwas nachzuforschen.
        Und SEAndroid in Android ist keine Hintertüre, so wie es der Dual_EC_DRBG ist. Blackberry hat bewusst den Dual_EC_DRBG Generator integriert so dass die NSA eine Hintertüre hatte.

        http://derstandard.at/2000038739082/Blackberry-teilt-Daten-und-entschluesselt-Nachrichten-fuer-Behoerden-in-aller

      • Wen interessiert es, wenn die NSA sich sowieso holt was sie will.
        Das die großen IT Fritzen dem kleinen Verbraucher größtmögliche Datensicherheit vorgaukeln ist ja wohl selbstverständlich.
        Das der große Apfel sich mit Händen und Füßen wehrt ist auch nichts weiter als populistisches Gehabe.
        Selbst der US Präsident hat gegen den Verein keine Handhabe.
        Im Grunde ist eine Diskussion über die Machenschaften der NSA obsolet.

        Im übrigen ist Dein verlinkter Artikel ein Paradebeispiel für die allgegenwärtige Volksverdummug.
        Handfeste Insider Facts gibt's nur da, wo es möglichst niemand finden soll oder kann.

        Edit:
        Wollte Dir was verlinken, AP läßt weder den direkten Link noch den Link einfach geschrieben zu - ein Beispiel dafür wie die Welt funktioniert.

    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      In jedem Android ab 4.3 steckt NSA-Code! In Form von SEAndroid.

  • Tenten vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Finde ich gut und konsequent. Hardwaretechnisch gleichen sich die Geräte immer mehr an, da macht es Sinn, nicht auch noch selbst etwas zu entwickeln, was sich im Markt eh nicht abhebt. Softwareweiterentwicklung und vor allem die Entwicklung von guten und sinnvollen Diensten ist die Zukunft. Darin werden sich zukünftig die Hersteller unterscheiden und profilieren.

  • NoName vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn das DTEK 60 so bleibt sieht es mMn. wirklich extrem hässlich aus....Schade

  • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    BlackBerry als kommerzieller CustomROM-Entwickler? Das wäre mal was, ist aber wohl mit Sicherheit nicht vereinbar.

    Aber sie könnten die pure Hardware von anderen Herstellern einkaufen und mit ihrerem Android versehen. Ob die Hersteller das mitmachen, muss man abwarten.

    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Warum nicht? Alcatel, Medion und noch viele andere kaufen doch auch die Hardware ein und pappen ihren Namen drauf und ihre Software rein.

      • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ja, das BlackBerry DTEK50 ist offenbar ein Alcatel idol 4 mit BlackBerry-ROM. Das ist aber keine Custom ROM, sondern einfach eine zweite Variante unter nderem Herstellernamen.

        Dass sie ROMs für diverse Geräte anbieten, dürfte dem Sicherheitsanspruch widersprechen. Ein offener Bootloader macht schließlich so ziemlich alles an Sicherheit kaputt.

      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Stimmt, das DTEK50 war schon externe Hardware, hatte ich damals auch schon gelesen...

    • Blackberry arbeitet mit Google zusammen, um Android sicherer zu machen. Das Ergebnis könnte, zumindest was Android direkt betrifft, dann allen Androidnutzern zugute kommen.

      http://www.heise.de/ct/ausgabe/2016-17-BlackBerrys-gesicherte-Android-Version-3283088.html

      Leider ein Kaufartikel, das "Dreisäulenmodell", das "hunderte von Modifikationen an Android" vorsieht, kann man aber gerade noch so rauslesen.

      Quelle: www.heise.de/ct

  • Tino vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    So langsam wird es mal zeit das Google und Android Konkurrenz bekommen. Die Hersteller haben doch alle zu kämpfen mit Android.

  • Schade, dass sie diesen Schritt gehen... Aber für Privatkunden waren sie in den wenigsten Fällen wirklich interessant.

    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Lest doch mal richtig! Es wird weiterhin BlackBerry Telefone geben. Nur die Hardware-Entwicklung geben sie außer Haus.

      Also ist künftig beispielsweise ein Galaxy S7 mit BlackBerry Software unter dem Namen DTEK S7 denkbar.

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