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Raus aufs Rad - und zwar mit diesen 7 tollen E-Bikes!
Hardware Mobilität 6 Min Lesezeit 32 Kommentare

Raus aufs Rad - und zwar mit diesen 7 tollen E-Bikes!

Es gibt unzählige E-Bikes und Pedelecs auf dem Markt, doch die Modelle, die wir Euch zeigen, sind nicht wie alle anderen. Diese E-Bikes sind tatsächlich die besten, zumindest in ihrer eigenen Disziplin.

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Ducati MIG-RR: Edel über Stock und Stein

Von der italienischen Motorrad-Schmiede gibt es auch ein E-Bike, und was für eines! Das Ducati MIG-RR ist ein richtig edles Mountain Bike, das nur mit den feinsten Komponenten ausgestattet wurde. Gabel und Dämpfer kommen von Fox, Shimano stellt die 4-Kolben-Schreibenbremsen und die XT-Schaltgruppe. Auch der Motor stammt von Shimano, der Steps E8000 wurde speziell für den Einsatz in Mountain Bikes konzipiert und schafft satte 70 Newtonmeter Drehmoment.

Das Ducati MIG-RR bringt 22,5 Kilogramm auf die Waage, das ist für die Ausstattung und den gedachten Zweck in Ordnung, zumal der Akku im Gewicht mit eingerechnet ist. Der Preis ist natürlich happig: 6.250 Euro lässt sich Ducati sein Nobel-E-Bike kosten.

Unimoke: Hingucker zum Pferdestehlen

Eins solltet Ihr nicht sein, wenn Ihr mit der Unimoke unterwegs seid: schüchtern. Auf dieses Rad wird man ständig angesprochen, und das aus gutem Grund. Die große Lampe, die lange Sitzbank und die dicken Reifen sind echte Hingucker, und doch viel mehr als nur optische Spielereien. Die Unimoke ist ein extrem stabiles und kraftiges E-Bike, mit dem Ihr problemlos eine zweite Person als Sozius mitnehmen, schwere Anhänger ziehen oder durch sandige Wege fahren könnt. Quasi der Landrover unter den E-Bikes.

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Auf die Unimoke wird man ständig angesprochen. / © AndroidPIT

Mit einem Preis von 2.890 Euro ist die Unimoke nicht einmal übermäßig teuer, allerdings werden die meisten Käufer noch mehr Geld loswerden. Die Sitzverlängerung ist für größere Menschen fast schon Pflicht, dazu gibt es verschiedenste Anbauten zum Gepäcktransport, Taschen, Schlösser und andere Dinge. Die von Urban Drivestyle in Berlin montierte Unimoke hat eine extrem engagierte Community und macht sogar dann Spaß, wenn man gerade nicht im Sattel sitzt.

Mate X: Klapprad für alle Fälle

Auch vor Klapprädern macht der E-Bike-Trend nicht halt, im Gegenteil. Das Unternehmen Mate.Bike hat das E-Klapprad hip und modern gemacht und treibt mit den Modellen Mate und Mate X die Entwicklung weiter voran. Vor allem das Mate X, das mit seinen dicken Reifen auch abseits der festen Straße eine gute Figur macht. Trotz Klapp-Mechanismus hat das Mate X vorne und hinten eine Federung zu bieten. Sieben-Gang-Schaltung und Scheibenbremsen gehören zum guten Ton.

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Das Mate X hat fette Reifen und lässt sich zusammenklappen. / © Mate.Bike

Wer das Mate X kaufen möchte, kann viele Dinge konfigurieren, etwa die Reichweite (80 oder 120 Kilometer), die Farbe des Rahmens (sechs Farben stehen zur Wahl), Farbdisplay, Schutzbleche oder Gepäckträger. Der Grundpreis beträgt 2.299 Euro, wer vorbestellt und 99 Euro anzahlt, bekommt das Mate X derzeit bereits für 1.799 Euro.

Cowboy: App und SIM statt Kette und Schaltung

Mit dem Cowboy Bike, das aus Belgien stammt, sind vor allem Asphalt-Cowboys in den Städten schnell unterwegs. Der Motor im Hinterrad schiebt das Single-Speed-Rad, das einen Riemenantrieb statt der guten, alten Kette besitzt, sanft und trotzdem kräftig an. Der Akku, der hinter der Sattelstütze seinen Platz hat, ist abnehmbar und bietet eine gute Reichweite. Das Cowboy Bike wurde zusammen mit einer App entwickelt, mit der Ihr nicht nur das Rad entriegeln und aktivieren könnt, sondern auch einen direkten Draht zum Support habt und Updates für die Motorsteuerung bekommt.

Mehr Videos zu aktuellen Technik-Themen findest Du auf unserer Video-Seite.

Das Cowboy Bike erfordert an einigen Stellen Kompromisse, etwa bei der Zuladung oder den fehlenden Möglichkeiten, ohne Smartphone das E-Bike zu aktivieren. Mit einem Preis von 1.990 Euro ist das Cowboy Bike für ein schickes, modernes und vor allem schnelles E-Bike nicht besonders teuer.

My Volta Gates: E-Bike mit Bambus-Rahmen

Fahrräder müssen nicht immer einen Rahmen aus Metall haben, es geht auch anders und vor allem ökologischer. My Boo baut Räder aus Bambus, und dazu gehören auch E-Bikes. Spitzenmodell ist das My Volta Gates, das einen Mittelmotor von Shimano besitzt und den wechselbaren Akku unter dem Gepäckträger versteckt. Das My Volta Gates ist ein echter Langläufer: Es schafft laut Hersteller mit einer Akkuladung stolze 120 Kilometer und ist damit in allen Lebenslagen absolut alltagstauglich, sogar bei langen Touren.

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Ein Bambus-E-Bike ist alltagstauglich und außergewöhnlich. / © My Boo

Dabei ist Bambus alles andere als ungeeignet als Material für Fahrradrahmen. Es ist flexibel und äußerst stabil, durch den Hohlraum in der Mitte trotzdem leicht und zudem günstig und nachwachsend. Das Bambus-E-Bike hat alle E-Normen erfüllt und eine Garantie von fünf Jahren. Der Preis von 4.499 Euro ist kein Schnäppchen, erscheint angesichts der hochwertigen Komponenten aber gerechtfertigt.

The One: Das superleichte E-Klapprad

Wer sein Fahrrad auch in der Bahn und auf Reisen immer dabei haben will, muss auf ein geringes Gewicht und kompakte Maße achten. Genau da kommt das The One von United City Bikes ins Spiel. Das richtig kleine Klapprad wiegt gerade einmal 12,5 Kilogramm und ist damit eines der leichtesten E-Bikes auf dem Markt. In nur zehn Sekunden ist das The One auf- oder zusammengeklappt. 

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Kleiner und leichter ist keiner. / © United City Bikes

Bei dem Fokus auf das Gewicht hat der Hersteller aber auch die Reichweite nicht außer Acht gelassen, sie soll bei rund 60 Kilometer mit einer Ladung des integrierten Akkus liegen. Der reguläre Preis beträgt 1.399 Euro, Vorbesteller erhalten einen Rabat von 45 Prozent.

Urban Arrow Tender: 2.500 Liter Stauraum

E-Bikes sind ja gut und schön, aber wenn man richtig viel transportieren will, geht es ja doch nicht ohne Auto? Weit gefehlt! Der Tender 2500 von Urban Arrow, einem echten Lastenrad-Spezialisten, hat ein Volumen von 2.500 Liter Stauraum. Das schafft mit Abstand kein normaler PKW! Das Lastenrad, das vorne zwei Autoreifen besitzt, kann zwei Euro-Paletten samt Ladung transportieren und hat dann immer noch Platz dazwischen übrig für noch mehr Ladung.

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Mit diesem Lastenrad könnt Ihr ALLES transportieren. / © Urban Arrow

Der Tender 2500 hat ein Eigengewicht von 140 Kilogramm und kann dazu noch 300 Kilogramm transportieren. Das 3,6 Meter lange Lastenrad hat einen Performance-CX-Motor von Bosch und einen Akku mit 500 Wh, ein zweiter ist optional. Die Reichweite mit einem Akku liegt laut Hersteller bei bis zu 30 Kilometer. Urban Arrow baut derzeit noch am Tender 2500 und kann deshalb noch keinen Preis nennen. Die kleineren Varianten sowie viele weitere spannende Lastenräder bietet der Anbieter jedoch auf sein Website bereits an.

Wenn Ihr auf der Suche nach einem neuen Rad seid, solltet Ihr wissen, was man beim Kauf eines E-Bikes beachten muss. Seid Ihr schon elektrisch auf zwei Rädern unterwegs? Wenn ja, mit welchem Rad? Und wenn nein: Worauf wartet Ihr noch?

32 Kommentare

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  • Angemessener Preis?
    Da bleibe ich meinem Motorroller. Der kam 2000€, hat 19000 km auf dem Buckel und läuft.
    Gut er verbrennt Benzin, aber der Strom kommt ja auch woher.
    Und wer mal nachliest unter welchen Bedingungen Lithium und mit welchen Folgen jenes abgebaut wird, prost Mahlzeit.
    Die ökologische Konsequenz ist nur ein ganz normales Fahrrad.


  •   25
    Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Als ich gelesen habe das Unimog mit fast 2900,- ist nicht mal teuer bin ich ausgestiegen.
    Der Verfasser hat da wohl recht seltsame Vorstellung was die Preisgestaltung angeht.


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Was ist für dich denn ein angemessener Preis für ein E-Bike?


      • Mein Fat-Bike-Pedelec hat mich grad mal 1300€ gekostet bei Amazon.
        DAS ist ein definitiv angemessener Preis!

        Damit bin ich auch sehr zufrieden.

        Bis auf die Kleinigkeit, dass KEINER der Pedelec-Hersteller eine Ahnung hat, was er da verkauft:
        Bei einem Pedelec ist eine 3-Gang-(NABEN!)Schaltung vollkommen ausreichend.
        Eine Kettenschaltung dafür ist grundsätzlich krank, da man nicht mehr schalten kann, wenn man kurzfristig ´mal bremsen musste...


    • Ein normales Fahrrad, welches ich das ganze Jahr über für den Arbeitsweg benutze (bei mir pro Strecke 17,6 km), kostet, wenn ich nicht ständig Ersatzteile tauschen möchte, so schon knapp 1000€.
      Dazu käme ein Antrieb der die gleiche oder bessere Qualität liefert. Dieser kostet incl. Akku auch mindestens 1600€.
      Natürlich kann ich mir auch die billige Flitsche von Kaufland kaufen und da für 400€ nen billigen Chinamotor mit nem Böller der als Akku getarnt ist reindübeln.
      So kostet der Mist nur 499€.
      Ok,die Bremsen lassen sich nicht richtig einstellen, die Reifen sind nicht Pannensicher, die Federgabel bewegt sich zwar, aber nur von vorne nach hinten und der Rahmen hält mal gerade meine 75 Kilo aus weil er aus Dosenblech gedengelt wurde.

      Die seltsame Preisgestaltung ist absolut normal und vernünftig wenn man ein Fahrrad mit Motor möchte. Die Preisvorstellung deinerseits (ich vermute keine 1000€) zählt für etwas wo im Prospekt Fahrrad drauf steht aber nur eine Gurke ist die nicht in der Lage ist dich sicher durch den Verkehr zu bringen.


      • Jaja. Da kommen die pösen Chinesen wieder zum Vorschein, die unseren ganzen teutschen Markt kapott machen mit ihren Böllern und Dosenblech-Fahrrädern. Hörst Du dir eigentlich mal selber zu oder findest Du dich nur genial cool bei solchen "Kauft nicht beim Chinesen"-Kommentaren?


      • Du hast entweder gar keine Ahnung oder möchtest nur Deinen hoffnungslos überteuerten Mist (der übrigens auch in China produziert wird!) gewinnbringend verkaufen.

        Ich hab ein 20" Pedelec-Klapprad seit 7 Jahren und jetzt ein Fatbike (mit Scheibenbremsen übrigens...).
        Kosten waren 700 und 1300€.
        Und Beide waren und sind einfach nur GENIAL!


    • Ich kenne das Rad nicht, aber 2.900 Euronen ist ein Schnäppchen. Schau Mal nach Stromer e Bikes. Aber sonst bei Aldi kaufen


    • Ein großes Fahrrad mit Motor, hört sich für mich relativ okay an.

      Mein normales Fahrrad hat etwas weniger als fie Hälfte gekostet.


  • Verrückt ist ja wie günstig die E-MTB's geworden sind. Mein Santa Cruz Hightower LT mit konventionellen Antrieb hat fast einen tausender mehr gekostet als das Ducati MIG-RR und dort ist Komponenten mässig auch High end verbaut.

    Für die Stadt geht aber nichts über mein Stromer ST2. Das ist ein Pedelec S und hat eine GPS gestützte Diebstahlsperre. Die wurde in den 3, 4 Jahren wo ich das Fahrrad jetzt habe doch das eine oder andere mal wichtig. Das Cowboy das ähnliche Funktionen bietet hat aber keine Schutzbleche. Für mich essentiell. Die typisch dünnen Pneus sehen zwar schick aus aber sind 1. anfällig auf platten und 2. Schlucken sie praktisch keine Bodenwellen.


    • Steffen Herget
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Die Reifen des Cowboy haben zwar fast kein Profil, sind aber nicht so schmal, wie sie vielleicht auf den Bildern aussehen, das fährt sich schon gut und auch sicher. Kein Vergleich mit Rennradreifen. Für jemand, der täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt wie du oder ich, sind Schutzbleche natürlich unverzichtbar. Wenn die Strecke richtig weit ist - meine ganz persönliche Grenze wären wahrscheinlich etwa 15 Kilometer pro Richtung - , würde ich vermutlich auch eher zum S-Pedelec greifen.


  • Klar gibt es günstige Pedelecs, z.B. bei Lebensmittelduscountern, in einem Prospekt eins gesehen, für unter 900€. Es wird sogar @ Home service angeboten. Nur wie im Netz verschiedentlich zu lesen, sieht die wirklichkeit nicht so rosig aus. Zunächst muss man nämlich, noch Lenker und Sattel einstellen, und dabei darauf gut achten das sie tatsächlich fest sind, ebenso die Pedalen. Und wenn man Pech hat auch die Bremsen, die Bautenzüge mach das mal mit 0 Ahnung davon.

    Stadt sich an sowas zu versuchen, könnte man das Ende der Saison abwarten, oder zwei, dann gibts auch gute Pedelecs günstiger, und das beim Händler der auch den Service übernimmt, ...


  • Das The One, könnte für Omi ganz nett sein, 😁 aber 60km reichweite ist zu wenig, meine Freundin wohnt wohnt ca, 32 km Radwege entfernt, und es geht ständig Bergauf, Bergab, wenn ich da auch den Rückweg mit entsprechender Unterstützung zurück legen möchte wäre eine sehr viel größere Reichweite angezeigt. Es gibt Pedelecs die Schaffen lt Hersteller bis 190km mit einer Akkuladung. Schätze Bauartbedingt wird das als Faltebike schwer zu bekommen sein.


    • Dann such Dir doch ne neue Freundin... ;-)

      Oder nimm doch ganz einfach das Ladegerät mit!
      Oder hat die etwa keine Strom?
      Dann doch wohl besser Zeile Eins!


  • Da geb ich mein Geld lieber fuer ein vernuenftiges 'normales' Fahrrad aus. Das is wenigstens ehrlicher Sport und spart Strom :)


  • Das Werbefoto vom Mate X hat mich überzeugt :-)

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