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Beste Autos: ADAC sieht Elektroautos an der Spitze
Kommentar Mobilität Hardware 3 Min Lesezeit 61 Kommentare

Beste Autos: ADAC sieht Elektroautos an der Spitze

Der ADAC, Europas größter Verkehrsclub mit über 20 Millionen Mitgliedern, hat Bilanz gezogen unter seine Autotests des Jahres 2018 und kommt dabei zu einem überraschenden Ergebnis. Die Elektroautos sind nämlich in der absoluten Spitzenklasse angekommen.

Gleich vier Modelle schafften im Test des ADAC die beste Gesamtnote von 1,9: Zwei Autos von Mercedes, der C220 d 9G-Tronic und der S400 d 9G-Tronic sowie der Tesla Model X und der Volkswagen e-Golf. 50-50 in der Top-Liga der Autos also, wenn es nach dem ADAC geht - eine faustdicke Überraschung!

Eins gleich vorneweg: Es gibt begründete Zweifel, die die Objektivität des ADAC bei den Autotests betreffen, in der Vergangenheit war der Verein mit einem gehörigen Hang zur Korruption auffällig geworden. Seit einigen Jahren soll sich das gebessert haben, das ist von außen aber nur schwer nachprüfbar. Trotzdem: Die Ergebnisse des ADAC geben einen guten Fingerzeig auf die Trends der Automobil-Branche.

Elektroautos können mithalten

Genau diese Trends sprechen eine klare Sprache: Elektroautos können mit den alteingesessenen Verbrennern mittlerweile mithalten, zumindest in vielen Punkten. Der VW e-Golf schafft als einziges Auto eine 1,0 bei der Umweltnote. Der Tesla Model X liegt in dieser Disziplin mit 1,7 auf dem fünften Platz. Die Motorleistungen, das Fahrwerk, Karosserie, Innenraum - bei keinem dieser Werte fallen die Top-Elektroautos im Vergleich mit der Verbrenner-Konkurrenz so richtig aus der Reihe.

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Der Tesla Model X ist das drittbeste Auto beim ADAC im Jahr 2018. / © Tesla

Vor allem die Reichweite war lange Zeit ein Kriterium, dass die ADAC-Tester davon abgehalten hatte, Elektroautos in den Ranglisten in den vorderen Regionen zu führen. Mit dem Tesla Model X und seinen vom ADAC gemessenen 450 Kilometer Reichweite ist der Verein aber vollauf zufrieden, und die 200 Kilometer des VW e-Golf reichen im Alltag für die allermeisten Fahrten ebenfalls locker aus.

Tesla verlangt zu hohe Preise

Anders sieht es vor allem beim Tesla Model X aus, wenn man die Wirtschaftlichkeit betrachtet. Eine Note von 5,5 bei den Autokosten und 3,7 bei Preis/Leistung zeigt, dass E-Mobilität bei Tesla immer noch zu teuer ist. Besser macht es erneut der VW e-Golf, der bei den Kosten eine Note von 1,9 erreicht - das ist im vorderen Drittel einzuordnen.

Weg von den Noten im Detail finde ich vor allem den Sinneswandel spannend, der aus der aktuellen ADAC-Rangliste der besten Autos spricht. Es gibt noch nicht so richtig viele Elektroautos, wenn man das mit der Modellvielfalt der Verbrenner vergleicht. Die, die es gibt, werden aber mittlerweile auch von Experten wie denen des ADAC als richtig gut und alltagstauglich eingeschätzt, wohlgemerkt in der Oberklasse. Für eine - was den Massenmarkt betrifft - noch ziemlich junge Autokategorie ist das aller Ehren wert. Die Ausreden, noch ein Auto mit Benzin- oder Dieselmotor zu kaufen, werden weniger.

Sind für Euch Elektroautos schon ebenbürtig mit den klassischen Fahrzeugen?

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61 Kommentare

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  • Klar ist der ADAC sehr eng mit Automobilindustrie. Es gibt schon einige Untersuchungen und Studien von echten Fachleuten und echten Ingenieuren die so einiges negatives über E-Autos berichten. Nur die meisten sind dumm und glauben alles was man ihnen verkaut, siehe Diesel-Skandal. In USA hat Tesla schon tausende wieder raus geschmissen, weil sich die Kisten dort nicht so gut verkaufen. Denn was hierzulande verschwiegen wird, ist bei den Amis schon sehr kritisch. Erstens brennen die Kisten schon beim geringsten Seiten Unfall. Schaut mal die Weichakkus näher an und pickt mit einer Nadel dort rein und schon geht der Akku in Flammen auf. Da die Pole sehr eng zusammen liegen ist die Brenngefahr sehr hoch. Dann sind gerade die Akkus im Fahrzeugrahemen ideal für Gehirntumor, besonders für die Kinder die auf der Rückbank sitzen. Dann ist es sehr toll wie die Natur zerstört und vergiftet wird, wo das Lithium abgebaut wird. Aber sowas ist den grünen hierzulande ganz egal. Nun zum Strombedarf wo noch keiner was zu gesagt hat. Denn alle träumen das der Strom aus der Steckdose kommt. Ein E-Auto verbaucht alleine so viel Strom wie 3 bis 4 Haushalte. Fazit: wir brauchen mindestens dreimal mehr Kraftwerke, aber man hat noch nicht damit angefangen neue zu bauen!? Was schließen wir daraus? Nicht genügend Strom, kein E-Auto kann fahren. Schon bei kritischen Wintertagen fahren die Kraftwerke am Limit. Was passiert, wenn dem E-Auto auf der Autobahn der Saft aus geht? Nur noch abschleppen lassen. Naja, die meisten Leute träumen eben nur und rechnen kann heute auch keiner mehr. Die Akkubatterien halten auch bei den E-Autos nur 4 Jahren und der Ersatz kostet dann mal mindestens lockere 4.000 bis 5.000 Euro. Kauft die tollen E-Autos, denn die Erkenntnis kommt bei den meisten erst mit der Erfahrung.


  • Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.Danke ADAC.Hiermit habt Ihr meinen Austritt besiegelt.


  • Ein Auto ist keine billige Angelegenheit. Deshalb fuhr ich meine Familienkombis, junge Gebrauchte, meißt 10-12 Jahre. Wieviele E-Mobile, Ersatz-Battereien... hätte ich, auch beim heutigen Stand der Technik, wohl schon verschlissen? Und wer sollte das bezahlen?
    Abgesehen von den Urlaubsfahrten, soll man sich dann zusätzlich ein Langstreckenauto kaufen, mieten?


    • Wir müssen uns generell auf eine Änderung unseres Nutzungsverhaltens einstellen. Ob es uns nun gefällt oder nicht, ein weiter wie gehabt wird es nicht spielen.


      • Eine Änderung des Nutzungsverhaltens wird wohl unausweichlich sein, da stimme ich zu. Irgendwann wird es vielleicht auch E-Autos für den Geldbeutel eines Otto-Normal-Verbrauchers geben (5,-€ Euro in die Wortspielkasse). Akkus mit langer Haltbarkeit und umweltfreundlich geben. Interessant finde ich auch den Beitrag von Michael Schneider und Thundercrow, bzw. WiWo. Nicht zu unterschätzen sind dabei auch die ausländischen Fahrzeuge auf unseren Straßen.
        Und wird beim Wegfall/Einbruch der Mineralölsteuereinnahmen mit einer Steuer für Mobilitätsstrom ausgeglichen?


  • Infrastrukturiell sind mir noch zu wenig e-säulen gestreut und der preis für unfinale projekte noch zu hoch


    • Elektrofahrzeuge sind die einzige bekannte Möglichkeit, mit Braunkohle Auto zu fahren.
      Wie immer, nichts zu Ende gedacht:, bei ACHGUT gefunden: Bis zu 60 Kernkraftwerke für 435.000 Schnell-Ladestellen
      Ein 1000 MW (1 M=1 Mega=10E6) Kernkraftwerk (KKW) erzeugt pro Jahr ca. 7,5 TWh; errechnet wie folgt: 1000 MW x 8760 h (Jahresstunden) x 0,85 (durchschnittliche Jahresverfügbarkeit eines KKW). Rechnerisch würde man also über 20 Kernkraftwerke benötigen, um den gesamten Fahrzeug-Akku-Bestand mit Strom aufzuladen. Zweifelsohne machbar, aber folgendes Problem wäre noch zu lösen: „Getankt“ wird nicht gleichmässig über den Tag, sondern vielleicht mit einem Stundendurchschnittsdrittel zwischen 22-7 Uhr, dagegen zwischen 11-12 und 17-19 Uhr mit dem dreifachen Stundendurchschnittswert. Entsprechend würde der Kraftwerksbedarf im Tagesverlauf zwischen 7 und über 60 Kernkraftwerken schwanken.

      Diesel rockt!


      • Öhm khier mal aus der WirtschaftWoche... Eher Unverdächtig wenn es um Ökotum geht:
        www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/elektromobilitaet-reicht-der-strom/20231296-2.html

        " Es gibt rund 45 Millionen Pkws in Deutschland, die im Schnitt rund 13.800 Kilometer pro Jahr fahren – macht insgesamt 621 Milliarden Kilometer.

        Legt man die Energiemenge zugrunde, die ein durchschnittliches E-Auto heute unter realen Bedingungen braucht, lässt sich leicht errechnen, wie viel Strom vollständig e-mobile Deutsche verbrauchen würden: 105 Terawattstunden (TWh), rund 15 Prozent der heute produzierten Strommenge."

        " Fast die Hälfte der nötigen Energie wird heute schon erzeugt. Sie wird nur nicht gebraucht. Im vergangenen Jahr verkaufte Deutschland 48 TWh Strom ins Ausland."

        Die meisten Ladevorgänge dürften eher Nachts laufen und zwar max mit Wallbox. Im Fenster zwischen 22-7:00 ist der Stromverbrauch bisher am geringsten. Was also kaum zusätzliche Kraftwerke fordern dürft. Die Fehlannahme ist doch das sich all an einen Schnelllader hängen wollen. Die meisten die sich erstmal ein E-Auto kaufen dürften die mit sein die zu Hause oder beim Arbeitgeber laden können. Sprich Speckgürtel Bewohner um Großstädte... reicht für ein paar millionen E-Autos....


    • Sehe eher noch das Problem beim Tarif Wirr War aber das gibt sich hoffentlich irgendwann. Momentan wäre ein E-Auto nur etwas für Leute mit ner eigenen Wall Box. Aber davon gibt es genug in den Speckgürteln der Stadt. Würde für ein paar millionen E-Autos reichen.


  • Also VW und ADAC in einem Satz und ich glaube nix von dem was geschrieben ist sorry, und nen Tesla egal welchen mit einem Golf zu vergleichen ok, kann man auch gleich einen Ferrari mit nem Scirocco vergleichen nur ob das sinn macht weiß ich jetzt echt nicht.


  • Sind Sie nichtmal ansatzweise, diese e Irrsinn in D ist langsam lächerlich. In jeder Ecke wird versucht. Diese Fahrzeuge schön zu Reden. Die jetzigen e- Fahrer die sich als Götter sehen. Und andere Meinungen nicht akzeptieren können.

    Ein ernste Diskussion mit eine e Fahrer, war bisher nicht möglich.

    Wenn die Spezis nicht weiter kommen, kommen
    Abstruse Behauptungen oder Studien.


    Aber hey, laut ADAC Statistik sind 400 e fahre bereits liegen geblieben. Laut der adac Statistik 😂


  • Echt jetzt? Man vergleicht einen Kleinwagen wie den Golf mit einem Tesla Model X und wundert sich dass der Tesla teurer ist? Oh ha damit hätte ich ja nie gerechnet.


  • Hier werden Tests des ADAC diskutiert? Seriöser geht's wohl kaum🤣🤣


  • Dauerstau auf der Autobahn über mehrere Stunden, oder wie vor kurzem wegen Schnee sogar über Nacht.
    Akku leer, keine Heizung und unmöglich von der Autobahn zu kommen. Schleppt man dann alle E-Autos ab? Derweil sind alle Insassen erfroren. Oder wie soll das gehen?
    Reine E-Autos in meinen Augen ein Witz, über den man nicht ein Mal lachen kann.

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