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Beeindruckende Zahlen: Mobile-Games dominieren den deutschen Apps-Markt

Mobile-Gaming ist in Deutschland nicht relevant? Von wegen! Aktuellen Zahlen zufolge wird mit Spielen wie Clash of Clans, Candy Crush und aa richtig viel Geld verdient und der Anteil aller App-Umsätze liegt aktuell sogar bei stolzen 75%. Hier weitere interessante Details zum Thema Mobile-Gaming in Deutschland.

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Passend zur bald startenden gamescom in Köln haben der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (Interessensvertreter von deutschen Entwicklern und Publishern) und App Annie (Analyse-Institut, das sich auf Apps spezialisiert hat) Zahlen für das zweite Quartal 2015 rund um Mobile-Gaming in Deutschland veröffentlicht. Die wohl interessanteste Erkenntnis ist, dass der Anteil von Mobile-Games (für Android und iOS) am App-Gesamtumsatz in Deutschland 75% beträgt! Mit Spielen, bei denen Echtgeld bezahlt werden kann, wird im Land der Dichter und Denker also richtig gut verdient. Vor allem mit Spielen für Android.

Laut dem BIU und App Annie wird über den Google Play Store 60% der App-Umsätze generiert, 75% aller App-Downloads laufen des Weiteren über Googles Download-Angebot. Im weltweiten Vergleich liegt der deutsche App-Markt an siebter Stelle, wenn es um den Umsatz mit Apps geht, im europäischen Vergleich belegt Deutschland den zweiten Platz. Nur in Großbritannien wird noch mehr Geld für Apps ausgegeben. Am meisten für Ingame-Käufe und kostenpflichtige Apps geben die Japaner aus, auf dem zweiten Platz landen die USA, danach China.

Kommerziell besonders erfolgreich waren im zweiten Quartal 2015 erneut Clash of Clans, Hay Day sowie Candy Crush Soda Saga und Candy Crush Saga. Am meisten heruntergeladen wurden das Strategiespiel aa und das das Quizspiel 94%.

erfolgreichstenSpiele
Supercell und King verdienen am meisten in Deutschland / © BIU, App Annie

Die erfolgreichsten deutschen Publisher, in Hinblick auf den Umsatz, waren Goodgame Studios (Empire: Four Kingdoms, Shadow Kings), Bertelsmann (Jurrassic World: Das Spiel, welches von Entwickler Ludia Inc. stammt) sowie Wooga (Agent Alice, Diamond Dash). Die meisten Downloads via iOS App Store und Google Play erzielten im zweiten Quartal 2015 Bertelsmann, FDG Entertainment (Cover Orange, Red Ball 4) und Lotum (4 Bilder 1 Wort).

Deutsche Entwickler und Publisher konnten im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 den Umsatz mit Apps für Android und iOS-Geräten außerdem verdoppeln(2.2 mal höher), der Anteil am US-Geschäft sowie am Weltmarkt wurde ebenfalls gesteigert.

Dieser Erfolg wurde jedoch nicht mit rein kostenpflichtigen Apps erzielt, sondern mit Freemium-Apps, beziehungsweise Free2Play-Apps. Deren Anteil liegt bei 95%.

Fremium
Das Freemiumy-Geschäftsmodell ist immer noch der Garant für kommerziellen Erfolg. / © BIU, App Annie

Wie seht Ihr die Entwicklung von Mobile-Games? Überrascht Euch der Erfolg oder war es zu erwarten und für welche Apps gebt Ihr Geld aus? Sagt es uns in den Kommentaren.  

Quelle: App Annie

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18 Kommentare

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  • Ich bin ebenfalls kein großer Freund von Ingame-Käufen, auch wenn ich bei manchen Spielen diese Option ebenfalls gelegentlich nutze (bzw. ich mich schlussendlich doch dabei ertappe). Allerdings gibt es auch genügend Gegenbeispiele. Besonders zu erwähnen sind hierbei ehemalige Spieleklassiker der vergangenen "großen" Systeme. GTA 3, GTA: Vice City, GTA: San Andreas oder so manche Adventure-Perle von früher (Geheimakte Tunguska, Grim Fandango, Monkey Island, etc.), kann man hier als lobenswerte Beispiele erwähnen. Damals wie heute vollwertige, komplexe Spiele, welche mehrere Stunden Spielspaß garantieren. Solche Spiele kosten heute im AppStore zwischen 7-10€. Ich kann nicht verstehen, dass dies manche (Spieler) tatsächlich abschreckt. Das sind vollwertige Videospiele, die für den PC oder die Konsole im Laden auch nicht günstiger sind! Es ist wie, wenn ich mir nun ein klassisches PC-Spiel kaufe. Spiel kaufen, "auspacken" und einfach spielen. Bei dem ewigen "nachheizen" in den Freemium-Spielen ist man in einem Monat schnell einmal das Geld für ein Vollpreisspiel los...


  • Ich kann die unterschwellige Begeisterung des Artikels nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mir die Top Ten der Spiele und dann noch den Anteil von Freemium (allein schon diese Bezeichnung ist eine Farce) anschaue, sieht für mich die Spielezukunft nicht sonderlich rosig aus und es wird wohl langsam Zeit sich ein neues Hobby zu suchen.


  •   54

    Nutze keine Spieleapp heute.
    Auf meinem ersten Smartphone vor paar Jahren (ein murkeliger ZTE-Kasten, der nicht mehr auf der Erde ist...) hatte ich eine Neuauflage der berühmten Nokia-Schlange (Snake).

    Eine Frage:
    Kennt jemand noch die Nokia-Schlange?


    • Selbstverständlich! Und wie wir damals gefeiert haben, und was für Helden wir waren, als plötzlich auf unseren "neuen" Nokias "Snake 2" vorinstalliert war. *in den Gedanken der Vergangenheit schwälg*


  •   32

    "Dieser Erfolg wurde jedoch nicht mit rein kostenpflichtigen Apps erzielt, sondern mit Freemium-Apps, beziehungsweise Free2Play-Apps. Deren Anteil liegt bei 95%."

    Oh mein Gott - lass Hirn regnen!
    Aber Respekt vor den Publishern, dass dieses kostenlose Anfixen und dann gnadenlos Abzocken wirklich funktioniert, hätte ich nicht gedacht.

    Und ich muss Frank recht geben: Viele der hier aufgeführten Spiele sind zwar "AA", aber was diese mehrfach in die Sätze geworfene Buchstabenkombination darstellen soll, erschließt sich mir auch nicht! Einfach mal einen Kollegen Lesen lassen...


    • Flo 04.08.2015 Link zum Kommentar

      "aa" ist ein Spiel ^^


      •   32

        Danke, ich habe das für einen Schreibfehler gehalten. Dann könnte man es in Anführungszeichen setzen...
        Echt, dafür gibt jemand Geld aus???


      •   54

        ,,Aa“ kenne ich als Kinderausdruck für den großen Toilettengang, seit meiner Kindheit, einer Zeit, in der es nicht mal primitivste Mobiltelefone gab.


      •   32

        Ja, daran dachte ich auch...


  • War ja klar, dass Empire Four Kingdom, am besten im Umsatz ist.


  • Gewöhnt euch doch mal Korrekturlesen an. Bei euren Artikeln habe ich das Gefühl, der Autor selbst liest diese nicht einmal ein zweites Mal. Ist doch nervig, in Überschrift und Einleitung bereits drei Fehler zu finden (Apps-Markt; zufolgen; alle). Nicht, weil ich kleinlich bin, aber man stolpert ständig beim Lesen darüber und liest den Satz dann drei Mal, bis man zur Erkenntnis kommt, dass ein Fehler vorliegt.


  • Ich habe/würde nie Geld für in App-Käufe ausgeben. Ansonsten ein recht schöner Artikel APit.


    • Darf ich fragen warum?


      •   32

        Einfach mal rechnen, was Du bei InApp-Käufen ausgibst, da kommen wahrscheinlich nette Summen zusammen. Beim Einmalkauf gehört Dir das Spiel, Du kannst es irgendwann wieder Spielen, ohne noch einmal Geld zu bezahlen. Wenn Du ein Freemium-Game neu spielst, sind Deine Investitionen in Rüstung, Lutscher und Ähnliches futsch.
        Mit einer Freischaltung via InApp-Kauf habe ich dagegen kein Problem.


      • Gibt auch gemoddete Apps, Spiel und alle In-App Käufe für lau und Werbung auch weg. :D


      •   32

        @Tobias: Du bist ein Held! Diese "gemoddete Apps" enthalten allerdings noch weitere tolle Features, die Du merkwürdigerweise nicht erwähnt hast: Viren, Spionagesoftware und die exklusive Mitgliedschaft in diversen Botnetzen...
        Einfach mal ab und zu das Hirn anschalten!


      • Super tip! Willste es nich kaufen, klau es doch einfach! Und dann noch öffentlich Posten... Ich fürchte da bringt Hirn einschalten auch nix mehr!

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Alles klar!