Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 5 Kommentare

Aus Intel Vaunt wird North Focals: Die Laser-Brille kommt 2019

Auch wenn es die Google Glass nicht so richtig in den Massenmarkt geschafft hat, ist der Grundgedanke so einer smarten Brille lebendiger denn je. Die deutlich dezentere Lösung von Intels Vaunt-Brille hat nun einen Abnehmer gefunden, und zwar mit dem Unternehmen North.

Intel hat seine Vaunt-Technologie für smarte AR-Brillen verkauft, und zwar zusammen mit allen wesentlichen Patenten. Der Käufer ist das Startup North, das mit der Brille namens Focals einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgte. Über die Höhe des Deals ist nichts bekannt. Sowohl die Vaunt als auch die Focals sollen Smart Glasses sein, die aussehen wie eine normale Brille und die technologischen Fähigkeiten möglich unsichtbar machen. Smart sein ohne aufzufallen ist hier das Motto.

Intel hatte Vaunt nicht entwickelt, um sie als eigenes Produkt auf den Markt zu bringen, sondern um die Technologie zu veräußern oder gemeinsam mit einem Hardware-Partner massentauglich zu machen. Das ist mit North nun gelungen, das kanadische Unternehmen hat zugegriffen. So ein bisschen bleibt Vaunt aber auch zuhause, denn bei der letzten Investorenrunde 2016 hatte Intel ordentlich Geld in North investiert.

Das Bild kommt per Laser direkt auf die Netzhaut

Der Clou der Vaunt-Technologie: Anders als bei der Google Glass werden die Daten nicht auf einem Mini-Bildschirm vor dem Auge dargestellt, sondern direkt mit einem schwachen Laser auf die Netzhaut projiziert. Das macht die Inhalte stets gestochen scharf. Bewegt man die Augen ein wenig nach oben, verschwindet das Bild automatisch wieder, da der Laser unbeweglich ist. Das soll die Ablenkung durch die Technologie reduzieren.

Diese Art der Projektion steckt prinzipiell auch in den Brillen von North, die im Laufe des kommenden Jahres ausgeliefert werden sollen. Damit die Ausrichtung des Projektors stimmt, müssen die Gestelle an das jeweilige Gesicht angepasst werden. Das geschieht im Prinzip wie bei einer normalen Brille auch bei einem Optiker, der jedoch mit den North-Brillen vertraut und speziell geschult sein muss. Die Vaunt-Patente von Intel dürften dazu dienen, die eigene Technologie weiter zu verfeinern.

Wäre so eine smarte Brille was für Euch?

Quelle: The Verge

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

5 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Das hört sich ja mal gut an. Könnte das nächste Ding werden. Wenn Qualität und Akku in Ordnung sind. Beim Letzteren gibt es ja meist Probleme. Kann man Aktien von denen kaufen?


    • Hab auf die schnelle keine Aktien gefunden.
      Bei Startups kannst du meist direkt einsteigen.
      Du musst diese halt anschreiben um passiver Teilhaber zu werden.


  • Ich schließe mich da den Fragen von Jörg W. an. Darüber hinaus wäre ich schone Interessiert. Ich bin selbst Brillenträger. Eine Smarte Brille, in die ich auch noch meine Gläser einsetzen könnte wäre wohl, wenn erschwinglich, ein möglicher Kandidat für mein nächstes Brillengestell.


  • Schicke Leserbrille.🤓


  • 1.Kommt auf die Inalte an die man durch die Brille bekommt .
    2. Wie ist das fürs Auge wenn es direkt auf die Netzhaut einwirkt ?
    3.Was kostet der Spaß?

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern