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2 Min Lesezeit 53 Kommentare

Aus der Traum: E-Sports kommt nicht zu Olympia

Es ist eine herbe Enttäuschung für alle E-Sports-Fans und natürlich vor allem für die Sportler selbst: Anders als es noch vor wenigen Wochen schien, hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den Bestrebungen der E-Sportler, an den olympischen Wettkämpfen teilzunehmen, eine klare Absage erteilt.

Der DOSB verkündet in einer Stellungnahme, dass eine Aufnahme von E-Sports in die olympischen Disziplinen angedacht sei. Es heißt konkret, "dass eGaming in seiner Gesamtheit nicht den zentralen Aufnahmekriterien entspricht, die das Sport- und Verbändesystem unter dem Dach des DOSB konstituieren und prägen." Damit sind die Träume der E-Sportler, mit ihren Skills um Medaillen zu kämpfen, passé.

Razer 2 06
Gaming wird auch auf Smartphones immer mehr zum Thema, auch Dank Firmen wie Razer. / © AndroidPIT

"Passt nicht zu dem, was den organisierten Sport prägt"

Die Reaktion kommt prompt: "Monatelang hat sich der DOSB über eSport ausgetauscht und informiert, aber die Positionierung zeigt, dass es weiterhin kaum Verständnis über die eSport-Bewegung gibt", so Präsident Hans Jagnow vom eSport-Bund Deutschland (ESBD). Nach der Meinung des DOSB sei Sport allgemein "eine außerordentlich breite Palette höchst unterschiedlicher virtueller Angebots- und Spielformen mit Wettkampfcharakter". Das trifft für Jagnow genau auf E-Sports und E-Gaming zu, vor allem bei Sportspielen wie FIFA19 oder NBA2K.

Populäre E-Sports-Titel wie Dota2 und League of Legends finden beim DOSB keinen Anklang: "In den virtuellen Sportarten sehen wir für unsere Vereine und Verbände Potenzial für eine Weiterentwicklung. E-Gaming hingegen passt nicht zu dem, was den gemeinwohlorientierten organisierten Sport prägt", sagte die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker.

Quelle: Sportschau

Top-Kommentare der Community

  • Robin Hut vor 2 Wochen

    Das ist doch einfach nur krank! Wer ernsthaft erwartet, dass Computer-Spielereien bei Olympia zugelassen werden, der sollte dringend psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

    Bevor e"Sports" (korrekt wäre wohl eher die Bezeichnung eDaddelei) zu Olympia käme, müsste zunächst mal Nasebohren mit anschließendem Popel-Weitschnipsen als olympische Disziplin aufgenommen werden. Das wäre genauso geistreich!

  • Ohlib R vor 2 Wochen

    Absolut richtige Entscheidung.
    Es kann ja hier nur um kommerziell erhältliche Spiele gehen, da wäre ein olympisches Turnier ja quasi eine Dauerwerbeveranstaltung. Und dann: Welche Fußballsimution darf es denn sein? FIFA? Soccer Stars? Footballmanager? Wer am meisten zahlt, gewinnt.
    Gaming lässt viel weniger Möglichkeiten für Fehler zu als die Realität, also hat es dort jeder relativ schnell sehr leicht.
    Ist das Spielen mit einem besseren Rechner oder einem speziell angefertigten Controller Doping?

53 Kommentare

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  • Der Sport hat das Doping und der E-Sport seine Cheats....passt doch! Ich finde das ist doch heutzutage ausreichend, oder? /S


  • Das Foto von Shu <---> E-Sports
    Passt^^


  • ==hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den Bestrebungen der E-Sportler, an den olympischen Wettkämpfen teilzunehmen, eine klare Absage erteilt.==

    Sieh an, Sportfunktionäre treffen auch mal intelligente Entscheidungen und schielen hier nicht mal aufs Geld (Sponsoren, Marketing).

    ....sehr gut...👍👍👍👍

    .....ein riesiger Unterschied, ob ich meinen eigenen Hintern hochwuchte und nach draußen bewege, oder die Gaming Mouse wutentbrannt in die Ecke
    werfe weil mich gerade einer "erschossen" hat.........


  • Und das ist auch gut so. Kinder und Jugendliche sollen auf keinen Fall ermutigt werden sich diese Art von „Sportlern“ zum Vorbild zu nehmen.
    Es wird schon genug ungesunder Schrott promoted, das müssen wir nicht auch noch mit ausgebleichten Mancave- Leichen und Doritos/ MTN Dew tun.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Achja? Was machen denn diese ACH so schlimmen professionellen Gamer schlechter oder verwerflicher, als die "echten" Sportler. Ich bin gespannt.


      • Ich sage nicht, dass professionelle Gamer "schlecht" oder "verwerflich" sind.
        Jeder kann und soll machen was er will.

        Ich finde es nur bedenklich, dass man hier einen ungesunden Lebensstil promoted, der unter anderem auch bei vielen Kindern anklang findet.
        Wenn du dir einige dieser Profis ansiehst, sind sie genau das: ausgebleicht und ungesund.
        Bei Kindern führt der damit verbundene Vitamin D Mangel nicht selten zu Entwicklungsstörungen, das fehlende Sonnenlicht darüberhinaus zur Fehlbildung der Augen und zu Kurzsichtigkeit.

        Ich habe nichts gegen "Gamer" oder das Spielen per se.
        Spielen tue ich schließlich selbst, aber der Ausgleich ist entscheidend.
        So habe ich über den Tag ausreichend Bewegung im Freien, treibe aktiv Sport, esse (möglichst) ausgewogen und konsumiere vielleicht zwei Mal im Jahr Alkohol.
        Dann kann man sich auch mal eine 8 stündige Session erlauben.

        Kinder sollten ohnehin mehr Zeit draußen und mit Gleichaltrigen verbringen, allein schon der Sozialisierung wegen.


      • Wer sagt, dass nicht beides geht? Das ist wieder so ein unnötiges Schubladendenken.


      • @Simeon S.

        Ich sehe hier niemanden, der das behauptet. Du etwa?
        Kommentar nochmal lesen und verstehen, dann erübrigen sich weitere Fragen.


      • Leistungssport ist auch nicht gerade gesund. Besonders der Teil mit dem Doping und dem Trainieren bis über die Leistungsgrenze...und dann sind wir wieder bei Doping und dann bei der Leistungsgrenze und dann Doping, Leistung, Doping.......es muss noch nicht mal illegal sein.


  • Sehr vernünftige Entscheidung


  • Das ist doch einfach nur krank! Wer ernsthaft erwartet, dass Computer-Spielereien bei Olympia zugelassen werden, der sollte dringend psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

    Bevor e"Sports" (korrekt wäre wohl eher die Bezeichnung eDaddelei) zu Olympia käme, müsste zunächst mal Nasebohren mit anschließendem Popel-Weitschnipsen als olympische Disziplin aufgenommen werden. Das wäre genauso geistreich!


    • eSports ist wie Schach: Man mus sich sehr konzentrieren und überlegt vorgehen. Das ist nicht einfach nur zocken, da gehört schon mehr dazu. Hat trotzdem nix in der Olympia zu suchen, genauso wenig wie Schach, viele Leute interessieren sich einfach nicht dafür.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Wow, da hat jemand anscheinend wirklich sehr viel Ahnung von professionellem "Daddeln". Nicht.

      Zugegeben, bei Olympia hat sowas nichts zu suchen. Jedoch anderen nur aufgrund dessen eine psychische Störung anzuhängen, DAS ist mMn krank.

      Und trotzdem ist eSports nicht irgendein dahingerotzter Quatsch sondern kann, wie gesagt vor allem im professionellen Bereich, unglaublich anstrengend sein, weil du dich extrem konzentrieren musst, du musst perfekt mit deinem Team Zusammenspielen und der kleinste Fehler kann zur Niederlage führen
      Es ist eben ein Denksport.

      Beschäftige dich mit dem Thema, bevor du solchen geistfreien Bullshit von dir gibst.

      CKone


      • @Tim:
        Lustig! Ich wusste vorher schon ganz genau, dass von dir so ein recht ungescheiter Kommentar kommen wird. Interessant, nicht wahr?! Du bist einfach zu leicht zu durchschauen und zu berechenbar. Schön, dass ich wieder bestätigt wurde. 🙂

        Du gibst also zu, dass Computerspiele nichts bei Olympia zu suchen hat? Bravo! Dann sind wir uns ja einig. Somit hättest du dir deinen restlichen Dummquatsch eigentlich sparen können.

        Auch wenn du es mir dummerweise gerne unterstellen möchtest, habe ich nicht geschrieben, dass Computerspielereien insgesamt nur ein "dahingerotzter Quatsch" wären! Wem es Spaß macht, der soll es gerne in seiner Freizeit machen. Nur zuviel vor dem PC zu sitzen und zu Zocken, ist schädlich, wie man bei zahlreichen Kindern, Jugendlichen und leider auch einigen Erwachsenen heutzutage wunderbar erkennen kann.
        Du solltest aber auf jeden Fall lernen, richtig zu lesen und vor allem erstmal zu begreifen, was du liest, bevor du irgendwelchen Bullshit in die Kommentare schreibst!
        Aber es ist ja leider nichts Neues, dass du hier den Leuten gerne mal die Worte im Mund umdrehst, um ihnen anschließend hanebüchene Unterstellungen zu machen. Gewöhne dir das einfach mal ab!

        Computerspielereien können anstrengend sein, man muss sich konzentrieren usw.? Puuuh! Das ist ja wirklich Wahnsinn!
        Mein Lieber, bei sehr vielen Dingen im Leben muss man überlegt vorgehen, sich konzentrieren, sich körperlich anstrengen, der kleinste Fehler kann fatale Folgen haben usw..
        Wie wäre es dann bitte mit olympischem Sex?! Oder mit Kochen?! Mit Mikado, Monopoli, Mensch ärgere dich nicht, Kreuzworträtseln, Wattwandern, Boßeln/Klootschießen, Aqua-Fitness, Angeln, Krabben pulen, Fotografie, Rasenmähen usw. usw.? Wer der Meinung ist, dass all diese Dinge olympisch(!) werden sollten, der braucht genauso psychiatrische Hilfe wie diejenigen, die Computerspielereien bei Olympia sehen möchten. Das ist der Punkt. Hast du es jetzt begriffen?

        Und am PC zu zocken ist genauso wenig Sport oder Denksport, wie den ganzen Tag irgendwelche schmutzigen Phantasien zu haben. Am PC zu spielen/zocken/daddeln ist eine banale Freizeitbeschäftigung mit wenig geistigem Tiefgang, nicht mehr und nicht weniger (wir reden hier nicht über Lernprogramme, die u.U. hilfreich sein können!).

        Also, Junge, beschäftige dich einfach mal mit dem Themen "Leben" und "Alltag", statt dich rund um die Uhr mit Smartphones zu beschäftigen und stundenlang am PC zu daddeln. Dann findest du bestimmt auch wieder zurück zur Realität und lässt dich nicht mehr zu solchen absonderlichen Kommentaren hinreißen.


      • @ Robin Hut

        Chapeau, schöner Text von dir.
        Deine Aussage kann ich vollumfänglich teilen (Leben, Sport, Realität)👍👍👍

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