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Audi: Der e-tron lässt weiter auf sich warten

Noch vor Ende dieses Jahres sollte Audis Kampf um die elektrische Automobil-Zukunft mit dem e-tron richtig Fahrt aufnehmen. Doch daraus wird dieses Jahr leider nichts und Geduld ist gefragt, denn es hakt noch bei der Software.

Das Jahr nähert sich dem Ende und noch fehlt jede Spur von Audis e-tron. Bereits Mitte Oktober wurde bekannt, dass bei dem Elektroauto mit einem verspäteten Serienanlauf zu rechnen ist, der für eine Verzögerung von vier Wochen oder gar mehreren Monaten sorgen könnte. Jetzt zeigen Recherchen von electrive.net, warum der e-tron nicht ins Rollen kommt: Es gibt Probleme mit der Typgenehmigung.

Diese wurde nämlich der Webseite zufolge wegen massiver Software-Probleme vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch nicht erteilt. Das scheinen die "zulassungsrelevanten Softwareänderung" zu sein, von denen im Oktober die Rede war. In einem Statement von Audi heißt es:

"Für das harmonische Zusammenspiel und ein makelloses Kundenerlebnis hat Audi kurzfristig eine Teilsoftware angepasst, was eine erneute Homologation durch die Behörden zur Folge hat. Es handelt sich explizit nicht um ein grundlegendes Problem bei der Zulassung."

Desweiteren heißt es, dass eine Pilotflotte für die Breitenerprobung im Straßeneinsatz sei und, dass nach erfolgreichem Abschluss des "Homologationsprozess" der neue Start des Vorverkaufs bekanntgegeben werde.

androidpit audi etron
Die Außenspiegel wurden beim e-tron durch Kameras ersetzt. / © AndroidPIT

Was ist mit den Vorbestellern?

Offen bleibt, wie es für Kunden weiter geht, die den e-tron vorbestellt haben. Wer sich das Elektroauto mit der 95-kWh-Batterie bestellt hat, musste 2.000 Euro anzahlen. Allerdings hieß es dort, dass die Reservierung verfällt, wenn man bis zum 31. Januar 2019 keinen Kaufvertrag abgeschlossen hat. Von Audi hieß es dazu, dass man "in Abhängigkeit vom weiteren zeitlichen Verlauf eine kundenfreundliche Lösung finden" werde.

In den kommenden Tagen sollen Vorbesteller über den weiteren Ablauf informiert werden. Laut electrive.net sei das auch bitter nötig, da bei dem Mobil-Magazin zuletzt mehrere Reservierer des e-tron den mangelnden Kunden-Support seitens Audi beklagten.

Quelle: Electrive

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7 Kommentare

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  • Volkswagen...Wie heisst es so schön: Wer einmal lügt....


  • Seit den achtziger Jahren probieren und zeigen die deutschen Autobauer regelmäßig Showcars mal elektronische mal mit Wasserstoff. Doch bisher hat nur Tesla familientaugliches Autos im Verkauf. Seit 30 Jahren fuschen und testen die Deutschen, aber kriegen es nicht hin. Traurig von einer Erfindernation....


  • Peinlich, peinlich. Da war wohl die Qualität der "Code-Monkeys" nicht ausreichend. Da hätte man wohl besser ein paar versierte Spezialisten ransetzen sollen, die aber eben nicht für Peanuts arbeiten.


  • Wenn man schon derart pathetisch einen Auslieferungsstopp ankündigt, muss ja etwas schwer im Argen sein.
    Aber nichtsdestotrotz scheint das Produkt dem zu entsprechen, was die deutsche Übersetzung der Modellbezeichnung aus dem Französischen (étron) verheißt.


    • Naja, wenn schon die großen Softwarekonzerne es nicht schaffen reibungslos funktionierenden Code auf unsere Geräte zu bringen, wundert es mich nicht dass Audi hier auch Probleme hat. Man hat sich ja auch bei der Abgasreinigung "vercodiert" :D

      Tesla schafft es allerdings auch nicht 100%ig und die Kisten gibt es schon ein paar Jahre - also lieber so, als mit "verbuggten" Fahrzeugen die Straßen blockieren oder Menschenleben gefährden - zumal der E-Tron eh nur ein Nischenprodukt ist, die ~ 15 Vorbesteller werden es verkraften können, etwas warten zu müssen - müssten Sie bei allen anderen Fahrzegen schließlich auch, wenn sie nicht auf dem Hof stehen - außerdem haben sie so die Chance, dass eine Ladeinfrastruktur existiert wenn ihr Fahrzeug aus dem Werk kommt. Denn wenn die Hersteller das so handhaben wie bei Verbrennern, braucht man die Ladesäule relativ schnell nach der Abholung :D

      Das mit dem Namen war war mir allerdings noch nicht bekannt :D vielen Dank dafür!!!


      • Normalerweise schreibt man erst mal eine stabile "Basic"-Version mit den Kernfeatures, und liefert den Schicki-Micki Krempel nach.

        Auch kann man Software automatisch soweit testen, dass Schwachstellen bekannt sind. Ich vermute da luschige Zusammenarbeit mit "Kooperationspartnern" und Flickschusterei von Billigheimern.

        Die Auto-Industrie steht wegen dem E-Auto und autonomen Fahren vor einem Umbruch. Nicht zufällig ist Tesla als Silicon-Valley-Startup führend.


      • Es wird ja nicht gesagt, worin das Softwareproblem eigentlich besteht. Um die Motorsteuerung /-regelung (Leistungselektronik) kann es ja nicht gehen, denn wie ein E-Motor in Betrieb genommen wird, lernt man schon in der Ausbildung im Bereich Elektrotechnik / Elektroinstallation usw.

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