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Asus ZenFone 3 im Test: Immer besser und besser

Nach dem beliebten ZenFone 2 hat Asus nun den Nachfolger, das ZenFone 3, auf den Markt gebracht. Beim aktuellsten Smartphone zeigt Asus, dass sie auch Design und Verarbeitung können. Auch das ZenFone 3 ist wie der Vorgänger in verschiedenen Versionen erhältlich. So gibt es unterschiedliche Kombinationen aus Arbeitsspeicher, Hauptspeicher und Bildschirmgröße. Für unseren Test stand das ZE552KL, welches mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist. Aber ist das Asus ZenFone 3 so unglaublich wie der Slogan verspricht? 

Smartphone-Meldung: “Nicht genug Speicherplatz verfügbar.”
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Bewertung

Pro

  • Verarbeitungsqualität
  • Sehr heller Bildschirm
  • Gute Kamera
  • Sehr gute Akkulaufzeit

Contra

  • Viel Bloatware
  • Recht dickes Gehäuse
  • Zu teuer

ASUS ZenFone 3: Preis und Verfügbarkeit

Offiziell wurde das ZenFone 3 auf der Computex am 30. Mai 2016 präsentiert. Im letzten Oktober war es dann in den ersten Märkten erhältlich. Die kleinste Ausführung des ZenFone 3 mit 5,2 Zoll Bildschirm ist für 379 Euro zu haben. Der größere Bruder mit 5,5 Zoll Bildschirm (unsere Test-Version) ist für 399 Euro erhältlich.

Das Zenfone 3 gibt es in den folgenden Varianten:

  • ZenFone 3 Laser: die günstigste Variante, mit Snapdragon 430 Prozessor, 5,5 Zoll Bildschirm, 2 bzw. 4 GByte Arbeisspeicher und 32/64 GByte Hauptspeicher
  • ZenFone 3 Max: auch wenn der Name es anders suggeriert, handelt es sich hierbei um die kleinste Version des ZenFone 3. Das Max ist mit einem MediaTek Prozessor bestückt, dem 2 beziehungsweise 3 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Als Hauptspeicher kommen 16/32 GByte zum Einsatz.
  • ZenFone 3: Unsere Testversion mit Snapdragon 625, 5,5 Zoll Bildschirm und erhältlich mit 3 GByte oder 4 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte oder 64 GByte Hauptspeicher.
  • ZenFone 3 Deluxe: Das Spitzenmodell des Zenfone 3 mit Snapdragon 821 und 5,7 Zoll Bildschirm. Satte 6 GByte stehen als Arbeitsspeicher zur Verfügung, der Hauptspeicher ist mit bis zu 256 GByte auch nicht zu knapp bemessen.

ASUS ZenFone 3: Design und Verarbeitung

Wie schon erwähnt, legt Asus vor allem in Sachen Design und Verarbeitungsqualität deutlich zu. Vor allem kommen beim ZenFone 3 bessere Materialien zum Einsatz, es besteht komplett aus Glas und Metall. Somit erinnert es durchaus an das Samsung Galaxy S6, eine Verwechslung ist aber ausgeschlossen, da es doch klare Unterschiede gibt. Auch hier entsteht aber ein bekanntes Problem beim Einsatz von Glas: Auch das ZenFone 3 ist sehr anfällig für Fingerabdrücke.

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Das ZenFone 3 ist deutlich hochwertiger als sein Vorgänger. © AndroidPIT

Wie schon gesagt, kann man auch bei Verarbeitung einen deutlichen Schritt nach vorne feststellen. Es fühlt sich toll an, Spaltmaße lassen wenig zu wünschen übrig und es knarzt oder wackelt nichts. Kurz gesagt, Asus hat hier einen richtig guten Job gemacht und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Im Vergleich zum ZenFone 2 sind hier klare Unterschiede in der Anmutung zu spüren. Wirklich einfach zu bedienen ist es aber allein durch die Größe nicht unbedingt. Leider ist die Rückseite nicht gebogen, daher liegt das Smartphone nicht sehr gut in der Hand.

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Die Rückseite ist anfällig für Fingerabdrücke. © AndroidPIT

Die Vorderseite wird selbstverständlich vom Bildschirm dominiert, die Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis gehört allerdings nicht zu den besten am Markt (sie liegt bei nur 70,6%). Dieser Bereich um das Display wird allerdings genutzt, so setzt Asus kapazitive Bedienungselemente ein und spart sich so den Platz auf dem Bildschirm. Im Gegensatz zu Samsung hält sich Asus hierbei an die Vorgaben von Google: der Zurück-Button befindet sich wie gewohnt links, die Multitasking-Button rechts.

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Power-Button und Lautstärke-Wippe befinden sich am rechten Rand. © AndroidPIT

Der obligatorische Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite des ZenFone 3. Dieser ist nicht wie bei vielen Konkurrenten rund sondern rechteckig. In meiner Testphase hat er stets schnell und akurat reagiert. Er ist aber nicht nur zum Entsperren gut, sondern kann auch Anrufe annehmen oder die Kamera auslösen. 

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Auf der Rückseite befinden sich die Kamera und der eckige Fingerabdrucksensor. © AndroidPIT

Direkt über den biometrischen Sensor befindet sich die Kamera. Diese steht leider etwas über, wodurch das Smartphone, wenn es auf dem Rücken liegt, etwas wackelt. Die Kamera ist mit einem Dual-LED-Blitz und Autofokus mit Laser-Fokus ausgestattet.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es sich beim ZenFone 3 um ein schönes Smartphone handelt, das Design ist aber nicht wirklich eigenständig. Es ist zwar schön, aber auch nichts besonderes.

ASUS ZenFone 3: Display

Wie oben schon erwähnt, ist das ZenFone 3 mit insgesamt 3 Bildschirmgrößen erhältlich, 5,2 Zoll, 5,5 Zoll und das Top-Modell mit 5,7 Zoll. Unser Testgerät ist das normale Zenfone 3, welches mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ausgestattet ist, welcher in Full HD (1920 x 1080) auflöst und somit eine Pixeldichte von 401 DPI aufweist. QHD wäre natürlich wünschenswert gewesen, bringt aber wohl nur bei VR-Anwendungen einen echten Vorteil. Für letzteres ist das ZenFone 3 daher nicht die erste Wahl. Um die optimale Sicherheit zu gewährleisten, setzt Asus Gorilla Glas 2,5D ein.

Der Bildschirm des Zenfone 3 ist sehr hell

Das Display hat bei meinen Tests einen guten Eindruck hinterlassen. Es ist sehr hell. Die Lesbarkeit ist hervorragend und das IPS-Display bietet sehr gute Kontrastwerte. Auch im direkten Licht zeigt das ZenFone 3 hier keine Schwächen. Auch Reflektionen halten sich auffällig zurück und das Display ist stets sehr gut ablesbar.

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Das Display des Zenfone 3 ist sehr hell. © AndroidPIT

Einen Kritikpunkt gibt es dann aber doch, die Farbtreue. Grundsätzlich tendiert das Display zu blau. Hier kann aber glücklicherweise in den Einstellungen Abhilfe geschaffen werden. Wechselt einfach den Farbmodus auf “Balanciert” und schon sehen die Farben besser aus.

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In den Einstellungen könnt Ihr die Farbwiedergabe anpassen. © AndroidPIT

Der Bildschirm hat mich durchaus überrascht, natürlich im positiven Sinne. Passt man die Farbwiedergabe etwas an, kann er vollends überzeugen.

ASUS ZenFone 3: Software

Kommen wir zum größten Problem des ZenFone 3, die Software im Gewand der ZenUI 3.0. Asus gehört zu den Herstellern, die es bevorzugen Android komplett neu zu gestalten. Beim ZenFone 3 führt das zur größten Schwäche des Smartphones. Bei der Hardware hat Asus große Schritte nach vorn gemacht, nur die Software hinkt noch deutlich hinterher.

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Das ZenFone 3 wird mit Android 6.0.1 ausgeliefert. © AndroidPIT

Die neueste Version des ZenUI basiert auf Android 6.0.1 Marshmallow, die Unterschiede zur Variante unter Android Lollipop sind aber leider gering. Die Anzahl der vorinstallierten Apps wurde reduziert. Viele der noch existierenden können desweiteren deaktiviert, allerdings nicht deinstalliert werden. Wünschenswert wäre hier natürlich, dass man unerwünschte und nicht benötigte Apps einfach deinstallieren könnte und somit Speicherplatz freigegeben wird.

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Auf dem ZenFone 3 sind noch immer viele Apps vorinstalliert. © AndroidPIT

Was aber wirklich nervt, ist die Anzahl von Funktionen und Features, die wirklich nicht brauchbar sind und auch überhaupt nicht nötig sind. Vor allem die Bereinigungs-Apps können einen zur Verzweiflung treiben. Nicht nur nutzen sie wertvollen Speicher (auch wenn 64 GByte nicht zu knapp bemessen sind) und nerven einen täglich mit uninteressanten Benachrichtigungen. Möchte man also nicht von solch unnützen Apps gestört werden, führt kein Weg an der Deaktivierung der Dienste vorbei. 

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Bereinigungsapps der Hersteller können nervig sein, wie auch in diesem Fall. © AndroidPIT

ASUS ZenFone 3: Performance

Das ZenFone 3 ist mit einem Mittelklasse-Prozessor ausgestattet, dem Qualcomm Snapdragon 625. Es ist allerdings recht unfair, ihn also Mittelklasse zu bezeichnen, da Qualcomm dafür gesorgt hat, dass er mittlerweile auch mit mehr Arbeitsspeicher gekoppelt werden kann.

Das normale ZenFone 3 gibt es in zwei Varianten: die kleinere mit 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Hauptspeicher und die größere mit 4 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Hauptspeicher. Wir durften die größere Version testen.

Die Unterschiede zum Vorgänger, dem ZenFone 2, sind offensichtlich. Letzteres war mit Intel Z3580 / Z3560 Prozessor und 2 GByte Arbeitsspeicher deutlich schwächer auf der Brust. Die Performance des ZenFone 3 wiederum ließ wenig zu wünschen übrig. Natürlich ist es weit entfernt von der Performance eines Galaxy S7, aber von einem Mittelklasse-Smartphone in dieser Preisklasse kann man das auch nicht erwarten. Die UI läuft sehr flüssig und es gab nur selten längere Denkpausen. Für einen normalen Nutzer reicht die Performance absolut aus.

Hier ein paar Testergebnisse für unsere Benchmark-Fans:

Geekbench 4.0 single-core Geekbench 4.0 Multi-Core PCMark Work Performance 3DMark Slingshot OpenGL 3.0 3DMark Slingshot OpenGL 3.1 Google Octane 3DMark Ice Storm Unlimited 2.0
841 4058 4796 894 493,5 4705 14063

Für aufwendige Spiele nutzt das ZenFone 3 eine Adreno 506 GPU. Zum Vergleich: Auch das Moto Z Play nutzt diesen Grafikchip. Mit dieser GPU liefert das ZenFone 3 durchaus gute Ergebnisse und Spiele wie Riptide GP2 oder Asphalt 8 liefen ruckelfrei. Dabei hielt sich die Wärmeentwicklung erfreulicherweise in Grenzen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der USB-Typ-C-Anschluss, der leider noch auf USB 2.0 basiert. Aber immerhin ist das ZenFone 3 ein Dual-SIM fähiges Handy. Beachtet allerdings, dass nur die erste SIM-Karte dabei UMTS und LTE nutzen kann, die zweite muss sich mit GSM zufrieden geben. NFC sucht man beim Zenfone 3 leider vergebens.

ASUS ZenFone 3: Audio

Das ZenFone 3 hat wie viele seiner Konkurrenten nur einen Mono-Lautsprecher. Dieser befindet sich am unteren Rand des Smartphones und kann so bei Spielen oder beim Genuss von Videos schnell verdeckt werden. Der Sound ist aber gut und sehr neutral. Es ist lauter als man erwarten würde und macht somit durchaus Spaß. Wie so häufig lässt die Klangqualität mit steigender Lautstärke ab, der Ton wird dann zunehmend blechern. Dieses Problem kann allerdings bei vielen Smartphones beobachtet werden.

Der Sound des Mono-Lautsprechers des Zenfone 3 ist sehr neutral

Das ZenFone 3 ist auch für Hi-Res-Audio zertifiziert, ein Label, das für besonders guten Sound steht. In Realität ist der Unterschied zu anderen Smartphones aber kaum zu merken. Die Zertfizierung macht daher eher den Eindruck eines Marketing-Gags als dass sie wirklich aussagekräftig wäre. Der Sound ist gut, aber eben nicht überragend.

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Die mitglieferten Kopfhörer sind nicht zu empfehlen. ©AndroidPIT

ASUS ZenFone 3: Kamera

Auch bei der Kamera hat Asus selbstverständlich zugelegt. Hatte das ZenFone 2 noch eine 13-MegaPixel-Kamera, wurde dem ZenFone 3 eine 16-MegaPixel-Kamera spendiert. Beide Kameras haben eine f/2.0 Blende. Das neue Smartphone hat zudem noch einen Laser-basierten Autofokus, Dual-LED-Blitz und Videos können in 4K-Auflösung (Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde) aufgenommen werden.

Aber wie gut sind die Bilder? Durchaus überzeugend. Die Bilder sind wirklich gut und zeigen sehr neutrale Farben. Auch der Kontrast lässt wenig zu wünschen übrig. Der Fokus arbeitet sehr schnell und auch der optische Bildstabilisator verbessert das Ergebnis spürbar. Auch in schlechten Lichtverhältnissen zeigt das ZenFone 3 keine Schwächen und demonstriert hier eine bessere Performance als zum Beispiel das Honor 8. Hier empfiehlt sich der manuelle Modus um alles aus der Kamera rauszuholen.

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Vor allem der manuelle Modus lässt viele Einstellungen zu. © AndroidPIT

Auch einen besonderen Modus bringt das ZenFone 3 mit: den Super Resolution Modus. Hierbei werden 4 Bilder miteinander kombiniert und es ensteht ein Bild mit einer 65-MegaPixel-Auflösung. Solange Ihr Eure Bilder allerdings nicht in Poster-Größe ausdrucken möchtet, empfiehlt sich dieser Modus nicht unbedingt.

Damit Videos trotz fehlender optischer Stabilisierung noch gut aussehen, spendiert Asus dem ZenFone 3 einen elektronischen Bildstabilisator. Die Frontkamera ist vor allem für Selfies ausgelegt. Sie löst mit 8 MegaPixel auf und auch hier ist eine f/2.0 Blende verbaut. Die Ergebnisse sind gut und besser als bei vielen Konkurrenten, aber auch nicht überragend.

ASUS ZenFone 3: Akku

Der Akku des ZenFone 3 fasst 3000 mAh. Wie in den meisten aktuellen Smartphones, ist auch hier der Akku fest verbaut und kann nicht gewechselt werden.

Im alltäglichen Gebrauch präsentiert sich das ZenFone 3 aber als regelrechter Dauerläufer. Ich bin locker auf 1,5 Tage Laufzeit gekommen. Nutzt Ihr Euer Smartphone nicht ganz so häufig, könnt Ihr auch mit 2 Tagen rechnen. Im Laufe eines Tages nutze ich SMS, WhatsApp, surfte im Internet, hörte Musik, schaute ein paar YouTube Videos. Selbstverständlich habe ich auch ein paar Telefonate getätigt. Selbst unter Last wie energiehungrige 3D-Spiele zeigt das Zenfone 3 hier keine Schwächen. Während einer einstündigen Gaming-Session mit Asphalt 8 verlor es gerade einmal 15% seiner Akkukapazität, vergleichebare Smartphones büßen hier schnell mehr als 20% ein.

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Das ZenFone 3 kommt mit USB-Typ-C-Anschluss. © AndroidPIT

In unserem Akku-Benchmark Test PCMark kommt das ZenFone 3 auf herrausragende 10 Stunden und 17 Minuten mit voller Bildschirm-Helligkeit. In diesem Test wird die normale Smartphone-Nutzung mit allen gängigen Alltagsprozessen belastet und der Zeit zwischen 80% bis 20% des Akkus gemessen.

Geht dem ZenFone 3 doch mal die Energie aus, so kann es dank Quick Charge 3.0 wieder schnell aufgeladen werden. Laut Asus soll das Smartphone so innerhalb von 39 Minuten auf 60% Akku-Kapazität geladen werden können. Auf die Minute genau kann ich das nicht bestätigen, aber die Zeit wirkt sehr realistisch. In gut 90 Minuten war das ZenFone 3 komplett aufgeladen.

ASUS ZenFone 3: Technische Daten

Abmessungen: 152,6 x 77,4 x 7,7 mm
Gewicht: 155 g
Akkukapazität: 3000 mAh
Display-Größe: 5,5 Zoll
Display-Technologie: LCD
Bildschirm: 1980 x 1080 Pixel (410 ppi)
Kamera vorne: 8 Megapixel
Kamera hinten: 16 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 6.0 - Marshmallow
Benutzeroberfläche: ZenUI
RAM: 3 GB
4 GB
Interner Speicher: 32 GB
64 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 625
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, Dual-SIM , Bluetooth 4.2

Abschließendes Urteil

Schon im Jahr 2015 ist Asus mit dem ZenFone 2 eine Überraschung gelungen. Auch die aktuellste Variante, das ZenFone 3, kann in unserem Test überzeugen. Es ist ein tolles Smartphones, das sicher viele potenzielle Käufer ansprechen wird. Asus hat somit die Messlatte für sich selber nach oben verschoben. Vieles fehlt dem ZenFone 3 wahrlich nicht: mit einem Premium-Design, einer guten Kamera, einem sehr guten Bildschirm und exzellenter Akkulaufzeit macht es seine Käufer glücklich.

Das Zenfone 3 hat alles, was das Herz begehrt, aber es fehlt im das Besondere um rundum zu überzeugen.

Das Problem? Es fehlt dem ZenFone 3 das gewisse Etwas, dass es von der Konkkurrenz in dieser Preisklasse abhebt.  Für 399 Euro gibt es zum Beispiel schon ein OnePlus 3, das von der Leistung her mehr vorzuweisen hat. Nur etwaige Rabatt-Aktionen können das Asus ZenFone 3 noch zum wirklichen Preis-Leistungs-Sieger machen. Letztendlich bleibt das ZenFone 3 nur ein gutes Mittelklasse-Smartphones, das es noch nicht so richtig mit den Top-Smartphones der Konkurrenz aufnehmen kann. Die Suche nach dem "unglaublichen" geht also bei Asus weiter...

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49 Kommentare

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  • Ihr preist hier im Test die Kamera sehr stark.
    Im geteilten Fotoalbum von euch sehe ich nur verwackelte Bilder.
    was war da los xD?


  • Ich habe seit 5 Tagen das ZenFone 3 deluxe mit 6 GB RAM und 128 GB ROM. Es hat den neuen Snapdragon 821 der mit 2,4 Ghz getaktet ist. Auch die andere Hardware hört sich ganz gut an.
    Im Grunde meint man, dass man ein absolutes Spitzengerät bekommt. ABER!
    In den 5 Tagen habe ich schon mehr Mängel gefunden, als bei einem 160 € Chinahandy.

    1) Der LTE Empfang ist unterirdisch. Wo ich mit JEDEM anderen Handy volles LTE habe, gucke ich mit dem ZenFone in die Röhre!
    2) Radio hören kann man nur für wenige Minuten, dann schaltet es sich einfach aus. (das Radio)
    3) Der AKKU ist VIEL zu schwach für das Handy. Ich komme bei normaler Nutzung (Keine Spiele oder Videos) nicht über einen Tag hinaus. Wenn man doch mal spielt, muss man nach kurzer Zeit aufladen.
    4) Beim wischen durch das Menü friert hin und wieder der Bildschirm ein und meldet sich erst nach ca. 30 Sekunden wieder.

    Ich finde das bei einem "Flagschiff" das hoch gepriesen wurde sehr armseelig! Für einen Preis von 799 € erwartet man eher ein ausgetüfteltes, auf Herz und Nieren getestetes Spitzensmartphone.

    Alles andere ist wirklich gut. Die Verarbeitung, das Display, die Kamera und das Design sind einem guten Smartphone würdig. Aber der Rest.........!


    • Ralf Z. vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      je nachdem, wo sie das Gerät gekauft haben unterstützt es nicht das wichtige 800 MHZ LTE Band!

      Ein Smartphone für Deutschland sollte LTE-FDD mit den Bändern 3 (1800-MHz), 7 (2600-MHz) und 20 (800-MHz) unterstützen. Fehlt hingegen das wichtige Band 20 bei den LTE-Frequenzen, muss man in Deutschland Einschränkungen bei der 4G-Nutzung hinnehmen. Dies gilt besonders für die ländlichen Regionen. Die deutschen Netzbetreiber haben ländliche Gebiete mit den weitreichenden Frequenzen mit 800-MHz ausgebaut. Doch die LTE-Frequenzen der Digitalen Dividende I kommen nicht nur dort zum Einsatz. Vodafone und vor allem o2 nutzen 800 MHz auch in den Städten. Nur die Deutsche Telekom baut alle Städte konsequent mit 1800-MHz aus, während man auf dem Land auf 800-MHz setzt.


  • MIGELL vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Das ist so typisch für Asus:
    5 Monate nach dem Release, konnte man es endlich kaufen... ( Solche "Aktionen" hat Asus schon beim Laser und Deluxe gebracht, entweder viel zu spät bei uns hier erhältlich, oder nur für Asien.. )
    380 € , mit alter Androidversion, dazu Bloatware, und ein katastrophales Screen zu Gehäuseverhältnis....
    Allein die seitl.Bezels, sind schrecklich
    ( genauso wie beim Pixelphone).
    Lobenswert ist die Tatsache, das die seitl. Bautiefe mit nur 7,7mm erfreulich schlank ist.
    Guter Akku, endlich ein Super display (Lesbarkeit) im Gegensatz zum Zenfone 2, die Verarbeitungsqualität hat ein dickes Plus und fluffy fluffy Tempo.
    Allerdings ist mir das persönl. zu wenig was Asus hier bei dem Preis-Leistungsverhältnis anbietet.
    Ein besseres Screen zu Gehaüseverhältnis, keine Bloatware, mit Android Nougat, und ich hätte es mir gekauft....
    Schade, da muss Asus noch mal die Hausaufgaben machen....
    Erfreulich ist, das dieses fette Pummeldesing vom Vorgänger nicht mehr vorhanden ist.
    Also Asus, here we go again...well done....
    Überrascht mich mit dem Zenfone 4 ....😊
    :)


    • Zu dem Preis bekommt man ein s6, mit besserer Cam, wahrcheinlich besserem Display, besserer Cpu und noch mal eine Nummer kleiner.

      Mehr als 250€ kann man dafür nicht verlangen.


      • Gwen Gee vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Das Zenfone hat imo das bessere Display, die Farben sind nicht so verfälscht wie beim S6, das Weiß ist weiß ist nicht blaugrünstichig etc. Die CPU ist gleichwertig, im AnTuTu Benchmark liegen beide gleich auf. Das S6 hat eine etwas bessere Kamera und den Punkt weil es kleiner ist, würde ich auch dem S6 geben. Dafür hat es keinen SD-Kartenslot und die maximal 3 GB RAM sind etwas knapp bemessen. Insgesamt sind die Geräte ziemlich gleichwertig.


  • Gwen Gee vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe lange überlegt, welches neue Smartphone ich mir zulege. Ein Galaxy S7 schien mir ein wenig Perlen vor die Säue, da das Handy das letzte Gerät ist an dem ich spiele, für Performance und VR hab ich einen PC und mobil zusätzlich ein Galaxy Tab S2. Den China-Handys traue ich einfach nicht so ganz, was die Qualität betrifft. Asus ist für mich der qualitativ beste Hersteller von Computerteilen. Deren Boards sind grundsätzlich solide und alle Bauteile sind gleich hochwertig (im Gegensatz zu Gigabyte z.B.) und mein Asus Bildschirm hat ein wahnsinnig tolles TN-Panel, mit dem das IPS Panel des letzten MacBooks nicht annähernd mithalten kann.
    Habe also das Zenfone 3 ( ze520kl bei Amazon für 345 €, französische Anleitung, 32 gb speicher, 4 gb ram sic! ) bestellt und ich wurde nicht enttäuscht. Wie zu erwarten performt das Handy in allen Bereichen gut, es gibt keine Kritikpunkte. Ich habe das Gefühl, das jedes Bauteil qualitativ wertig ist, es wurde nirgendwo zu Gunsten eines herausragenden Merkmales Abstriche bei in einem anderen Punkt gemacht. Leider wird es deswegen wahrscheinlich auch vom Massenmarkt übersehen.
    Gewöhnliche Apps funktionieren genauso schnell wie beim Galaxy S7, der UMTS, GSM und LTE Empfang sind tadellos. Das Display ist sehr gut, sogar etwas schöner als das vom S2 Tab, bei dem mir das Weiß im Vergleich stark blau-grünstichig vorkommt.
    Die Kamera ist sehr gut, wenn man einige der Auto-Einstellungen ausstellt, die leider das Bild oft verschlechtern, statt verschönern. Den Bildstabilisator weiß ich sehr zu schätzen, da meinen altes Handy keinen hatte und der Unterschied deutlich ist. Auch das ZenUI finde ich um Längen besser als TouchWiz, da ich mehr Einstellungsmöglichkeiten habe, die an Ort und Stelle sind, statt irgendwo versteckt in einer verschachtelten Ordnerstruktur. Zusätzlich sind einige Kleinigkeiten sehr viel intelligenter gelöst (W-LAN Anmeldung, Wecker, Auto Correct etc). Es belegt auch nicht mehr Arbeitsspeicher als TouchWiz. Bei der vorinstallierten Bloatware tun sich Samsung und Asus nichts (wobei für mich "Kaufda" bei Samsung die nutzloseste App von allen ist).


    • Neocortex vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Ich finde auch, das Asus immer besser wird. Ich habe mir jetzt anstelle des Galaxy Tab S2 das Asus ZenPad 3S 10 geholt und bin angenehm überrascht. Top Performance und super Verarbeitung. Ich denke, man sollte Asus eine Chance geben


  • Aladan vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Das Zenfone 3 ist schon ein sehr nettes Gerät und die Update-Politik von Asus hat sich auch gemacht. Ich werde mal noch die Deluxe in die Hand nehmen, um mal einen Vergleich zu haben.

    Und, das möchte ich immer hervorheben! Ich finde es sehr gut, das es alternative Anbieter gibt, die sich nicht scheuen, Geld in die Hand zu nehmen und ihre Mobile Sparte stetig weiterzuentwickeln.


    • MajorTom vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Da gebe ich dir recht. Aber Android ist und bleibt für "mich" eine suboptimale Plattform aufgrund der Herstellerspezifischen nachträglichen Veränderungen. Dadurch wird die Plattform aus der Philosophie heraus einerseits stärker, und andererseits schwächer.
      Standardisierung sorgt für Qualität und Support wie ich es eigentlich erwarte.
      Das könnte Android nur mit einer originalen Plattform. Dießen Weg will Google wohl auch auch mit den Pixel konsequenter gehen. Leider viel zu teuer wie ich finde.
      Verändertes Android ist einerseits ein gutes Produkt, andererseits maximales kommerzielles abkassieren samt konzeptionellen Schwächen.
      Natürlich ist es eine persönliche Entscheidung was man erwartet und dann kauft. Wichtig ist dass es gefällt und auch Spass macht.
      Ich selber hab keine Ahnung wie weiterhin verfahre. Apple ist mir zu ungewohnt, Pixel unanständig zu teuer, Hersteller-UI's möchte ich konzeptionell nicht.
      Alternativen gibt es keine mehr. Aber eine Alternative hab ich noch im Hinterkopf. Ein billiges Moto G mit Custom Rom. Theoretisch braucht man nicht mehr. Der Rest ist reiner Luxus.


      • Aladan vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Ja, die aktuelle Situation ist ein wenig schwierig. Es bleibt abzuwarten, wie Google seine Mobile Sparte in den nächsten Jahren vorantreibt. Eine grundlegende Änderung ist aber meiner Meinung nach nur zu erwarten, wenn sie sich komplett von Android verabschieden und somit auch komplett neue Regeln etablieren können. Letztendlich ist das ganze Android-System inzwischen ein einziger Flickenteppich, der zwar relativ anständig läuft aber für seine Aufgaben immer noch viel zu viel Leistung benötigt.

        Die Update-Politik ist auch ein Thema, welches immer noch ein großes Problem darstellt. Zwar lagern immer mehr Hardware-Hersteller ihre zusätzlichen Funktionen in Apps aus und belassen das eigentliche System größtenteils im Auslieferungszustand, jedoch bleiben da immer noch die Netzanbieter, die leider ihre Finger mit ihm Spiel haben.


      • Simeon S. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Du ksnnst noch die Moto Geräte nehmen oder ein HTC, hat zwar auch einen Herstelleraufsatz, ist aber seeehr minimal beim 10.


  • Max Hube vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Oneplus 3, Axon 7 und andere Flaghsipkiller im selben Preissegment wie die Zenfones sind diesem bei weitem überlegen und auch schon viel länger verfügbar
    Ich wüsste hier kein einziges Kaufargument, dass für die Zenfones spricht


  • Frk vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Für das Geld würde ich mir dann doch eher ein 1+3 holen.


  •   40
    Blowfly vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    bei der berühmt-berüchtigten Update-Politik von Asus (hatte selber schon ein Memopad, was über Android 5.01 nie hinauskam, nicht mal 5.1 haben sie gebracht) verzichte ich lieber auf jegliche weitere Asus-Handys.


    • Sebastian vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      das ist nicht mehr aktuell mein Asus padfone 2 hatten sie noch auf 5.1 (4oder 5 Jahre alt ) gezogen und mein jetziges padfone s haben sie bereits auf 6.1 was in Ordnung ist


  • Moritz
    • Mod
    • Blogger
    vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Von hinten sieht es aus wie ein S6. Die Oberfläche ähnelt auch TouchWiz etwas.


  •   32
    Mogwai vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Da lohnt sich das BQ x5 Plus wohl ehr, mit 32GB Rom und 3200 mAh Akku ,mit Snap 652,16 Mega Pixel Kamera und kostet nur 269€ ,mit weniger vorinstallierten Spyware Apps .:D

    Das Asus Zen Fone 3 Laser hat zudem keine 16 Mega Pixel Kamera, sondern nur 13 Mega Pixel weiterhin .

    www.o2online.de/e-shop/asus-zenfone-3-laser-details


  • Tim vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    1. "Die Vorderseite wird selbstverständlich vom Bildschirm dominiert, die Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis gehört allerdings nicht zu den besten am Markt (sie liegt bei nur 77,3%)."
    Doppelt falsch.
    Zum einen wäre ein Wert von 77,3% absolut Spitze. Zum Vergleich, das Note7 kam auf 78,0%, das ach so tolle Mi Mix kommt auf 83,6%.
    Zum anderen liegt das Display-Oberflächenverhältnis nicht mal im Ansatz bei diesem Wert, was man auch sofort sieht, bei diesen fetten Rahmen... Der richtige Wert liegt bei 70,6%.

    2. "QHD wäre natürlich wünschenswert gewesen, bringt aber wohl nur bei VR-Anwendungen einen echten Vorteil."
    Und erneut doppelt falsch.
    Wo sind QHD bitte wünschenswert? Nur unnötig höherer Akkuverbrauch.
    Und zudem bringt QHD bei VR rein GAR NICHTS. Auch QHD ist viel zu unscharf für VR. Da reicht nicht mal UHD.

    3. "Um die optimale Sicherheit zu gewährleisten, setzt Asus Gorilla Glas 2,5D ein."
    Hä? Was hat gebogenes Glas mit Sicherheit zu tun?

    Wirklich mal wieder ein "großartiger" Test, bei dem das Gerät anscheinend nur zum abfotografieren aus der Verpackung genommen wurde und dann irgendwo hingelegt wurde.

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