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Apple stellt die Weichen richtig, Amazon produziert Plastikmüll

Apple stellt die Weichen richtig, Amazon produziert Plastikmüll

Apples neue Zahlen zeigen, dass die Weichen richtig gestellt wurden. Handelsriese Amazon wiederum muss einen Rückschlag verkraften, an dem vor allem Verbraucherschützer schuld sind.

Gewinner der Woche: Apple

Auf den den ersten Blick hätte man Apple nach Veröffentlichung der Quartalszahlen auch als Verlierer betiteln können, schließlich schrumpft die Wichtigkeit des großen Zugpferds iPhone immer mehr. Nicht einmal mehr die Hälfte der Einnahmen gehen auf das Kult-Handy aus Cupertino zurück, das gab es zuletzt im Jahr 2012. Aber ist das schlecht? Im Gegenteil! Unter Tim Cook hat Apple offensichtlich die Weichen richtig gestellt in den vergangenen Jahren, denn zukunftsträchtige Bereiche werden immer stärker: Services, also vor allem das Ökosystem aus Inhalten, Wearables, darunter die Apple Watch, und auch Tablets laufen bei Apple immer besser.

Das reflektiert einen Trend der gesamten Branche, zumindest in weiten Teilen. Weitestgehend unbemerkt wird der Markt der Smartwatches und Fitness-Tracker immer größer, und die richtigen Inhalte samt einer komfortablen Präsentation ziehen nach wie vor die Kunden an. Smartphones an sich werden derweil immer austauschbarer: Auch günstige Geräte beherrschen die meisten Aufgaben gut, echte Ausreißer nach unten gibt es kaum noch. Das iPhone hat den Markt eine Dekade lang geprägt und damit Apples Taschen unheimlich prall gefüllt. Das war gut, aber auch gefährlich, denn wer sich auf nur eine Säule verlassen muss, riskiert den kompletten Zusammenbruch, wenn die weg fällt oder merklich schwächer wird. Apple arbeitet daran, die Einnahmen besser auszubalancieren, und die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Weg stimmt.

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Die Apple Watch und das iPad werden immer wertvoller. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Verlierer der Woche: Amazon

Einen Fehlschlag mit einem an sich ziemlich innovativen Produkt muss Amazon unterdessen eingestehen. Die Dash-Buttons, mit denen sich Verbrauchsgüter wie Waschmittel, Klopapier oder Kondome mit einem simplen Knopfdruck nachbestellen ließen, wenn der Vorrat zur Neige geht, werden Ende des Monats abgeschaltet und sind dann nichts als Plastikmüll. Verbraucherschützer hatten bemängelt, dass der Kunde bei den Dash-Buttons nicht weiß, ob eine Preisänderung für sein Produkt stattgefunden hat. Stimmt natürlich, selbst wenn die bei solchen Produkten meist ziemlich gering ausfallen. Sei's drum, kein Knöpfchendrücken mehr bei Amazon. Muss sich das Team von Jeff Bezos eben etwas anders einfallen lassen.

Was waren Eure Tops und Flops der Woche?

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Top-Kommentare der Community

  • Reginald Barclay vor 2 Wochen

    Das wäre was für's Restaurant oder die Kneipe, wenn der Kellner einen nicht sieht: Den Knopf drücken, Rest austrinken und dir wird das Glas aus der Hand genommen und das frische Glas Bier vor die Nase gestellt.😎

  • Andreas S. vor 2 Wochen

    Man konnte sich die Buttons holen oder auch nicht. Absolut freiwillig. Verbraucherschützer scheinen Kunden für völlig bescheuert zu halten.

22 Kommentare

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  • Ich weiß ja nicht, wie viele Kunden sich die Dash-Buttons gegönnt haben, aber ich persönlich kenne niemanden.
    Viel schlimmer fand ich, dass mir Amazon vor ein paar Tagen eine Bestellung in einen vollkommen überdimensionierten Umschlag aus Plastik (!) zugeschickt hat. Umschlag und Blisterfolie! Halb Deutschland redet von Umweltverschmutzung, Plastikmüll und Klimakatastrophe, und Amazon pfeift auf sein Vormachtstellung und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, weil offenbar Plastik billiger ist als Papier! Nicht recyclebar und nur einmal zu benutzen!
    Wenn ich noch einmal so einen Müll bekomme, bestelle ich dort nie wieder!


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Naja auch Plastik ist recyclebar. Es gibt nicht nur eine Art von "Plastik".
      Aber stimme dennoch zu, gerade Amazon sollte sich da besser positionieren.


    • Das mit den völlig überdimensionierten Verpackungen macht aber nicht nur Amazon so. Den Benefit der Dash Buttons habe ich jedoch auch noch nie eingesehen.


    • Ab in die gelbe Tonne und gut ist. Wo ist das Problem? Die meisten Kunststoffe sind recyclebar. Plastikmüll ist nur ein Problem, wenn er nicht regulär entsorgt wird.
      Die Papierherstellung ist auch umweltbelastend, und benötigt große Mengen Wasser.


      • Das stimmt leider nicht, denn der größte Teil des Mülls wird nicht recycelt, sondern ins Ausland exportiert. Google mal nach dem Plastikatlas der Böll-Stiftung, eine Zusamenfassung gibt es auf der Website der Zeit.
        Der Wasserverbrauch bei der Papierherstellung ist zwar auch ein wichtiges Thema, aber hier gibt es ein funktionierendes Wiederaufbereitungssystem. Das kann man leider vom Plastik nicht behaupten.


      • Deutschland exportiert etwa 1 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Ausland, das ist ein Sechstel des gesamten Mülls, und damit mitnichten der größte Teil. Obwohl manche Länder wie China die Annahme westlichen Plastikmülls mittlerweile verweigern, ist er in anderen Ländern immer noch begehrt, und wird dort gewinnbringend weiterverarbeitet. Dieser Müll wird also ebenfalls recycelt. Ein kleinerer Teil landet sicherlich auch auf illegalen Deponien und vielleicht auch im Meer. Aber der Export des Mülls ist nur erlaubt, wenn er in den Abnehmerländern Umwelt und Gesundheit der Bewohner nicht gefährdet. Vielleicht müsste man die Endverwertung noch besser kontrollieren, aber für kriminelle Machenschaften in den Abnehmerländern kann man Politik und noch weniger den Konsumenten verantwortlich machen, da sind die Behörden dieser Länder gefragt.

        Papierherstellung verschmutzt nicht nur das Wasser zu seiner Herstellung massiv, sie führt auch zur Abholzung von Wäldern in Russland, Kanada, Finnland usw. um den nötigen Zellstoff zu gewinnen. Ob Papier wirklich so eine gute Alternative ist, bezweifle ich.

        Quelle: Nabu


    • Kenne ich auch. Bestell mir eine CD-Single und Amazon sendet die in einem Karton voll gestopft mit Folie statt A4-Umschlag mit Luftpolster. Mir eigentlich egal, hauptsache ich bekomme was ich bestellt habe. Die "Frieda 4 Zukunft" Streiks nehmen hoffentlich bald ein Ende. Nervt nur noch. Streiken die Schule und versemmeln wertvolle Bildung für so ein Klimaschutz und lassen selber Müll rumliegen, die Wänster. Klimaschutz sollte schon sein, schließlich vernichtet sich Menschheit als erstes von selber.


    • Da brauchen wir aber nicht nur auf Amazon zu schauen. bei vielen, auch namhaften Händlern, habe ich nach Erhalt meiner Bestellung nur noch mit dem Kopf geschüttelt.
      Da waren Dinge so überdimensioniert verpackt, gefüllt mit Styropor, das ich echt dachte, die wollen bei mir ihren Müll abladen. Also nicht nur Amazon.
      Allerdings kenne ich auch keinen der den Dash-Button hatte. Ich fand den immer schon irgendwie dumm.


  • Die Aussage, dass Apple in einer aktuellen Momentaufnahme ein Gewinner sei, nur weil sie die interne Strategie ändern, halte ich zwar für denkbar, aber ob dies mittel- bzw langfristig ein Sieg oder eher das Verhindern den Karren in Richtung Dreck zu fahren sein wird, wird sich erst später herausstellen. Die werden schon wissen, was sie tun.

    Ich denke, dass Apple es alleine auf deren iPhones bezogen weit schwerer hat als andere Hersteller mit einem breiteren Spektrum an Geräten verschiedener Preisklassen. Ich glaube, bei der Entscheidung, für ein Smartphones mehr als 1000 Euro zu verlangen, wurde von mehreren Herstellern eine Schmerzgrenze (aus meiner Sicht sogar der Anstand) überschritten, was sich nun langsam rächt. Samsung oder Huawei (als Beispiel) bieten auch viele Geräte unterhalb dieser Grenze an und decken damit einen umfassenderen Kundenkreis ab. Apple hat da nur das, aus meiner Sicht, etwas unglückliche XR anzubieten. Ich würde niemals 800 Euro für ein LCD-Gerät mit nur einer rückwärtigen Linse ausgeben, nur um den Ableger eines Statussymbols zu besitzen - egal ob von Apple oder von Google. Da gibt es vor allem bei anderen Anbietern hunderte vernünftigere Alternativen. Bei über 1000 Euro MUSS man aus meiner Sicht von Statussymbolen reden - meines Erachtens, neben der Betriebssystem-Abhängigkeit, der unangefochtene Hauptantrieb, derart viel Geld für einen Taschenrechner mit Telefonfunktion ^^ auszugeben.

    Für Google sind deren Pixel-Geräte ja nur ein Nebengeschäft. Deren Betriebssystem wird von zahllosen Herstellern verwendet und von daher weiß man auch, wo die Einnahmen für Google herkommen. Apple hat diese Möglichkeit (selbstgewählt) nicht und muss sich daher anders helfen.

    Ich hoffe nur, dass Apple nicht jene Konsequenz aus den sinkenden Verkäufen zieht, indem sie das "Längerverwenden" ihrer Geräte unattraktiver gestaltet, was ja bei den Android-Geräten zur Strategie gehört. Ich denke da an weniger bzw zeitlich begrenzte Updates, neue Softwarelösungen ausschließlich auf die neusten Geräten packen, schlechtere Hardware zu verbauen udgl. Einen derartigen Versuch (Drosselung der Performance bei älteren Akkus) hat Apple ja schon durchgeführt und damit die grundsätzliche Bereitschaft zu solchen Maßnahmen bewiesen. Ein dafür notwendiges an Frechheit grenzendes Maß an Überheblichkeit besitzen sie ja ebenfalls (meine Meinung als iPhone X[s]-Besitzer)


    • Zusammenfassung deines Textes:

      Du verstehst nicht, warum andere Apple toll finden, obwohl sie ein so mageres und technisch rückständiges Produkte-Portfolio haben. Die Leute, die Apple kaufen, sind statusgeil oder dumm. Deshalb geht es mit Apple abwärts, weil diese Strategie deiner Meinung nach nicht langfristig funktionieren kann. Richtig?

      Deine Meinung sei dir gegönnt. Doch eigentlich ist am Anfang dieser dieser Zusammenfassung alles gesagt: “Du verstehst nicht …”


      • Nein, so habe ich das eigentlich überhaupt nicht gesehen und auch in keinster Weise so geschrieben. Wo du deine Erkenntnisse hernimmst ist mir fremd. Ich selber besitze ein iPhone, finde es toll und würde mich nach deiner Ansicht somit selber als rückständig bezeichnen. Also bitte bei den Tatsachen bleiben und weg von der beleidigten Opferrolle, die ist hier gar nicht notwendig. Meine harsche Kritik galt allen "Taschenrechnern" über 1000 Euro nicht nur jenen von Apple.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Mal anders gesagt:
      Wen interessieren Verkaufszahlen? ^^
      Apple macht auch mit weniger verkauften Geräten drei bis vier mal so viel Gewinn, wie ALLE anderen Hersteller ZUSAMMEN. Wozu sollte sich Apple da umstellen und günstigere Geräte verkaufen? Apple setzt eher auf Kundenbindung und das funktioniert.
      Zudem war der Sinn der CPU-Drosselung nicht, die Leute zum Neukaufen zu bewegen, sondern dass sie ihr Gerät LÄNGER benutzen können. Apple wollte mit dem Drosseln (das frühestens nach 3-4 Jahren Eintritt) verhindern, dass sich das Gerät einfach ausschaltet, weil der Akku nicht mehr genügend Leistung bereitstellen kann.

      Zudem verkauft sich das XR durchaus sehr gut. Die meisten Leute interessiert sowas wie "nur 828p" schlicht nicht. Kaum jemand fragt beim Verkäufer nach, ob das Gerät denn wenigstens Full-HD hat.
      Und beim Thema Smartphone mit einer Kamera - dann müsstest du ja auch gegen das Pixel 3 und seine einzelne (angeblich beste) Kamera sein. Das Ding kostet auch bis zu 1000€ (UVP) und hat wie gesagt nur eine Hauptkamera.


      • " Apple wollte mit dem Drosseln (das frühestens nach 3-4 Jahren Eintritt) verhindern, dass sich das Gerät einfach ausschaltet, weil der Akku nicht mehr genügend Leistung bereitstellen kann."
        habe ich da was falsch mitbekommen oder wurden eingie Geräte nicht schon nach einem Jahr gedrosselt und der Stein des Anstoßes war genau das dies eben nicht erst nach 3 bis 4 Jahren sondern schon nach einem Jahr passiert? zumindest hatte ich das so wahrgenommen, wenn das bei mir falsch rüber kam dann korrigiere mich bitte.
        Ich geb dir recht, das eine Drosselung nach 3 bis 4 Jahren nicht als Neukaufanimierung gedacht sein kann, sondern wirklich als Lebenszeitverlängerung, aber eine Drosselung nach einem Jahr sehe ich da anders. Letzteres ist durchaus ein Versuch die Kunden dazu zu bringen das neuere Modell zu kaufen, weil das ja ne Bessere Perfomance hat.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        @Thor217
        Da hast du einiges falsch mitbekommen ^^
        Apple hat das iPhone 8 und X nach einem Jahr in das "Drosselprogramm" aufgenommen, das heißt aber nicht, dass die Geräte sofort gedrosselt werden (so wie es manche behauptet haben), sondern nur, dass die Geräte irgendwann drosseln, wenn der Akku zu schwach geworden ist, um die "Peaks" bereitzustellen und sich ansonsten ausschalten würde. Auch bei den Geräten passiert das aber nach frühestens 3-4 Jahren (außer man geht extrem dreckig mit dem Akku um, versteht sich).

        Zudem wurde dieses "Problem" damals bei einem iPhone 6 ausfindig gemacht. Einem Gerät, das zum damaligen Zeitpunkt schon über drei Jahre alt war. Aber die Medien haben es natürlich sofort wieder hochgeschaukelt, als ob Apple nach gefühlt 3 Tagen schon die Geräte drosselt, um zum Neukaufen zu bewegen...
        Ganz davon abgesehen, dass Apple nur 2 Wochen nach Bekanntwerden ein Update gebracht hat, mit dem man das Drosseln, sollte es aktiviert sein, nach Belieben wieder ausschalten kann. Darauf ist auch kein einziger der "Kritiker" eingegangen.


      • @Tim Immer wieder witzig wie du mit Zahlen jonglierst ^^. Woher hast du die Information dass Apple 3-4x so viel Gewinn macht wie alle anderen Hersteller? Und dein rumgehate gegen die Pixel Kamera kannst du dir sparen. Ich habe von vielen Herstellern die Kamers testen dürfen und auch auf Rechnern analysiert und die Pixel Kamera hat mehr als überzeugt. Inzwischen machen aber alle Smartphones gute Fotos.


    • Fun fact am Rande: die von mir am wenigsten verwendeten Funktionen auf dem iPhone sind Telefonieren und Taschenrechner, in dieser Reihenfolge :)


  • Man konnte sich die Buttons holen oder auch nicht. Absolut freiwillig. Verbraucherschützer scheinen Kunden für völlig bescheuert zu halten.


    • @Andreas S.:
      Da gebe ich dir recht, Verbraucherschützer halten Kunden für völlig bescheuert. auf der Einen Seite sprechen Sie immer vom "mündigen Verbraucher", auf der anderen Seite dann sowas. Aber he, die müssen sich auch mal mit etwas zu Wort melden, dass in der breiten Masse bekannt ist, nicht immer nur mit etwas was kaum jemand mitbekommt, sonst vergessen wir, dass es sie gibt.


  • 🤨☝️.. Laut Amazon werden die Dash-Buttons nicht mehr produziert aber wer die Knöpfe hat, wird sie weiterhin nutzen können. Die Funktion bleibt erhalten,bis auf weiteres. Aber mal ehrlich, ich find die Dinger total sinnlos.

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