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2 Min Lesezeit 32 Kommentare

Apple macht die Branche kirre: Foxconn senkt die Kosten

Foxconn senkt seine Kosten – und das trifft vor allem die Mitarbeiter. Insgesamt wolle der Konzern und Auftragsfertiger von Apple seine Kosten um 2,5 Milliarden Euro senken, heißt es in einem internen Foxconn-Rundschreiben. Die auf die iPhones spezialisierte Fertigungssparte solle dabei den größten Brocken übernehmen und die Kosten um 760 Millionen Euro senken. Jeder zehnte Mitarbeiter aus dem nichttechnischen Bereich solle gekündigt werden.

Seit Wochen halten sich Gerüchte, die neuen iPhones könnten sich nicht so gut wie geplant verkaufen. Apple kommentiert dies wie üblich nicht. Allerdings scheinen Analysten und Aktionäre ebenfalls skeptisch zu sein: Die Apple-Aktie befindet sich seit einigen Wochen in einem regelrechten Sinkflug. Der gesamte Markt aber steht aktuell unter Druck – gerade Tech-Aktien geben seit einiger Zeit deutlich nach.

Gute Neuigkeiten gibt es für Apple stattdessen aus China: Laut Mac&I konnte Apple am dortigen Shopping-Tag "Singles Day" besonders viele iPhone XR absetzen. Dies sind die "günstigen" Einsteigermodelle, die allerdings mit über 800 Euro noch immer kein echtes Schnäppchen sind.

Auch bei uns in Deutschland und Europa könnte es in diesem Jahr soweit sein, dass wir am Black-Friday-Wochenende erstmals in den Genuss von günstigen Apple-Produkten kommen. Bisher hatte Apple an diesen Tagen keine großartigen Nachlässe auf seine Produkte gegeben. Offenbar wolle man diese Strategie aber in diesem Jahr überdenken und ebenfalls schwächelnde Verkäufe ankurbeln.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 3 Wochen

    Was die Leute zu Apple und den iPhones führt, ist in der Regel iOS und nicht der A-Chip oder "schnelle Apps". Das war früher so und ist heute genauso...
    Ich kenne keinen Apple-Nurzer, der plötzlich zu Android wechselt, weil es dort ja 300€-Phones gibt. Die gab es früher ebenfalls und da ist auch keiner "deswegen" gewechselt.

32 Kommentare

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  • Foxxcon senkt die Preise und entlässt 10% seiner Belegschaft.


  • Der Markt ist gesättigt


  • Hab mich letztes Jahr ebenfalls für Android entschieden, Sony xz premium, nur nen neues ipad das musste dieses Jahr her


  • Ich bin dieses Jahr erstmals zu Sony gewechselt und habe mir das xz2 Compact gekauft und habe noch das SE von Apple in meinen Besitz.

    Nur leider hält Apple es nicht für nötig ,dieses Erfolgsgerät weiter zu entwickeln...sehr schade und für 800€ sehe ich auch nicht ein,mir das teure XR zu holen ,oder ein Gerät aus dem Vorjahr, was schon wieder technisch überholt ist.


    So werden wir leider keine Freunde mehr Apple😪


    • A. K.
      • Mod
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Bist du zufrieden mit XZ2 Compact? Ich hab es mir mal im Geschäft angesehen und bin überrascht, wie wenig größer es trotz 5" als mein X Compact ist. Und es liegt super in der Hand, aufgrund des Buckels hinten.


      • Ich ich kann mich nicht wirklich beschweren darüber.

        Einzige Kritik die ich hätte,es darf gerne ab nächstes Jahr etwas leichter werden und an Masse verlieren etwas hinten .


  • Die Leute sehen eben was sie anderswo geboten bekommen für das Geld. Schnelle Apps sind eben nicht auf Dauer ein Verkaufsargument. Die gibt es auch anderswo!

    Für 800 Euro (XR) bekomme anderswo ein Gerät mit besserem Display und mehr Features. Für dieses Geld hat man ganz andere Möglichkeiten. Der A12 Chip sowie 5 Jahre Support (wenn auch gut) sind auch kein Verkaufsargument mehr.

    Wir leben nunmal in einer Konsumgesellschaft, die daran gewöhnt ist entertained zu werden. Ja viele haushalten sehr lange mit einem Smartphone. Nicht aus Kostengründen sondern aus Prinzip. Dann gibt es aber mehr Leute die aufs Prinzip pfeiffen und asap das Neuste vom Neusten haben wollen.

    Bei Apple ist es irgendwie immer das Gleiche und meiner Meinung nach zu wenig. Zu wenig Innovation. Zu oft werden einem bei Apple "des Kaisers neue Kleider" angeboten. Ist doch klar dass man dann Kunden verliert.

    Schade das Menschen hierdurch Ihren Arbeitsplatz verlieren.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Es könnte aber auch sein, dass der Markt bei Smartphones insgesamt gesättigt ist. Das "immer mehr Wachstum"-Prinzip kann natürlich nicht auf Dauer funktionieren. Ich bin mir relativ sicher, dass Apple das genau so sieht. Die Aktionäre wollen das aber in der Regel nicht wahrhaben. Steve Jobs hat früher schon auf Aktienkurse keinen Wert gelegt. Vielleicht ist es an der Zeit an dieser Stelle seinem Geist zu folgen.


      • Diesen Trend hätte Apple aber viel früher erkennen und auf ein anderes Pferd setzen können. Apple weiß sehr gut wie man Geld macht. Die haben da wie jede andere AG ihre Leute und Apple hat eigentlich ziemlich fähige Leute. Da zu untertreiben wäre unrealistisch.
        Apple wirbt doch immer dafür wie fair sie sind. Es wäre fairer gewesen, diese Menschen gerechter abzusetzen als zu sagen, dass jetzt jeder zehnte MA gehen muss. Bei solch einer Firma sind das ne ganze Menge. Die Übersättigung gibt es schon sehr lange. Nicht erst seit ein paar Wochen.


        Menschen die Geld machen möchten lernen immer von den Großen. Je Größer desto schlimmer die Reatktion auf Fehlentscheidungen auf dem Aktienmarkt. Das XR hat und das muss man so sagen dürfen, vergleichsweise gefloppt. Dies hat Apple einen diesen Dämpfer verpasst. Ist halt nichts wovon sich Apple nicht erholen könnte. Ein bisschen Werbetrommel, ein bisschen Geld aus der Portokasse und schon ist alles schick.
        Ich denke nur, dass die naheliegendsten Gründe meistens auch die richtigen sind.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Das XR ist erst seit einem Monat im Handel. Wie soll man da bitte schon von einem Flop reden können? Dass kann man in ein paar Monaten, aber noch nicht jetzt.


      • Ich denke, den meisten Aktionären ist schon klar, warum auch Apple nicht ewig weiter wächst, nur dürfte das die Wenigsten interessieren.
        Man investiert in die relativ riskante Anlageform Aktien, weil sie hohe Renditen verspricht, meist in Form von Kursgewinnen, oft zusätzlich in Form einer Dividende.
        Wenn Kursverluste drohen, verkaufen eben viele Aktionäre, weil sie ja zu einem späteren Zeitpunkt ihren Bestand preisgünstig wieder aufstocken können, wenn sie es schaffen, und das ist das eigentliche Problem dabei, dafür den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, also möglichst nicht bevor die Aktie noch ewig weiter fällt, und auch nicht nachdem sie schon wieder stark angezogen hat. Da die Bestimmung dieses Zeitpunktes im Prinzip nicht exakt möglich ist, gibt es auch völlig unterschiedliche Strategien für diese Situation. Einige setzen auf "Buy on bad news", also kaufen, wenn der Kurs stark fällt, andere auf "Never catch a falling knife", sie empfehlen also überhaupt erst bei wieder steigenden Kursen zu kaufen.
        Verkaufsautomatismen wie "Stop Loss" Marken, und der elektronische Handel, der in Sekundenbruchteilen schon bei kleinsten Kursschwankungen automatische Käufe oder Verkäufe ausführt, stellen aber durchaus ein gesamtwirtschaftliches Risiko dar. So kann eine kleine Konjunkturdelle, wie sie auch andere Wirtschaftsbereiche, wie die Automobilindustrie derzeit aufweisen, quasi zu einem Absturz des gesamten Aktienmarktes führen, weil tumbe KI durch automatisierte Verkäufe die Kurse drückt, was dann lawinenartig weitere Verkäufe auslösen kann.
        Zum Glück gibt es noch menschliche Händler, die den Gesamtüberblick viel besser haben, und die Situation mit viel mehr Randbedingungen betrachten können, und in solchen Situationen dem Absturz entgegenwirken, indem sie entscheiden, die Situation für günstige Eindeckungen zu nutzen.
        Und es gibt natürlich die konservativen Anleger, die einfach auf solide Unternehmen setzen (wozu man Apple zweifellos rechnen muss) und die Papiere länger halten. Nach einigen Jahren haben die dann allen Krisen zum Trotz in der Regel einen Kursgewinn durchgemacht, wenn auch nicht unbedingt den Optimalen, was aber natürlich auch niemand garantieren kann.


      • Bitte Tim ich sagte vergleichsweise. Es gibt hier sogar Artikel darüber dass Appel die Produktion seines XR zurückgefahren hat. Da fragt sich auch keiner wie man sowas entscheiden kann. Die haben Wunschziele. Diese werden nicht erfüllt, also wird eingespart.


      • Apple kann auch mal einen Flop haben, jetzt red nicht immer so als ob Große Firmen unantastbar wären.


    • Könnte ich nicht besser schreiben. Apple war mal die Firma die vormacht wie es geht aber momentan schafft man es kaum der Konkurrenz hinterherzukommen. iPhones sind eben heutzutage nur noch gut aber nicht mehr wegweisend, bis auf iOS haben die nix überragendes mehr zu bieten, preislich will man aber trotzdem ganz oben sein. Apple hätte eigentlich merken müssen dass andere Firmen nachgezogen haben und dadurch auch höhere Preise verlangen können, scheinbar ist das Ego aber zu groß um klein beizugeben.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich bin mir da nicht so sicher. Apple dürfte sich schon bei allem etwas denken. Ich glaube nicht, dass sie einfach nur die Teuersten um jeden Preis sein wollen. Ein Problem sehe ich aktuell darin, dass alle auf 5G und die neuen Formfaktoren warten. Nächstes Jahr dürfte sich vieles ändern und alle Unternehmen halten ihre großen Innovationen bis dahin zurück. Der Aktienmarkt hat für solche "Flauten" wenig Verständnis und erwartet ständig steigende Umsätze und Gewinne – das ist natürlich eine nicht zu haltende Erwartung.


      • Ich denke schon. Apple war schon immer hochpreisig. Wenn ich daran denke was ich 2001 für meinen Powermac G5 bezahlt habe.. Dafür habe ich ihn zwei Jahre später kaum Verlust weiter verkauft. Ich glaube die Preisstrategie hat Apple schon immer explizit genutzt um Exclusivität zu schaffen. Den Erfolg dieser Strategie haben die Kunden selbst herbei geführt. Irgendwann wurde es zum Selbstläufer. Medien sprangen auf den fahrenden Zug auf und hatte zur >Folge das Apple lange Zeit gar keine Werbung fahren musste weil die User und Medien die Sache selbst übernommen haben.

        Ich weiss das aus eigener Erfahrung. Ich habe in den Nullerjahren und bis etwa 2011, 12 Apple selbst in allen möglichen Foren gelobt und verteidigt. Irgendwann habe ich nicht mehr mitgemacht weil es Apple nicht mehr nötig hatte das man gratis für sie Werbung macht.


      • *Ich glaube nicht, dass sie einfach nur die Teuersten um jeden Preis sein wollen.*

        Apple arbeitet nach dem Minimalprinzip. Dieses muss ich nicht erklären. Die wollen einfach nur mit möglichst wenig Aufwand den maximalen Gewinn machen.

        Und das meine ich nicht böse. Ich erkenne an dass Apple mit seinen Stores und seiner Supportdauer auch Kosten hat. Unterm Stich sind diese Kosten jedoch Peanuts.


      • Das versucht aber wohl fast jedes Unternehmen, nur Apple ist darin besonders erfolgreich.


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Was die Leute zu Apple und den iPhones führt, ist in der Regel iOS und nicht der A-Chip oder "schnelle Apps". Das war früher so und ist heute genauso...
      Ich kenne keinen Apple-Nurzer, der plötzlich zu Android wechselt, weil es dort ja 300€-Phones gibt. Die gab es früher ebenfalls und da ist auch keiner "deswegen" gewechselt.

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