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3 Min Lesezeit 24 Kommentare

iPad Pro 2018: Beim neuen Apple-Tablet wird vieles anders

Nach dem iPhone ist vor dem iPad und noch diesen Monat könnte es von Letzterem neue Modelle geben. Das iPad Pro 2018 soll mit Face ID, neuem Apple Pencil und ohne Lightning-Anschluss oder Fingerabdrucksensor daher kommen. 

Vor knapp einem Monat hat Apple das iPhone XS, XS Max und iPhone XR vorgestellt. Kein Wort verlor der Hersteller allerdings über die neuen iPad-Modelle, zu denen es bereits seit längerer Zeit Gerüchte gibt. Das soll sich allerdings in Kürze ändern, denn wie 9to5Mac in Erfahrung gebracht haben will, plant Apple die Vorstellung neuer iPad-Pro-Modelle noch in diesem Monat. Doch nicht nur das, auch neue Infos zu den Tablets liefert die Webseite jetzt.

Demnach kommt das nächste iPad Pro in zwei Größen (10,5 und 12,9 Zoll) und ist mit und ohne LTE-Modul. Das Display werde dabei wie beim iPhone XS in einem sehr schmalen Rand eingefasst sein, eine Notch wird es aber nicht geben. Der Rand sei aber immer noch breit genug, um das Tablet vernünftig halten zu können und das TrueDepth-Kamera-System unterzubringen.

Face ID ersetzt Touch ID

Was Apple hingegen wohl nicht unterbringen wird, ist ein Fingerabdrucksensor. Stattdessen setzt man auch hier angeblich voll auf Face ID zur biometrischen Erkennung des Besitzers. Das funktioniere unabhängig davon, ob das Tablet im Hoch- oder Querformat gehalten wird. Nur wenn das iPad auf dem Kopf steht, streikt die Erkennung.

Face ID iPhone X
Face ID funktioniert auf dem neuen iPad Pro wie auf dem iPhone XS, aber auch im Querformat. / © Apple

Eine große Überraschung versteckt sich aber wohl am unteren Ende des iPad Pros. Statt eines Lightning-Anschlusses sei es hier über einen USB-C-Port möglich, HDR-Videos mit 4K-Auflösung auf externen Displays abzuspielen. Nutzer bekommen dann ein spezielles Panel angezeigt, um Auflösung, HDR, Helligkeit und weitere Einstellungen für das angeschlossene Display anpassen zu können. 

Neuer Apple Pencil

Auch einen neuen Apple Pencil soll mit den neuen iPads eingeführt werden. Der muss nicht mehr über den Lightning-Anschluss mit dem Tablet verbunden werden, was angesichts des USB-C-Anschlusses auch schwer möglich sein dürfte. Stattdessen stellt der Stift automatisch eine Verbindung her, wenn er sich in der Nähe des iPad Pro befindet. Hier setzt man auf die gleiche Technik, die auch bei den AirPods Verwendung findet.

Offen bleibt, ob auch der alte Apple Pencil mit dem neuen iPad Pro funktionieren wird. Immerhin gibt es keinen Lightning-Anschluss um beide Geräte miteinander zu koppeln. Aber dafür hat Apple bestimmt auch einen Adapter parat.

ipad pro pencil stroke
Bislang musste der Apple Pencil immer über den Lightning-Anschluss mit dem iPad gekoppelt werden. / © Apple

Zu guter Letzt gibt es mit dem neuen iPad Pro auch einen verbesserten Magnetanschluss, der sich nun auf der Rückseite befindet. Darüber lässt sich Zubehör wie eine Tastatur mit dem iPad verbinden. Ein dieser Tastaturen soll eine überarbeitete Variante von Apples Smart Keyboard sein.

Seid Ihr gespannt auf das neue iPad Pro oder greift Ihr lieber zu einem Android-Tablet? 

Quelle: 9to5Mac

24 Kommentare

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  • Ich vermute mal, dass Apple MacOS und iOS am Pro weiter zusammenwachsen lassen möchte. Wäre geil, wenn Apple in Richtung von Microsofts Continuum gehen würde.


  • Denke mal fast randlos Display mit Notch.


  • Hoffentlich macht Apple was mit der Standby-Akkulaufzeit des Pencils.
    Durch die permanente bt-Verbindung ist der Stift nämlich schon nach 4 Tagen leer, was einfach viel zu wenig ist. So ist es wieder eine Sache mehr, an die man denken muss.


    • Wäre schön wenn der Stift nur BT-Strom saugt wenn er genutzt wird (u. nicht permanent), aber immerhin ist der Stift in ca. 30 Min. wieder komplett aufgeladen. (Im Vergleich zu anderen Geräten (ausgenommen Air Pods) schon recht zügig.


      • ist der nicht schon nach ein paar Sekunden wieder voll geladen? Man muss den doch nur für 15sek oder so ans iPad anschließen und er hat wieder saft für 1-2 Stunden.

        Allerdings dürfte es bei einem Stift ohne Button recht schwierig sein, diesem zu vermitteln, wann er benutzt wird und wann nicht.

        Die beste Lösung wäre eigentlich ein Digitizer, wie in den Galaxy Notes oder Wacom-Tablets. Dann braucht der nämlich gar keinen Strom bzw. keinen eigenen Akku mehr.


      • Nein! Der STtft ist nicht in ein paar Sekunden voll geladen. Die offizielle Version lautet: 15 Sekunden laden= 30 Min. Stift Nutzung. Wenn der Stift aber komplett leer ist, dauert es max. bis zu 30 Min. um ihn wieder komplett aufzuladen.
        Es wäre in der Tat schön wenn seitlich ein kleiner Button/Knopf wäre mit dem man den Stift aktivieren bzw. deaktivieren kann.


  • Eine wirkliche Neuerung wäre die Telefonfunktion, so wie bei jedem LTE Android Tablet.
    Zu Tollkühn?


  • Wie lädt man den neuen Pencil nun auf (Lightning-Anschluss) ? Der USB-C-Anschluss dürfte ja für den alten Pencil ja nicht mehr passen. Hat der neue Pencil nun einen USB-C passenden Stecker/Adapter u. gibt es für den alten eine Lösung?


    • Ich habe meinen Pencil noch nie über das iPad aufgeladen, sondern immer über den Female-Female Adapter, der zusammen mit dem Pencil daherkommt.

      H.S.


      • Hä?. Ha...Haha. Au Mann...das Teil habe ich total vergessen. Als ich den Pencil einst aus der Schachtel gefummelt hatte habe ich ihn seitdem nur immer in den iPad Lightning Anschluss gesteckt (sah dann aus wie Eis am Stil) und den Adapter in der Schachtel total vergessen. (Wo er zum Glück noch heute eingepackt schlummert)


  • ernsthaft? ohne Lightning? Und stattdessen USB-C? so dumm kann Apple doch nicht sein? Dann würde Apple ja an dem ganzen schönen Apple-Exclusiven Zubehör nichts mehr verdienen.


  • nö, kein Interesse. 😆


  • Gibt's schon Infos zum Preis?

    Der Spaß wird bestimmt nicht günstig.


  •   25
    Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Klingt alles ganz interessant. Wenn das alles so zutrifft wäre ich davon schon recht begeistert. Allerdings läuft mein iPad Pro 12,9" der 1. Generation immer noch wie Tüt, weshalb es keinen Grund gibt auf was Neues umzusteigen.

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