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3 Min Lesezeit 5 Kommentare

Apple arbeitet an einem eigenständigem AR Headset

Das Thema virtuelle Welten ist für Apple kein Thema. Stattdessen will das Unternehmen aus Cupertino sich verstärkt auf das Thema Augmented Reality setzen. Mit dem iPhone X, den Animojis und der TrueDepth Kamera hat Apple die ersten kommerziellen Schritte in Sachen AR getan. In den neuen Büroräumen des Apple Parks sollen die Entwicklung für ein eigenständiges AR Headset schon begonnen haben.

Augmented Reality ist keine neue Erfindung, Google hatte schon mit Google Glas eine Art AR Headset im Sortiment. Nur die Akzeptanz für diese war nicht sehr hoch, was sicherlich auch an dem damals sehr limitierten Stückzahlen und dem hohen Preis von knapp 1.500 US-Dollar lag. Aber jetzt scheint die Akzeptanz langsam zu steigen, sicherlich auch mit Hilfe von Produkten wie Lenovos Star Wars Jedi Challenge oder Apps wie Snapchat und Co. 

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Lenovo zeigte zur IFA 2017 in Berlin, wie spielerisch AR genutzt werden kann.  / © AndroidPIT

Laut einer Quelle des Nachrichtensenders Bloomberg arbeitet Apple an einem AR Headset, dass autark arbeitet. Es muss also nicht das Smartphone eingeschoben werden, sondern die notwendige Technik wie Prozessor, Display, Speicher und Akku sollen komplett im Headmount integriert sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Apples mögliches AR Headset lässt sich ohne Fummelei mit einem Smartphone einfach aufsetzen und sofort nutzen. Sicher könnte so ein samt integrierter Technik kompakter und leichter bauen, wie zum Beispiel der Lenovo Lösung, das durch die Smartphone-Aufnahme sehr wuchtig und sperrig ist. 

Das AR-Team bei Apple arbeitet aber nicht nur an dem Headmount samt neuem Prozessor, sondern entwickelt dafür auch ein Betriebssystem. Sicherlich wird eines der Bestandteile der Software ARKit sein, dass mittlerweile in iOS 11 integriert ist und mit dem iPhone X sich schon in zahlreichen Apps nutzen lässt. Für das AR Headset soll Apple laut Bloomberg an einem eigenes Betriebssystem mit dem Namen rOS arbeiten. Dabei steht die Abkürzung für Reality Operating System und soll dabei iOS als Basis nutzen.

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VR Headset wie Googles DayDream isolieren den Nutzer in der digitalen Welt. / © AndroidPIT

Aktuell soll das AR-Team bei Apple schon über hundert Entwickler umfassen und von Mike Rockwell, dem ehemaligen Leiter der Entwicklungsabteilung bei Dolby Labs, geführt werden. Sicherlich arbeitet das AR-Team von Apple nicht nur an dem Headmount, sondern sind auf geteilt on verschiedenste Projekte, die wohl alle unter dem Codenamen „T288“ zusammenlaufen. 

Bloombergs Quelle gibt an, dass aktuell geplant sei, dass das AR Headset von Apple in 2019 serienreif sein soll und ein Marktstart wird für 2020 anvisiert. Diese Roadmap soll aber flexibel sein, so dass auch ein früherer Zeitpunkt durchaus möglich ist. 

Wie seht Ihr die Thematik Augemented Reality? Kann es Euren Alltag einen Mehrwert geben? In was für Situationen könnte Ihr Euch vorstelle eine AR Brille zu nutzen? Lasst uns in den Kommentare darüber diskutieren.


Das Aufmacher Bild zeigt nicht ein Apple AR Headset, sondern Microsoft Hololens. 

Quelle: Bloomberg

5 Kommentare

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  • Hmm ja unnötig ein spielzeug was mal so benutzt wird und natürlich total überteuert AR ist Zukunft wenn man dafür kein fettes teil aufem Kopf drauf setzen muss.


  • Da will Apple wieder mal von anderen Herstellern alles abschauen und als eigenes auf den Markt bringen. Früher waren es die Chinesen und jetzt ist es Apple wo Kopiert.


    • C. F.
      • Blogger
      13.11.2017 Link zum Kommentar

      Interessant, Deine "These"...

      "Das AR-Team bei Apple arbeitet aber nicht nur an dem Headmount samt neuem Prozessor, sondern entwickelt dafür auch ein Betriebssystem."

      Wer entwickelt das noch und ist bereits viel weiter als Apple?


      • EHHHH Microsoft ?? Holo Lens schon mal was davon gehört ? die haben das schon lange vorgestellt mit Software und naja auf der Präsentation schien das Extrem gut zu funktionieren. Dabei ist es nicht so fett ALPHA wie die Holo lens die ist viel Kompakter und sieht Edler aus.


  • C. F.
    • Blogger
    11.11.2017 Link zum Kommentar

    Da dürfte Apple wohl mal wieder die Messlatte recht hoch setzen...

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