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2 Min Lesezeit 8 Kommentare

Deutsches Patent bringt den Durchblick: Apples AR-Brille gesichtet

Dass Apple und App-Entwickler endlich mit Augmented Reality (AR) für iOS und macOS durchstarten, zeigt sich in immer mehr Demos seit der ARKit-Vorstellung zur WWDC 2017. Nun zeigt sich entsprechende Hardware in schematischen Bildern. Ein Patent des deutschen AR-Unternehmens und der Apple-Tochter Metaio zeigt eine neuartige AR-Brille. Diese erlaubt es Euch, mit der bloßen Hand mit den AR-Inhalten zu interagieren.

Spätetens seit der Übernahme des Münchener Augmented-Reality-Unternehmes Metaio im Jahr 2015 steht fest, dass Apple in AR investieren will. Google Glass startete 2014, ist als Endkundenprodukt gescheitert, in die B2B-Nische geschlüpft und jetzt wiedergekehrt. Apple hingegen könnte bald einen endkundenfreundlichen Ansatz finden und zeigt diesen zusammen mit einigen App-Entwicklern bereits in etlichen ARKit-Demos - die zum Teil mit handelsüblichen iPhones funktionieren.

Das Metaio-Patent zeigt eine neue Interaktionsmöglichkeit mit Inhalten in der AR-Ansicht. Schaut der Betrachter durch eine teil-transparente Brille oder ein Display, kann er nicht nur AR-Overlays auf realen Objekten erkennen, sondern auch mit diesen einfach interagieren. Die Methode besteht lediglich darin, mit den bloßen Händen auf jene Objekte zu zeigen. Die AR-Smartglasses, also das Hardware-Produkt, das Apple dazu erst noch vorstellen muss, würden dann die Hände erkennen, mit den dargestellten AR-Inhalten verrechnen und so eine Interaktion mit ihnen erlauben.

glasses patents patently mobile
Zeigt mit dem Finger auf interessante Orte für mehr Information. / © Patently Apple

Die dargestellten Anwendungen zeigen AR als Reiseführer, der Gebäude virtuell beschriftet und bei Berührung zusätzliche Informationen bereithält. Diese können als Text, Video, Audio oder 3D-Animation eingeblendet werden.

Wann ist mit dem Release der Apple iGlasses zu rechnen?

Das Patent wurde April 2017 eingereicht, seine Inhalte datieren jedoch zum Teil auf 2013 zurück. Dementsprechend ausgereift könnten inzwischen die Prototypen sein. Blickt man auf Produkte wie die Epson-Moverio-Reihe oder eben Google Glass, zeigt sich, dass die Technologie für viele Anwendungen bereits gut genug ist. Und das Tempo und die Qualität, die die ersten ARKit-Entwickler an den Tag legen, zeigen, dass der Wille da ist, um ein entsprechendes, neues Hardware-Gerät zum Erfolg werden zu lassen.

Also könnten wir tatsächlich schon an der Seite des iPhone 8 die iGlasses sehen. Die vermutete Vorstellung wäre dann Mitte September 2017, aber noch steht kein offizieller Termin fest.

Quelle: Patently apple

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8 Kommentare

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  • sehr interessante sache :)


  • Clooney vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    „iGlasses“ wird sie sicherlich nicht heißen, seit mehreren Jahren heißen neue Apple Produkte „Apple xxx“
    Selbst als Android Autor sollte man das mittlerweile gemerkt haben.


  • Un Gern vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Museen, Werkstätten, Krankenhäuser, Schulen.
    lauter sinnvolle Einsatzbereiche.


  • Naja. Google hat versagt und Apple wird es vermutlich ebenfalls, sowas braucht man einfach nicht..


    • Du brauchst es nicht ! DU!!!
      Aber das ist nicht die selbe Sache wie damals die Smartwach wo auch jeder dachte das das das Hardware Objekt der Zukunft werden würde und denn wars doch eher Flop als Top.
      Aber eine AR-Brille ist wirklich sinnvoll in jedem Bereich des Lebens.


  • Jörg W. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Dann sieht man demnächst nur noch Cyborgs durch die Stadt laufen . Sorry meine Iborgs.


  • iRollo vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Puh, dann kann sich eine Handvoll Nerds endlich mal wieder über etwas freuen. Allen anderen, also den normalen Nutzern, die deutlich in der Mehrzahl sind, wird das gepflegt am Popo vorbeigehen =)


    • NoName vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Ich glaub allerdings das Apples Brillen schneller als man denkt bei Sightseeing Touren oder Museen in den USA zu finden sein werden. Für die breite Masse ist es vielleicht noch zu früh aber für die oben genannten Einsatzorte kann ich mir das ziemlich gut vorstellen.