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Apple AirPods Pro im Test: Nah an Perfektion

Apple AirPods Pro im Test: Nah an Perfektion

Das Apple gute kabellose Kopfhörer herstellen kann, das hat man mit den AirPods schon bewiesen. Mit den AirPods Pro erweitert das Unternehmen aus Cupertino die Kopfhörer-Palette um ein weiteres Modell, dass für nur 50 Euro Aufpreis einen besseren Sitz und vor allem eine aktive Geräuschunterdrückung vorzuweisen hat. Wie sich Apples neueste AirPods im Testalltag schlagen, haben wir für Euch herausgefunden.

Bewertung

Pro

  • Sehr gute Passform
  • Guter Klang
  • Sehr gute aktive Geräuschunterdrückung
  • Sehr gute Integration in iOS
  • Kompakter Ladecase

Contra

  • Außerhalb des Apple Ecosystem nur Basis-Funktionen
  • Fehlende Lautstärkekontrolle
  • Durchschnittliche Akkulaufzeit

Apple AirPods Pro: Preis und Verfügbarkeit

Kabellose Kopfhörer liegen voll im Trend. Mit einer der Gründe liegt sicherlich am Aussterben von Smartphones mit 3,5-mm-Klinkenanschluss. Zwangsweise müssen nun kabellose Lösungen her. Apple bietet mit den AirPods Pro nun eine zweite Variante an True Wireless Kopfhörern an, die sich von den herkömmlichen AirPods unterscheiden und preislich mit 279,- Euro auch 50 Euro mehr kosten als die herkömmlichen AirPods mit kabellosem Ladecase. Farblich gibt es keine Unterschiede, sodass auch die AirPods Pro nur in weiß erhältlich sind. Schade eigentlich, denn farblich hätte Apple die AirPods Pro ruhig an die Farben der iPhone-11-Pro-Modelle anpassen können.

 

Apple AirPods Pro: Design und Verarbeitung

Als die ersten AirPods im September 2016 präsentiert wurden, wurde das Design der Ohrstecker schnell zu einem Social Media Hit. Die AirPods wurden mit Zahnbürstenaufsätze vergleichen und viele belächelten das Design. Aber binnen kurzer Zeit waren die AirPods überall zusehen und selbst Amazons Senior Vice President nutzte während eines Interviews mit Bloomberg die Apple AirPods. Unglücklicherweise drehte sich das Interview rundum die neuesten erst kürzlich vorgestellten Echo Produkte, zu denen auch Amazons Echo Bud zählten.

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AirPods Pro (links) vs. AirPods: Der Steg ist beim Pro-Modell kürzer geworden. / © Ben Miller / AndroidPIT

Aber zurück zum Design der neuen AirPods Pro. Apple hat die Pro-Version seiner kabellosen Kopfhörer als In-Ear-Kopfhörer konzipiert. Das bedeutet, dass nun an der Spitze der Ohrstecker eine Gummi-Ear-Tip sitzt, der in den vorderen Teil des Gehörgangs eindringt. Praktischerweise wird somit schon eine passive Geräuschunterdrückung vorgenommen. Interessant ist das neue und innovative Klick-System für diese Ear-Tips. Statt wie üblich stülpt man die Gummieinheiten nicht über eine verlängerte Röhre, sondern klick diese quasi in eine Nut direkt am Lautsprechergrill. 

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Liebe fürs Detail: die Arretierung der Plastik-Ear-Tips klickt sich ein und hält bombenfest. / © Ben Miller / AndroidPIT

Der Lange Steg hat Apple bei den AirPods Pro verkürzen können, so dass die Ohrstecker weniger an Zahnbürstenaufsätze erinnern. Im unteren Bereich der Stege sind diese abgeflacht, da hier die beiden Aktionsflächen untergebracht sind. Auch das Ladecase profitiert von dem kürzeren Steg der Ohrstecker, da dadurch das Case kompakter gebaut werden kann. Dabei ist es nun so kompakt geraten, dass es locker in die kleine Tasche bei Jeanshosen passt, in der ich selbst bis Dato immer Kleingeld verwahrt hatte.

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Insgesamt gibt es drei Ear-Tips Größen.  / © Ben Miller / AndroidPIT

Eine weitere Besonderheit bei den neuen AirPods Pro sind die Belüftungskanäle in den Ohrsteckern. Erkennbar sind diese an den schwarzen Gittern Außen und Innen. Hauptzweck des Belüftungskanal ist, dass man als Nutzer der AirPods nicht dieses unangenehme Druckgefühl verspürt.

Außerdem sitzen hinter den Gittern auch Mikrofone, die für die aktive Geräuschunterdrückung benötigt werden. Während das äußere Mikrofon die Umgebungsgeräusche einfängt, wird das innenliegende Mikrofon dazu verwendet um den Sound, dynamisch anzupassen. Apple gibt an, dass in einer Sekunde das Klangbild bis zu 200 mal angepasst werden kann.

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Apples AirPods fühlen sich durchaus an einem Android-Smartphone wohl.  / © AndroidPIT

Software optimierter Tragekomfort

Lange Rede, kurzer Sinn: Raus aus dem Case, rein in die Ohren. Beim ersten Einsetzen verspürte ich den Reflex die Ohrstecker tief in die Ohrkanäle zu bohren, aber das muss man gar nicht sein. Stattdessen reicht ein sanftes einsetzen der Ohrstecker und schon ist der Sitz meist perfekt. Nutzt Ihr ein iPhone mit mindestens iOS 13.2 dann könnt Ihr nicht nur sehr einfach die AirPods Pro, dem H1 Chip sei dank, mit diesem verbinden, sondern es testet mit Hilfe eines Soundfiles während der Einrichtung ob die beiden Ohrstecker auch wirklich perfekt sitzen. Leider ist dieses Feature in iOS eingebettet und steht weder auf macOS noch für Windows oder Android zur Verfügung.

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So einfach kann das Koppeln von Kopfhörern sein.  / © Ben Miller / AndroidPIT

Grundsätzlich fühlen sich die AirPods Pro in Verbindung mit einem Apple Produkt wohler. Nicht nur, dass man den Kopplungsprozess so simple gestaltet hat, dass eigentlich keiner versagen kann und der Sitz immer perfekt ist, sondern mit Hilfe der Apple ID ist es ein einfaches die Airpods ohne erneutem Kopplungsprozess mit weiteren Apple Produkten zu verbinden. Auch kann man via "Finde mein" AirPods die letzte Position ausfindig machen.

AirPods Pro Software
Mit Hilfe der Software und den nach Innen gerichteten Mikros wird der Sitz und die Abdichtung geprüft. Leider ist diese Funktion in iOS integriert. / © AndridPIT

Trotzdem ist es kein Problem die AirPods Pro mit einem Android-Smartphone oder auch einem Windows PC und anderen Bluetooth Zuspielern zu koppeln. Dafür verfügt das Ladecase auf der Rückseite über eine Taste um das Bluetooth Modul in den Pairing Modus zuversetzen. Aber gekoppelt an Nicht-Apple-Produkten fehlen die obengenannten Features und es ist auch nicht möglich den Ladezustand der Ohrstecker oder gar des Ladecase auszulesen.  Auch könnt Ihr nur zwei der drei Modi nutzen. Statt also zwischen ANC an, Transparenz und ANC aus wählen zu können, gibt es dann nur die Möglichkeit zwischen den Werksseitig aktivierten ANC an und Transparenz zu wählen  Euch nur die zwei

Sauberer Klang selbst mit aktiver Geräuschunterdrückung

Bei Kopfhörern kommt es selbstverständlich nicht nur auf Tragekomfort, Handling und Akkulaufzeit, sondern zu allererst immer noch auf den Klang an. Dabei bildet das Ausgabegerät, in diesem Fall die Kopfhörer, das letzte Glied bevor wir durch den Schall begeistert, oder eher enttäuscht werden. Im Falle der AirPods Pro, kann man vor Apples Audio-Spezialisten nur den Hut ziehen, was diese aus den kleinen Ohrsteckern für einen schönen Sound erzeugen. 

Also wie klingen die AirPods Pro nun im Alltag? Der Klang der AirPods Pro ist tatsächlich beeindruckend und das in allen drei Modi. Viele Hersteller trimmen ihre ANC Kopfhörer häufig genau für den geräuschunterdrückenden Modus, da das der Hauptverkaufsgrund ist. Bei den AirPods hatte ich sowohl mit ANC an oder aus und einen warmen Klang garniert mit präsentem Bass. Selbst bei hohen Lautstärken bleibt der Sound gut definiert, ohne klirrende Höhen, zerfransten Mitten und Herzrasen verpassenden Bässen. Wenn dann doch mal in die Gehörgänge übersteuerte Höhen oder richtig fetter Bass dringen, dann halten die AirPods Pro durchaus mit und man kann sich sicher sein, dass nicht die Ohrstecker kurz vor dem Exodus sind, sondern der Musiker und das Studio diesen Effekt haben wollten.

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Angenehmer Tragekomfort, da sich die AirPods Pro nicht in den Gehörgang bohren. / © Ben Miller / AndroidPIT

Gut ist auch die Darstellung von räumlicher Tiefe. Die Fantastischen 4 klingen unplugged richtig gut und man bekommt schon den Eindruck vermittelt, das man in der Balva Höhle sitzt, wo die Aufnahme entstand. Bei Queens Bohemian Rhapsody konnte Freddy Mercury bei mir durch die AirPods Pro hindurch Gänsehaut erzeugen. Selbstverständlich hat jeder seinen eigenen Musikgeschmack und unterschiedliche Präferenzen, aber Apples AirPods sollten hier eine große Masse von Geschmäckern treffen können. 

Pssst - effektiver ANC ohne Nebenwirkung

Man muss nicht immer der erste am Markt sein und als erster Features platzieren, die sonst keiner hat. Apple demonstriert es sehr gut anhand der Geräuschunterdrückung bei den AirPods Pro. Für die kleinen Ohrstecker filtern sie Umgebungsgeräusche sehr effektiv weg. Apples ANC liegt bei auf Augenhöhe mit dem des Sony WF-1000MX3. Den gewaltigen und etwas in die Jahre gekommene Getränkekühlschrank konnte Apples ANC komplett eliminieren. Selbst das hektische Tippen der Kollegen oder der Rasenmäher und Laubbläser des Gärtners vom Nachbargrundstück filterte die Geräuschunterdrückung sehr gut weg.

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Probleme an einem Android Smartphone? Nein, es sei denn, Apple pusht Firmware Aktualisierungen durch, dann schaut man mit einem Android Gerät in die Röhre. / © AndroidPIT

Im Transparenzmodus klingen die AirPods für mich besser als die Sony WF-1000MX3, da Stimmen natürlicher rüberkamen und ich nicht den Eindruck hatte, dass elektronisch verstärkt wurde. Man kann also eigentlich die AirPods in den Ohren lassen und sich im Transparentmodus noch mit Kollegen unterhalten, aber ich finde das doch etwas unhöflich. Da nehme ich doch lieber die Ohrstecker raus und zeige damit meinem Gesprächspartner, dass dieser meine volle Aufmerksamkeit hat.

Für den Alltag mehr als ausreichend

Bei so kleinen Ohrsteckern, hätte ich immer Zweifel, wenn es um Akkulaufzeit geht, vor allem wenn weil die AirPods Pro auch noch über aktive Geräuschunterdrückung und Transparenzmodi verfügt. Ohne ANC oder Transparenzmodus, kam ich locker auf 5 Stunden Akkulaufzeit für die Apple AirPods Pro.

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Der Ladecase ist kompakt und hält Strom für 24 Stunden bereit.  / © Ben Miller / AndroidPIT

Aber mit aktiver Geräuschunterdrückung und/oder Transparenzmodus sank die Laufzeit auf 4:30 Stunden. Für einen Langstreckenflug reicht eine Akkuladung bei den AirPods Pro also nicht aus. Man müsste die AirPods Pro während eines achtstündigen Langstreckenfluges rechnerisch rund 30 Minuten ins Ladecase legen, damit man sicher über die Restflugzeit von 3 Stunden hinweg kommt. Immerhin hält das Ladecase insgsamt weitere 24 Stunden Laufzeit für die Airpods Pro bereit. Geladen kann das Ladecase entweder via Lightning Kabel oder kabellos auf einer Wireless Charging Station. 

Fazit: So nah an der Perfektion

Chapeau, Apple! Mit den AirPods Pro ist dem Unternehmen aus Cupertino ein wahrlich erstaunliches True Wireless Headphone gelungen, dass aktuell wohl den besten Kompromiss aus Tragekomfort, Klang und Akkulaufzeit bietet. Das beste an den Apple AirPods Pro ist, man braucht für den Alltagseinsatz gar kein iPhone! Die Kopfhörer funktionieren hervorragend auch an einem Android-Smartphone bzw. -Tablet, an einem Windows PC oder Notebook oder an einer Smartwatch.

Beeindruckend ist auch, dass Apple es bei den AirPods Pro geschafft hat das ANC so zu gestalten, dass kein Druckgefühl aufkommt. Dabei hilft auch, dass Apple die In-Ear-Kopfhörer mit offen mit einer Belüftung gestaltet hat und so dem Druckgefühl vorbeugt. Im Transparenzmodus klingen die Außengeräusche natürlich und weniger elektronisch verstärkt als bei Konkurrenzprodukten.

Beim Klang können die AirPods Pro ebenfalls überzeugen, auch wenn hier rein subjektiv gesehen die Sony WF-1000XM3 vom Klang her besser gefallen. Die einzigen Verbesserungsvorschläge die ich für Apple hätte: eine Steuermöglichkeit für die Lautstärke zu integrieren und sich bitte endlich von dem weißen Klavierlack zu verabschieden. Letzterer stört besonders beim Transportcase, da dieser schon nach wenigen Handgriffen sich durch den menschlichen Fett schmierig anfühlt.

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 3 Wochen

    Von Einfachheit und Bequemlichkeit in der Bedienung ist aber Android weit entfernt. Wenn ich überlege, was ich alles in den letzten Jahren gefrickelt habe, weil mal wieder dieses und jenes nicht ging. Allein schon die Unmengen an Apps, die nicht an die neuesten Versionen angepasst sind oder die Aufsätze der Hersteller, die Probleme machen. Dagegen ist IOS ja ein Kinderspiel.

  • Gianluca Di Maggio vor 3 Wochen

    Klar reichen die. Nur können die weder vom Klang noch vom Funktionsumfang mithalten.

  • Gianluca Di Maggio vor 3 Wochen

    Mir sind sie auch zu teuer aber 50€ Bluetoothkopfhörer sind nicht vergleichbar.

55 Kommentare

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  • Als Contra: "Fehlende Lautstärkekontrolle"
    Wo bitte soll denn die auf dem kleinen Futzelteil hingequetscht werden?! Große Kopfhörer haben sowas, weil es sich anbietet. Aber ehrlich, wenn ich das Phone bzw. Tab in der Hand halte oder in jedem Fall griffbereit, brauche ich die Kontrollen nicht am Ohrhörer selbst.

    "Durchschnittliche Akkulaufzeit"
    Seit ich letzte Woche die Dinger gekauft habe, war das Case noch nicht ein einziges Mal an der Steckdose. Ich wundere mich langsam, wo das Teil seine Energie herkriegt.

    "...Kabellose Kopfhörer liegen voll im Trend. Mit einer der Gründe liegt sicherlich am Aussterben von Smartphones mit 3,5-mm-Klinkenanschluss. Zwangsweise müssen nun kabellose Lösungen her. ..."

    Wie bitte, zwangsweise? Erstens gibt es noch genug neue Phones und Tablets mit Klinkenbuchse wie das Note9 oder iPad mini oder mit mitgeliefertem Adapter wie Sony. Der Trend zu kabellosen Kopfhören bzw. Ohrhörern ist wohl eher der Freiheit in der Wohnung herumspazieren zu können und dem Wegfall der Kabelknäule zu verdanken. Ich jedenfalls habe schon öfter zwischendurch auf das Musikhören verzichtet, wenn es sich für einen kurzen Zeitraum nicht lohnte, die Kabel zu entknoten. Dafür stopfe ich mir nun um so öfter meine neuen AirpodsPro rein und raus. Das geht leicht und auch schon mal mit einer Hand.


    "...Trotzdem ist es kein Problem die AirPods Pro mit einem Android-Smartphone oder auch einem Windows PC und anderen Bluetooth Zuspielern zu koppeln. Dafür verfügt das Ladecase auf der Rückseite über eine Taste um das Bluetooth Modul in den Pairing Modus zuversetzen. ..."

    Den Knopf braucht man gar nicht. Mein iPad mini verbindet sich genauso wie mein Samsung. Und Batterie kann ich auch mit dem iPad nicht auslesen!

    "Dabei bildet das Ausgabegerät, in diesem Fall die Kopfhörer, das letzte Glied bevor wir durch den Schall begeistert, oder eher enttäuscht werden."

    Eher enttäuscht? Was denn nun?!


    "Den gewaltigen und etwas in die Jahre gekommene Getränkekühlschrank konnte Apples ANC komplett eliminieren."

    Das geht bei mir nicht. Man merkt deutlich, daß sich die Dinger einschalten und die Umgebungsgeräusche dämpfen, sobald man sie ins Ohr steckt. Doch ganz weg geht gar nichts!

    "Im Transparenzmodus klingen die AirPods für mich besser als die Sony WF-1000MX3, da Stimmen natürlicher rüberkamen und ich nicht den Eindruck hatte, dass elektronisch verstärkt wurde."

    Den Tranzparenzmodus sollte man eher Hörhilfemodus nennen. Und ja, die Stimmen der Leute ringsum wirken klar. Kein Wunder bei so viel Forschung und Entwicklung im Bereich der Hörhilfegeräte.

    "Verbesserungsvorschläge die ich für Apple hätte: eine Steuermöglichkeit für die Lautstärke zu integrieren und sich bitte endlich von dem weißen Klavierlack zu verabschieden. Letzterer stört besonders beim Transportcase, da dieser schon nach wenigen Handgriffen sich durch den menschlichen Fett schmierig anfühlt."

    Durch 'das' menschliche Fett!
    Und eine gute Angewohnheit ist es, sich vor dem Klavier spielen, sowie vor der Benutzung von Klaviergelackten Gadgets, die Finger zu waschen.😉


    • Und was willst Du jetzt damit sagen? Gut? Nicht gut? Etwas gut? Was denn nun. Ich finde sie nicht gut, weil es auf gut deutsch ne Verarsche ist. Über 250 Euro für Stöpsel auszugeben ist subjektiv betrachtet nur irre. Ich habe meine von Taotronics für 29 € beim Black Friday geschossen. Und weißt Du was? Die haben Links und Rechts Touchsensoren. Mit denen kann man auch so unwichtige Dinge wie laut/leiser machen. Ja genau, das gab es fast umsonst dazu....

      Naja wer soviel ausgeben möchte bitte sehr. Mir reichen meine Earbuds völlig für den Alltag.


  • Immer noch keine Lautstärkeregelung am Hörer? Sitzen bei Apple nur Theoretiker in der Entwicklungsabteilung?


  • Die alten Airpods gibt es für ca 170 €, so dass der reale Aufpreis saftige 100 € ist.

    Typisch Apple halt...


  • Dummes Zeug, egal wie gut der Klang ist. Wie viele Aufladevorgänge schafft der kleine Akku ? Nach 12 oder 18 Monaten ist er hinüber ? 280 € wandern dann in die Tonne? Lächerlich, dann lieber einen guten On-Ear Kopfhörer mit Kabel.


  • Der Artikel sollte noch einmal Korrektur-gelesen werden.


  • Die Dinger sehen einfach nur hässlich albern aus, wie die da aus dem Ohr schauen. Wie irgendwelche Ohrengeschwulste...🤢
    In 10 Jahren werden wir alle bestimmt darüber lachen und uns 🤨💭fragen was uns geritten hat den Mist zu tragen aber gut, schau ich mir die Technik der 80er an oder die Handys Ende der 90er können wir über die Klopper auch nur lachen. Damals haben wir uns auch nicht beschwert als das Handy 2 cm dick war und heut wird geschwitzt wenn es schon 9 mm fett ist.


  • Hmm. Bei mir passt auch das Case der Ur-Airpods in die kleine Tasche der Jeans. Gerade so, aber da lagert sie immer. Und ist irgendwie auch nicht fettig, trotz weißem Klavierlack. Hände waschen?


  • Apple schafft es immet wieder mit kleinen aber feinen Details ihrer Produkte ein “Schade, dass es so etwas nicht für Android gibt“ bei mir zu erzeugen.
    Nichtsdestotrotz würde ich mir kein IPhone kaufen.
    Zu groß ist die Kluft zwischen uns, zu verwöhnt bin ich, was die Einfachheit und Bequemlichkeit der Bedienung angeht.


    • Von Einfachheit und Bequemlichkeit in der Bedienung ist aber Android weit entfernt. Wenn ich überlege, was ich alles in den letzten Jahren gefrickelt habe, weil mal wieder dieses und jenes nicht ging. Allein schon die Unmengen an Apps, die nicht an die neuesten Versionen angepasst sind oder die Aufsätze der Hersteller, die Probleme machen. Dagegen ist IOS ja ein Kinderspiel.


      • Sehe ich genau anders. Für mich ist Android in der Bedienung deutlich komfortabler und logischer als iOS. Kommt halt auch drauf an, aus welcher Welt du kommst.
        Allein die Quicksettings und die Art wie Benachrichtigungen gegliedert werden, sind ein Segen.
        Oder wenn ich schnell nach nem Wort suchen möchte.
        Zudem möchte ich all die Freiheiten und Möglichkeiten die Android mir gibt, nicht mehr missen.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich komme aus der Android-Welt und ganz ehrlich: an Android ist so ziemlich absolut gar nichts logisch... Das wollte Google mal erreichen ja, aber geschafft haben sie das nie.


      • Tja, so unterschiedlich können Meinungen halt sein 😉


    • C. F.
      • Blogger
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Vermutlich würdest Du nie wieder ein iPhone gegen ein Android-Gerät wechseln wollen.


      • Vielleicht bin ich zu blond für ein IPhone?
        Aber ich komme mit dem fremden Universum nicht klar.


      • Allein schon der Einheitsbrei bei der Oberfläche und von dem Zwang hin zu iTunes will ich mich mal erst gar nicht auslassen usw. usw.
        Mein Schwiegersohn und die Schwägerin hat so ein iDingens, ich habe sie oft genug in den Fingern gehabt - never ever!


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        iTunes ist schon seit Jahren kein Zwang mehr. iTunes ist nur dann ein Zwang, wenn du im iOS-Betaprogramm bist und da ist es mMn mehr als verständlich, dass Apple sowas wirklich nur über die eigene Software löst.

        Und auch wenn dein Schwiegersohn und Schwägerin ein "iDingens" haben, bezweifle ich, dass du sie wirklich lange in der Hand hattest, um einen Ansatzweise guten Eindruck zu bekommen. Immer mal hier und da 1-2min bringt da gar nichts...

        Gelöschter AccountC. F.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        "Aber ich komme mit dem fremden Universum nicht klar."

        Wo kommst Du da nicht klar? Ein Fingertip auf die Kamera-Kachel, und die Kamera ist da. Bei Safari ist's der Webbrowser, bei Mail wie der Name schon sagt die Mail-App, und und und. Das iPhone musst Du nur ein mal einstellen, dann läuft es. Und in den Einstellungen kommst du unter iOS garantiert besser klar als bei Android.

        Tim


  • Passform ist doch immer sehr subjektiv bei Ohrstöpslen, wie so ein Test ja eigentlich auch, dennoch ne Weiterentwicklung die scheinbar ankommt .... soweit also gut. Nah an der Perfektion für den subjektiven Tester, für andere? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Für 250 € etwas kaufen was auch ganz schnell mal "weg" ist weil es in den Gulli oder sonst wohin gerutscht ist .... mir persönlich wäre das viel zu viel Geld, selbst wenn es ein perfektes Produkt wäre.


    • Ja einmal nicht aufgepasst und so n Ding fällt raus und knirscht, weil drauf getreten. Das hab ich leider durch mit do einem ähnlichen Stöpsel.Hat mich zwar nur 30 € gekostet und keine 200 € oder 150 aber hat mir schon gereicht in Zukunft darauf zu verzichten.


  • Nah an Perfektion aber nicht am Preis. Es ist und bleibt ein Einwegprodukt.Jetzt lieber einen wechselbaren Akku und es lässt sich drüber reden aber so ist und bleibt es 👎.


    • Ein Einwegprodukt ist ein Produkt, das man nur einmal benutzen kann.
      Wie soll man da denn wechselbare Akkus einbauen?


      • Ein Einwegprodukt kann auch ein Produkt sein,was man einmal mehrmals benutzen kann bis man es weg wirft.


      • @Karsten

        "was man einmal mehrmals benutzen kann "

        Bei allem Verständnis, das ist keine Argumentation.


      • Na doch, wenn du von den AirPods die akku nicht wechseln kannst benutzt du Dinger solange bis die Akkus kaputt sind und denne schmeißt die AirPods weg obwohl die noch funktioniert haben aber die Akkus eben nicht.

        Gelöschter AccountNick


      • Demnach wäre ALLES ein Einwegprodukt.


      • Geb ich dir recht. Alles das wo der Akku ☝️nicht ☝️ Wechselbar ist. Zum Glück ist es beim Smartphone noch möglich mit entsprechenden Kenntnissen.


      • Nenne es lieber Verschleißartikel oder Verschleißprodukt. Das sind Produkte, die man durchaus mehrmals benutzen kann, aber die zur Reparatur nicht vorgesehen sind, oder bei denen absehbar die Reparaturkosten den dann vorliegenden Restwert überschreiten.
        Solche Verschleißartikel sind Leuchtmittel oder Bremsklötze, heute auch Schuhe oder Textilien (das hat man früher beides repariert) oder auch Akkus. Da wo diese fest verbaut sind, wird aus den genannten Gründen oft das ganze Gerät zum Verschleißartikel.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        "Na doch, wenn du von den AirPods die akku nicht wechseln kannst benutzt du Dinger solange bis die Akkus kaputt sind und denne schmeißt die AirPods weg obwohl die noch funktioniert haben aber die Akkus eben nicht."

        Du kannst Dir auch mit Wattestäbchen so lange die Ohren reinigen, bis sich die Watte löst...


      • Demnach ist auch ein Auto nur ein Einwegprodukt, da man den Motor bei nem Schaden auch nur mit entsprechenden Kenntnissen wechseln kann.


      • 😂😂😂😂Wattestäbchen


  • Und warum sollten die Vorteile bei einem iPhone mehr auf der Hand liegen? Ich bin sehr zufrieden mit meinen AirPod Pros und es gibt nun mal keine In-Ears, die so gut ANC beherrschen, wie diese Kopfhörer. Der Preis ist bei Apple immer hoch und man muss selbst entscheiden ob es einem
    das persönlich wert ist.


    • Welche anderen In-Ears mit ANC hast du denn noch getestet?

      Gelöschter Account


    • Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Dennoch gibt es auch sehr gute Alternativen für weitaus weniger Geld. Wenn Du das ausgibst ist das Deine Sache.


  • Für den Alltag mehr als ausreichend? Für nur 50€ Aufpreis? Wie bitte wird hier formuliert? Wir reden hier von Kopfhörern die 279 Bugs kosten!!!! Für unter 50 € bekomme ich ebenso gute Bluetooth Kopfhörer. Die Technologie ist schön längst öffentlich. Es gibt weitaus günstigere Alternativen.
    Über die Anschaffungskosten für ein IPhone lässt sich meinetwegen diskutieren. Für massiv übertriebene Kosten für diese Kopfhörer meiner Meinung nicht.

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