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App-Tipp: Shpock, der Android-Flohmarkt für Flohmarkt-Muffel

“SHopping in your POCKet” - das ist Shpock, der Flohmarkt in App-Form. Wer gerne stöbert, echte Flohmärkte aber meidet, hat hiermit eine etwas gemütlichere Alternative zu Ebay und Co. Es gibt die App schon seit einer Weile, aber gerade dadurch wird sie jetzt interessant, denn sie lebt durch die Zahl ihrer Nutzer. Ich habe mir Shpock mal angesehen und stelle es Euch hier vor.

Diese SMS nervt wie keine zweite: "Datenvolumen ist bis Monatsende gedrosselt"!
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Motiv, Farben und Bearbeitung lassen keinen Zweifel daran, an welche Subkultur Shpock sich primär richtet. Aber auch als Normalo kann man die App bedenkenlos genießen. © Shpock/AndroidPIT

Ich weiß, ich bin damit ziemlich alleine, aber ich kann mit Flohmärkten absolut nichts anfangen. Trotzdem stöbere ich gerne nach Schnäppchen. Spätestens seit eBay und Amazon das Kaufen und Verkaufen digitalisiert haben, kann ich das auch online, ohne einen Fuß auf den verhassten Flohmarkt setzen zu müssen. Shpock schickt sich an, das “Flair” des Flohmarktes in einer App einzufangen, sodass auch Muffel wie ich dessen Vorzüge genießen können.

Entdecken

Bei Shpock geht es nicht einzig und allein um das schnelle Finden oder Verkaufen von Artikeln. Über die Suche kann man bewusst grobe Oberbegriffe auswählen (wie eine Produktkategorie oder “Herbst - Freizeit”) und dann durch die Ergebnisse “hindurchschlendern”. Diese kommen in ihrer Auflistung zunächst völlig ohne Text aus und werden im Flickr-Stil nur über Bilder vermittelt, was sehr angenehm ist. Außerdem werden die Funde nach Entfernung zum aktuellen Standort von nah zu fern sortiert. Über den Such-Agenten können Themen und Objekte, nach denen man häufiger suchen möchte, gespeichert werden.

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Links die Suchmaske, rechts die Ergebnisse. / © Shpock/AndroidPIT

Habt Ihr etwas gefunden, könnt Ihr Euch mit einem Klick die entsprechenden Bilder ansehen, Fragen an den Anbieter stellen, preisliche Angebote machen (ja, hier kann man auch feilschen), das Angebot als “gemerkt” markieren und Euch den Standort auf einer Karte ansehen. Wer gerne Benachrichtigungen erhält, wenn ein ins Beuteschema passender Artikel online geht, kann auch das einrichten.

Verkaufen

Wer Artikel verkaufen möchte, kann dies denkbar unkompliziert über wenige Klicks tun. Einfach einen Titel auswählen, eine Beschreibung und Kategorie hinzufühgen, einen Preis angeben und Fotos anheften (diese aus der Galerie aussuchen oder direkt aus der App heraus knipsen). Dann das Angebot entweder via Facebook teilen oder nicht, und das war’s. Über eingegangene Angebote könnt Ihr Euch per E-Mail oder Push-Benachrichtigung informieren lassen.

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Links die Erstellung eines Inserats, so wie rechts sieht es dann aus. / © Shpock/AndroidPIT

MySHPOCK

Im persönlichen Bereich, in den Ihr Euch bequem via Facebook oder E-Mail einloggen könnt, behaltet Ihr Euer Profil, Eure Merkliste und Eure angebotenen Artikel im Auge. Shpock geht übrigens nach eigenen Angaben sehr sorgsam mit dem Thema Nutzerdaten und Privatsphäre um und verlangt nach eigenen Angaben nicht mehr App-Berechtigungen als unbedingt notwendig. Meine SMS oder WhatsApps will Shpock zumindest nicht lesen. Sofern Ihr Shpock mit Facebook verbindet, werden natürlich entsprechende Berechtigungen notwendig.

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Links das eigene Profil, rechts die eingeforderten Berechtigungen vor der Installation. / © Shpock/AndroidPIT

Fazit

Ich war angetan von Shpock und werde die App erst mal eine Weile behalten und weiter ausprobieren. Ihr erhaltet sie kostenlos im Google Play Store (zur App). Dort wurde die App mittlerweile zwischen 100.000 und 500.000 Mal heruntergeladen, auch auf Facebook wird derzeit für sie geworben. Es dürfte also endlich ein ernstzunehmendes Angebot an Artikeln zusammengekommen sein. Meine Suche nach Thrombosestrümpfen blieb zwar ergebnislos, aber ich vermute, das wäre auf den meisten echten Flohmärkten nicht anders. Wobei…

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