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APic Mashup HD Multi Collage - Erinnerungsbilder als Mashup erstellen

Eine Sight-Seeing-Tour lässt sich meistens am besten festhalten, wenn man zu den hübschen Foto-Aufnahmen auch gleich noch den Standort und ein paar Notizen oder Skizzen hinterlegen kann. APicMashup HD Multi Collage hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein schlichtes Tool mit vielen Optionen zur Verfügung zu stellen. Wie sich der Mashup-Maker im der Praxis macht und ob Ihr so schnell zu einer netten Erinnerung kommt, lest Ihr im folgenden Testbericht.

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VS
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    Metall-Unibody

Bewertung

Pro

  • Kostenlos ohne Werbung
  • Viele Funktionen bei minimaler Menüausgestaltung

Contra

  • Komplizierte und umständliche Bedienung
  • Kein Tutorial
  • Probleme beim Speichern von aufgenommenen Bildern
  • Abstürze
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Samsung Galaxy S2 4.1.2 Ja 1.3.0 1.3.7

Funktionen & Nutzen

Unter einer Collagen-App hatte ich mir zu Beginn etwas anderes vorgestellt. Nach den ersten tapsigen Versuchen landete ich dann doch auf der Hilfe-Seite, denn ein entsprechendes Tutorial in der App fehlt leider ganz - und das wäre hier wirklich notwendig gewesen. Um erst einmal genauer zu erklären: Bei APic Mashup HD Multi Collage handelt es sich um eine Collagen- und Foto-App der besonderen Art. Sinn und Zweck ist es, mit dem Tool Eindrücke, Standortdaten und Skizzen festzuhalten und diese auf verschiedenen Ebenen zu bearbeiten und zu verschieben.

Das Menü ist dabei zwar übersichtlich, aber leider nicht selbsterklärend. An der rechten Displayhälfte seht Ihr ein paar Symbole, die zuerst einmal nicht ganz eindeutig sind. Dazu kommt außerdem, dass Ihr zwischen langen und kurzen Tabs auf die Buttons unterscheiden müsst, denn dort verbergen sich weitere Optionen. Nach den ersten paar Versuchen kam dann der Aha-Effekt: Über das erste Symbol wählt Ihr aus, welche Ebenenart zuerst fixiert werden soll. Ihr wechselt mit der Betätigung des ersten Buttons zwischen Google Maps, Open Street Maps, Skizzen, Bildern und Kameraaufnahmen hin und her. Ein langer Fingerzeig auf den Button öffnet das Einstellungsmenü, in dem Ihr Größe, Kameraeinstellungen, Kartenebenen, Malebenen und Ebenenarten sowie dazugehörige Farben näher konfigurieren könnt. Um sich hier zurecht zu finden, kann jedoch gut eine halbe Stunde vergehen. In den meisten Fällen ist zur Übernahme der Einstellungen ein Neustart der App notwendig.

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Die umfangreichen Einstellungen der App. / © AndroidPIT

Im zweiten Symbol wechselt dann das jeweils ausgewählte Element. Entscheidet Ihr Euch also für Google Maps oder Open Street Maps, erscheint auf einem Teil des Bildschirms eine Karte, die Euren Standort anzeigt. Zieht Ihr nun die Punkte an den Ecken hin und her, könnt Ihr den Ausschnitt verändern. Um das Ganze dingfest zu machen, tippt Ihr auf den dritten Button und fixiert die Ebene so. Entgegen der gängigen Art mit einem langen Tipp ein Foto auszulösen, entfernt Ihr so die Ebene wieder.

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Kartenausschnitt festlegen, verschieben und fixieren. / © AndroidPIT

Anschließend wechselt Ihr mit dem ersten Button wieder das Element, wählt beispielsweise das Galerie-Icon aus. Mit einem erneuten Tipp auf den Fixieren-Button öffnet Ihr so Eure Galerie und könnt ein Foto wählen. Alternativ lässt sich mit dem Kamerasymbol im zweiten Buttonfenster ein Bild direkt aufnehmen.

Ist das Foto ausgewählt, verschiebt ihr dieses ebenso und könnt auch hier Bildausschnitte festlegen und die Form des Fotos verändern. Optimalerweise zieht Ihr es in die freien Flächen, damit Eure Karte nicht überdeckt wird. Und so geht das Spielchen weiter bis Ihr ein Bild zusammengeschustert habt, das Euch beispielsweise Standort-Informationen zu einem Pilzfundort gibt, inklusive Foto und eventuell einer Markierung oder einer Notiz.

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Ein fertiges Mashup. / © AndroidPIT

Mithilfe des Menübuttons könnt Ihr schließlich Euer Mashup speichern oder bereits fertige Templates aufrufen. Die Kamerafunktion hat mir im Test allerdings Schwierigkeiten bereitet. Wann immer ich ein Bild aufgenommen habe, ließ sich dieses nicht fixieren. Jedenfalls nicht an der von mir vorgesehenen Stelle. Selbst nach dem Abspeichern öffnete sich das Mashup wieder mit geöffneter Kamera. Auch nach mehreren Versuchen mithilfe des Fixierbuttons ist es mir nicht gelungen, ein Bild festzuhalten und nachträglich eine Karte einzufügen. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das gedacht hatte.

Die zwei Pfeiltasten im Seitenmenü dienen übrigens der Navigation zwischen den Ebenen. Leider ließ auch hier das Erfolgserlebnis auf sich warten. Zwar konnte ich zwischen Ebenen wechseln und diese bearbeiten, allerdings nur in einem sehr blassen Zustand. Mit einem langen Tipp auf die Ebenen-Pfeile könnt Ihr allerdings früher angelegte Ebenen wieder nach oben befördern und andere Bilder damit überlagern. Mit einem langen Tab auf den Fixierbutton werden dann alle Ebenen exportiert und Ihr könnt das Mashup in der Galerie speichern.

Bildschirm & Bedienung

Die Collagen-App ist leider nicht so leicht zu bedienen wie Ihr es von gewöhnlichen Foto-Apps vielleicht gewohnt seid. Um einigermaßen zu verstehen, wie Ihr richtige Collagen anlegt, solltet Ihr unbedingt die Hilfe-Seite besuchen und Euch genau durchlesen, wie Ihr einzelne Bildausschnitte hinzufügt und verschiebt. Eine intuitive Benutzeroberfläche muss der App leider ebenfalls abgesprochen werden. Das Ziehen der Bildpunkte ist meist recht träge und am Ende landet der gewünschte Ausschnitt nur selten dort, wo er hingehört.

Ein kleines Tutorial wie es die meisten Apps von Haus aus mitbringen, könnte hier dafür sorgen, dass die Nutzer schneller einen Zugang zu dem doch recht komplexen Programm finden. Auch die Buttons sind nicht eindeutig gekennzeichnet, die Navigation durch die App lässt stark zu wünschen übrig. Da das Menü nicht viel Platz für Erklärungen hat, hilft dieses Bild vom Entwickler, um sich zumindest kurzfristig mit den Optionen der App und den einzelnen Buttons vertraut zu machen.

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Lange und kurze Fingertipps auf die Buttons rufen unterschiedliche Funktionen auf. / © Werner Lechner

Speed & Stabilität

Die Ermittlung der Standortdaten funktionierte im Test einwandfrei. Auch die Kamera startete zuverlässig, ebenso wurden Bildquellen schnell erfasst und die entsprechenden Bilder importiert. Die App verzeichnete im Test jedoch einen Absturz und mehrere träge Bedienmomente. Auffallend war außerdem, dass mein Testgerät sehr heiß wurde und der RAM-Speicher nach kurzer Zeit ziemlich voll war.

Preis / Leistung

APic Mashup HD Multi Collage ist kostenlos und enthält keine Werbung. Wer Gefallen an dem Tool hat oder den Entwickler unterstützen möchte, kann die Donate-Version für derzeit 3,00 Euro kaufen.

Abschließendes Urteil

Im Test konnte mich APic Mashup HD Multi Collage leider nicht überzeugen. Die App ist nicht sehr intuitiv konzipiert und benötigt zum besseren Anwendungsverständnis ein ganzes Handbuch. Zwar lassen sich mit etwas Aufwand Collagen mit Standort und Bildmaterial zusammenbasteln, die Bearbeitung einzelner Ebenen ist allerdings für den Laien zu verschachtelt und kompliziert. Wer geduldig ist, wird dennoch zu ein paar schönen Mashups kommen, auch wenn das eine gewisse Einübungsphase voraussetzt.

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