Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 1 mal geteilt 27 Kommentare

Andy Rubin enttäuscht Essential-Vorbesteller vermutlich wegen Markenstreits

Am 30. Mai hatte Andy Rubin einen 30-Tage-Countdown gestartet, nach dessen Ablauf Vorbesteller das Essential-Phone erhalten sollten. Ein Markenstreit scheint dies zu verhindern. Denn knapp zwei Wochen nach Lieferung wurde es unheimlich still im das neue Smartphone des Android-Erfinders. Was läuft da schief?

Ich lese diesen Artikel, weil mir auf der Arbeit langweilig ist.
Stimmst du zu?
50
50
23413 Teilnehmer

Andy Rubin scheint zwischen seinem neuen Produkt und seinen Kunden zu stehen. Zubehör-Hersteller Spigen hatte nur zwei Tage nach Rubins Release-Versprechen vom 30 Mai 2017, also am 01. Juni 2017 ein Unterlassungsschreiben an Rubins Firma gesendet. Spigen hatte sich die Marke Essential bereits im August 2016 international schützen lassen und verwendet sie seither für Smartphone-Zubehör. Spigens sei der Ansicht, dass Essential als Smartphone-Marke zu großes Verwirrungspotenzial für Kunden darstelle.

Scott Scrivens von Android Police hält es für unwahrscheinlich, dass Essential den teuer beworbenen Markennamen so schnell aufgeben wird. Essential habe ihm gegenüber klar gemacht, dass man Spigens Unterlassungsschreiben als Drohbrief antue, der keinerlei Substanz habe. Doch aktuell sieht es danach aus, dass die Unterlassung sehr wohl Substanz hat.

Ein Blick in die Twitter-Konversationen von Essential zeigt, dass alle paar Minuten Vorbesteller wegen der Wartezeiten vertröstet werden. Statt konkreter Erklärungen, was aktuell der neue Zeitrahmen sei, heißt es schlicht "Wir arbeiten dran." Offizielle Statements gibt man nicht heraus; zumindest fruchtet Business Insiders konstantes Bohren bisher nicht.

Opinion by Eric Ferrari-Herrmann
Spigen hat leider Recht.
Stimmst du zu?
50
50
322 Teilnehmer

Jetzt muss sich zeigen, wie gut Rubins Anwälte verhandeln können. Schließlich ist die Position von Spigen meines Erachtens nachvollziehbar. Wenn ein Hersteller von Smartphone-Zubehör plötzlich einem Smartphone desselben Namens gegenübersteht, kann das durchaus für merkwürdige Situationen sorgen.

Wie die Smartphone-Firma jetzt reagieren sollte? Nun, noch ist der Pfad für den Markennamen nicht plattgetreten, noch kann man einen anderen wählen. Das große Aufsehen gilt in erster Linie der Person, die es ins Leben gerufen hat. Rubin und seine Kollegen dürfen sich nicht aus dem Konzept bringen lassen und ihre Kunden aus dem Fokus verlieren.

Wie wäre es mit einem kürzeren Namen statt Essential? Welchen würdet Ihr jetzt wählen? Ist Euch der Name so wichtig, oder sollte Andy Rubin über seinen Schatten springen und einen anderen Namen finden? Schreibt uns in den Kommentaren, was Ihr in diesem denkt und macht gerne auch Vorschläge für einen alternativen Namen. 

1 mal geteilt

27 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!