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Android Wear: Design-Entwicklung für Uhren-Apps

Jedes Jahr werden auf der Entwicklermesse I/O neue Updates und Dienste für Android bekannt gegeben. Dieses Jahr sollen unter anderem die Tools der Android-Wear-Entwickler vorgestellt werden. Doch wie werden Apps für Smartwatches mit Android Wear gestaltet und entwickelt? Schließlich müssen sie nicht nur auf einem kleinen Bildschirm eine gute Figur machen, sondern durch die Oberflächeneinschränkungen den Fokus der App neu setzen.

Für richtig gute Fotos greife ich immer noch lieber zur Digitalkamera als zum Smartphone.
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smartwatch app design teaser
Die App kommt vom Bildschirm auf die Smartwatch. / © Android-Developers

Wichtig bei der Entwicklung von Apps für Smartwatches ist, dass sie die Aufmerksamkeit des Users aufrechterhalten, ohne sich dabei in kleinteilige Details zu verlieren. Die Apps sollten zweckmäßig sein und für den User einen Mehrwert bieten. Als Beispiel sei eine App genannt, die den Smartwatch-Nutzern Sehenswürdigkeiten einer Stadt auf einer Karte anzeigt. Kommt der Nutzer an einer Sehenswürdigkeit an, kann er dazu Fakten und Hintergrundinformationen abrufen.

Verschiedene Möglichkeiten zur App-Erstellung

Natürlich könnte man diese App durch Sprachsteuerung unterstützen. Der Nutzer würde mit Sprachbefehlen wie “Öffne App” oder “Starte Tour in Berlin” die App bedienen und steuern. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die App von selbst Touristenrouten vorschlägt und per Push-Nachricht auf der Datenuhr dem Nutzer anzeigt. Das Design der App ist ebenfalls an Vorgaben gebunden und auf 140 x 140 Pixel limitiert. Die dargestellten Informationen müssen also komprimiert und ansprechend präsentiert werden. Für die Sehenswürdigkeiten-App wären folgende Optionen denkbar: Eine Benachrichtigung, die dem User die Entfernung zur nächsten Sehenswürdigkeit zeigt sowie mehrere Seiten an Informationen über den Ort, an dem man sich befindet. Diese könnten durch Hin- und Herwischen auf der Uhr ausgewählt und gelesen werden. Ebenso können Informationen auch übereinander gestapelt angezeigt werden, damit der Nutzer durch Antippen das auswählen kann, was ihn am meisten interessiert. Dabei ist die Länge und Informationsdichte des Texts natürlich proportional zu der Größe des Smartwatch-Bildschirms.

Rund oder Eckig - Design der App auf Bildschirmform anpassen

Je nachdem, ob die Smartwatch einen runden oder eckigen Bildschirm hat, ändert sich das Deisgn der App. Bei einer Uhr mit einem runden Ziffernblatt müssen Hintergrund und Ränder der App erhöht werden, damit sie zur kreisrunden Form passen. Dadurch wird der eigentliche Inhalt der App auf einem runden Bildschirm jedoch ein wenig kleiner dargestellt als bei einem eckigen Display. Auch bietet es sich an, bei runden Uhren den Text zu zentrieren.

mocks smartwatch app
Verschiedene Mockups für runde und eckige Smartwatches. / © Android-Developers

Letztendlich muss bei einer Smartwatch-App im Gegensatz zu allen anderen Apps am meisten darauf geachtet werden, welche Informationen und Aktionen dem Nutzer wie präsentiert werden. Die Inhalte der App müssen auf die Oberfläche der Smartwatch angepasst werden.

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7 Kommentare

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  • Beggars Canyon... ist der nicht auf Tatooine?

  • Als Designer hätte ich mir mehr Infos gewünscht. Tools? Varianten? Wie wird die App realisiert, dass das runde und das eckige abgedeckt wird?...

  • @Arian
    Ich Frage mich wie du dir dieses Urteil bilden kannst. Es ist noch keine Smartwatch mit Android Wear auf dem Markt und du sagst die Useability ist noch nicht gegeben und sie sind nicht angehm zu Nutzen.
    Das ist schlicht ein Vorurteil.
    Und Apple wird einer ähnliche Software bringen.
    Und was willst du auf einem 1,65 Zoll Bildschirm, so groß sind die doch durchschnittlich, für eine Auflösung? Full HD?! Das das alles noch nicht das gelbe vom Ei ist ist doch klar. Wie lange sind solche Uhren schon auf dem Markt?! Abgesehen von der Gear und der SW von Sony sind keime Uhren mit ähnlichen Ansätzen da. Die Pebble ist nicht mit den kommenden zu Vergleichen.
    Sei offen für neues und schau sie dir erst einmal in real an ;)

  • hab die Hoffnung das die Uhr die Akkulaufzeit am Smartphone verlängert

  • Ich sehe in den smartwatches noch keinen wirklich relevanten Markt. Sie sind noch weit von einer sinnvollen und angenehmen usability entfernt. Smartphones sind noch nicht mal wirklich dort wo sie sein könnten, und die smarten Uhren noch nicht in der Lage eine elegante Erweiterung der Phones zu sein.
    Es wird wahrscheinlich wieder Apple brauchen, um zu zeigen wie man ein neues Gerät nahtlos und mit einem hohen Grad an usability in die bestehenden Strukturen einzugliedern.

    Was ich mit den vielen Worten sagen will? Wozu auf den fitzelschirm gucken um ne Info zu etwas zu lesen, wenn ich den idealen Bildschirm in der Tasche hab? 140x140 ist zum lesen, selbst von kurzen Texten, wohl etwas... Naja....
    Ich denke der Einsatzbereich sollte da ernsthaft ein anderer sein. Aber bitte erst wenn die Dinger nicht mehr aussehen wie duplosteine am Gelenk.

    • du hast keine smartwatch stimmts??? ich habe nur die kleine gear fit und kann sagen das es schon eine bereicherung ist. egal ob als reine uhr, fitness tracker, küchenuhr (etwa zum eier kochen) oder eben um benachrichtigungen etwa anrufe, sms, whats app, e-mail, facebook usw. anzuzeigen... auf der uhr. oder als mp3 player steuerung auch extrem praktisch - am headset kann man ja nur laut/leise/pause/weiter machen - mit der uhr aber kann man richtige player funktionen steuern usw. das alles ohne jedes mal das smartphone in der hand zu haben, echt praktisch und irgendwo auch entlastung für den smartphone akku und bei bluetooth 4.0 heute frisst das auch nicht mehr solche akkumengen wie früher. wobei das bei meinem s5 nicht das problem darstellt - gute laufleistung der akku beim s5! bei meinem s5 wie auch der gearfit komme ich bei viel täglicher nutzung jeweils auf 2 tage akku und das locker. reicht mir! dreamteam für mich aktuell!!!

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