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Android Auto wird kein neues Auto mehr benötigen

Während der Keynote zur Entwicklerkonferenz I/O in Mountain View hat Google kein Wort zu Android Auto verloren. Aber dafür wurde während einer separaten Android Auto Session um so mehr über die Fahrzeug-Integration von Android gesprochen. Die erstaunliche Neuigkeit der Sitzung war, dass künftig Android Auto nicht mehr an das InCar-Entertainment-System gekoppelt werden muss, sondern eigenständig als App laufen kann.

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Die Verbreitung von Android Auto ging nur schleppend voran. Auch wenn Automobilhersteller rund um den Globus als Partner für Android Auto gewonnen wurden, so hat die Automobilindustrie doch einen anderen Produktzyklus. Statt im Jahresrhythmus neue InCar-Entertainment-Systeme auf den Markt zubringen, dauert es meist zwei oder gar drei Jahre bis die neuen Systeme eingeführt werden. Außerdem bieten die Automobil-Hersteller neue Android-Auto-fähige Systeme nur für Neufahrzeuge an.

Um die langen Produktzyklen und die Limitierung auf Neufahrzeuge zu umgehen, wird Android Auto künftig als App auf dem Smartphone ausgeführt werden können. Das ist auch praktisch für Android-Nutzer, die häufig ihr Fahrzeug wechseln müssen oder bei Geschäftsreisen auf einen Mietwagen angewiesen sind. Damit der Fahrer während der Fahrt nicht seine Hände vom Lenkrad nehmen muss, wird Android Auto künftig auf das Kommando „Ok Google“ die Spracheingabe aktivieren.

Ganz lässt Google aber die Automobilindustrie als Partner nicht im Stich. Schließlich hat man viel Zeit investiert, um Audi, Cadillac, Honda, Hyundai, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Opel, Seat, Citroen, Fiat, Ford, Mazda, Peugeot und Renault zu überzeugen, InCar-Systeme mit Android Auto anzubieten. Damit diese künftig schneller neue Android-Auto-Systeme anbieten können, präsentiert Qualcomm den Snapdragon 820A und den Snapdragon 602A; zwei speziell für den Einsatz in Fahrzeugen angepasste Prozessoren. Interessierte Hersteller, Entwickler und Zulieferer aus der Automobilindustrie können eine Automotive Development Platform (ADP) mit den neuen Qualcomm-Prozessoren über Intrinsync erwerben und sparen sich somit viel Zeit bei der Entwicklung.

Volkswagen MIB II mit Android Auto, CarPlay und MirrorLink ausprobiert

12 Kommentare

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  • Finde es sehr wichtig das es als App ausführbar ist. Den bei vielen älteren Autos gibt es Android Radios zum nachrüsten. Dann instaliert man darauf die App und fertig.

  • Ich habe mir vor gut einem Jahr extra ein Autoradio gekauft, welches Android Auto unterstützt. Die Integration von WhatsApp im Herbst 2015 war schon einmal ein sehr wichtiger Schritt, meiner Meinung nach könnte man aber viel mehr machen.

    - WLAN Unterstützung: sehr schön, nur kann ich dies leider nicht nutzen, da mein Autoradio kein WLAN unterstützt. Schöne sch**sse.
    - man benötigt kein Autoradio mehr für Android Auto. HALLO? Wieso nicht gleich so??? Dann hätte ich mir auch ein 7" Tablet ins Auto hängen können und hätte viele hundert € gespart. Fühle mich "leicht" verar***t!
    - Waze Unterstützung ist nett. Hoffentlich gibt es auch mal Unterstützung von bspw. Navigon etc.
    - Hello Google-Unterstützung finde ich sehr gut. Hoffentlich funktioniert wenigstens das bei mir ...

  • Kein neues Auto wird mehr Android Auto benötigen ^^

  • Ich finde, dass Android Auto so wie es ist, wird, nicht gut ist. Ein "Navigationsgerät", welches mittels eines Touchscreens bedient wird lenkt stark vom fahren aber, da man ständig schauen muss, wo man zu drücken hat.
    Die Hersteller sollten sich mal bei Audi anschauen, wie man ein Navi baut. Das MMI ist nämlich klasse!

  • Warum werden in Neufahrzeuge keine Anschlussmöglichkeiten für Cbromecast eingebaut bzw. genutzt? Chromecast funktioniert doch super mit Android und IOS. Zudem hätte man mit aktuellem Smartphone sowie aktuellem Chromecast immer ein aktuelles System, anstatt eines Asbach
    uralten Navi-Dinosauriers.

  • Was hat der unten auf dem Bild geraucht wen ich fragen darf?😂

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