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Willkommen bei Android: Das ist Dein Betriebssystem
Hardware Tipps & Tricks Android für Anfänger 4 Min Lesezeit 48 Kommentare

Willkommen bei Android: Das ist Dein Betriebssystem

Du hast gerade Dein erstes Android-Gerät erstanden oder bist noch nicht lange dabei? Dann bist Du hier genau richtig. An dieser Stelle werden wir künftig einen systematischen Überblick über das Thema Android geben. Fangen wir an mit dem Betriebssystem selber.

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© Shutterstock/ BrAt82/ANDROIDPIT

Vielen Nutzern von Android-Smartphones und -Tablets ist gar nicht wirklich bewusst, was sie da überhaupt haben. Vielleicht bist Du einfach nur in den Laden gegangen, um Dir beispielsweise ein Galaxy S5 zu kaufen, ohne Dir aber unbedingt über das Betriebssystem Gedanken zu machen. Das ist völlig in Ordnung, nur verpasst Du dabei den meisten Spaß.

Woher kommt Android?

Android ist heute das mit großem Abstand meistgenutzte mobile Betriebssystem der Welt mit einem globalen Marktanteil von knapp 80 Prozent. Es begann mit Andy Rubins Gründung einer gleichnamigen Firma im Jahr 2003, welche 2005 von Google gekauft wurde. Seinen offiziellen Anfang nahm das System Android erst im Jahr 2008, als das HTC Dream auf den Markt kam. Google benennt die verschiedenen Android-Versionen alphabetisch nach Süßspeisen und ist so mittlerweile von Android 1.5 Cupcake über die Versionen Donut, Éclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich und Jelly Bean zu aktuell Android 4.4 KitKat gekommen. Im Herbst erwartet uns Version L, deren Name noch unklar ist.

Was macht Android so besonders?

Ein Betriebssystem besteht aus komplexer Software, welche seine Hersteller in der Regel genau überwachen und kontrollieren. Das ergibt Sinn, ist aber wenig demokratisch. Nehmen wir Apples iOS als Beispiel: Das System ist super optimiert und läuft zuverlässig - jedoch kann der Nutzer am Ende praktisch nichts daran verändern. Es ist, was es ist und bleibt auch so, es sei denn, Apple nimmt selbst Veränderungen vor. Nicht so bei Android!

Das System wird quelloffen entwickelt, das heißt, seine Code-Basis ist frei einseh- und veränderbar. Natürlich gibt Google gewisse Richtlinien vor, aber im Prinzip können Hobby-Entwickler weltweit ihre eigenen Ideen auf Basis dieses Codes umsetzen. Das ist einer der Gründe, warum es derart viele Android-Apps gibt, aber das wird eines der nächsten Themen sein. Der Punkt ist: Im Prinzip kannst Du an Deinem Android-Smartphone alles nach Herzenslust Deinen Vorstellungen entsprechend verändern, sei es der Look oder sogar die Funktionen. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos und so ist es auch die Android-Nutzererfahrung.

Android und die Hersteller

Anders als Apple ist Google nicht selber ein Hersteller von Smartphones, es bietet lediglich die Software an. Die Geräte, die am Ende im Laden stehen, kommen von Samsung, Sony, HTC, LG und Co. Dafür erlaubt Google den Herstellern, ihre eigenen Interpretationen von Android zu entwickeln, sogenannte Herstelleraufsätze. Deswegen sieht die Benutzeroberfläche eines Galaxy S4 völlig anders aus als die eines HTC One oder Sony Xperia Z2 und so weiter. Die Hersteller wollen sich von der Konkurrenz abheben, weshalb sie die Android-Basis nehmen und auf ihre Art interpretieren, sie anders umsetzen, nicht nur optisch, sondern auch funktional. Jedoch bleibt der Kern die jeweilige Android-Version, auf die der Herstelleraufsatz basiert. Der von Samsung heißt beispielsweise TouchWiz, der von HTC Sense, der von LG Optimus UI und so weiter.

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Fast jeder Hersteller gibt seiner Benutzeroberfläche einen eigenen Look. Doch nur der auf dem Nexus (Mitte) ist das Original. / © Sony, Samsung, Google, HTC, LG, AndroidPIT

Vor- und Nachteile von Android

Die Vorteile liegen auf der Hand und sind bereits angeklungen: Android entwickelt sich schnell und flexibel und bietet immer wieder neue kostenlose Funktionen, die in Form von Updates bei Dir ankommen. Dazu bietet es ein lebendiges Ökosystem an häufig kostenloser Zusatzsoftware und Designs. Es ist das wirklich spannendste und flexibelste mobile Betriebssystem auf dem Markt. 

Die Nachteile haben allerdings denselben Ursprung wie die Vorteile: Dadurch, dass Android in so vielen Formen auftritt, ist es für Google bedeutend schwerer, es zu koordinieren und zu optimieren als beispielsweise für Apple, dessen Betriebssystem im Prinzip immer nur in einer Variante existiert. So kann es je nach Smartphone mitunter dauern, bis die neueste Android-Version vom Hersteller angepasst wurde und bei Dir ankommt, es sei denn, du besitzt ein Nexus-Smartphone. Das ist eine Modellreihe, die von Google direkt betreut wird und mit purem Android läuft (ohne Herstelleraufsatz) und daher auch immer auf aktuellem Software-Stand ist.

Fazit

Wir hoffen, dass du nun einen etwas bewussteren Blick auf Android hast, denn ohne dieses System wären Dein Smartphone und mit ihm Deine Nutzererfahrung radikal anders. Es lohnt sich wirklich, sich ein bisschen mit der Thematik auseinanderzusetzen und zu entdecken, was man alles mit seinem Smartphone anstellen kann. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer kratzt bestenfalls an der Oberfläche.

Im nächsten Schritt werden wir einen Blick auf das Android-Smartphone werfen, wie es aus der Box kommt und was man damit alles bereits vom Werk aus machen kann.

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Top-Kommentare der Community

  •   56
    Gelöschter Account 20.07.2014

    Hallo und Danke für Dein Feedback!

    Das ist natürlich nur der erste Teil der Reihe und bei dem wollten wir bewusst nicht zu sehr in die Tiefe gehen, damit es auch noch für Anfänger verständlich ist. Für alte Hasen mag es deshalb mitunter ein wenig langweilig sein.

    Mit Deiner Benotung gehst Du aber auch ein bisschen zu hart mit uns ins Gericht, meinst Du nicht auch? ;-)


    Viele Grüße und schönen Sonntag noch!

  • Besi 20.07.2014

    Super !!!

  • Comyu 20.07.2014

    Eins a.

  • Daniel Di Dio 20.07.2014

    Toller Artikel.
    Obwohl ich schon Erfahrungen in Sachen Android habe hat es mir trotzdem Spaß gemacht den Artikel zu lesen, weiter so ;)

  • Patrick Peter 20.07.2014

    Das ist der erste Artikel in einer Reihe. Ob man einem Anfänger direkt das Thema Custom ROM aufs Auge drücken muss wage ich zu bezweifeln.

48 Kommentare

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