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Android-Apps auf dem PC: Mit diesen Methoden klappt es

Update: Impressionen vom finalen Remix OS

Wer Android-Apps auf dem PC nutzen will, für den gibt es mehrere Möglichkeiten: Wir haben für Euch die besten Methoden verglichen, um Android am PC zu nutzen. Update: Wir haben den Artikel auf den neuesten Stand gebracht und Remix OS sowie den Player ausprobiert.

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AMIDuOS

AMIDuOS 2.0 bringt ein vollständiges Android 5.1 Lollipop, mit einem extra zu installierendem Play Store, auf Euren Windows-PC - egal ob Windows 7, 8 oder 10. Die ersten 30 Tage sind kostenlos, danach kostet eine lebenslang gültige Lizenz einmalig 14 Euro.

AMI hat "tausende Apps vollständig getestet" und kontinuierliche Updates sollen sicherstellen, dass auch neuere Android-Apps ohne Probleme auf dem PC starten. 3D-Beschleunigung macht auch Android-Games am PC schneller. Ihr könnt sogar Euer Gamepad mit AMIDuOS verwenden.

AMIDuOS emuliert ein vollständiges Android-Tablet mit Homescreen, Einstellungen, Sensoren und Touchscreen. Eure Android-Apps könnt Ihr am PC im Vollbild oder im Fenster darstellen. Die geteilte Zwischenablage lässt Euch Texte am PC kopieren und im Android-Emulator einfügen und umgekehrt. Ein gemeinsames Dateisystem erlaubt es, dass Ihr vom emulierten Android-Gerät aus auf die PC-Festplatte zugreift und umgekehrt.

Im Praxistest auf einem Core-i7-Laptop mit 8 GB RAM läuft AmiDuOS schnell und zuverlässig. Die Einrichtung ist einfach und auch die Installation des Play Stores funktioniert in einem Windows-System sehr einfach. Ihr müsst die ZIP-Datei mit den Google-Apps nur rechtsklicken und im Kontextmenü auf Open in AMIDuOS auswählen. Hier gelangt Ihr zur offiziellen Anleitung.

Wir stießen aber auch auf Schwierigkeiten: So erkannte der Emulator unsere Tastatur nicht und verwendete ein englisches Tastatur-Layout - Gift für die Eingabe längerer Texte. Außerdem wurde die Software-Tastatur trotz der Eingaben mit einer Hardware-Tastatur nie ausgeblendet. 

Die Bedienoberfläche wurde leider nicht für die Verwendung auf Desktop-Computern mit Maus und Tastatur angepasst. Stattdessen wirkt die Oberfläche wie die Standard-Oberfläche von Android für Tablets. Änderungen an der Oberfläche hätten dem Emulator aber gut getan. Remix OS (unten) hat dies eleganter gelöst und kurzerhand die Windows-10-Oberfläche kopiert. Dies sollte AMIDuOS mit einem vorinstallierten Launcher vielleicht ähnlich lösen. AMI-Sprecher Luke Lappala hat diesen Vorschlag bereits an die Entwicklungsabteilung weitergegeben - auch ein Jahr später gibt es hierbei aber keine Bewegung.

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AmiDuOS mit schlichter Tablet-Oberfläche / © Screenshot: ANDROIDPIT

Ein weiteres Problem gab es bei der Wiedergabe von Vollbildmedien in AMIDuOS: Ähnlich wie die Software-Tastatur wurde auch der Maus-Cursor nie ausgeblendet und störte im Vollbildmodus. Das Video-Playback hat insgesamt nicht sehr viel Spaß gemacht, da HD-Inhalte von Netflix beim Hochskalieren auf die Laptop-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln nicht geglättet wurden. So entstand ein deutlich sichtbarer Treppeneffekt. Die YouTube-App hat auf einem anderen Laptop keine Full-HD-Streams abgespielt.

Ihr könnt in AMIDuOS einzelne Apps in der App-Auswahl festhalten und auf den Schriftzug Pin to Windows ziehen und so am Windows-10-Menü anheften. Dieses Icon könnt Ihr auch an Eure Schnellstartleiste anheften. So gelangt Ihr direkt zu der Android-App, die Ihr in Windows ausführen wolltet und für die Ihr eigentlich den ganzen Emulator installiert habt.

Unterm Strich macht AMIDuOS jedoch genau, was zu erwarten ist. Der Emulator lässt sich sehr schnell einrichten. Er unterstützt den Play Store und die wichtigen Android-Apps lassen sich mit ihm unter Windows ausführen. Ihr könnt sie sogar per Verknüpfung direkt aus Windows heraus starten, was den Übergang zwischen Windows- und Android-Apps nahtlos gestaltet - bis zum vollen Start des Emulators und der App vergehen aber einige Sekunden. Die Geschwindigkeit von AMIDuOS war auf dem Testsystem hervorragend - vom Absturz abgesehen - und der Ressourcenverbrauch ist mit unter 300 MByte im RAM sehr moderat.

BlueStacks

Den einst von Prozessorhersteller AMD unterstützte Android-Emulator BlueStacks gibt es seit Ende 2011 und die Entwickler konnten in dieser Zeit eine Menge Erfahrung auf dem Gebiet Android am PC sammeln. Als Basissysteme kommen wahlweise Windows oder macOS zum Einsatz. BlueStacks bezeichnet sich selbst als "App Player".

Die Einrichtung erfolgt via Installationsprogramm. Startet dann BlueStacks und loggt Euch in Euer Google-Konto ein. Bluestacks verwendet zur Emulation von Android übrigens das betagte Android 4.4.2 Kitkat. BlueStacks gibt sich als Tablet aus und zeigt nach dem Start einen Homescreen an, auf dem die installierten und empfohlenen Apps zu finden sind.

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Der Homescreen von BlueStacks / © Screenshot: ANDROIDPIT

Eine Navigationsleiste am oberen Rand dient der Navigation. Dort wechselt Ihr in Windows-Manier zwischen Apps und ruft den Homescreen auf. Zwischen Homescreens wechselt Ihr, in dem Ihr mit der Maus klickt, die Taste festhaltet und dann den Cursor nach rechts oder links zieht. Reine Touchpad-Bedienung ist daher etwas umständlich.

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Der alte Bluestacks-Homescreen, der bei der Mac-Version noch immer zum Einsatz kommt. / © ANDROIDPIT

BlueStacks fordert die Hardware eines Computers durchaus. Beim Wechsel zwischen Apps und Homescreen legt der Emulator gerne mal eine Denkpause ein. Wollt Ihr mit BlueStacks Spiele zocken, lohnt es sich, einen eigenen Grafikchip zu haben, denn die integrierte Grafiklösung reicht mitunter nicht aus - auf einem MacBook führte sie gar zu Darstellungsfehlern.

BlueStacks finanziert sich entweder über gesponserte Apps, Werbung oder eine Premium-Mitgliedschaft, die 48 US-Dollar im Jahr kostet und die Werbung im Emulator entfernt.

Zwischen der Windows- und der Mac-Version gibt es eklatante Unterschiede. Die Mac-Version verfügt über eine ältere Benutzeroberfläche, die Taskleiste am oberen Rand des Displays gibt es nicht. Spiele waren auf einem MacBook Air gar nicht ausführbar, weil der Grafikchip vor allem Grafikfehler produzierte.

Remix OS Player: Der Emulator für Windows

Remix OS Player ist eine eigene Version von Remix OS, die unter Windows als eine Art virtuelle Maschine funktioniert. Die Benutzeroberfläche ist mit der eigenständigen Version identisch, sodass Ihr eine recht gut auf Laptops und Desktops optimierte UI auffindet. Als Android-Version kommt hier Android Marshmallow zum Einsatz.

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Remix OS Player mit Startmenü / © Screenshot: ANDROIDPIT

Apps installiert Ihr über den Google Play Store, auch gekaufte Apps sind hier verfügbar. Die größte Schwierigkeit beim Remix-Player war, dass es nicht möglich war, das System komplett mit der deutschen Tastatur des Notebooks vertraut zu machen. Selbst als überall "Deutsch" und QWERTZ eingestellt war, waren Sonderzeichen noch auf die amerikanische Tastaturbelegung gestellt. Passwörter lassen sich nur dann sinnvoll eingeben, wenn man stets das virtuelle Keyboard einblenden lässt. Für Passwörter mag das noch angehen, längere Texte sind so nicht praktikabel zu schreiben.

Im Test ist die Performance des Players überzeugend: Im Leerlauf verbraucht der Remix-Player kaum Ressourcen und Apps wie Spiele laufen in ordentlicher Geschwindigkeit. 

Der Remix OS Player besitzt auch einen vollwertigen Ableger, der schlicht Remix OS genannt wird. Hierbei handelt es sich um ein vollwertig bootbares Betriebssystem, das Android auf den PC bringt.

Remix OS für PC

Bei Remix OS für PC handelt es sich nicht um einen Emulator, der Android-Apps auf Windows startet, sondern um ein alternatives Betriebssystem. Das Entwicklerteam von Jide arbeitet an Remix OS für den PC. Inzwischen ist es recht ausgereift und kann neben Windows auf einem Notebook installiert werden.

Die Installation erfolgt nach dem Download von Remix OS mit einem Installer in der Windows-Umgebung. Ein Reboot später und Remix OS ist startbereit. Unser Testnotebook konnte unproblematisch die Verbindung mit dem WLAN aufnehmen. Zwar stürzte der Einrichtungsassistent beim ersten Versuch ab, die Google-Play-Dienste zu aktivieren, dies klappte aber im zweiten Versuch.

Remix selbst verkauft mit dem Remix Mini PC ein Produkt mit der eigenen Plattform.

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Remix OS für den PC ist ein Stand-Alone-System. / © ANDROIDPIT

Das Besondere an Remix OS ist seine auf Desktop-Systeme optimierte Benutzeroberfläche, die ein wenig an Chrome OS erinnert. Sie erlaubt es Euch, mehrere Android-Apps wie auf einem herkömmlichen Desktop-Betriebssystem in Fenstern zu nutzen. Diese könnt Ihr nach Belieben vergrößern und verschieben. Im Gegensatz zum Remix OS Player ist es möglich, die Tastaturbelegung komplett auf Deutsch zu stellen.

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Die Oberfläche von Remix OS ist an die Desktop-Umgebung angepasst. / © Screenshot: ANDROIDPIT

Damit ein echtes Desktop-Gefühl bei der Nutzung von Remix OS entsteht, haben die Entwickler eine Taskleiste und typische Desktop- und System-Apps wie einen Datei-Manager integriert. Neue oder auch alte Apps können aus dem integrierten Google Play Store heruntergeladen werden.

Die Performance von Remix OS ließ in unserem Test nichts zu wünschen übrig. Remix OS basiert auf Android Marshmallow. Apps führt Remix OS ohne Emulation aus, was zu spürbaren Performance-Vorteilen gegenüber den Emulator-Lösungen führt. Sogar Spiele liefen flüssig auf dem Notebook mit eigenständiger Nvidia-Grafikkarte.

Android am PC: Fazit

So richtig überzeugen konnte im Test keine der vorgestellten Emulator-Lösungen. BlueStacks lieferte eine passable Vorstellung ab, patzte aber auf dem Mac. Außerdem kommt eine sehr alte Android-Version zum Einsatz.

Der Remix OS Player zeigte einige Macken. Allen voran die nicht vollständig behebbare Tastaturbelegung macht es für deutsche User schwer, das System für mehr als Experimente zu verwenden - Office-Apps werden so keinen Spaß machen. Dafür ist die Benutzeroberfläche von Remix OS gut an die Bedingungen des Desktops angepasst.  AMIDuOS leidet ebenfalls unter dem Tastatur-Problem, hinterlässt sonst aber einen robusten Eindruck.

Remix OS ist wiederum kein Emulator, sondern eine vollständige Implementierung von Android als Desktop-Betriebssystem. Das System ist flink und erschien qualitativ als die beste Option, Android-Apps auf einem PC auszuführen - mit dem Haken, dass es eigens gebootet werden muss.

Letztlich bleibt aber die Frage, welche Anforderungen man an eine Android-App auf dem PC hat. Viele Dienste sind auch ohne den Emulator-Umweg auf dem PC möglich - WhatsApp hat eine PC-Software und viele Apps haben Web-Dienste. Die Emulatoren sind für Gaming kaum tauglich. Remix OS wiederum punktet mit guter Performance, dürfte aber eher ein Weg sein, altersschwache PCs und Notebooks zu einem neuen Leben zu verhelfen.

Habt Ihr ein Desktop-Android im Einsatz? Für welche Zwecke verwendet Ihr es? Schreibt Eure Anforderungen in die Kommentare!

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Top-Kommentare der Community

  • Arian Feddersen 14.02.2016

    wozu auch, immerhin ist Linux ein so dermaßenes Sparten-OS im Heimgebraucht, dass es absolut nicht lohnt etwas zu entwickeln. Ich weiß ja, warum einige Spezis Linux schätzen, aber das tun wie viele Menschen? Da ist einfach keine relevante Zielgruppe vorhanden wenn es um die Vermarktung eines Emulators oder App-Players geht.

76 Kommentare

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  • suender vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Schöne Sache, vor allem der Remix OS Player hat mich fasziniert. Funktioniert nur leider nicht auf meinem HP envy aq-104ng mit einem i-7 Prozessor.
    Laut Foren sind die i Core Prozessoren der Grund dafür, dass das Programm zwar startet aber der "Bildschirm" schwarz bleibt.


  • Kann mit einer eine praktische Anwendung dafür nennen, Android auf dem PC zu emulieren?


  • Tarik vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Ich bin überrascht, dass ihr den besten Emulator, nämlich NOX, nicht aufgeführt habt. Leider läuft der auch "nur" mit Android 4.4, dafür super flüssig und bietet wahnsinnig viele komfortable Funktionen und Makros, ist von Haus aus gerootet (einstellbar) und lässt kaum Wünsche offen.


  • Ich habe auch schon diese Möglichkeiten ausprobiert und kam zum Schluss: keiner dieser Emulatoren läuft zufriedenstellend. Dass dann auch noch Geld für ein Stückwerk mit groben Fehlern und teils uralter Betriebssystem-Version verlangt wird, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich würde zurzeit kein Geld und keine weitere Bemühungen meinerseits in eines der o. g. Produkte investieren.


  • Für was braucht man bitte Beschleunigungssensoren in einer vm... Meine fresse... Der super DAU


  • Funktioniert im Grunde sehr gut am Desktop - schade nur, dass bis jetzt offenbar kein Emulator zb. die Gyrosensoren simulieren kann, womit die Sache schon wieder nur bedingt tauglich ist.


  • Moin erstmal,

    ich habe mit Interesse den Artikel gelesen. Alle Pro und Contras kann ich nachvollziehen. Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Tablet mit Dual OS Win10/Android 5. Es gibt ein paar chinesiche Anbieter die solche Tablets verkaufen, aber ich benötige unbedigt GPS, was diese Tablets nicht haben!. Ich habe ein uraltes Tablet mit Andrioid 4, benutze den Hauptsächlich für das maritime Navigieren und Plotten beim Segeln mit der Navionics App. Mich ärgert die Updatepolitik der Hersteller, die Android nicht für ihre Tablets aktuell halten, sondern man sollte wenn es nach denen gehen sollte jedes Jahr ein neues kaufen um aktuell zu bleiben. Daher will ich ein WIN 10 Tablet, und will ein Android Simulator wo ich meine Navionics App verwenden kann. Kann mir da jemand ein Tipp geben worauf ich achten soll?

    MfG; S.Payne


  • Also um mal ein kleines Update zu geben, habe ich derzeit Remix Os auf meinen Asus T100 Tablet laufen und das System rennt richtig gut. Google Apps waren keine dabei, liesen sich aber per Sideload einwandfrei nachinstallieren. Ein paar kleine Bugs sind zwar noch zu bemängeln in der Alphaversion, aber ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was die Beta mit ihren 50 Bugfixes bringt. Einige Apps skalieren noch nicht richtig, aber davon in nur eine Minderheit meiner Apps betroffen.
    Ansonsten läuft das System super sauber oder nennenswerte Hänger. Die Touchscreenbedienung ist ebenfalls top gelungen und meine Bluetooth Geräte ( Mouse, Kopfhöhrer und MiBand ) werden einwandfrei erkannt und arbeiten. Verbindung zur WD Cloud per App rennt auch . Das ist insofern praktisch , da das System leider keinen Zugriff auf die interne HDD erlaubt. Es wäre praktisch wenn dieser Punkt in der Betaversion gefixt wäre.
    Eine Sache ist für mich auf jeden Fall schon jetzt klar : Mein nächstes Tablet wird ein Windows / Intel Gerät werden und mit der Finalen Version von Remix OS ausgestattet werden. Remix ist in meinen Augen das Killersystem für Tablets. Ein normales Android kann da um längen nicht heranreichen.

    Update 02.03.2016 : Leider bin ich von der Beta nicht ganz so angetan. HDD installation klappt mangels Booten auf meinem ASUS Tab leider gar nicht und auch die USB Installation macht auf dem Stick , auf welchem früher die Alpha klaglos lief echte Probleme bzw. will nicht mehr funktionieren. Ein Blick in die Threads ergab, das das ASUS T100 wohl über Nacht zum Sorgenkind mutiert ist, da es noch andere Besitzer gibt, die vor ähnlichen Problemen stehen. Auf einem alten ACER Notebook mit 3 GB RAM und einem Core2Duo lies sich das System problemlos auf HDD installlieren und Booten. Mit dem Fenstersystem und Keyboard/Mouse lässt sich sehr flüssig darauf arbeiten. Dokumente umschreiben, Mails verfassen, Filme schauen , eine schnelle Runde Castle Clash, das alles funktioniert und zwar erheblich flotter als man das von Bluestacks kennt. Irgendwelche High End Rennspiele oder Egoshooter habe ich nicht getestet, da ich diese in der Regel nicht spiele.


    • Ich habe tagelang versucht, Remix OS 3.0 (Marshmallow) auf meinem ASUS T100HA zum Laufen zu bringen und habe alle möglichen Tipps aus dem Netz inklusive diverser Youtube-Videos zu Rate gezogen. Leider bin ich nie weiter als bis zu einem Endlos-Bootloop gekommen. Haben Sie Remix OS auf dem T100 zu Laufen bekommen, und wenn ja, können Sie mir sagen wie?


  • Is ja echt sauber recherchiert

    "Andy oder Genymotion liefern aufgrund veralteter Android-Basis keine gute Grundlage für die Wiedergabe von Android-Apps am PC mehr und haben mit ihrer VirtualBox-Grundlage zu viel Overhead um ressourcenschonend zu arbeiten."

    Also ich bekomme bei Genymotion Android 6, wo ist das also eien veraltete Android-Basis?
    Und auf aktueller Hardware spielt der Overhead durch VBox nicht wirklich eine große Rolle.
    Und Genymotion läuft halt auch unter Linux.


  •   20
    RCH 16.02.2016 Link zum Kommentar

    Sorry, aber das ist so eine Sache mit der Nutzung von Android auf einem Windows PC.
    Alles was Ihr hier vorgestellt habt ist schlichtweg MURKS.
    Ich habe i5 und i7 Laptops mit Windows 10. Die laufen, fertig. Android auf dem Handy und dem Tablet, da mit den APPS die Dinger einfacher zu bedienen sind.
    Die Anbindung der Droiden an die Windowswelt, Datenaustausch läuft über die HOME-CLOUD.
    Wozu sollte man sich auf einen WIN PC also Android installieren? Abgesehen davon, dass es nur über Zwischenlösungen funktioniert welche mit einem PUREN AndroidSystem nichts gemein haben.

    Es gibt doch extra Laptops mit Chrome OS. Und wer das haben möchte kauft sich so ein Gerät.

    Alles andere ist funktional und logisch der totale Schwachsinn.


  • Warum Google nicht ganz offiziell eine PC 💻 Version raus bringt Wunder mich.


  • AmiDuOS unbrauchbar. Funktioniert bei mir nur wenn keine Internetverbindung besteht. Solange der Surfstick gesteckt ist startet DuOS nicht. Und ohne aktives Internet kann DuOS nicht aktiviert werden, mal abgesehen vom Installieren der Apps. Zudem dauert der Start zu lange, also nichts für eilige Notfälle. Also für mich wertlos.

    BlueStacks ist auch extrem langsam. Für 24,. Euro im Jahr erwarte ich mehr.

    Remix OS ist nichts für mich, da ich die Apps wärend der Windows-Laufzeit bräuchte.


  • Das Traurige ist, das die ganze Emulation extrem hardwarehungrig ist. Was wäre das lässig , wenn man Android Apps auf einem Windows Tab mit Atom Prozessor zum laufen bekäme. Leider kommt man hier mit Castle Clash schon arg an die Grenzen. Das ganze laggt auf meinem ASUS Transformer absolut extrem. Auch das bei Touchscreen Eingabe oft zweimal angetippt werden muss nervt.
    Klar werden jetzt viele sagen : Dann kauf Dir halt ein Android Tablet, was mein Problem oder vielmehr Wunsch nicht trifft, denn ich Besitze ein LG Pad 8.3 und ein Samsung Galaxy Note 10.1 . Wenn ich allerdings für die Firma unterwegs bin, nutze ich fast nur noch mein Windows Tab. Ich bin nunmal auf Office und mein Outlook angewiesen und produktiv ist Android kein Ersatz für Windows. Auf meinem Phone möchte ich es nicht missen, auf dem Tablet wünsche ich es mir eher als Beiwerk. Vor allem auch weil ich dort durch Windows immer mit recht aktuellen Sicherheitsupdates laufe.
    Daher wären die 2 oder 3 Spiele und einige Apps die ich aus Android dauerhaft nutze auf einer Windows Umgebung die auch 1:1 die Touchfunktionen unterstützt für mich das Non Plus Ultra.
    Ich habe ja meine Meinnung ohnehin schon oft Kundgetan, das in meinen Augen der Tablet Sektor in wenigen Jahren Windows Land sein wird. Microsoft wird wahrscheinlich im Smartphonesektor niemals mehr Android vom Thron stossen können, mit der halbherzigen Zuwendung an die Tablets hat man bei den Android Geräteherstellern und von Google selbst aber den Markt verschenkt. Daher wäre eine von mir aus gerne kostenpflichtige Lösung für mich ein Traum.


  • Alles ja recht und schön, aber, es gibt auch PC's die unter Linux laufen! Gibt's hier nichts?
    Wie üblich!!!!

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