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Tipps und Tricks für Android 4.4 Kitkat

Noch immer ist Android 4.4 Kitkat auf rund 20 Prozent der Smartphones installiert. Ein Update auf neuere Versionen ist meist nicht möglich, weil der Hersteller keines mehr entwickelt. Wir haben für Euch einige wichtige Tipps zusammengetragen, wie Ihr am meisten aus Eurem Kitkat-Phone herausholen könnt.

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Inhaltsverzeichnis:

Schaltet ART aus

Android 4.4 Kitkat erschien mit einer Entwickler-Option, die verlockend erscheint: Ihr könnt nämlich die schnellere Laufzeitumgebung von Lollipop aktivieren. Auf Android 4.4 ist ART aber nur als Vorschauversion enthalten, es handelt sich nicht um die Version von Lollipop. Manche Apps kommen mit der Kitkat-Version von ART nicht zurecht und funktionieren nicht, wie sie sollen. Und Performance-Verbesserungen gibt es mit ART unter Kitkat auch nicht. Unser Tipp deswegen: Schaltet ART aus, wenn Ihr es aktiviert habt. Standardmäßig kommt die alte Dalvik-Umgebung zum Einsatz, also müsst Ihr auch nichts unternehmen, wenn Ihr ART nie verwendet habt.

art dalvik
Schaltet ART lieber aus. / © Screenshots: ANDROIDPIT

SMS-App festlegen

Schon in früheren Android-Versionen konntet Ihr alternative SMS-Apps verwenden. Mit Kitkat hat Google jedoch die Vorgehensweise zur Aktivierung geändert. Wollt Ihr eine alternative SMS-App verwenden, zum Beispiel Google Hangouts, so könnt ihr diese über den Play Store installieren und unter Einstellungen > Drahtlos & Netzwerke > Standard-SMS-App Eure Wunsch-App festlegen.

sms app
Seit Kitkat könnt Ihr Eure gewünschte SMS-App schnell umschalten. / © Screenshots: ANDROIDPIT

Alternativen Launcher installieren

Oftmals habt Ihr auf Eurem Kitkat-Phone einen Launcher vom Hersteller installiert. Der wird meist nicht weiterentwickelt und hat Performance-Probleme. Installiert stattdessen einfach einen alternativen Launcher wie zum Beispiel den Nova Launcher oder aber den Google Now Launcher. Nach der Installation drückt Ihr einfach auf den Homebutton und Android fragt Euch, welchen Launcher Ihr verwenden wollt. Habt Ihr einen zusätzlichen Launcher installiert, könnt Ihr diesen in den Einstellungen unter Startseite auswählen.

launcher
Besseren Launcher auswählen unter Android 4.4 Kitkat / © Screenshots: ANDROIDPIT

Probiert mal Face Unlock aus

Mit der Funktion Face Unlock könnt Ihr Euer Smartphone mit einem Blick entsperren - das geht nur mit Android 4.4 Kitkat und aufwärts. Manche Hersteller entfernen Face Unlock jedoch. Ihr könnt die Funktion unter Einstellungen > Sicherheit > Display-Sperre einrichten. Ganz so sicher wie ein PIN-Code ist Face Unlock nicht, aber die Entsperrung geht ziemlich schnell und ist komfortabel. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn Ihr schon immer Euer Smartphone schnell entsperren wolltet, Euer Handy jedoch keinen Fingerabdrucksensor hat.

face unlock
Mit Face Unlock lassen sich Kitkat-Smartphones schneller entsperren. / © Screenshots: ANDROIDPIT

After-Market-Firmware wie CyanogenMod installieren

Nicht immer muss es ein offizielles Firmware-Update sein: Die Open-Source-Community hat mit CyanogenMod eine eigene Android-Variante entwickelt und vielleicht ist ja Euer Smartphone auf der langen Liste der unterstützten Smartphones. Dann könnt Ihr Euer Kitkat-Phone doch noch auf Lollipop oder Marshmallow aktualisieren. Die Installation ist nicht ganz einfach und Ihr müsst alle Daten auf Eurem Gerät sichern. Aber der Aufwand kann sich lohnen.

ANDROIDPIT CYANOGENMOD HERO
Vielleicht gibt es für Euer Kitkat-Phone CyanogenMod? / © ANDROIDPIT

Das sind unsere Tipps und Tricks für Eure Kitkat-Smartphones und -Tablets. Habt Ihr weitere? Teilt Sie mit anderen und schreibt Eure Kitkat-Tricks in die Kommentare.

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20 Kommentare

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  • Ich lese immer nur von "Sicherheitsproblemen", wenn mal ein "altes" Android benutzt aber nie wird ein Problem konkret beschrieben. Was ist denn nun genau z.B. an Android 4.4.2 unsicher? Welche "Gefahren" drohen denn meinem ach so alten Smartphone. Meiner Meinung nach wird hier mal wieder unnötig Panik verbreitet.

    • Achso okay. Dann kann ja Google die monatlichen Sicherheitspatches und Fixes sein lassen. Sind ja scheinbar völlig unnötig.

      • Und nochmal: WAS ist so "gefährlich", wenn man keine Sicherheitspatches installiert?

      • Auf dumme Fragen gibts dumme Antworten. Da mir hierzu aber noch nicht mal ne dumme Antwort einfällt, gibt es an der Stelle gar keine. Sorry.

      • Du hast aber meine Frage noch nicht beantwortet, was ist denn so "gefährlich" bei Benutzung älterer Android Software? Erklär mir das doch mal, anstatt patzig zu antworten.

      • @Harald:
        KitKat ist unsicher, weil es z.B. möglich ist, dass jemand gegen deinen Willen auf dein Phone zugreifen kann.
        Daraus ergeben sich viele "Gefahren".
        Ob dir nun Daten geklaut werden oder evtl. sogar ein finanzieller Schaden entsteht...
        Beides ist möglich.

      • Ist das jetzt dein Ernst? Offene Sicherheitslücken kann man ausnutzen, um sich Zugang zu deinem System zu verschaffen. Installierst du auch etwa keine Windows Updates?

      • naja, es kann ja genauso gut passieren das jemand gegen deinen Willen auf offener Straße sich Zugang zu deinem Smartphone verschafft, womöglich mit Waffengewalt. Da nutzen einem auch die neuesten Sicherheitsupdates nichts. Und es wird auch kein Otto Normalverbraucher mit 5 schwerbewaffneten Bodyguards jedesmal aus dem Haus gehen, weil ja eventuell die Möglichkeit besteht auf fremden Zugriff aufs Smartphone.

    • Die Panikmache mit der Sicherheit scheint ein weit verbreitetes Phänomen zu sein. Einer schreibt wo das es schlimme Sicherheitslücken gibt, und 80% der Nutzer geraten in Panik. Nur das die Hersteller, allen voran Google bewußt damit arbeitet, das man ja wenn nur irgendwie möglich das neueste System hat fällt so kaum auf. Neuestes System heißt meist dann auch aktuelles Smartphone, was wiederum heißt das man es sich kaufen muss.

    • Mit unsicher ist gemeint, dass keine Updates mehr bereit stehen und böse Menschen einfach mehr Zeit haben eventuelle Sicherheitslücken zu finden und auszunutzen. Deshalb ist dein Phone unsicher.
      @DidaDo es gibt keine dummen Fragen ;)

  • warum unangebracht ? wenn sein handy läuft ist doch alles ok

  • Der letzte Punkt hat genau meinen ersten Gedanken bei der Überschrift ausgesprochen. Ich denke für die meisten Smartphones, vor allem welchen aus der Mittelklasse, die jetzt noch laufen ist CM verfügbar und dürfte die meisten Nutzer auch zufriedenstellen. Ein bekannter von mir hat bis vor wenigen Wochen ein Gerät mit Android 2.3 benutzt. Hat ihm gereicht, gibt also anscheinend doch Leute die es herzlich wenig interessiert was für ein OS denn auf ihrem Handy läuft.

    • dein letzter satz trifft es sehr gut,ich kenne fast nur leute die es nicht die bohne juckt,welche version auf ihren handys läuft,dieser ganze wirbel um ständige updates usw. wird oftmals nur in tech seiten veranstaltet,ganz schlimm ist es ja hier

  • Ich habe miui auf meinem One m8 und bin froh, dass es noch Kitkat ist. Somit kann ich wenigstens noch Battleheart zocken. :)

  • Ich finde es schade, dass obwohl Lollipop seit 2014 verfügbar ist, immer noch so viele Smartphones auf KitKat laufen. Der Artikel ist gut geschrieben aber wenn die Hersteller ihre Smartphones pflegen würden, wäre dieser Artikel sinnlos und das wäre eher zu verschmerzen als so viele Handys unter KitKat

    • Auf meinem Smartphone läuft auch noch KitKat. Aber abgesehen von potentiellen Sicherheitsrisiken (die sind mir ein Dorn im Aug', auch wenn es wenigstens ein Stagefrightupdate gab), läuft auch KitKat brav. Nova oder Action Launcher drauf, und es schaut fast so aus wie unter Lollipop bzw Marshmallow.
      Das ist ein großer Vorteil von Android. Mein iPod läuft auf iOS 6.1, ist jedoch wesentlich unmorderner als mein Smartphone auf einer ebenso veralteten Version.

      • Das kann ich noch toppen, mein Handy läuft noch mit Android 4.2.2 Jelly Bean. Ein Update auf 4.4.2 ist seid April 2014 sogar verfügbar, aber solange Android 4.2.2 noch unterstützt wird bleibe ich dabei ;) *Never change a running system*

      • I Change mein running system every Monat
        (Keine Angst ich kann Englisch, ich fand es so nur witziger)

      • Alleine aus Sicherheitsgründen ist der Satz "Never change a running system" hier völlig unangebracht.

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