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Amazon sperrt Nutzer wegen zu vielen Rücksendungen

Amazon sperrt Nutzer wegen zu vielen Rücksendungen

Rücksendungen sind erlaubt, auch bei Amazon. Wer es allerdings übertreibt und zu viele Retouren in Anspruch nimmt, riskiert gesperrt zu werden.

Es hat sich bei vielen Menschen mittlerweile etabliert, sie 14-tägige Rückgabefrist, die in Deutschland beim Online-Shopping gesetzlich vorgeschrieben ist, sehr großzügig auszureizen. Fünf Dinge bestellen, von denen man nur eines haben will, und den Rest als Retoure zurückschicken, so geht für viele Menschen einkaufen heute, oft mit Amazon Prime. Immer mehr Käufer treiben allerdings Schindluder mit dieser Regel, etwa indem sie verderbliche Ware bestellen, dann reklamieren und darauf vertrauen, dass der Online-Händler den Preis erstattet, die Ware aber nicht zurücknehmen wird.

Amazon hat damit begonnen, Kunden zu warnen, wenn sie außergewöhnlich viele Rücksendungen verschicken. Als Konsequenz wird die Sperrung des Amazon-Kontos angedroht. Das Magazin Finanztip berichtet über diese Vorgänge unter anderem unter Berufung auf einen eigenen Mitarbeiter, der von Amazon eben diese Nachricht bekommen hat. Darin heißt es:

"Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Angebot. In den letzten Monaten haben Sie jedoch eine außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an uns zurückgesendet. Unserer Erfahrung nach kann eine hohe Anzahl an Rücksendungen darauf hindeuten, dass Kunden mit ihrem Einkaufserlebnis unzufrieden sind. Sollten wir dazu beitragen können, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern, können Sie uns direkt auf diese E-Mail antworten – wir freuen uns über Ihr Feedback."

In einer zweiten Nachricht kündigt Amazon dann die mögliche Löschung des Accounts an, wenn die Zahl der Retouren nicht sinkt:

"Vor einiger Zeit haben wir Sie schon einmal zum Thema Rücksendung angeschrieben. Unsere Qualitätssicherung überprüft jeden einzelnen bestellten Artikel bevor er unser Logistikzentrum verlässt. Da Sie weiterhin eine außergewöhnlich hohe Anzahl Ihrer bestellten Artikel zurückschicken, sind Sie offenbar nicht mit unserem Angebot zufrieden. Leider haben Sie uns bisher nicht über die Gründe hierfür informiert. Bitte geben Sie uns durch Ihre Rückmeldung die Möglichkeit, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern. Ein Hinweis: Bleibt Ihr derzeitiges Retourenverhalten so außergewöhnlich wie bisher, ohne dass Sie uns eine Begründung mitteilen, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir uns das Recht vorbehalten, Ihr Amazon.de Konto zu schließen. Über eine Schließung würden Sie per E-Mail informiert. Derzeit sind Bestellungen über Ihr Konto noch möglich."

Habt Ihr eine solche Nachricht von Amazon schon einmal erhalten? Dann erzählt uns in den Kommentaren, wie sich der Fall bei Euch darstellt.

Via: Basic Thinking Quelle: Finanztip

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Top-Kommentare der Community

  • Black Mac vor 4 Monaten

    Mir kommt die Galle hoch, wenn Leute in Foren zum Beispiel mit der grössten Selbstverständlichkeit erzählen, dass sie mal eben drei Kameras bestellen, um zu sehen, welche am ehesten gefällt – und mindestens zwei davon wieder als gebrauchte Ware zurückgehen lassen.

    Das sind einfach nur asoziale Astlöcher, die das System des Online-Handels mit der Rückgabefrist auf unanständige Weise missbrauchen und IMHO lebenslang gesperrt werden sollten.

  • Thomas H. vor 4 Monaten

    Naja, ein wenig kann ich es verstehen, denn es sind ja nicht nur die Versandkosten, da sind ja auch Leute damit beschäftigt die Waren zu kommisionieren, zu verpacken, wieder einzulagern etc.
    Viele glauben es wäre Ihr gutes Recht, Kistenweise Ware liefern zu lassen und dann im eigenen Wohnzimmer-Kaufhaus in Ruhe auszusuchen und den Rest einfach wieder abholen zu lassen.
    Das würde ich als Händler auch nicht mitmachen. Wer Stundenlang stöbern will, soll halt zum Offline Händler gehen und dann bitte auch dort kaufen, nicht nur gucken, denn der ist ja auch kein Amazon Schaufenster und muß von etwas leben.
    Natürlich passiert es mir auch, das ich mal etwas zurückgebe, aber man sollte sich schon aus Rücksicht auf die Umwelt mal Gedanken machen was man wirklich will und braucht.

  • Tenten vor 4 Monaten

    Ein generelles Problem im Onlinehandel. Ich kenne Leute, die bestellen fünf Smartphones, nutzen die alle und schicken vier zurück. Oder noch dreister, ein Kollege bestellt eine Kamera, fährt damit in den Urlaub und gibt sie anschließend wieder zurück. Ich kann gut nachvollziehen, dass Händler da ihre Kunden sperren. Kunden, die einen mehr kosten als einbringen braucht kein Händler.

  • Black Mac vor 4 Monaten

    Ganz offensichtlich bist du eines dieser Astlöcher. Gibst dir immerhin keine Mühe, es zu verbergen.

  • Nick Jaxx vor 4 Monaten

    Ich glaube nicht das Black Mac generell etwas gegen Rücksendung bei Nichtgefallen hat, sondern bei 3 Bestellen 1 Behalten. Ich hab mir auch bereits Sony Kopfhörer bestellt, die aber nach einer Weile beim Tragen unangenehm waren und ich sie zurückgesendet habe und mir dann andere bestellt. Allerdings habe ich nicht direkt 5 bestellt, alle ausgepackt, anprobiert und 4 zurückgesendet. Das ist das was einfach nicht richtig ist und viele Rücksendungen provoziert. Viele bestellen ja auch mit der Intention ich will das nur mal ausprobieren, kostet ja nix. Geht genauso wenig.

63 Kommentare

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  • Sobald Schindluder getrieben werden kann, sind halt eine Menge Leute so vom Wesen her, dass sie es ausnutzen um ja Geld zu sparen und Großzügigkeit/Kulanz ausnutzen wie blutsaugendes Ungetier...(bezieht sich auf das Beispiel im Bericht mit der verderblichen Ware).

    Kann jedoch verstehen, dass bei Bestellungen von Bekleidungsartikeln ggf. zwei Größen geordert werden und die nicht benötigte retour geht.


  • Naja, es gibt auch sehr sehr viele Leute die gehen nach KARSTADT, KAUFHOF, probieren dort Sachen an oder aus und bestellten diese dann bei Amazon. Da jammert Amazon natürlich nicht. Onlinehandel ist nun Mal anderen Gesetzen unterlegen und i.d.R. hat man halt nicht die Möglichkeit die Sachen anzufassen, live zu sehen, anzuprobieren etc. Natürlich ist da die Rücksendequote enorm, das ist aber normalerweise auch eingespreist.
    Richtig ausnutzen sollte man das natürlich nicht, aber mehrere Sachen bestellen, checken was einem zusagt und den Rest zurücksenden, das ist doch völlig normal.


    • Einmal, eventuell zweimal - aber generell bei allen Sachen die man bestellt? Und dann wird man auch noch gebeten, die Gründe für sein Verhalten bekannt zu geben und am Bestellprozess mitzuarbeiten bzw. Einfluss zu nehmen und eine Stellungnahme abzugeben - ala: "es wäre schön, wenn es für Sache wie xxxx ein lokales Geschäft gebe oder einen Vertragspartner von Amazon, wo man sich das ansehen kann" - aber nein, man antwortet nicht und ändert sein Quasi-Leih-Verhalten überhaupt nicht! Wie dumm (sorry!) muss man sein sich danach noch groß zu wundern wenn man bei Amazon dann raus fliegt?!?


  • Ich hatte auf die erste warnE-Mail ausführlich geantwortet. Ich glaube die hat keiner gelesen. Das ist nur eine hübsche formulierte Warnung. Ich kann das Sperren nachvollziehen, würde mir aber wünschen dass man auch konkret mit Amazon in Kontakt treten kann. So wie man über Punkte in Flensburg Bescheid weiß, wüsste ich auch gern die Kriterien von Amazon. Wie viel Prozent Rücksendevolumen sind o. k. zum Beispiel. Sollte einigermaßen transparent Sein.


    • Das ist leider das große Problem mit Amazon. Es wird etwas entschieden, aber man erfährt weder die Hintergründe noch kann man sich erklären, weil man nicht angehört wird. Das ist für mich der große Kritikpunkt an Amazon. Ich kenne ein paar Fälle, wo Amazon Kunden gegängelt hat, ohne dass diese erfahren konnten, warum das so ist, noch irgendwas dagegen unternehmen konnten.


      • Bei Amazon gibt es schlicht keinen echten Prozess für das Ganze - fällst du einer Truppe von Revisoren auf, wirst du eben verwarnt bzw. angeschrieben! Da gibt es keine echten Limits....


  • Einfach ne Begrenzung einführen. So und so viele Rücksendungen pro Monat, wer mehr braucht muss halt zahlen. Produkttester könnten eine Ausnahme darstellen und davon ausgenommen werden.


  • Ja ja, gestern am Freitag noch für die saubere Zukunft streiken aber Samstag dann wieder mit Plastiktüte an der Kasse stehen.🙄 Das sind die richtigen....

    Bis vor 2 Jahren war ich kein Freund von Amazon aber über die Zeit hab ich erkannt das auch da gewisse Geschäftsbedingungen herrschen.Selber hab ich bisher keine Probleme gehabt.Ich bestell nur das was ich brauche und gut ist.


  • Ich habe auch schon eine solche Mail erhalten und Amazon dann geschrieben, das sie mich gern sperren können und mir meinen Jahresbeitrag zurück zahlen können. Wer viel bestellt schickt auch dem entsprechend einen gewissen Anteil zurück.
    Dann bestelle ich eben wo anders.
    Amazon ist selbst Schuld wenn dabei hohe Kosten entstehen. Es gab mal die Möglichkeit Artikel aus mehreren Bestellungen zusammen zurück zu schicken, was erhebliche Kosten gespart hat. Das ist jetzt nicht mehr möglich.


  •   34
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Das ist nicht neu.
    Im Versandhandel schon immer üblich gewesen.
    Aber vielleicht sollte man die Auslangeweilenurmalschauensinnlosbesteller aus ökologischen Gründen sperren.
    Wenn ich nur an die massen von Transportern denke, welche losfahren wegen einem Armbändchen hier, eine Handyhülle da.
    Alles sperren.
    Jetzt sollte auch endlich klar sein warum der LKW-Verkehr in den letzten Jahren um 20% gestiegen ist.

    Einfach mal mit dem zufrieden sein mit dem was man hat.


  • Überschrift: Da war doch mal irgendwas mit dem Genetiv 🤔


  • Ein nur zu verständliches und hoffentlich auch konsequent durchgezogenes Verhalten.
    Man sollte sich in der heutigen Zeit einmal mehr Gedanken darum machen, was man braucht und was nicht.


  • Das machen sie doch schon seit Jahren so!


  • Mir kommt die Galle hoch, wenn Leute in Foren zum Beispiel mit der grössten Selbstverständlichkeit erzählen, dass sie mal eben drei Kameras bestellen, um zu sehen, welche am ehesten gefällt – und mindestens zwei davon wieder als gebrauchte Ware zurückgehen lassen.

    Das sind einfach nur asoziale Astlöcher, die das System des Online-Handels mit der Rückgabefrist auf unanständige Weise missbrauchen und IMHO lebenslang gesperrt werden sollten.


    • Was erwartest du bitte? Bei Geräten wie z.B. teure hochwertige Kameras oder Smartphones muss man auch schauen ob man mit Ihnen klar kommt. Und inzwischen findet man bei Weitem nicht mehr alle in Frage kommenden Modelle im Laden um sie sich dort Mal anzusehen. Da muss man darauf zurückgreifen. Dafür ist die 14tägige Rücktrittsregelung schließlich gedacht. Aber: ich schaue auch immer zuerst ob ein Gerät welches ich im Laden finde in Frage kommt. Erst wenn ich dort nichts finde geht's in den Onlinekauf und nicht grundsätzlich online.


      • Ganz offensichtlich bist du eines dieser Astlöcher. Gibst dir immerhin keine Mühe, es zu verbergen.


      • Ich glaube nicht das Black Mac generell etwas gegen Rücksendung bei Nichtgefallen hat, sondern bei 3 Bestellen 1 Behalten. Ich hab mir auch bereits Sony Kopfhörer bestellt, die aber nach einer Weile beim Tragen unangenehm waren und ich sie zurückgesendet habe und mir dann andere bestellt. Allerdings habe ich nicht direkt 5 bestellt, alle ausgepackt, anprobiert und 4 zurückgesendet. Das ist das was einfach nicht richtig ist und viele Rücksendungen provoziert. Viele bestellen ja auch mit der Intention ich will das nur mal ausprobieren, kostet ja nix. Geht genauso wenig.


      • Man muss auch unterscheiden, um welche Produkte es sich handelt. Gerade bei Kleidung oder Schuhen muss man oftmals zurückgeben, weil es nicht passt. Das liegt einfach daran, dass eine bestimmte Größe eben nicht eine bestimmte Größe ist, sondern je nach Hersteller völlig anders ausfallen kann. Ich persönlich bestelle aber dann erstmal meine Größe und nicht noch eine darüber und darunter.


      • Ja, ich bestelle in der Regel dann tatsächlich nur ein Gerät und wenn es nicht das verspricht was ich erwartet habe, dann sende ich es zurück. Aber eben nur bei Geräten, die ich mir nicht im Laden ansehen kann. Wie gesagt: wozu soll das 14-Tägige Rücktrittsrecht sonst da sein? Rücksendung bei Defekt? Dafür gibt es Garantie und Gewährleistung, da braucht es diese gesetzliche Regelung nicht.
        Sich aber 3 oder mehr verschieden Smartphones oder Kameras gleichzeitig liefern zu lassen und dann nur ein Gerät behalten ist aus meiner sicht auch nicht der gute Ton, da gebe ich jedem Recht der das sagt.


      • Na toll, diese Einstellung. Da werden fleißig Geräte retourniert, gereinigt , neu verpackt und wieder verschickt. Der nächste Kunde "freut" sich kein Original versiegeltes Produkt zu bekommen und schickt es direkt zurück. Mir auch schon 2x passiert.


      • Auch das ist heute leider Gang und Gebe, das Schauen, Testen und Begrabschen im Laden um es dann anschließend im Internet günstiger zu kaufen. Nur vom Schauen und Testen kann halt auch kein Laden (vor allem kleine) überleben, das wird aber erst auffallen, wenn es keine mehr gibt. Aber natürlich ist es verständlich das man Produkte auch anfassen will, doch muss man immer den letzten Cent rausholen, für alles ... Am Ende ist der Geiz dann nicht mehr geil sondern einfach nur ...... (hier kann ein Wort deiner Wahl hinzugefügt werden).


      • Also ich versuche immer wieder, den lokalen Handel zu unterstützen, weil ich ja sehe, dass immer mehr Läden verschwinden. Aber meist ist das wirklich unmöglich. Viele Produkte findest du im lokalen Handel gar nicht und wenn doch, hast du keine Auswahl. Erst kürzlich wieder bestimmte Schuhe gesucht. In sieben Läden gab es insgesamt nur zwei Paare zur Auswahl. Im Internet etwa fünfzig. Dann letzte Woche für meine Mutter eine Hülle für ihr altes Honor 7 gesucht. Lokal keine Chance, da gibt's nur was für die aktuellen Flaggschiffe. Aber fehlende Auswahl ist nur ein Aspekt. Ein anderer ist der Preis. Ich zahle gerne lokal etwas mehr, aber das sollte sich auch in Grenzen halten. Ich habe vor ein paar Tagen eine Pfanne gesucht und auch lokal gefunden. Karstadt wollte 129 € dafür. Kurz mal online nach Bewertungen geschaut und festgestellt, dass es da die gleiche Pfanne für 89 Euro gab. Das ist ein Unterschied von 40 Euro, den ich nicht bereit bin, als Mehrpreis zu zahlen. Und das ist nur ein Beispiel, solche Preisunterschiede stelle ich leider sehr häufig fest.


      • Also bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: ich nehme die Geräte für die ich mich interessiere auch gerne in die Hand, vor allem, da man heute nicht mehr von der Bildschirmgröße allein darauf schließen kann wie groß das Gehäuse wirklich ist. Mir ist wichtig dass ich mein Smartphone auch gut in einer Hand halten kann. Das kann man nur mit einem echten Modell prüfen. Bei meinem Pixel 3a hatte ich das Glück dies in einem Saturn Markt machen zu können und habe es am Ende dann auch dort gekauft.


      • Wenn ich ein Produkt im Laden sehe und es gefällt mir bzw das ich es brauche dann Kauf ich mir das auch gleich. Da Spar ich mir doch die Wartezeit zwischen Bestellung im Internet und Lieferung, wenn ich es gleich haben kann. Mag sein dass es im Internet etwas billiger sein kann aber scheiss auf die paar Euro. Ich bin einer der ungern wartet wenn ich es wie gesagt gleich haben kann. Ich freue mich, der Verkäufer freut sich und alle glücklich.


    • Eigentlich bist du hier das Arschloch. Denn du gehörst bestimmt zu den Leuten die in den Laden um die Ecke gehen und dort sich in aller Seelenruhe die Ware ansehen, sich von Verkäufern beraten lassen und dann hinterher die Ware im Internet kaufen, weil die Sachen dort billiger sind.


      • Ich behaupte mal dass die meisten Leute die online bestellen sich auch online informieren. Sich im Laden beraten zu lassen bringt bei den meisten Produkten nicht viel, solange es kein spezialisierter Laden ist. Aber selbst wenn man das hier macht kann man es nicht wirklich übel nehmen, teilweise ist es einfach deutlich günstiger, von eventuellen Angeboten und Zugaben mal ganz zu schweigen.


  • Wo es Service gibt sind auch Betrüger. Manche Menschen wollen eben alles kostenlos haben, auch den Beluga-Kaviar. Da ist es verständlich das die Online-Händler den Schaden begrenzen wollen.


  • Also derartige Berichte kommen etwa 1-2 Mal pro Jahr. Und viele davon betreffen jene, die das System und die Kulanz von Amazon ausnutzen.

    Man kann nun von Amazon halten/denken, was man will - aber den Kundenservice, den Amazon bietet, soll mal einer nachmachen! Da wird bei defekten Geräten nicht lange herumgetan, man bekommt ein Rücksendeetikett und das Geld retour. Fertig. Keine Ahnung, wie die das machen.

    Wer also bestellt, testet, retour schickt und das in einer Unmenge, dem geschiehts dann schon recht. Wer sich aber vorher mit dem Kundenservice in Verbindung setzt, wenns mal wo Probleme gibt, braucht wohl kaum Sorgen haben.


  • Ich bin Prime-Mitglied und hatte diese Mail auch schon vor ein oder zwei Jahren erhalten.
    Ich hab damals nichts gemacht und einfach weiter meinen Stiefel durchgezogen. Bestellt und wenn mir was nicht gepasst hat, habe ich es trotzdem wieder heim geschickt. Passiert ist nichts. Trotzdem finde ich die Praxis sehr merkwürdig.
    Man könnte ja erst einmal nachfragen, an was es gelegen hat.
    Eine Umstellung gab es dann doch bei mir..fällt mir gerade ein. Ich habe damit begonnen, den Grund der Retoure einzutragen und ein kleine Zeile dazu zu schreiben. Vielleicht liegt es daran, dass die mich jetzt in Ruhe lassen ?


    • Genau das wurde ja auch erbeten.


    • Moin,

      ich bin seit knapp 15 Jahren bei "Amazon" auch seit kurzen wieder mit PRIME,nun oute ich mich mal,ja ich war ein Jahr gesperrt,habe es wohl etwas "übertrieben" mit Rücksendungen ?

      Gerade zu Weihnachten und es waren hochpreisige Artikel...nun bin ich seit 3 Jahren wieder dabei...und wieder zufrieden!

      Ich habe aber nie mit Vorsatz irgend welche Artikel gekauft um sie zu Testen und dann wieder zurück zu schicken...nur manchmal passt es eben gar nicht und die SPERRE war einfach willkürlich ,denke ich im Nachhinein?

      Ich hatte alles versucht sogar an Herren Jeffrey Bezos geschrieben und auch von einen seiner "Adjutanten" Nachricht erhalten...leider NEGATIV

      Mein Jahresumsatz war damals etwa 10TEuro aber die Sperre wurde trotzdem nicht gelöscht und ich musste ein Jahr warten...mein Guthaben war "eingefroren und nach dem Jahr hatte ich das Geld wieder zurück!

      MfG
      Gerry


      • Das Problem ist, das es auch Leute treffen kann, die nichts missbräuchliches vorhaben, doch es ist halt auch so, dass man vielleicht doch mehr überlegt, was man wirklich will oder braucht. Das ist bei jedem halt verschieden und diesen Rücksendeservice zu nutzen ist auch verständlich, doch es kann auch sein, dass es einfach übertrieben wird ohne missbräuchliche Absicht und dieses Unternehmen hat natürlich jedes Recht das zu zu entscheiden wie es will. Ich bin kein Fan von diesem Laden, hab da auch mal als Händer verkauft und eingekauft und wurde von einem Händler beschissen, aber nicht der wurde gesperrt sondern ich, weil ich das Geld nicht bezahlt habe für die falsch gelieferte Ware. Der andere war halt groß im Umsatz und ich nicht. Es ging um eine Bestellung von ungebrandeten (sprich ohne Aufdruck von Netzbetreiberlogos und so) Handys, die dann doch gebrandert waren und zwar heftig und ich wollte sie einfach zurückgeben und mein Geld wieder haben.... Wie viele hier schon erlebt haben, Amazon kümmert sich nicht um Probleme, reagiert nur einmal, nämlich beim Sperren und dann nie wieder. Die Geräte habe ich immer noch, das Geld immer noch nicht, ist mehr als 10 Jahre her. Und ich hatte bis dahin nie ein Problem, noch eine Beschwerde oder so und dieser andere Händler hat sich einfach quer gestellt und gelogen.... Aber so ist das halt, wenn man Handel treibt mit miesen Gesellen in einem Rückgrad losen Großkonzern, man muss leider mit allem rechnen.


  • Vielleicht sollte man eine Retourbegründung einführen bei der man pro Produkt online 4 Seiten Ankreuzfragen beantworten muss.


    • Es reicht schon, einen kleinen Zettel mit einer kurzen, nachvollziehbarer Angabe, warum man was zurück geschickt hat!


  • Harry vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Also ich habe in meinen 17 Jahre Amazon Bestellungen noch keine solche Mail erhalten. Zwar habe ich auch etliche Rücksendungen gehabt, die aber meistens an defekten Artikel lagen. Klar waren auch einige Artikel dabei, die ich wegen Nichtgefallen zurückgeschickt habe, aber die kann ich an 2 Händen abzählen.
    Ich denke mal, die schauen sich auch ganz genau die Gründe an, die man angibt und wenn man z.B. 30 %(willkürliche ausgewählte Zahl) der bestellten Artikel als Nichtgefallen zurück schickt, gehen da die Warnlampen an.
    Früher gab es immer noch einen Monat Prime extra, wenn ein Artikel nicht rechtzeitig geliefert wurde. So habe ich meine Prime Mitgliedschaft mal um 10 Monate verlängern können, ohne was dafür zu bezahlen. Mittlerweile gibt es nur noch einen 5 Euro Gutschein. Wenn was nicht stimmt, kontaktiere ich den Kundendienst. Wie letztens bei einer Fehlbestellung meinerseits. Die Rücksendung sollte 3,50 Euro bei einem 5 Euro Artikel kosten. Anrufen > Erklärt > kostenlosen Rücksendeschein bekommen. Zu Amazon kann ich nur sagen > TOP Service


  • Ein generelles Problem im Onlinehandel. Ich kenne Leute, die bestellen fünf Smartphones, nutzen die alle und schicken vier zurück. Oder noch dreister, ein Kollege bestellt eine Kamera, fährt damit in den Urlaub und gibt sie anschließend wieder zurück. Ich kann gut nachvollziehen, dass Händler da ihre Kunden sperren. Kunden, die einen mehr kosten als einbringen braucht kein Händler.


  • Die Leute wollen einen kostenlosen Rückversand haben.
    Amazon bietet ihn an.
    Es ist aber auf der anderen Seite ganz klar Amazon zuzugestehen, wenn diese einen Missbrauch feststellen und diesen unterbinden möchten.


    • Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen kostenlosem Rückversand und asozialem Verhalten. Das ist eine Frage des Charakters, nicht des Geldes.


  • Muss ich jetzt dumm sterben? Kann den mal jemand konkrete Zahlen in den Raum werfen? Also: wie viele zurückgesandte Bestellung in wie vielen Monaten.


    • Ich glaube nicht, dass Amazon sich da festlegen lässt.
      Wenn man eine gewisse Summe, prozentuale Menge an Rücksendungen etc hat wird bei Amazon wohl Alarm geschlagen.

      Übrigens schreibt man 'denn' mit zwei n


    • Was man so lesen kann, geht im Online-Handel insgesamt wohl so um jede achte (12,5%) bis jede sechste (16,6 %) Sendung zurück. Einzelne Branchen wie der Textil- und Schuhhandel können von bis zu 40 % Retouren betroffen sein. Die Kosten für die Retouren insgesamt gehen in die Milliarden.

      Hier gibt es sogar eine wissenschaftliche Untersuchung dazu:

      http://www.retourenforschung.de/definition_statistiken-retouren-deutschland.html

      Falls Deine Frage sich konkret auf die Sperrwarnung von Amazon bezog, kann ich nur auf den Vorposter verweisen.
      Es muss gar keine konkrete konstante Zahl von Retouren/Bestellungen sein, die die Warnung auslösen. Es kann ein komplizierter Algorithmus sein, der den Umsatz mit dem Kunden und die durch ihn verursachten Retourenkosten mit einbezieht, die Begründungen für die Retouren usw., um dann ggf. die Sperrwarnung auszulösen. Das weiß nur Amazon.

      Quelle: Universität Bamberg/B. Asdecker


      • Ich fürchte ja, dass nicht mal Amazon das weiß. Der Fluch der Algorithmen ist ja, dass eigentlich keiner so recht die Kriterien nennen kann, nach denen entschieden wird. Jeder weiß aber, der Algorithmus muss recht haben, denn er ist unfehlbar.


  • Bertl vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Vor einigen Jahren hatte ich die erste, die "Kuschel-Mail" erhalten. Mein trotz über 10 Jahren Kundschaft damalig nur punktuell statistisch erhöhtes Rücksendeaufkommen war nachvollziehbar durch Qualitätsmängel an den Waren und Falschlieferungen belegbar. Mein Insistieren, das Anzuerkennen und nicht ungerechtgertig angeschuldigt zu werden schlug jedoch fehl. Konsequenz für mich, einem solchen Verein den Rücken zu kehren und woanders zu kaufen.


    • Tja, SSKM. ;-)


    • Wenn was belegbar war, warum hast du es dann nicht entsprechend belegt? Z.B. Kopie etc. an die angegebenen Mail-Adresse geschickt? Denn nicht immer kennen die Leute all deine Rückmeldungen, die meist sogar eine handschriftliche Notiz ist o.ä.


  • Naja, ein wenig kann ich es verstehen, denn es sind ja nicht nur die Versandkosten, da sind ja auch Leute damit beschäftigt die Waren zu kommisionieren, zu verpacken, wieder einzulagern etc.
    Viele glauben es wäre Ihr gutes Recht, Kistenweise Ware liefern zu lassen und dann im eigenen Wohnzimmer-Kaufhaus in Ruhe auszusuchen und den Rest einfach wieder abholen zu lassen.
    Das würde ich als Händler auch nicht mitmachen. Wer Stundenlang stöbern will, soll halt zum Offline Händler gehen und dann bitte auch dort kaufen, nicht nur gucken, denn der ist ja auch kein Amazon Schaufenster und muß von etwas leben.
    Natürlich passiert es mir auch, das ich mal etwas zurückgebe, aber man sollte sich schon aus Rücksicht auf die Umwelt mal Gedanken machen was man wirklich will und braucht.


  • Bei Prime Mitgliedern kommt es seltener vor.

    Freunde von mir ohne Prime Mitgliedschaft hatten solche Mails auch; ich nicht!


  • Dirk vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe in der letzten Zeit etliche Sendungen gehabt, die einfach nicht zum garantieren Liefertermin nicht zugestellt wurden.
    Ich bestelle immer so, wo ich weiß, dass ich zuhause bin.
    Aber entweder kommen die Lieferungen 1 Tag später oder es wird gar nicht zugestellt, weil der Bote noch nicht mal klingelt.
    Und immer öfter liegt noch nicht mal eine Benachrichtigung im Briefkasten.
    Und, dass ich dann meine Pakete irgendwo abholen soll... Mach ich nicht mehr.
    Anmerkung... Ich habe Prime.
    Tendiere mittlerweile eh dazu, beim Händler vor Ort einzukaufen.


    • Das muss nicht zwingend an Amazon liegen...
      Ich schaue z.B. anhand der Tracking-Nr. ob die Ware an dem avisierten Tag im Zustell-Fahrzeug der Post liegt. Liegt es da und kommt es dann doch nicht an, weiß ich von einem Postboten, dass man a) es zeitlich leider nicht an diesem Arbeitstag geschafft hat oder b) ein Fahrzeug ausfiel oder c)... beliebig erweiterbar.


    • Das liegt aber dann nicht an Amazon, sondern an dem jeweiligen Zusteller. Du wirst auch deine Ansicht zum Abholen der Sendungen ändern müssen. Viele Paketdienste haben schon angekündigt, in Zukunft nur noch gegen einen Aufpreis bis an die Wohnungstür zu liefern.


      • Ich würde liebend gerne meine Pakete abholen, da ich natürlich tagsüber nicht zuhause bin. Das meiste kann ich über meine Packstation erledigen, aber Händler, die nicht an Packstationen liefern (warum auch immer), sind für mich ein Problem. Die liefern dann an irgendwelche Shops, die von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet haben. Da bin ich aber noch nicht zuhause, also für mich nicht akzeptabel.


      • Dann sollte Amazon aber nicht solche Lieferversprechen machen. 'bis 17.00 bestellen und das Paket kommt am nächsten Tag' Habe ich als Prime Kunde noch nie erlebt. Ist nicht weiter tragisch, aber irreführend ist das trotzdem, so nach dem Motto, wir sind schneller als die anderen. Ne sind se eben nicht. Mag regional anders sein, sind aber meine Erfahrungen..


      • Amazon hat ja in den Metropolregionen schon Maßnahmen ergriffen, ich weiß zumindest dass sie in Berlin meist sehr flott sind und auch mehr oder weniger pünktlich, hier gibt es auch "eigene Amazonzusteller" (werden wohl Subunternehmer sein).


      • Ich melde das eigentlich immer - und ja, bei mir kam noch nie eine Lieferung zum avisierten Zeitpunkt oder Termin an! Einige Male sogar früher, aber eigentlich immer später. Inzwischen ist mein Zustellpunkt eine Trafik (in Wien), die auch eine Post- und Bank-Partner ist.


  • Jens vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Immer noch Sommerloch ? Das Thema ist nicht neu, das zieht Amazon seit Jahren durch. Man erhält davor x Warnungen per eMail, worin man sich erklären soll warum an die Sachen zurück gesendet hat. Bis irgendwann das Konto halt weg ist. Man erhält wohl selbst Warnungen, wenn man zu oft die Kundenservice kontaktiert das erging nen Arbeitskollegen so. Wo Sie seine Bestellung verschlampt haben, aber den Kaufpreis gebucht hatten.

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