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Amazon Prime Music ist jetzt live: Das müsst Ihr wissen

Prime Music hat den Weg auf Android-Geräte geschafft. Der Spotify-Konkurrent vom größten Onlinehändler funktioniert ab sofort auch für deutsche und österreichische Prime-Kunden. Zu den normalen Gebühren entstehen keine Zusatzkosten. Alle Nicht-Kunden dürfen es gratis testen. Hier sind unsere Eindrücke.

Entertainment am Smartphone beim Joggen ist für mich...?

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prime music lists 1
Amazon Prime Music startet in Deutschland durch. / © ANDROIDPIT

Die Auswahl des Musik-Dienstes beschränkt sich derzeit auf knapp über eine Million Songs. Im ersten Hands-on finden wir von bestimmten Künstlern weniger Auswahl als in Spotify. Der gesamte Katalog ist etwas schmaler. Daher sollten Spotify-Kunden sich zweimal überlegen, ob sie nun ihr Abo aufkündigen wollen. Die Klangqualität ist soweit in Ordnung.

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Amazon bietet noch keine Hörbuch-Auswahl. / © ANDROIDPIT

Amazon Prime Music bietet auch eine Offline-Funktion (wie Spotify und Google Play Music auch). Hinter "Klassik zum Lesen" verbirgt sich eine Auswahl an Instrumentalmusik, bei beim Lesen nicht ablenkt. Hörbücher oder Podcasts fehlen. Bei Googles Musik-Abo-Service hingegen wurden neulich Podcasts in den Katalog mit aufgenommen (danke für den Hinweis, Biba Boffel).

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Der Player liefert herkömmliche Funktionalität. / © ANDROIDPIT

Der Player ist minimalistisch-funktional gestaltet und funktioniert wie zu erwarten. Er lässt sich über Bluetooth-Headsets fernsteuern. Songs und Alben lassen sich in Listen sortieren. Ihr könnt auch auf von Amazon kuratierte Listen zurückgreifen. So könnt Ihr Amazon Prime Music zum Entdecken neuer Musik verwenden.

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Amazon Prime Music empfiehlt Euch neue Künstler (links). Die App lässt sich nur in großen Abständen aktivieren (rechts). / © ANDROIDPIT

Damit niemand auf die schlaue Idee kommt, sich alle 30 Tage ein neues Test-Account zu erstellen, verzahnt Amazon die Prime-Music-App mit Eurer Gerätekennung. Nur alle 180 Tage dürft Ihr ein neues Amazon-Konto in der App registrieren. So kann niemand Amazon Prime Music dauerhaft kostenlos verwenden.

Beachtet aber die Hinweise zu Prime Music, denn diese sind strenger als die anderen Prime-Restriktionen:

"Sie können bis zu 10 Geräte unter Ihrem Konto autorisieren, jedes Gerät kann jedoch gleichzeitig nur unter einem Amazon Music-Konto autorisiert sein. Wenn bereits zehn Geräte für Ihr Konto autorisiert wurden, können Sie keine weiteren Geräte autorisieren. Hierfür müssen Sie zunächst Folgendes tun:

  • Die Autorisierung für ein Gerät aufheben und nach 30 Tagen ein neues Gerät autorisieren.
  • Die Autorisierung für alle Geräte aufheben (dies ist nur einmal alle 365 Tage möglich), so dass Sie sofort ein neues Gerät autorisieren können."

Die Autorisierungen verwaltet Ihr auf dieser Webpage.

Amazon Prime Music: Preise und Download

Prime Music ist Teil des Prime-Paketes. Das kostet 49 Euro pro Jahr und verschafft Euch Zugang zu diversen Vorteilen. Amazon bietet in diesem Paket Zugang zu einem recht üppigen Film- und Serien-Katalog. Nun kommt auch der Musik-Katalog hinzu. Außerdem erhaltet Ihr Gratis-Premium-Versand und ein eBook für den Kindle pro Monat gratis.

Um Prime Music sofort zu verwenden, ladet Ihr Euch die unten verlinkte App herunter und meldet Euch mit Euren Amazon-Zugangsdaten an.

Amazon Music Install on Google Play
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Top-Kommentare der Community

  • lod2000 06.11.2015

    😂
    muss hier den meisten Leuten recht geben die 1 Millionen Songs hat man Ruck Zug in einer Woche gehört 😉
    Geschmäcker sind verschieden, es wird genug geben denen das locker reicht und die meisten tun ja so das prime Musik nur irgendwelche Lieder hat die keiner kennt.
    Also ich finde was Amazon da für 49 Euro im Jahr anbietet ist ganz klar konkurrenzlos. Wer bei den Preis tatsächlich denkt er bekommt ein 2 Spotify sollte bitte erst denken dann schreiben.

45 Kommentare

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  • Die Amazon-App stürzt dauerhaft ab, wenn ich versuche ein heruntergeladenes Lied abzuspielen. Habe Cyanogenmod 12.1 auf meinem Handy, kann es vlt damit zusammen hängen ?

  • Ich habe eben mal in Amazon Music gestöbert. Bin ich hier in einem anderen Film, als die Kommentierer, die sich so positiv äußern? Ich habe etliche meiner Lieblingsinterpreten gesucht, aber kaum etwas davon ist kostenfrei zu hören. Wie hat Amazon sich das denn gedacht mit den 1 Million Songs, auf die ich kostenfrei zugreifen kann? Wie soll ich die denn finden?

    • Der Dienst ist schon noch ausbaufähig. Auch ich hab ein paar Alben, die ich gerne gehört hätte, nicht finden können. Anderseits hab ich auch schon interessante Alben dort gehört, die ich mir nicht gekauft habe oder hätte.
      Man bekommt den Musikdienst kostenlos zu einem Paket, das auch ohne diese Dienst schon sehr interessant ist.
      Daher sollte man seine Ansprüche vielleicht nicht zu hoch stellen. Es gibt natürlich Musik-Streamingdienste mit breiterem Angebot, also insgesamt mehr verfügbaren Titeln, aber die sind dann eben auch mit ca. 8 bis 10 € extra im Monat zu bezahlen. Und selbst dann ist nicht sichergestellt, dass immer der eigene Musikgeschmack gut abgedeckt wird.

  • Sie schreiben Klangqualität soweit ok, da bin ich anderer Meinung. Ich habe über mein Sonos mehrere gleiche Titel über Amazon und Spotify angehört, da liegen Welten dazwischen.

  • Moe 09.11.2015 Link zum Kommentar

    Also ich finde Amazon mehr als stark. Wenn man mal überlegt was die für den Preis anbieten, da kommt nichts ran.

    Man hat den gratis Versandt unter 29€ bereits. Alleine deshalb besitze ich schon das Abo.
    Für mich kommt folglich kostenfrei obendrauf. Amazon Prime Video. Und ich finde die Auswahl genauso gut wie netflix und co. Zuhause sehen wir uns täglich Filme und Serien darüber an und finden immer wieder neue und tolle Titel. Einen großen Unterschied zu Netflix (den Account hatte meine Partnerin noch) finde ich nicht auf anhieb.
    Gerade die eigenen Amazon Serien sind jedes Mal genial und meist besser als von anderen Anbietern/Herstellern what ever.

    Ich habe gestern mein Spotify Account gekündigt. 10€ im Monat lohnt sich jetzt nicht mehr. Zuhause kann man dank Youtube und anderen Anbietern (Auch Spotify) kostenfrei eh ALLES hören. Amazons Auswahl reicht mir für Unterwegs und Autofahrten mehr als aus (Dank Downloadmöglichkeiten).

    Das einzige was bei Spotify fehlen wird, sind die Hörbücher, mal schauen ob Audible eine Alternative wäre preislich.

    Btw. Amazon Cloud ist auch gratis ;) nutze ich ebenfalls.

    Schön alles bei einem Anbieter zu haben und nicht 5 Accounts, ich steh auf Anbieterkonsolidierung.

    LG

    Moe

    • "...ich steh auf Anbieterkonsolidierung"

      Keine Angst, auch ich verwende (zu) viel Amazon und all seine Angebote. Allerdings...

      "Ein Monopol nutzt nur dem, der es besitzt"

      Amazon ist ein amerikanischer Konzern und genau wie die Anderen wollen sie nur eins. Verdienen. Sie sind nicht immer die Preiswertesten, wobei sie in DE keine oder kaum Steuern zahlen. Ihre Steuerschlupflöcher sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Aber das ist kein reines dt. Problem und muß uns auch nicht kümmern. Wenn aber die MwSt. die magische 20 erreicht, jammere nicht.

      Was ich damit sagen möchte ist, andere Onlineversender können genauso schnell sein. Meist wollen sie noch nicht, aber der Markt sollte das regeln können. DHL ist es zumindest egal, wessen Ware sie wo abholt. Allerdings verdienen sie an kleinen Unternehmen auch nicht gleich mehr.
      Als Bsp. möchte ich auch Einen nennen, der für - egal wie groß eine Bestellung auch ist, nur € 2,49.- verlangt, soweit man die Versandkostenbefreiungsgrenze (€ 75.-) nicht erreicht. Und wenn man nicht zu den Erstkunden in dem Shop gehört, schafft man es kaum noch, es sei denn der HabenWillVirus plagt den Käufer. Aber den hat man auch bei Amazon. Schliesslich kaufen ja noch Menschen und keine Maschinen für uns ein. Wobei deren Software stellt ja mittlerweile auch fast immer einen Trojaner dar ;-). Das Unternehmen welchese ich als Bsp. nennen möchte ist vapango.de
      Sie bieten in ihrem Shop Artikel für einen recht kleinen (2,5 - 3 Mio Mögliche) aber wachsenden Kundenkreis. Wie sie mit DHL immer zum folgenden Tag liefern können, wenn die Bezahlung bis 16 Uhr verifiziert wurde, erschliesst sich mir nicht, aber ich habe da schon Einiges erworben und es hat immer geklappt. Noch arbeiten sie nicht am Wochenende, aber wer will das schon - am WE arbeiten?

      Also vergesst das Preise vergleichen nicht und habt immer ein Auge darauf, dass deine Konsolidierung oder Konsolidation (von lateinisch consolidare ‚fest machen‘, ‚stark machen‘) Monopole schafft und ... siehe Oben den Nachteil.

      In diesem Sinne - die Scheuklappen wieder absetzen und offen für den ganzen Markt bleiben.

      Wofür eine Cloud benutzen? Um die Musik dann noch einmal herunter zu laden? Oder Privates so halb der Kontrolle der USA anzubieten? Das braucht doch nur der, der sich selbst gern veröffentlichen würde. Für alles Andere gibt es Synology, QNAP und den Rest bis zum raspberry pi. Und ein (fast jeder) Router kann das auch - und der läuft schon 24/7/365

      Ansonsten - die App ist sicher cool und nicht so verhunzt wie die Amazon-Video App für Tablets. Sie läuft immer noch nicht auf meinem ASUS Trio (Android-Teil)

      theMario

      • Amazon versteuert seit Mai seine in Deutschland erzielten Gewinne auch hier:

        http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-05/amazon-deutschland-steuer

        Das Musikstreaming-Angebot hat zunächst mal nichts mit dem Cloudspeicher zu tun, den man von Amazon ebenfalls gestellt bekommt. Den muss man aber nicht nutzen. Amazon sichert zwar auch gekaufte MP3-Titel oder Alben im Cloudspeicher und rippt CD's dorthin (wodurch sie unmittelbar nach dem Kauf als MP3, halt eventuell mit Wasserzeichen, zur Verfügung stehen. Wegen der Wasserzeichen- Problematik rippe ich CD's nach Erhalt grundsätzlich selber), die kann man dort aber auch wieder löschen.
        Ein Herunterladen aus der Cloud ist also nur beim ersten Kauf von MP3-Titeln oder Alben nötig, was in der Natur dieser Vertriebsform liegt. Das Streaming-Angebot ist eine Möglichkeit, Musik die man noch nicht gekauft hat, dennoch praktisch unbegrenzt zu hören, selbst ohne mobile Datenverbindung (SD-Download), ohne aber Eigentum daran zu erwerben. Voraussetzung ist natürlich, dass die gewünschte Musik dann auch im Streaming-Angebot enthalten ist.
        Die von Dir angegebene Seite habe ich mal aufgerufen. Das Angebot scheint aber doch erheblich kleiner als bei Amazon zu sein.
        Und 2,49 € für jede Bestellung unter der recht hohen Pauschale von 75 € sind nach 20 Bestellungen schon mehr als die 49 €, die ich bei Amazon für ein ganzes Jahr bezahle. Auf mehr als 20 Bestellungen komme ich locker im Jahr. Rechne ich so, bekomme ich kostenlos den Videostreaming-Dienst (der in Verbindung mit dem Fire-TV-Stick, aber auch App's z.B. auf BlueRay-Playern, hervorragend funktioniert) dazu, den Musikstreaming-Dienst, den Cloudspeicher und die Möglichkeit, mir monatlich ein Ebook auszuleihen.

  • Infected Mushroom ist cool!

    Ne, ich bleib vorerst bei Spotify--

  • Nutze es seit gestern zusätzlich zu Google Play Musik. Ist eine gute Zugabe zu Prime Video.
    Bin ganz zufrieden damit. Das gemecker im Playstore das nach 3 Titeln die App abstürzt kann ich nicht bestätigen. Nutze Prime Musik auf dem LG 4XHD mit Android 4.1. nur im WLAN.

  • Cool, da ich als Student Prime und somit auch Amazon Music reduziert erhalte, ist es deutlich präferenzierter als Spotify. Auch wenn der Preis nicht reduziert wäre, würde ich mir das Paket zulegen. Für 49€ im Jahr kann man nun wirklich nicht meckern (wobei die Filmauswahl bei Instant-Video besser sein könnte).

  • 😂
    muss hier den meisten Leuten recht geben die 1 Millionen Songs hat man Ruck Zug in einer Woche gehört 😉
    Geschmäcker sind verschieden, es wird genug geben denen das locker reicht und die meisten tun ja so das prime Musik nur irgendwelche Lieder hat die keiner kennt.
    Also ich finde was Amazon da für 49 Euro im Jahr anbietet ist ganz klar konkurrenzlos. Wer bei den Preis tatsächlich denkt er bekommt ein 2 Spotify sollte bitte erst denken dann schreiben.

    • Also 1e Million Songs dauern wenn man sie ganz anhört etwa 34 Tage deswegen hörst du sicher nicht das ganze Angebot in einer Woche. da müsstest du ja den nächsten Monat nur vor deinem Handy oder sonst was Sitzen. Ich persönlich finde viel was mir gefällt und da Amazon das Angebot erweitern wird freue ich mich sehr darüber.

      • Sicher dass Du Dich nicht verrechnet hast?
        Dauert ein Song im Schnitt nur 3 Minuten, dann sind das 3000000 Minuten.

        3000000 Minuten / 60 = 50000 Stunden

        50000 Stunden / 24 = 2083.3333 Tage

        2083,3333 Tage / 30,4166 = 68,493 Monate (ca.)

        68,493 Monate / 12 = 5,707 Jahre (ca.)

        Man könnte also mehr als fünfeinhalb Jahre an den Songs hören, bis man durch ist, wohlgemerkt, wenn man rund um die Uhr hört, ohne zu schlafen. Allerdings ist Volksmusik dabei, und andere Stilrichtungen, die nicht jedermann's Ding sind.

        Bin aber mal durch die Metal-Abteilung gegangen, das war für meine Bedürfnisse schon etwas ernüchternd.

    • Wenn man sich aber gerade für „irgendwelche Lieder, die keiner kennt" interessiert, stößt man wahrscheinlich schnell an die Grenzen. Wenn man eh schon Prime hat aber ein nettes Gimmick. Bei letztem Satz vollste Zustimmung!

  • Spotify-Konkurrent? Lol ;-) Das ist AndroidBild in Höchstform. Alle anderen Seiten schreiben dass es eben keine Spotify-Konkurrenz ist....

    • Konkurrent heißt ja nicht, dass er derzeit schon auf Augenhöhe sein muss. Hersteller wie Meizu oder Wilko sind auch Konkurrenten von Apple und Samsung, auch wenn sie viel kleiner sind.
      49 € im Jahr für Amazon Prime refinanziert sich für Amazonkunden schon häufig durch Wegfall der portofreien Mindestbestellwertpauschale von 29 €. Das Videoangebot ist gut, insbesondere
      bei Serien (Achtung! Breaking Bad soll im Dezember raus genommen werden. Wer's noch nicht kennt: Unbedingt empfehlenswert!).
      Vielleicht haben hier andere auch ein reichhaltigeres Angebot, aber es ist ja nur ein Teil des Paketes. Man kann auch monatlich kostenlos ein Ebook leihen, weiß ich aber nicht genau, da ich das nicht nutze. Das Musikangebot kommt jetzt noch oben drauf, ich werde das mal testen.
      Für knappe 4,10 € im Monat bietet da Amazon in Summe schon Einiges.
      Ja, Tenten ich weiß was Du meinst, und ich finds geil, nicht nur auf dem Wochenmarkt.

      • Natürlich muss ein Konkurrent auf Augenhöhe sein, sonst ist eher kein Konkurrent... Dabei geht es - in diesem Fall - nicht darum wie groß dass Unternehmen ist. Da vergleichst du wieder Äpfel mit Birnen.

        " Meizu oder Wilko sind auch Konkurrenten von Apple und Samsung, auch wenn sie viel kleiner sind."

        Na und? Deren Produkte liegen aber auch auf Augenhöhe mit Apple und Samsung. Und noch was: Amazon ist viel größer als Spotify.... Ich meine das Unternehmen ^^^

      • Laut Duden, Wikipedia und jeder anderen mir bekannten Definitionsquelle ist ein Konkurrent jeder Mitbewerber oder Rivale, unabhängig von der Größe des Unternehmens und der Qualität seiner Produkte. Sobald ein Markteilnehmer den Marktanteil eines anderen beschneidet, also Produkte verkauft, die dieser sonst verkaufen würde, handelt es sich um einen - in diesem Fall wirtschaftlichen - Konkurrenten.


        http://www.duden.de/rechtschreibung/Konkurrenz

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Konkurrent

        Aufgrund seiner Unternehmensgröße ist Amazon größer als Spotify. Im Bereich des Musikstreamings aber, was den Marktanteil betrifft, vermutlich (noch?) nicht. (Das unterstelle ich mal aufgrund der vermuteten Zahl aktiver Nutzer, ist jeder Nutzer des Videoangebots auch ein potentieller Nutzer des Musikangebot, wäre ich mir da nicht mal sicher, aber Spotify hat immerhin ca. 20 Millionen Nutzer in Deutschland.)
        Das muss nicht so bleiben, das wird sich zeigen.
        Im Bereich Videostreaming ist Amazon in Deutschland Marktführer, obwohl es Konkurrenten gibt, die wohl eine größere Film- und Serienauswahl haben.
        Der Preis eines Produktes ist eben ein entscheidendes Kriterium für Konkurrenzfähigkeit, und hier steht Amazon ziemlich gut da.

        http://mobil.teltarif.de/vod-dienste-marktanteile-netflix-prime-video-itunes/news/58776.html

        Wann sind zwei Smartphones gleich gut? Die Geräte haben dutzende oder gar hunderte von Eigenschaften in denen, vor allem bei vergleichbarem Preis, mal das eine, mal das andere Produkt dominiert.
        Die Entscheidung darüber liegt bei den Präferenzen des Käufers, und das macht sie zu Konkurrenten, genauso wie ein billiges Gerät Konkurrenzprodukt zu einem teueren ist, weil es Käufer gibt, die es genau deshalb bevorzugen, und damit den Marktanteil des teureren Produktes beschneiden, das sie stattdessen nicht gekauft haben.

        Mit meinem Beispiel wollte ich eben gerade zeigen, dass es nicht auf die Unternehmensgröße ankommt, weil Amazon, was den Musikstreaming Bereich angeht, verglichen mit Spotify, sowohl was Nutzerzahl als auch Umsatz betrifft, derzeit kleiner ist. Wieso sollte ich bei so einem Vergleich den Handelskonzern Amazon mit einbeziehen, der in keiner Konkurrenzsituation zu Spotify steht?
        Auf die Produktqualität bin ich in dem Vergleich gar nicht eingegangen, weil sie, wie oben geschildert, aufgrund der vielen Produkteigenschaften die sich, jede einzeln, qualitativ unterscheiden können, bei Smartphones kaum objektiv festlegbar ist.
        Ich habe auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen, sondern die Situation von Marktteilnehmern auf dem Smartphone Markt mit der von Marktteilnehmern auf dem Audio-Streaming-Markt.

  • Irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Zu wenig, um mich von Spotify wegzubringen. Aber zusätzlich macht dann auch keinen Sinn. Für jemand, der bisher keinen Streamingdienst nutzt vielleicht ein nettes Gimmick, aber mehr nicht.
    Prime für Gelegenheitsleser, Gelegenheitsfilmgucker und jetzt auch für Gelegenheitsmusikhörer. Kommt mir vor, wie auf dem Wochenmarkt: "Eine ganze Tüte voll für 20 €!! Und weil ich verrückt bin gibts noch diese Wurst dazu!! Und noch ein Brot! Und liebe Herrschaften, noch einen Käse obendrauf! Alles für 20 €!" Ihr wißt, was ich meine.

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