Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

3 Min Lesezeit 11 Kommentare

Echo Spot: Amazons smarter Radiowecker kommt nach Deutschland

Der Echo Spot wird der nächste Alexa-unterstützte Heim-Assistent von Amazon. Als Mischung aus Echo Dot und Echo Show könnte er auf vielen Nachttischen einen Platz finden, denn er ist kompakt und dank des kleinen Displays auch als smarter Wecker zu gebrauchen. Ob er seinen relativ hohen Preis wert ist, werden wir bald im Test feststellen.

Echo Spot: Preis und Verfügbarkeit

Amazon gönnt dem Echo Spot zum Launch eine eigene Microsite, die unter www.amazon.de/echospot abrufbar ist. Dort könnt Ihr ihn in Schwarz oder Weiß für je 129,99 Euro vorbestellen. Die Auslieferung startet am 24. Januar. Beim Kauf von zwei Echo Spots erhaltet Ihr 40 Euro Rabatt.

Damit ist ein einzelner Echo Spot stolze 75 Euro teurer als ein Echo Dot ohne Display, aber 90 Euro günstiger als der Echo Show. Amazon senkt ständig die Preise. Ein Pendant von Google oder Apple zu den Display-behafteten Assistenten gibt es bislang nicht.

Echo family PR de
Zu den Echo-Geräten gesellen sich neue Produkte mit Display. / © Amazon

Echo Spot: Wenn die Stimme nicht ausreicht

Der Echo Spot hat ein rundes 2,5-Zoll-Display und erweitert damit den Funktionsumfang eines herkömmlichen Echo Dots beträchtlich. Die dafür nötigen Skills müssen zwar erst programmiert werden, doch schon jetzt soll er viel Mehrwert bieten. Amazon Video oder den Feed der Sicherheitskamera stellt er schon jetzt dar; für Video-Anrufe nutzt der Echo Spot zusätzlich seine eingebaute Kamera.

rook lifestyle office de
Dank der selfie-Cam sind Videoanrufe möglich. / © Amazon

Entsprechend seiner Größe muss der Echo Spot Abstriche beim Sound in Kauf nehmen. Während der Echo Show mit 55-mm-Stereo-Treibern daher kommt, der Echo mit 63-mm-Woofer und 16-mm-Hochtöner 360-Grad-Sound produziert, hat der Echo Spot bloß einen 36-mm-Hochtöner. Das reicht für die Nachrichten und das Wetter, aber voraussichtlich nicht für erträglichen Musikgenuss. Auch das wird der Test zeigen, wenn wir das Muster erhalten.

Sinn und Zweck des Echo Spot

Amazon beschreibt den Mehrwert seines neuen Produktes wie folgt:

Der "Echo Spot lässt sich mühelos in jeden beliebigen Raum integrieren. Aufgrund seiner Größe und des Blickwinkels eignet es sich besonders für Schreib- oder Nachttische, um das Licht ein- oder auszuschalten, ein Nachrichtenbriefing zu schauen oder einfach nur die Uhrzeit abzufragen. Echo Spot weckt mit Musik und kennt die aktuelle Dauer für den Weg zur Arbeit, die Wettervorhersage und die Termine im Kalender. In der Küche macht sich Echo Spot nützlich und stellt den Timer, telefoniert über Alexa mit Freunden und Familie oder ruft Einkaufs- und Aufgabenlisten ab."

Steht in mehreren Räumen ein Echo Spot, können Kunden per Drop-In beispielsweise in der Küche nachfragen, wann das Essen fertig ist, oder im Wohnzimmer schauen, wie es bei den Hausaufgaben läuft. Wie auch das Echo Show unterstützt Echo Spot (Video-) Telefonate und Nachrichten an jeden, der ein Echo oder die Alexa App nutzt – beispielsweise mit den Befehlen „Alexa, rufe Papa an” oder „Alexa, schicke Maria eine Nachricht.”

rook lifestyle de
So macht der Echo Spot als Wecker eine gute Figur. / © Amazon

Wie auch der Echo Dot könnt Ihr den Echo Spot per Bluetooth oder Klinkenkabel mit besseren Lautsprechern verbinden. Leider ist die Zahl der Musik-Streaming-Anbieter weiterhin künstlich begrenzt. Es bleiben Amazon Music Unlimited, Prime Music, Spotify oder TuneIn; Deezer, Google Play Music oder andere Konkurrenten müssen draußen bleiben. Ein Multiroom-Feature ermöglicht synchrone Musikwiedergabe über alle Echos im Haushalt.

Ansonsten bietet der Echo Spot die üblichen Smart-Home-Features: Kompatible Smart Home-Geräte lassen sich dank Alexa auf Zuruf steuern. Dazu zählen vor allem Beleuchtungen, Sicherheitskameras, Thermostate oder Türschlösser.

Ist der Echo Spot für Euch attraktiv oder werdet Ihr auf das immer-eingeschaltete Mikrofon mit Kamera in Eurem Haushalt verzichten?

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

11 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Radiowecker mit Kamera - der Orwellsche Televisor lässt grüßen


  • Möchte ich genausowenig haben wie sonstige Smartspeaker, egal ob mit oder ohne Display.

    Designmäßig finde ich ihn allerdings recht gut gelungen. Sieht auf den Bildern hier jedenfalls deutlich hübscher aus als der Echo Show.


  • Mein Zuhause ist noch nicht vergooglt, echoisiert oder alexamiert. Nur meine Smartphones sind da und dieser mistige Fire Stick..... und das ist gerade noch so erträglich, ich lege auch kein Handy nebens Bett, surfe nicht im Schlafzimmer und habe dort kein WLan...... und so ein überteuerte Nachtischwecker mit Spionagefunktion kommt natürlich auch nicht dahin .....Dieser Trend zeigt mir, wie die Menschen heute so sind, die Mehrheit jedenfalls..... Das Ende der Zivilisation kommt nicht mit einem Krieg, sondern durch Alexa und Co.....


    • Lefty vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Und? Wie sind die Menschen denn so?
      Etwas ganz ähnliches hat mein Opa damals, vor ca. 50 Jahren gesagt, als wir unseren ersten Fernseher bekommen haben.
      Als der Farbfernseher mit Fernbedienung kam, war spätestens der Untergang des Abendlandes eingeläutet.
      SO ist der Mensch.


    • Braver Karl. Aber einen PC mit Internetanschluss hast du scheinbar? Smartphone? Alles fiese Wanzen!


  • Super - ich wollte schon immer was mit Kamera und Micro auf dem Nachtschränkchen am Bett stehen haben...

    😁


  • Zu allererst: Nein, ich habe mein Zuhause noch nicht mit Echo, Google Home & Co. Ausgestattet. Allerdings kann ich Amazon Echo bei meinen Geschwistern testen und Google Home Dank meiner Arbeit recht ausgiebig testen.
    Zusammen mit einem Smart Home System kann so eine Assistentin wie Alexa schon sehr nützlich sein, auch wenn die Kommunikation gerne mal schnell endet, weil sie vieles noch nicht weiss.

    In die Lautsprecher Displays zu integrieren, finde ich sehr gut und halte das auch für zwingend notwendig. Manche Informationen, wie Wochenwetter, Uhrzeit, etc. Lässt man sich vielleicht lieber anzeigen, also lange vorlesen.
    Mssn Stelle sich nur den genervten Bettnachbarn vor, der aufwacht, weil ich um 3 Uhr nachts von meiner Echo Dot wissen will, wie spät es ist. ;')

    Toller Artikel und ich bin gesdpannt wohin die Entwicklung führt und wann ich selbst auf den Zug aufsdpringen werde.


    • Ich habe Echo und Home hier und muss sagen das der Echo im Wohnzimmer besser ist und der Home in der Küche. Demnächst kommt der Spot und der kommt ins Schlafzimmer.

Empfohlene Artikel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern