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Alle Smartphones könnten wasserdicht sein

Es war einmal vor langer, langer Zeit. Eine Firma namens HZO hatte eine revolutionäre Entwicklung: Eine Nanobeschichtung sollte dafür sorgen, dass Smartphones wasserdicht werden. AndroidPIT berichtete über diese Technologie. Doch was ist daraus geworden?

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Auf der IFA 2016 zeigte HZO seine Technologie, die mit Hilfe von Nanopartikeln eine wasserabweisende Schicht über elektronische Bauteile zieht. Viele wasserdichte Smartphones hingegen werden so konstruiert, dass kein Wasser eindringen kann - bei einer Nanobeschichtung kann das Wasser die elektrischen Bauteile erreichen, aber nicht mehr beschädigen.

AndroidPIT HZO waterproof
Ein Samsung Galaxy S6 und ein Raspberry Pi im Wasser. / © AndroidPIT

Dell, Kobo und Nike sollen die Nanobeschichtung einsetzen. Auf der IFA wurde eigentlich klar: Weit verbreitet scheint HZO-Technologie aber nicht zu sein. Immerhin: Selbst nach fünf Jahren existiert die Firma HZO noch.

AndroidPIT HZO waterproof 02
So startet der Beschichtungsprozess. / © HZO

Den großen Durchbruch hat HZO mit seiner Nanobeschichtung nicht geschafft, das können wir festhalten. Fraglich erscheint aber, warum die Hersteller diese verfügbare Technik nicht einsetzen - beispielsweise, um Smartphones besser vor Regen zu schützen.

Warum ist das so? Ist es für Smartphones nicht wichtig, dass sie wasserdicht sind? Der Grund ist wahrscheinlich sehr simpel: Offenbar scheuen die Hardware-Hersteller die zusätzlich entstehenden Kosten für die Nanobeschichtung. Schade eigentlich. So landen viele tolle Ideen und sogar marktreife Produkte auf der Müllkippe der Geschichte.

HK
Hans-Georg Kluge
Meine zukünftigen Smartphones müssen wasserdicht sein.
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Wie steht Ihr zu Technologien wie der Nanobeschichtung von HZO?

Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 2 Monaten

    Ich finde, das Wort "revolutionär" wird hier und anderswo zu leichtfertig benutzt. Als ich als Student in einer Firma gearbeitet hatte, die Elektronik für militärische und maritime Zwecke gebaut hat, wurden dort die bestückten Platinen mit Klarlack überzogen, um sie gegen Korrosion und Kurzschluss bei Feuchtigkeit zu schützen. Diese Funktion übernimmt nun die Nanobeschichtung, die dem Namen nach eine sehr dünne Schutzschicht aus einem Isolator, vermutlich einem Kunstoff wie Lack, ist.
    Sie stellt also nur eine Evolution der damaligen Lacktechnik dar, mit Vorteilen wie sparsamerem Materialeinsatz, und vielleicht der Möglichkeit, optische Bauteile wie die Kameralinse oder den Touchscreen mit beschichten zu können, ist aber keineswegs eine revolutionäre Neuerung.

    Ein derart geschütztes Smartphone mag zwar ein unfreiwilliges Bad überleben, mit einem wasserdichtem Gerät würde ich es aber nicht vergleichen. Die Beschichtung dürfte kaum geeignet sein, die Kontakte mechanischer Taster (Ein-Taster, Lautstärkewippe) oder Buchsen (z.B. Klinke) vor Korrosion zu schützen, da sie ja isolierend sein muss.

    Schwerwiegender dürfte aber sein, dass Wasser durch Spalten und kleine Löcher zwar leicht in die Geräte hineinkommt, sie durch Verdunstung aber nur langsam wieder verlässt. In der Zwischenzeit schränken dann beschlagene Displays und Kameralinsen die Funktion doch ein, sofern sich die Geräte nicht leicht öffnen lassen.

    Ein wasserdichtes Gerät bietet also mehr. Dennoch sehe ich die Schutzbeschichtung positiv. Bei wasserdichten Geräten als letzte "Verteidigungslinie" falls Dichtungen versprödet sind, oder das Displayglas beim Sturz ins Wasser bricht, bei nicht wasserdichten Geräten, um einen Totalschaden zu verhindern, falls sie doch mal ins Wasser fallen, oder intensiver Beregnung ausgesetzt sind.

  • Tobias R. vor 2 Monaten

    In deiner Hosentasche staubt und regnet es also, muß sich um ein extremes Mikroklima handeln. :D

56 Kommentare

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  • Zumindest gegen Regen und Spritzwasser sollten die Geräte geschützt sein.
    Ich schwimme gerne im Hallenbad und im Freibad. Dabei habe ich öfters, bevor ich einen absolut wasserdichten MP3 nutzte, ein Samsung Y (young) in mehrere Plastiktütchen verpackt, unter die Badehaube geschoben und damit FM Radio gehört. Das ging bei einiger Sorgfalt recht gut und trocken blieb das Händy.
    Aber mit der Zeit ließ dann die Sorgfalt schon etwas nach und so kam einige Male Wasser hinein und nichts mehr ging.
    Dann sofort das Händy geöffnet, Akku, SIM und SD-karte heraus und auf Raumluft-Lüftungsschlitze gelegt. Auch bei der Heimfahrt noch durch die Luftschlitze am Armaturenbrett belüften lassen. Zuhause angekommen, waren alle Funktionen meist wieder ok.
    Einmal kam dann doch etwas mehr Wasser hinein und auf dem Display blieben Flecken. Aber immer wenn das Gerät an ist, reduzieren sich durch die Betriebswärme auch diese Flecken.
    Also, wenn so ein Gerät nicht ganz gründlich geflutet ist, dann ist auch nicht alles verloren. Aber bei Salzwasser sieht die Sache wohl etwas anders aus. ....

  • Es gibt nur einen Grund dafür, Smartphones sollen nicht dauerhaft halten, nicht mehr und nicht weniger. Die Hersteller werden bestimmt nicht auch noch dafür zahlen um weniger zu verkaufen...

  • iceman vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Also jeder der hier behauptet ein Smartphone könnte nicht nass werden geht definitiv zuwenig raus und arbeitet wohl im Büro oder wahrscheinlich geht er noch zur Schule oder Uni/FH. Leute, ich kenne genügend die einen Wasserschaden am Handy hatten bzw. der Hersteller den Fehler darauf geschoben hat. Bei meinem Sohn seinem Samsung S3 bspw. durchs duschen, bei mir durch den Fall auf den nassen Waldboden uvm...
    Fakt ist einfach die Dinger halten nichts aus und ich bin absolut dafür das die Smartphones wasserdicht sind, denn das Thema Schwitzwasser usw. ist viel kritischer als ihr hier meint.
    @René H, du hast einfach zuwenig Action in deinem Leben wenn es dir so leicht fällt dein Smartphone immer geschützt und suaber zu halten...:-P

  • Roger H vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Vielleicht ist man auch noch nicht sicher, welche gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen eine solche Beschichtung haben könnte... Falls sich diese nach gewissen Zeiträumen ablösen, könnten Nanopartikel unter Umständen durch die Haut in den Körper gelangen...

  • Tja, könnten auch alle Smartphones einen wechselbaren Akku und SD-Slot haben. Die Technik ist ja bereits seit Jahren vorhanden. Auch Apple Geräte könnten mit Androidgeräten gekoppelt werden. Die Technik gibt's auch schon seit Jahren....

    • Du sagtst es. Es gibt so viele gute und sinnvolle Technologien die es aber nie geschafft haben. Vor allem wenn damit nicht genug verdient werden kann. Z.B. die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.

  • Ich denke bei Wasserdichtigkeit nicht dabei, mein Smartphone mit in die Dusche oder in den Pool zu nehmen, eher daran, auch bei Regen, draußen im Falle des Falles, telefonieren zu können und nicht hektisch auf freiem Feld, ein Unterstand suchen zu müssen.

    Ich denke da zb. Notlagen in denen im Freien zb. bei Verkehrsunfällen im regnerischen Freien, durch das Telefonat, die Rettungskette in Gang gesetzt wird.

    Ich sehe beim Spritzwasserschutz und der Wasserdichtigkeit für uns Nutzern nur Vorteile die durchaus dazu veranlassen könnte, diese Eigenschaft eines Smartartphone zu standardisieren.

  • Und wieder etwas für die Umweltverschmutzung. M.E. sind versiegelte Bauelemente schwerer zu recyceln. Besser aufpassen auf die Geräte, dann werden sie auch nicht nass.

    • Takeda vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Man kann aufpassen wie man will, es kann immer mal passieren. schwitzwasser ist genauso schlimm, z.b vom kalten in der Wärme zu kommen oder auch hohe Luftfeuchtigkeit.

      • Das ist mir in über 20 Jahren noch nie passiert, egal ob Mobiltelefon oder Musikabspieler.

      • Danny vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Genau das meine ich auch, schwimmen würde ich nicht gehen mit meinem Phone aber die größte Gefahr ist m.M.n. echt Schwitzwasser (z.B bei 35°c als Handwerker)...

      • Für mich alles kein Grund feuchtigkeitsgeschützte Bauelemente in einem Endkundengerät zu verbauen. Als Handwerker kann man auch spezielle Hüllen nutzen, oder Geräte mit "Zertifizierung nach Industriestandard". Oder Headset nutzen und das Telefon in der Tasche lassen. Zum schnellen Telefonieren kann man auch schnell mal ein kühles Plätzchen aufsuchen.

      • Takeda vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Alles Dinge die man tun muss und nicht mal schnell raus holen ohne daran zu denken es könnte ja nass werden und dann kaputt gehen, einfach bedenkenlos nutzen. Die Gründe sowas zu machen oder auch nicht sind viel seitig darüber kann man sich ins unentliche streiten.

      • Takeda vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        vor 20 Jahren waren die Handys robuster, wenn ihr da an mein Nokia 3510 denke, das hat die Waschmaschine überlebt, mach das mal mit nicht wasserfesten smartphone da wird keins überleben

      • Waschmaschine? Jetzt komm mal wieder runter. Ich bleibe dabei: Aufpassen auf seine Geräte, dann passiert auch nichts mit ihnen. Brain 1.0 ist noch immer der beste Schutz.

      • mcaudi vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das 3510 gab es erst Ende 2002.

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