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Alcatel OneTouch Watch im Test: Nur eine billigere Moto 360? [Hands-On]

Auch der Smartphone-Underdog Alcatel wagt sich in den Smartwatch-Sektor und will dort Fuß fassen. Unser erster Test der Alcatel OneTouch Watch soll zeigen, ob sie etwas gegen ihre teuren Konkurrenten ausrichten kann.

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Pro

  • Preis
  • Design
  • NFC
  • Kompatibel mit Android & iOS

Contra

  • Display
  • Performance
  • Software
  • Kein Mikrofon

Alcatel OneTouch Watch: Preis und Verfügbarkeit

Die Alcatel OneTouch Watch soll ab Ende Mai weltweit auf den Markt kommen und wird in Deutschland für 169 Euro erhältlich sein.

Alcatel OneTouch Watch: Design und Verarbeitung

Äußerlich hat sich Alcatel ganz klar an der Moto 360 orientiert, die als eine der schönsten Android-Wear-Uhren gehandelt wird. Die Glasfront wird von einem Aluminium-Ring eingeschlossen. Die Armbänder gibt es aus Plastik und Metall in unterschiedlichen Farben. Genial ist, dass sich das Armband direkt in einen USB-Anschluss stecken lässt, an dem die Uhr aufgeladen wird.

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Der USB-Anschluss der Alcatel OneTouch Watch ist im Armband integriert / © ANDROIDPIT

Die Alcatel OneTouch Watch hat einen einzigen Knopf und wirkt ansonsten wie aus einem Guss, was in der Preisklasse nicht üblich ist. Die Plastik-Armbänder tun dem ansonsten edlen Antlitz leider einen Abbruch, aber man kann sie zum Glück austauschen.

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Der einzige Hardware-Button der Alcatel OneTouch Watch ist rechts angebracht. / © ANDROIDPIT

Alcatel OneTouch Watch: Display

Das Display der Alcatel OneTouch Watch hat einen Durchmesser von 1,22 Zoll und wurde - vermutlich zugunsten der Akkulaufzeit - auf 262.000 Farben reduziert. Damit fühlt man sich ein wenig in die Vergangenheit zurückversetzt, als es noch keine guten Displays gab. Auch die Auflösung von nur 240 x 240 Pixeln trägt im Test der Alcatel OneTouch Watch nicht gerade dazu bei, dass man ihr Display als angenehm empfindet.

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Das Display ist ein großer Kritikpunkt der Alcatel OneTouch Watch. / © ANDROIDPIT

Das dargestellte Ziffernblatt des austauschbaren Watchfaces will nicht so recht in einer Reihe stehen mit den am Rahmen aufgedruckten Markierungen. Es ist ärgerlich, dass man in das schöne Gehäuse ein so mangelhaftes Display verbaut und obendrein noch solche Feinheiten übersehen hat.

Alcatel OneTouch Watch: Besonderheiten

Der USB-Anschluss, über den die Alcatel OneTouch Watch aufgeladen wird, ist integraler Bestandteil des Armbandes. Legt Ihr also die Uhr ab und entfernt die Plastikkappe am Ende des Bandes, könnt Ihr die Uhr direkt in einen USB-Anschluss stöpseln. Das sieht dann unter Umständen ein bisschen komisch aus, wenn aus dem Computer oder dem Adapter eine Uhr heraushängt, aber ist sicherlich praktischer als die häufig verwendeten Ladeschalen, die bei anderen Smartwatches oft verwendet werden.

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Die Alcatel OneTouch Watch wird es in verschiedenen Designs geben. / © ANDROIDPIT

Im Gegensatz zu vielen bisherigen Uhren für Android bietet die Alcatel OneTouch Watch NFC. Dies wird verwendet für schnelleres Bluetooth-Pairing. Da dieses Feature bei Android-Wear-Uhren bisher nicht genutzt wird, hat die Alcatel OneTouch Watch im Test einen Pluspunkt dafür kassiert.

Alcatel OneTouch Watch: Software

Alcatel setzt in der Watch auf ein proprietäres Betriebssystem, das in seiner Aufmachung an Android Wear erinnert. Die Alcatel OneTouch Watch wird durch eine App mit Android-Smartphones oder iPhones verwaltet. Die Software orientiert sich stark an den Möglichkeiten, die auch andere Smartwatches für Android bieten: Sport-Funktionen wie Schrittzähler, Kalorienzähler, Positions-Tracking (in Verbindung mit dem Smartphone) und natürlich Pulsmesser.

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Selbstverständlich informiert die Alcatel OneTouch Watch auch über neue Nachrichten, sofern Ihr welche erhalten habt. / © ANDROIDPIT

Schön gelungen ist der App-Drawer, der ein wenig an die Kacheln von Windows 8 erinnert. Über ihn gelangt Ihr auch an den Fernauslöser für Eure Smartphone-Kamera, die Musiksteuerung oder die Benachrichtigungs-Übersicht. Eine Sprachsuche gibt es nicht, da der Alcatel OneTouch Watch kein Mikrofon eingebaut wurde. Damit fallen auch Anrufe oder das Beantworten von Nachrichten aus.

Alcatel OneTouch Watch: Performance

Die am Stand verfügbare Uhr hatte etliche Aussetzer und lief keinesfalls zufriedenstellend. Auch nach einem Neustart verhielt sich das Touch-Panel mehr als unbefriedigend. Dies sollte sich bis zum Verkaufsstart Ende Mai per Software-Updates verbessern, sonst gehe ich nicht davon aus, dass die Alcatel OneTouch Watch in unserem oder irgend einem anderen Review eine Chance hat.

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Der Verschluss des Armbands der Alcatel OneTouch Watch. / © ANDROIDPIT

Alcatel OneTouch Watch: Akku

Der Akku hat nur 210 mAh, bei Smartwatches sind Werte von 300 bis 400 mAh üblich. Dennoch gibt Alcatel für die OneTouch Watch eine Laufzeit von zwei bis fünf Tagen an. Um den Akku vollständig zu laden, muss man die Alcatel OneTouch Watch lediglich eine Stunde lang an die Steckdose hängen.

Ob Alcatels OneTouch Watch im ausführlichen Test dieses Versprechen halten wird, werden wir sehen müssen. Falls sie es tut, wartet hier ein weiterer, dicker Pluspunkt auf sie. Doch man darf hier getrost skeptisch sein.

Alcatel OneTouch Watch: Technische Daten

Abmessungen: 41,8 x 41,8 x 10,5 mm
Gewicht: 60 g
Akkukapazität: 210 mAh
Display-Größe: 1,22 Zoll
Bildschirm: 240 x 204 Pixel (236 ppi)
Android-Version: Nicht vorhanden
Konnektivität: NFC, Bluetooth 4.0

Vorläufiges Urteil

Die Alcatel OneTouch Watch macht im ersten Test noch keine gute Figur. Die Performance stimmt vorne und hinten noch nicht und das Produkt wirkt zwar durchdacht, aber noch lange nicht ausgereift. Der Preis von 169 Euro klingt enorm verlockend, doch wenn Alcatel für seine OneTouch Watch Käufer gewinnen will, muss es die Baustelle bis Mai auf jeden Fall noch dringend schließen.

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10 Kommentare

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  • ohne mikrofon? nein danke

  • Mein Gott sieht die schlimm aus. Sowas würde ich für Geld nicht tragen.

    Dieser riesige weiße Balken am unteren Ende des Displays. Grausam.

    Ich würde mich für dieses Machwerk schämen.

  • Und noch etwas US-$ sind nicht gleich Euro ! Die Uhr soll 169 US-$ kosten.

  • Das Armband lässt sich laut anderen Quellen aus dem Internet nicht tauschen ! Es wird aber verschiedenen Varianten mit verschiedenen Armbändern der Alcatel One Touch Watch geben.

    Und das Betriebssystem ist ein Vorteil, wenn man nicht übermaßig viele Apps am Handgelenk braucht. Es sorgt unter anderem für eine Akkulaufzeit von bis zu drei Tagen.

    • Das Ladekabel lässt sich leider nicht ausbauen. Ich nutze am Tag zwischen 10 und 20% Akku, womit die Akkulaufzeit über 3 Tage umfasst.(5-10 Tagen)

  • Was ist das denn für eine Tabelle? 😂 Kamera vorne, hinten, Android Version...

    • Also ne Kamera hat die Alcatel One Toch Watch nicht;) Man kann zwar die Kamera des Handys nutzen, allerdings nur wenn dieses entsperrt ist. Außerdem kann man das Bild im Gegensatz z.B. zur Sony Smartwach 1(und den anderen aus dem Hause Sony vermutlich auch) nicht auf der Watch sehen sondern nur auf dem Display des Handys. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Nachteil, insofern an diese Funktion (oft) nutzen will. Die Wettervorhersage, die Musik und der Kompass funktionieren nur wenn GPS aktiviert ist. Die Höhenschätzung, die im Kompass integriert ist, funktioniert auch ohne GPS. Der Pulsmesser scheint mir nicht sehr zuverlässig, da die Werte schnell zu schwanken scheinen, allerdings habe ich keine Möglichkeit dies zu überprüfen. Der letzte Punkt den ich erwähnen möchte, ist das man den Handy-Suchruf nicht deaktivieren noch den klingelton ändern kann(der mich irgendwie an Weichnachten erinnert xD) und ich besorgt bin in ausversehen diesen an z.B. im Bus oder in einem Meeting auszulösen was zu einer unschönen Situation führen könnte. Dies ist mir bis jetzt jedoch bis jetzt noch nicht passiert. Als letzten Tipp öchte ich anmerken, das ich meine Watch für knapp 100€ auf Ebay (neu!) gekauft habe. Dies könnte auch für euch interessant sein. Insofern ihr noch keine habt. Ich hoffe ich konnte euch it meiner kleinen Rückmeldung ein wenig weiterhelfen.

  • Das verschobene Display ist Teil von Android wear und dient dazu das Einbrennen, gerade bei OLED Displays zu verhindern. Insofern hat das nicht mir der Display Qualität zu tun.

    Was ich mich aber Frage, wie soll ein Armband austauschbar sein, das gleichzeitig Ladekabel ist?

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