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Album Art Grabber - CD-Cover bearbeiten

Heute habe ich eine Applikation für alle Perfektionisten unter uns getestet.

Wer benutzt sein Handy hin und wieder nicht mal als Musikspieler? Es ist einfach praktisch, alles in einem Gerät dabei zu haben und der vorab installierte Player lässt sich auch sehen. Doch es gibt eine Sache, die mich einfach verdammt stört: fehlende Album Arts. Anstatt dieser wird standardmäßig eine hässliche graue CD eingeblendet, die mir den Genuss meiner Musiksammlung verdirbt.

Was sich dagegen tun lässt und wie gut es funktioniert erfahrt ihr in diesem Test…

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.1.5 1.1.5

Funktionen & Nutzen

Wie der Name schon erahnen lässt, downloadet die Applikation fehlende Album Arts aus dem Internet und fügt sie in den Musikplayer ein. Schade hierbei ist jedoch, dass die Arts nicht in die Musikdateien hineingeschrieben werden, also nur zur Verwendung im Android Player taugen. Wenn man sich seine Musiksammlung nun auf dem PC anhören will, dann werden die Arts nicht angezeigt.

Es gibt drei Wege, wie man an die vermissten Album Arts gelangen kann.

Zum einen gibt es die Funktion das gewünschte Album anzuklicken und anschließend ein Bild aus der angezeigten Auswahl auszuwählen. Hierfür ist eine Internetverbindung erforderlich.

Wenn gerade keine Verbindung zum Internet besteht, hat man die Möglichkeit Bilder von der SD-Karte einzufügen und passend zuzuschneiden. Dabei ist jedoch etwas Sucharbeit von Nöten, da bei der Auswahl der Bilder keine Ordnerfunktion zur Verfügung steht. Man muss also alle Bilder durchsuchen, um an sein Ziel zu gelangen.

Die dritte – und sicherlich bequemste Funktion - besteht darin, sich die fehlenden Arts vollautomatisch einfügen zu lassen. Hierfür ist auch eine Internetverbindung erforderlich. Diese Möglichkeit bietet jedoch durch den Automatismus die Gefahr, falsche Arts einzufügen. Diese Gefahr ist bei bekannten Alben sehr gering, bei eher unbekannten sollte man jedoch noch mal nachprüfen. Bei mir wurde z.B. alles richtig erkannt.
Unbegreiflich bleibt mir jedoch, dass nach dem automatischen Suchdurchlauf 5 Alben ohne ein passendes Cover geblieben sind. Beim anschließenden manuellen Auswählen war jeweils das passende Cover an erster Stelle der Auswahl. Folglich hätte die automatische Suche es finden müssen.


Fazit:
Die Applikation hält, was sie verspricht. Positiv festzuhalten ist, dass sie sowohl eine Online - als auch eine Offline-Lösung bereithält. Außerdem besticht Album Art Grabber mit einer hohen Präzision der automatischen Suche.
Negativ zu werten ist jedoch, dass die Cover durch die Speicherweise nur auf dem Android Handy nutzbar sind.
 

Bildschirm & Bedienung

Nach Starten der Applikation werden alle Alben, die auf der SD-Karte zu finden sind, untereinander aufgelistet. Angezeigt werden der Name des Albums, sein Interpret und links neben diesen Angaben das entsprechende Cover bzw. eine alt bekannte graue CD.

Durch das Betätigen von „Menu“ hat man nun die Möglichkeit „Grab missing art“ zu wählen. Dahinter verbirgt sich die vorher beschriebene automatische Suchfunktion. Anschließend hat man nun die Möglichkeit an einer eingeblendeten Leiste den Fortschritt abzulesen. Angezeigt wird „Checking albums x of y“. Währenddessen kann man auch runterscrollen, um zu sehen welche Cover schon zur Verfügung stehen.

Durch einfaches berühren eines Albums wird dieses über den gesamten Bildschirm vergrößert dargestellt. Durch erneutes berühren erscheint eine Liste von alternativen Alben, die zur Auswahl stehen.

Durch ein längeres Drücken eines Albums gelangt man in ein Untermenü. Zur Auswahl steht hier

Grab Art

  • from Internet: dadurch gelangt man zur zuvor beschriebenen alternativen Albenauswahl
  • form Gallery (SD card): hier ist die Offline-Lösung zu finden

Nach Auswahl der zweiten Funktion werden alle auf der SD-Karte befindlichen Bilder mit Miniaturansichten aufgelistet. Dies kann bei entsprechend vielen Bildern einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Bilder sind gut zu erkennen und werden nach dem Datum des Kopierens auf die Karte geordnet. Wenn man es geschickt anstellt, befindet sich das zu suchende Bild also ziemlich weit oben - ansonst viel Spaß!
Wenn man das gewünschte Bild gefunden hat, öffnet es sich nach einer kurzen Berührung im Vollbildmodus und man kann es nach Belieben zuschneiden. Es wird ein orangener Rahmen angezeigt, der durch Verschieben einer Kante vergrößert bzw. verkleinert wird. Wenn man diesen entsprechend groß bzw. klein gestaltet, wird in das Bild herein- bzw. herausgezoomt. Anschließend kann man den Rahmen dorthin verschieben, wo man ihn haben will. Durch die hohe Auflösung der Bilder lassen sich auch kleinere Teile des Covers anzeigen – was auch mal witzig sein kann. Man darf den Ausschnitt jedoch nicht zu klein gestalten, da dies nicht unterstützt wird.
Um das Bild als Cover auszuwählen, reicht anschließend eine Bestätigung durch „Speichern“


Fazit:
Die Bedienung ist sehr stark vereinfacht, deswegen lässt sich alles tadellos und schnell bedienen. Das Design bei einem schlichten Schwarz zu belassen, war eine gute Entscheidung, da sich die Album Arts dadurch klar abheben. Meiner Meinung nach hätte man es nicht besser machen können – außer eine Ordnung der Bilder in Ordnern hinzuzufügen.
 

Speed & Stabilität

Die Applikation läuft recht flott. Für 159 Alben brauchte sie ungefähr 3 Minuten, was wirklich erfreulich ist. Die Dauer zur Anzeige der Bilder hängt jedoch stark von der Geschwindigkeit der Internetverbindung ab.
Wartezeiten müssen jedoch in Kauf genommen werden. Diese vergrößern sich je mehr Album Arts zu Beginn geladen werden müssen.
Während der gesamten Testphase kam es zu keinen Fehlern oder gar Abstürzen.
 

Preis / Leistung

Album Art Grabber kannst Du für 1,19 englischen Pfund herunterladen.

Screenshots

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