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Update: Verbraucherschützer verlängern Ultimatum gegen WhatsApp

Update: Ihr habt wieder Zugriff

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist mit seiner Geduld mit WhatsApp am Ende. Dessen neue Nutzungsbedingungen haben zur Folge, dass WhatsApp Eure WhatsApp-Account-Daten an Facebook weitergibt. Wer dies verweigert hat, wurde aus WhatsApp ausgeschlossen. Update: Der Verbraucherschutz hat für Euch das Recht erkämpft, trotz Verweigerung zumindest eingeschränkt auf WhatsApp zuzugreifen.

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WhatsApp vs. Verbraucherschutz: Updates vom 27. September

Nach dem 21.9. hat WhatsApp beim vzbv um eine Fristverlängerung bis zum 14.10. gebeten, die der Verband nun gewährt hat. Im Gegenzug erwartet der vzbv von WhatsApp, Nutzern, deren Account inzwischen deaktiviert wurde, erneut Zugriff auf die App zu gewähren, damit diese die Möglichkeit haben, ihre Daten und den Account löschen.

Christopher Kunke ist Jurist aus dem Marktwächter-Team Nutzergenerierte Inhalte in der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er erklärt zu der aktuellen Anordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz folgendes:

"Wir sehen uns durch die Anordnung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz bestätigt. Sie bestärkt die kritische Ansicht der Marktwächterexperten zur Datenübertragung von WhatsApp an Facebook. Die fehlende Einwilligung in die Datenübertragung, als auch die Datenweitergabe der unbeteiligten Telefonbuchkontakte sind wesentliche Punkte unserer Abmahnung, die nun auch die Hamburger Behörde in der Verwaltungsanordnung aufgreift."

WhatsApp vs. Verbraucherschutz: Hamburger Datenschützer erwirken Unterlassung

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die es Facebook ab sofort untersagt, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Facebook wird soll bereits durch WhatsApp an Facebook übermittelte Daten nachträglich löschen.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, erklärt:

"Die Anordnung schützt die Daten der ca. 35 Millionen WhatsApp-Nutzer in Deutschland. Es muss ihre jeweilige Entscheidung sein, ob sie eine Verbindung ihres Kontos mit Facebook wünschen. Dazu muss Facebook sie vorab um Erlaubnis fragen. Dies ist nicht geschehen.

Dazu kommen noch viele Millionen Personen, deren Kontaktdaten aus den Adressbüchern der Nutzer zu WhatsApp hochgeladen wurden, ohne dass diese etwas mit Facebook oder WhatsApp zu tun haben müssen. Diese gigantische Menge von Daten hat Facebook zwar nach eigenem Bekunden noch nicht erhoben. Die Antwort von Facebook, dass dies lediglich zur Zeit noch nicht erfolgt sei, gibt jedoch Anlass zur Sorge, dass das Ausmaß des Datenverstoßes noch massivere Auswirkungen nach sich ziehen wird."

WhatsApp vs. Verbraucherschutz: Die bisherige Story

Falls Ihr WhatsApp nutzt, habt Ihr wahrscheinlich kürzlich schon den neuen Nutzungsbedingungen zugestimmt. Diese neuen Bestimmungen sehen unter anderem vor, dass verschiedene Nutzungsdaten - aber auch Daten aus Eurem Adressbuch - mit Facebook geteilt werden. Viele von Euch werden dabei den Haken am unteren Rand übersehen und unbewusst zugestimmt haben. In diesem Fall habt Ihr WhatsApp und Facebook erlaubt, die eben genannten Daten zusätzlich zu Werbezwecken auf Facebook auszuwerten.

Weil diese Datenschutz-Falle so leicht zuschnappt, sehen sich die Verbraucherschützer auf den Plan gerufen. Das Marktwächter-Team des vzbv hat WhatsApp deshalb abgemahnt. "Was bereits mit einem Häkchen versehen ist, wird oft unbewusst abgenickt. Verbraucher müssen jedoch ganz bewusst ihr OK dazu geben können, dass ihre Daten weitergegeben werden." heißt es in der offiziellen Erklärung dazu. Weiterhin heißt es darin: "Die Experten des Marktwächters Digitale Welt halten diese [AGB-Änderungen, d. Red.] zu großen Teilen für unzulässig".

Androidpit facebook at work 0417
Guten Tag, wir hätten gerne Ihre Telefonnummer. / © ANDROIDPIT

Ultimatum gegen Facebook bis 21. September

Bis zum 21. September 2016 hat der Betreiber des Messenger-Dienstes Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben und die abgemahnten Verstöße einzustellen. Passiert das nicht, prüfen die Marktwächterexperten eine Klage. Möglich ist das durch das erweiterte Verbandsklagerecht, das seit Anfang dieses Jahres gilt: Dadurch können die Verbraucherschützer eingreifen, wenn Unternehmen von Verbrauchern widerrechtlich Daten sammeln, speichern oder nicht wieder löschen.

Dass sich WhatsApp weiterhin als datenschutzfreundlich bezeichnet, stört die Marktwächter sichtlich. Christopher Kunke, Jurist aus dem Marktwächter-Team in der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stellt fest: "WhatsApp wirbt in seinen AGB damit, die Privatsphäre der Nutzer schützen zu wollen. Doch davon kann unserer Ansicht nach spätestens seit den neuen Nutzungsbedingungen keine Rede mehr sein."

Die AGB von WhatsApp betreffen sogar User, die gar nicht bei WhatsApp angemeldet sind: Denn WhatsApp legt fest, dass der User die Daten aus dem Adressbuch weitergibt. Meist haben diese aber gar nicht die Einwilligung der Adressbuchkontakte zur Datenweitergabe.

EH
Eric Herrmann
Ich bin empört darüber, wie WhatsApp mit seinen Nutzern umgeht.
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Jetzt zeigt sich die Kraft des neuen Gesetzes

Die Verbandsklage gegen WhatsApp/Facebook wäre ein wichtiger Präzedenzfall und könnte zeigen, inwieweit die deutsche Justiz den Verbraucherschutz bei der Arbeit unterstützen kann. Anwalt Dr. Daniel Rücker schreibt dazu: "Die bislang in vielen Fällen eher abstrakte Gefahr der Sanktionierung datenschutzrechtlicher Verstöße durch die [...] oft überlasteten Aufsichtsbehörden dürfte sich durch die Aktivlegitimierung von Verbraucherschutzverbänden in Zukunft erheblich konkretisieren."

Werdet Ihr angesichts der Datenschutzprobleme WhatsApp den Rücken kehren? Welche Alternativen verwendet Ihr? Schreibt es in den Kommentaren!

Top-Kommentare der Community

  • Denis P. vor 2 Monaten

    Ich nutze schon lange threema und fühle mich wohl. Klar man kann keine eigenen Profilbilder einstellen, aber das ist für mich kein Problem da es sicherheitsbedingt ist. Wer auf Sowas kleines achtet und dafür die Gesetze unseres Landes missachtet, braucht sich wirklich nicht wundern und beklagen über den Missbrauch den man mit ihren Daten treibt und mit deren selber, die WhatsApp nutzen. Ich hatte WhatsApp dennoch auf dem Telefon, der Familie wegen...Da alle WhatsApp haben und trotz meiner Warnung nicht gefolgt sind. Aber jetzt ist Schluss mit aufschieben, WhatsApp ist gelöscht. Ich werde nicht meine Großeltern und alle die kein WhatsApp benutzen, deren Persönlichkeit, Privatsphäre und Würde in den Dreck ziehen.

  • C. F. vor 2 Monaten

    Wer von den WhatsApp-usern hat eigentlich nach der aktuellen Informationslage WhatsApp gelöscht und ist auf eine datenschutzfreundlichere Alternative umgestiegen? In der Umfrage oben sind 785 user empört.....und nutzen WhatsApp weiter?

  • Aries vor 2 Monaten

    Man fühlt sich wie Don Quichotte!
    Was Du mit Deinen Daten machst, ist Deine Sache. Aber Du bestätigst WhatsApp, dass Du von allen Deinen Kontakten, egal, ob Famile, Verwandte, Freunde, Bekannte, Zufallsbekanntschaften, die Du nie wieder gesehen hast oder Geschäftskontakte, die Einwilligung hast, dass diese Daten an Facebook übertragen und ausgewertet werden dürfen.

    Das Datenschutzrrecht berücksichtigt auch, ob zur Auswertrung von 1000 Datensätzen Handarbeit nötig ist oder ob 1 Milliarde Datensätze automatisch verarbeitet und mit anderen Quellen verknüpft werden können.

    Die Smartphonezeit vereinfacht das Datensammeln und deren Verknüpfung enorm. Die ständig leistungsfähigere IT erlaubt Auswertungen, die vor 10 Jahren noch Wunschtraum waren.

    Hinzu kommt, dass Daten ein recht kurzes Verfallsdatum haben und damit an Wert verlieren. Jetzt holen sich die Firmen aber unsere Daten immer tagesaktuell. Wohlgemerkt: Sie HOLEN sich die Daten und verpacken es uns in blumige Worte wie "ERLEBNIS"

  • Frank K. vor 2 Monaten

    Du hast scheinbar den Kern des Problems nicht verstanden: es ist unerheblich, ob ein Nörgler WhatsApp oder Facebook nutzt. Der Nörgelnde braucht nur bei mindestens einer Person (die WhatsApp nutzt) im Adressbuch zu stehen und seine Daten werden durch besagte Person an Facebook weitergegeben. Aus den Erklärungen von WhatsApp und Facebook geht noch nicht einmal hervor, welche Teile der Daten genau gemeint sind. Viele gehen von der Telefonnummer aus - es kann aber auch genau so gut Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail Adresse oder gar persönliche/vertrauliche Anmerkungen sein, die der Adressbuchinhaber unter Notizen eingetragen hat. Wenn bspw. 300 Leute meine Telefonnummer haben und nur 1 davon WhatsApp nutzt, in seinem Adressbuch meine Adresse sowie die Notiz "Hört gern Metal" drin stehen hat, weiß Facebook, dass Frank König aus Brühl mit der Nummer WWWWW in der X-Straße, geb. am xx.yy.zzzz gern Metal hört. Diese Art der Weitergabe der Daten ist gelinde gesagt unverschämt.
    Handlungsmöglichkeiten für den Nörgler bestehen aus Geheimhaltung seiner Identität (auch bei Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen, usw.) oder Verklagen desjenigen, der ihn im Adressbuch stehen hat und WhatsApp nutzt und dem zufolge persönliche Daten ohne sein Einverständnis weitergibt. Der Nörgler kann nirgends seinen Haken machen oder entfernen, ob seine Daten weitergegeben werden dürfen oder nicht.

173 Kommentare

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  • Aber Google Allo über 5 Millionen downloads! Was ist los bei den Leuten! Datenschutz brauchen die nicht sonder Schutz vor sich selbst!

    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Nur? Das ist aber mau für Google. Und die, die es nur getestet und wieder gelöscht haben, sind da ja auch nicht raus gerechnet.

  • Ich habe den neuen AGB`s von WhatsApp nicht zugestimmt und WA gelöscht! Benutze seit über drei Jahren Threema! Signal und Telegramm habe ich noch ergänzend auf dem Smartphone! Finde es nicht schlimm mehrere Messenger zu benutzen! Weiß nicht warum die Leute so ein Problem damit haben mehrere Messenger zu installieren. Und die 2.99€ von Threema sollte das einem seine Daten auch schon Wert sein!

    • C. F. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Anscheinends treiben aber gerade diese einmaligen 2,99€ die meißten user in den finanziellen Ruin, was einen Umstieg also quasi unmöglich macht. Was jedoch verwunderlich ist, denn als WhatsApp noch eine Jahresgebür verlangte, hat sich keiner drüber aufgeregt. Auch wenn sie damals in Summe schon mehr als die 2,99€ gezahlt haben oder hätten.

      Vor allem gilt wohl bei 98% die Tatsache "ich bleibe erst mal sitzen und warte ab, was die anderen machen. Wenn die nichts machen, dann mache ich auch nichts und bleibe weiter sitzen und warte weiter ab..."

    • Das Problem ist bloß, wenn ca.95 Prozent der kontakte STUR BEI WHATSAPP BLEIBEN WOLLEN

  • Zugriff auf Meta-Daten bzw Abgreifen von Meta-Daten:
    Es gibt viele Ausführungen im Internet, welche Alternativen es zu WhatsApp in Sachen Bedienung, Funktionen und Übertragungssicherheit (Ende-zu-Ende) gibt.
    Viel schlimmer als das Übermitteln von Daten an Facebook ist jedoch das eigentliche *Sammeln* und Verwenden (Verkaufen?) der Metadaten!
    Da gibt es einen tollen Artikel von Giga ("Das steht wirklich in den Geschäftsbedingungen").
    Ich finde, was sich WhatsApp durch die Zustimmung der AGB selbst erlaubt und wie unklar sie das kommunizieren, finde ich sehr bedenklich, weshalb ich aktuell kein WhatsApp nutze.
    *Wer kennt sich aus:*
    Wie steht's mit den eigenen Zugriffsfreiheiten zu meinen Meta-Daten bei Threema, Signal, Hangouts, etc ?
    Erlauben sich andere Messenger weniger Zugriff als WhatsApp?

  • Ich persönlich bin nicht so konservativ mit meinen Daten und finde es erstmal gar nicht so schlimm, dass meine Daten weitergegeben werden zu Werbezwecken. Was ist an personalisierter Werbung eigentlich so schlimm? Entweder man bekommt unpersonalisierte Werbung oder personalisierte Werbung. Müsste ich mich entscheiden, würde ich tatsächlich die personalisierte Werbung wählen, weil mich Autowerbung nicht interessiert, dafür aber vielleicht der neueste Bluetooth-Kopfhörer oder so.

    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Joa, wenn personalisierte Werbung mal vernünftig funktionieren würde, wäre es gut. Aber es läuft doch so ab:

      1. Ich kaufe Smartphone XY und sehe dann tagelang Werbung für dieses und andere Smartphones. Was bringt es mir? Nichts.

      2. Ich suche ein bestimmtes Smartphone und kaufe es doch nicht, aber sehe trotzdem weiterhin Werbung dafür. Im schlimmsten Fall sogar noch Werbung vom gleichen Händler.

      3. Ich hinterlasse auf der Facebook-Seite der Firma XY eine Kritik über ein mangelhaftes Produkt und lese dann später "Diese Seite könnte ihnen gefallen" oder sehe gesponserte Posts dieser Firma.

      Sorry, aber personalisierte Werbung funktioniert derzeit überhaupt nicht, weil jedes Produkt, dass ich ansehe, jede Seite, die ich anklicke, als interessant für mich ausgewertet wird. Für Produkte, die ich schon kenne oder habe bzw. definitiv nicht haben will, ist Werbung nutzlos.

    • C. F. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      "Ich persönlich bin nicht so konservativ mit meinen Daten und finde es erstmal gar nicht so schlimm, dass meine Daten weitergegeben werden zu Werbezwecken."

      Und das ist genau der total falsche und absolt egoistischer Denkansatz: es geht nicht nur um Deine Daten, sondern um die Telefonnummern all denjenigen in Deinem Telefonbuch, die WhatsApp NICHT installiert haben, aber durch Dein Betreiben von WhatsApp TROTZDEM an die WA-Server geleitet werden. Glaubst Du, die wollen alle irgendwann mal personalisierte Werbung erhalten? Hast Du sie alle gefragt? Nein, hast Du nicht. Du entscheidest in dem Moment also für andere. Findest Du das korrekt? Ich nicht.

  • C. F. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Update: Ihr habt wieder Zugriff "

    Wieder Zugriff auf was? WhatsApp hat nach wie vor Zugriff auf meine Telefonnummer. Mich hat keiner aus meinem Telefonbuch gefragt, ob er diese automatisch an WhatsApp weitergeben darf. Meint ihr das mit "Zugriff"? So wie ihr Authoren von AndroidPit Empfehlungen für Hard- und Software aussprecht (die/der beste/-n), vermisse ich ganz klar die Ansage von Euch "das beste ist, WhatsApp zu löschen". Zeigt doch endlich mal Eier in der Hose und beendet solche Themen nicht mit Fragen an die user...

  • Google... Android... Gehen mit unsren Daten schlimmer als WhatsApp und Facebook zusammen...🤔
    Darüber regt sich keiner...😂

    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Es geht aber nicht um Google und Android. Darüber kommentiere ich an dem entsprechenden Artikel.

      Außerdem geht es darum, dass WhatsApp von mir die Erklärung einholt, dass ich von allen meinen Kontakten im Adressbuch das OK habe, deren Daten über WhatsApp an Facebook zu geben. Nicht nur die Adressdaten, sondern auch, wann ich mit ihnen über WhatsApp in Kontakt war.

      Dabei steht im Adressbuch sogar noch mehr! Es steht auch die Anrufliste drin. Selbst nicht erfolgreiche ein- und ausgehende Anrufe.

      Man kann in den Kontakten nicht nur Adresse und Kontaktinfos speichern, sondern auch den Beziehungsstatus der Kontakte untereinander, Spitznamen, freie Notizen (z.B. schuldet mir 20 Euro oder die Bankverbindung, weil ich ihm 20 Euro überweisen will)

      Hast Du alle Deine Kontakte gefragt und das OK dazu bekommen?

  • Was kümmert WhatsApp das. . Die Leute klicken es ja freiwillig

    • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Was wilst Du damit aussagen?
      Schaffen wir Verkehrsregeln ab? Die Leute halten sich ja doch nicht dran?
      Schaffen wir Steuerhinterhziezung ab? Die Leute hinterziehen ja doch Steuern?

      Ich möchte Herr meiner Daten sein und meine mir zugestandenene Datenhohheit nicht wegen Leuten wie Dir verlieren!

      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Nächste Woche fällt in Österreich das Bankgeheimnis. Heute ein Bericht in der Zeitung.

        "Ab 5. Oktober wird das Bankgeheimnis in Österreich faktisch ausgehebelt sein. Dann können nämlich Finanzämter, Strafgerichte und Staatsanwaltschaften auf das neue Kontenregister zugreifen und auf Knopfdruck sehen, welche Bankkonten, Sparbücher, Bausparer und Wertpapierdepots jemand hat. (Auszug aus der Kronen Zeitung vom 28. September 2016.) .
        Nicht nur WhatsApp und Facebook sind an unseren Daten interessiert, sondern auch andere Behörden und Institutionen. Nur die holen es sich auf den gesetzlichen Weg, wo einfach mal so das Gesetz geändert wird. Ob es uns recht ist, ist denen völlig egal.

      • Aries vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Auch dagegen kann man sich wehren. Darum geht es hier aber nicht. Wenn es eine Parallele gibt, dann die Frage wenn man sich nicht wert, wenn ein Unternehmen privates Recht mit Füßen tritt, mit welchem Argument will man sich gegen die Regierung wehren?

        Und nocheinmal:
        Du überträgst die Daten Deiner Kontakte an Facebook. WhatsApp hat von Dir durch Nutzung des Diesnstes dazu die Erklärung bekommen, dass Du das Recht dazu hast. Ich gehe aber davon aus, dass niemand alle seine Kontakte um Erlaubnis gefragt hat. Allen schon deshalb, weil kaum die AGB gelesen und verstanden hat. Sonst würde nicht dauernd mit Scheinarumenten argumentiert.

  • Es wird Niemand genötigt, WA und/oder Facebook zu nutzen - das ist freier Wille eines jeden Nutzers.

    Wenn er diese Apps jedoch wissentlich nutzt, warum dann diese Aufregung wegen Datenschutz, Weitergabe an Dritte etc.

    Diesen "Nörglern" kann man (ich) nur anraten...dann lasst doch diesen Schrott einfach links liegen und nehmt was anderes

    • Du hast scheinbar den Kern des Problems nicht verstanden: es ist unerheblich, ob ein Nörgler WhatsApp oder Facebook nutzt. Der Nörgelnde braucht nur bei mindestens einer Person (die WhatsApp nutzt) im Adressbuch zu stehen und seine Daten werden durch besagte Person an Facebook weitergegeben. Aus den Erklärungen von WhatsApp und Facebook geht noch nicht einmal hervor, welche Teile der Daten genau gemeint sind. Viele gehen von der Telefonnummer aus - es kann aber auch genau so gut Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail Adresse oder gar persönliche/vertrauliche Anmerkungen sein, die der Adressbuchinhaber unter Notizen eingetragen hat. Wenn bspw. 300 Leute meine Telefonnummer haben und nur 1 davon WhatsApp nutzt, in seinem Adressbuch meine Adresse sowie die Notiz "Hört gern Metal" drin stehen hat, weiß Facebook, dass Frank König aus Brühl mit der Nummer WWWWW in der X-Straße, geb. am xx.yy.zzzz gern Metal hört. Diese Art der Weitergabe der Daten ist gelinde gesagt unverschämt.
      Handlungsmöglichkeiten für den Nörgler bestehen aus Geheimhaltung seiner Identität (auch bei Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen, usw.) oder Verklagen desjenigen, der ihn im Adressbuch stehen hat und WhatsApp nutzt und dem zufolge persönliche Daten ohne sein Einverständnis weitergibt. Der Nörgler kann nirgends seinen Haken machen oder entfernen, ob seine Daten weitergegeben werden dürfen oder nicht.

      • Ich kann dich da beunruhigen, da diese Daten mit Sicherheit schon vorher alle "abgegriffen" wurden von allen FB Usern und deren Freundes-Freunden.

        Mag jetzt nur einfach nicht das Rumgenörgle lesen/hören von allen FB/Whatsapp Nutzern oder passiv "Geschädigten" (wozu ich selbst gehöre). Nur meine Fake Daten in sämtlichen Logins, die zu FB oder welchen sozialen Netzwerken auch immer gemacht wurden, sind halt nicht auszuwerten. "Die Geister, die wir alle riefen, werden wir so schnell nicht wieder los"

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